Das kann zu schweren Magen-Darm-Erkrankungen führen, berichtet der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (BPT) in Frankfurt. Sie verläuft bei Kleinkindern, aber auch Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem unter Umständen besonders gravierend. Auch im Zoo lassen Eltern ihre kleinen Kinder besser keine Schildkröten streicheln, rät der BPT.
Grundsätzlich beachten alle Reptilien-Besitzer möglichst einige Hygieneregeln: Während des Umgangs mit den Tieren sind Essen, Trinken und Rauchen tabu, um eine Übertragung von Keimen zu verhindern. Das Terrarium und Gegenstände daraus gehören in einem Becken gereinigt, das nicht für Lebensmittel benutzt wird, und danach desinfiziert.
Reptilien dürfen nur in Bereichen der Wohnung Freilauf bekommen, die sich danach gut reinigen und desinfizieren lassen. Nach Kontakt mit den Tieren und vor allem nach dem Reinigen der Behausung muss sich der Halter die Hände mit Seife waschen und gegebenenfalls desinfizieren - denn die Übertragung der Erreger erfolgt über den Kot.
































