Bilderserie: Matthias Schwind
19 Hartgesottene haben an der 57 Kilometer langen Rundfahrt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad- Clubs (ADFC) Aschaffenburg-Miltenberg und unserer Zeitung teilgenommen. Los ging’s auf dem Wertheimer Marktplatz – bei Regen. Dieser verzog sich im Laufe des Tages, bei Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad ließ sich die Sonne aber nicht blicken.
Der Stimmung der Radlergruppe tat das indes keinen Abbruch: Jacke drüber und nach kurzen Pausen immer wieder rauf aufs Rad. Auch der Plattfuß am Rad eines Teilnehmers hielt die Gruppe nicht auf: Die Männer vom ADFC hatten ihr Werkzeug dabei und alles schnell im Griff.
Über Bettingen und Dertingen führte die Strecke zur Klosterkirche in Holzkirchen, zwischen 1728 und 1730 von Balthasar Neumann erbaut. Über Remlingen erreichten die Radler Marktheidenfeld. Ein Stadtführer stellte die bereits im 8. Jahrhundert erwähnte Stadt kurz vor.
Den Rückweg nach Wertheim bewältigten die Teilnehmer schließlich auf einer der abwechslungsreichsten Passagen des Mainradwegs, den der ADFC 2008 mit fünf Sternen ausgezeichnet hatte. Mein Fazit: Wer Rad fahren will, der fährt – da spielt das Wetter keine Rolle. Das hat diese Rundfahrt gezeigt. Ob Regen, Wind von vorn oder auch mal eine Pfütze und matschige Flurwege: Die Gruppe hat gut funktioniert, die Teilnehmer haben aufeinander aufgepasst. Mit unseren Lesern unterwegs msd
Ich war schon mal bei einer Fahrt der Zeitung dabei. Mir hat
alles gefallen – bis auf die Stunde Regen. Aber das hat man in
Kauf genommen. Die Landschaft, am Main entlang, Steigungen
– das hat alles gepasst. Ich fahre mehrmals pro Woche
Rad. Jetzt habe ich eine andere Strecke im Umkreis meiner
Heimat erlebt.
Otto Meixner (66), Lohr:
Ich bin zum ersten Mal bei einer Main-Echo-Tour dabei. Ich
habe neue Wege kennengelernt und mit der Klosterkirche und
Marktheidenfeld auch noch Kultur abbekommen. Das war eine
gute Mischung. Meiner Frau hat es auch sehr gut gefallen.
Beim nächsten Mal wollen wir wieder mit.

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