Mittwoch, 3.09.2014
 
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DER SPESSART
 
 
 
 



Sanft abgerundete Bergkuppen, dicht bedeckt mit romantischen Eichen- und Buchenwäldern, dazwischen lichte Wiesen und gewundene Flussläufe – so gibt sich der Spessart zu erkennen. Er liegt zwischen Odenwald im Südwesten, Röhn im Nordosten und Vogelsberg  im Norden, wobei sich der Hauptrücken von Miltenberg 75 km lang in Richtung Schlüchtern erstreckt. mehr...
 
 
 
SPESSART
 
 
Spessart - August 2014
Spessart - Die aktuelle Ausgabe Lesezeichen hinzufügen
Die Zeitschrift "Spessart" beschreibt seit über 100 Jahren Besonderheiten  und Historie der Kulturlandschaft Spessart. In dieser Form ist ein Magazin über einen Landstrich eine Besonderheit in der deutschen Medienlandschaft.

Titelbild
Adalbert Hock (1866-1949), vor allem als Aschaffenburger Heimatmaler bekannt, hat eine erstrangige Ausbildung an der Hochschule für bildende Künste in München genossen. Seine Meisterschaft drückt sich in diesem Portrait von Margarete Lang aus, einer Frau aus einer hochangesehenen Aschaffenburger Familie. Das representative Gemälde mit Anklängen an den Impressionismus hatte Adalbert Hock 1909 bis ins Kleinste durchkomponiert.

Adalbert Hock
Als reiner Heimatmaler ist der Aschaffenburger Adalbert Hock unterschätzt, wie das Titelbild zeigt.

Bodenerosion im Spessart
Kieler Wissenschaftler haben bei Heimbuchenthal ermittelt: Die Menschen im Mittelalter haben die Bodenerosion verursacht.

Neue Libellenart im Spessart
Erstmals ist im Juni die Speerazurjungfer im Spessart nachgewiesen worden. Diese Libelle schillert in prächtigem Blau.




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ARCHIV

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FUßNOTEN

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DISKUSSION UM FORTSTWIRTSCHAFT IM SPESSART
Region

Die große Schau der SpechteLesezeichen hinzufügen

Lohr Die Aus­stel­lung »Wim­pel, Wald und Wan­der­lust« zum Ju­bi­läum 100 Jah­re Spess­art­bund ist am Mitt­woch im Spess­art­mu­se­um in Lohr er­öff­net wor­den. Es ge­be vie­le Ge­schich­ten zu er­zäh­len, ver­wies Ger­rit Him­mels­bach, der 1. Haupt­vor­sit­zen­de, auf den Wer­de­gang des Spess­art­bunds, des­sen Mit­g­lie­der sich Spech­te nen­nen.
 
 
SPESSART-NACHRICHTEN
 
 
  • 150 Jahre Deutschordenmuseum Bad Mergentheim Mit einem Gottesdienst, einem Festakt und Gewehrsalven von Schützen in historischer Tracht ist das 150-jährige Bestehen des Deutschordensmuseums gefeiert worden (Foto: Peter Riffenach). Es präsentiert die Geschichte des Deutschen Ordens und stellt Mergentheim als Residenz der Hoch- und Deutschmeister von 1527 bis 1809 vor. 1864 war das Museum gegründet worden, als der württembergische Major a.D. Carl Joseph von Adelsheim der Stadt seine »reichhaltige Altertumssammlung« hinterließ. 1927 zog das Museums ins ehemalige Deutschordensschloss um, 1930 konstituierte sich der Verein Bezirksheimatmuseum als neuer Träger der Einrichtung. 1961 wurde im Südflügel neben dem Bezirksheimatmuseum die neue Unterkunft des Deutschordensmuseums eröffnet. 17. 6., Wertheimer Zeitung
  • Bad Orb Für Hunde ist der Kurpark künftig komplett tabu. Mit der Einführung der Kurparkordnung durften seit dem vergangenen Jahr Hunde nur auf dem Hauptweg an der Leine geführt werden. Dennoch fühlten sich Gäste weiterhin durch freilaufende Hunde gestört bis bedroht und durch deren Hinterlassenschaften »in ihrer Gesundung beeinträchtigt«. Eine Sicherheitsfirma überwacht jetzt das Verbot.  17. 6., Main-Echo, Alzenau
  • Mehrgenerationenplatz Partenstein Partenstein Nicht nur Kinderspielplätze bauen, sondern auch an die Senioren denken. Diese Überlegung haben die Partensteiner verfolgt, als sie im vorigen Jahr auf der großen Wiese neben dem Radweg am Ortsausgang in Richtung Frammersbach einen Mehrgenerationenplatz anlegten. Er wird inzwischen stark besucht. Kinder finden hier Sandspielgeräte, ein Mühlrad und einen Wasserspielplatz mit einem flachen Wasserlauf (Foto: Monika Büdel). Senioren können an Sportgeräten mit einfachen Übungen ihre Muskulatur kräftigen und Ausdauer und Koordination verbessern. Die örtliche Rehagruppe hat die Geräte angeschafft und auf robusten Metalltafeln eine ausführliche Anleitung verfasst. Der Platz kostetet einschließlich behindertengerechter Toilette 140 000 Euro. Der Schwimmhallenverein trug davon 42 000 Euro. 17. 6., Lohrer Echo
  • Isolatorenmuseum Lohr Lohr Seit genau zehn Jahren gibt es das Isolatorenmuseum von Lothar Vormwald im ehemaligen Trafohäuschen an der Haaggasse. Nur auf zehn Quadratmeter Ausstellungsfläche sind 603 Isolatoren aus 40 Ländern zu sehen (Foto: Doris Ketscher). Gesammelt hat Vormwald allerdings schon 1500 Isolatoren aus 50 Ländern, und die Zahl wächst stetig. Die ältesten Stücke sind aus Glas und Keramik aus den Jahren 1891 bis in die 1920-er Jahre. 4271 Besucher haben das kleine Museum bisher angeschaut, vor allem Kinder sind von den Isolatoren fasziniert. Isolatoren sind ein Alltagsgegenstand und werden selten beachtet. »Aber was wäre die Welt ohne diese elektrischen Bauteile?«, fragt Vormwald. Und gibt die Antwort: Sie sei ohne Strom und damit auch ohne Licht.  18. 6., Lohrer Echo
  • Forsthaus Schöllkrippen Schöllkrippen Das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Forsthaus in der Aschaffenburger Straße (Foto: Doris Pfaff) soll im kommenden Jahr verkauft werden. Das hat die Staatsforstenzentrale in Regensburg beschlossen. Das um 1865 errichtete Haus steht seit fünf Jahren fast leer, nachdem die Außenstelle Forsten des Amts für Landwirtschaft nach Aschaffenburg umgezogen war. Derzeit bewohnt nur noch der Jakobsthaler Revierleiter eine Dienstwohnung des ehemaligen Schöllkrippener Forstamtes, das seit der Forstreform 2005 zum Forstbetrieb Heigenbrücken gehört. Interesse am Kauf des Hauses hat die Gemeinde Schöllkrippen. Über die Nutzung besteht noch keine Klarheit. 18. 6., Main-Echo, Alzenau
  • Aschaffenburg Mit der Eröffnung der neuen Leitzentrale für Schleusen beim Wasser- und Schifffahrtsamt in der Obernauer Straße 136 werden von Großkrotzenburg bis Triefenstein-Lengfurt zehn Schleusen mit insgesamt zwölf Schleusenkammern von Aschaffenburg aus fernbedient. Die letzte Schleuse soll Anfang 2015 angeschlossen sein. Mit 36 Mitarbeitern sichert die Leitzentrale Aschaffenburg rund um die Uhr den Betrieb auf einer Strecke von 122 Kilometern in den Bundesländern Hessen, Bayern und Baden-Württemberg. Fast sechs Millionen Euro hat die neue Leitzentrale gekostet. 18. 6., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Schleuse Obernau Aschaffenburg Die Transportleistung der Binnenschifffahrt wird bis zum Jahr 2030 76,5 Milliarden Tonnenkilometer betragen und damit um rund 23 Prozent ansteigen, das Transportaufkommen wird sich auf 276 Millionen Tonnen erhöhen und somit um 20 Prozent zunehmen. Das geht aus der für den Bundesverkehrswegeplan 2015 erstellten neuen Verkehrsprognose hervor, erklärte Hans-Heinrich Witte, Direktor der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Bonn, bei der Eröffnung der neuen Schleusen-Leitzentrale in einem Main-Echo-Interview. Auf den Main-Donau-Kanal entfallen sechs Millionen Gütertonnen pro Jahr. Außerdem profitiere der Kanal von einer boomenden Kreuzfahrt- und Freizeitschifffahrt. Derzeit werde die Fahrrinne zwischen Würzburg und Viereth vertieft. Wann es in Aschaffenburg soweit ist, steht noch nicht fest. Auch der Baubeginn für die neue Schleuse Obernau ist noch unklar. 19. / 20. 6., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Klingenberg-Röllfeld Eine Fotovoltaikanlage mit einer Fläche von 4,5 Hektar ist in Röllfeld der Öffentlichkeit übergeben worden. Die Anlage ging bereits Mitte April ans Netz. Sie leistet 4,4 Megawatt und wird von drei Investoren betrieben, darunter auch die Stadtwerke Klingenberg. Damit sich Bürger mit 500 bis 50 000 Euro beteiligen können, soll eine Bürger-Energiewerke-Gesellschaft gegründet werden. Bei den Stadtwerken sind bereits mehr als 60 Anfragen eingegangen.  19./20. 6., Main-Echo, Obernburg
  • Sailauf Eine Büste am Bürgerzentrum (Foto: Ralf Hettler) erinnert jetzt an Theodor Bergmann, »Sailaufs größten Sohn«, wie Bürgermeister Michael Dümig bei der Enthüllung betonte. Bergmann wurde am 21. Mai 1850 in Sailauf geboren. Sein Vater war der Besitzer der ehemaligen Gastwirtschaft »Päffche« und der lange stillgelegten Brauerei. Den Jungen zog es in die Fremde. Als Teilhaber baute er das Werk des Gaggenauer Industriellen Flürschein aus und meldete über 300 Patente an. Unter dem Einfluss von Carl Benz baute er bis 1899 über 300 Personenkraftwagen. Mit einem bis 30 Stundenkilometer schnellen Auto besuchte er 1900 erstmals seine Heimatgemeinde Sailauf. 1905 wurde aus seiner Firma die Süddeutsche Automobilfabrik GmbH, die Lastkraftwagen konstruierte. 1919 ging das Werk für sieben Millionen Mark ins Eigentum der Benz AG Mannheim über, 1926 folgte die Vereinigung mit Daimler-Untertürkheim. Bergmann baute auch Waffen. In seiner Fabrik in Suhl entstand im ersten Weltkrieg die erste Maschinenpistole, die MP 18. Bergmann starb 1931 in Gaggenau. 21./22. 6., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Rudolf Malkmus Kreis Aschaffenburg 680 Bäche und Quellen im Mainviereck hat er mit Lupe und Küchensieb abgesucht (Foto: Petra Reith) und dabei an 56 Fundorten mit der Gestreiften Quelljungfer eine Libellenart entdeckt, deren Vorkommen im Spessart bisher nicht nachgewiesen war. Jetzt hat der Naturfachmann Rudolf Malkmus seine Forschungsergebnisse in der März-Ausgabe der Nachrichten des Naturwissenschaftlichen Museums Aschaffenburg veröffentlicht. Die hierzulande seltene Art mag Höhenlagen zwischen 200 und 500 Metern in bewaldeten Mittelgebirgen wie dem Spessart. Bevorzugt an Bächen setzt die mit 85 Millimetern Länge und 110 Millimetern Spannweite größte Libelle Mitteleuropas ihre Eier ab. Damit die Fortpflanzung nicht gestört wird, mahnt Malkmus zur Vorsicht bei Durchforstungen.   21./22. 6., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Aschaffenburg Vor 50 Jahren starb Valentin Pfeifer. Der Heimatdichter habe dem Spessart ein literarisches Denkmal gesetzt, sagte Oberbürgermeister Klaus Herzog, als er am Grab auf dem Waldfriedhof einen Kranz niederlegte. Der aus Sommerau stammende Pfeifer wurde 1909 Lehrer in Aschaffenburg und nach dem ersten Weltkrieg Rektor der Volksschule im Stadtteil Damm. Auf seinen Streifzügen im Spessart befragte er die Bauern und Waldarbeiter nach Märchen, Sagen und Schwänken und schrieb die gesammelten Geschichten auf. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die 1920 veröffentlichten »Spessart-Märchen«. 17 Auflagen erreichten zwischen 1948 und 2007 seine »Spessartsagen«, die er von einer Bäuerin im Elsavatal erfahren hatte. 21./22. 6., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Ziegen Lohr-Sendelbach Im sogenannten Eidechsenkorridor im Naturschutzgebiet Romberg, der vor eineinhalb Jahren freigeschlagen wurde, hat sich inzwischen eine artenreiche und sehr wertvolle Sandflora angesiedelt. Statt Lärchen- und Kiefernwald waren weitgehend offene Sandflächen, Magerrasen und Steinhaufen angelegt worden. Inzwischen wurden hier 170 Farn- und Blütenpflanzen festgestellt, 22 von ihnen stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten, darunter Sandgrasnelke, Berg-Sandglöckchen, Silbergras, Büschelnelke und Kleiner Vogelfuß. Für den Spaziergänger wesentlich auffälliger sind die vielen mannshohen Königskerzen und die Ziegen (Foto: Christian Salomon), die hier im Wechsel mit Schafen die renaturierten Sandsteinorte dauerhaft offenhalten. 
    24. 6., Lohrer Echo
  • 400 Jahre Kirche Mariä Himmelfahrt Steinfeld Mit einem feierlichen Pontifikalamt, das Diözesanbischof Friedhelm Hofmann zelebrierte, und einem zweitägigen Jubiläumsfest erinnerte die Pfarrei an das 400-jährige Bestehen ihrer Kirche Mariä Himmelfahrt (Foto: Martin Loschert). Die Kirche war 1611 bis 1614 unter Fürstbischof Julius Echter erbaut worden. Die älteste Steinfelder Kirchenglocke stammt aus dem Jahr 1560 und könnte somit bereits in einem Vorgängerbau gehangen haben. 1336 wurde die Pfarrei dem verarmten Kloster Neustadt einverleibt, das damit die Einkünfte der Pfarreipfründe erhielt. Mit der Sakularisation verlor das Kloster seinen Besitz an den Fürsten von Löwenstein-Wertheim-Rosenberg. Seit 2009 bildet die Pfarrei mit der Filiale Hausen und der Kuratie Waldzell die Pfarreiengemeinschaft »St. Sebastian auf der Fränkischen Platte«. 24. 6., Lohrer Echo
  • Aschaffenburg Das Grauen des Ersten Weltkriegs hat Matthias Klotz, Archivar im Stadt- und Stiftsarchiv, in der Dokumentation »Der Erste Weltkrieg in Aschaffenburg« festgehalten, die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Es ist die erste große Aufarbeitung dieser Epoche der Jahre 1914 bis 1918 und entstand vor allem auf der Basis der lokalen Zeitungen. Neun Jahre lang hatte Klotz dazu die Printmedien wie die »Aschaffenburger Zeitung« und den »Beobachter am Main« durchforstet. Aus dem ursprünglich geplanten Aufsatz von 40 Seiten ist so ein 573 starkes bebildertes Werk entstanden. Eines der Bilder zeigt die Soldaten des 2. Jägerbataillons 1914 beim Aufbruch an die Front auf dem Weg zum Bahnhof (Foto: Stadt- und Stiftsarchiv). Das Buch ist zum Preis von 42 Euro in den Buchhandlungen oder im Stadt- und Stiftsarchiv erhältlich   25. 6., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Spielaltar Lohr Einen Kinder- oder Spielaltar aus der Zeit um 1900 (Foto: Schulmuseum) hat das Lohrer Schulmuseum bei einer Auktion in Ladenburg erworben. Dort war das weltbekannte Rothenburger Puppen- und Spielzeugmuseum unter den Hammer gekommen. Bevor der Altar einen Platz im Schulmuseum fand, wurde er von einem Lohrer Hobbyrestaurator in mühevoller Kleinarbeit kostenfrei restauriert. Mit Kinderaltären wollte man in der Kaiserzeit Kinder zum Priesterberuf anregen oder das Interesse am Klosterleben wecken.  26. 6., Lohrer Echo
  • Graffiti vor 100 Jahren 2 Lohr Graffitis sind keine moderne Zeiterscheinung. Es gab sie schon vor über 100 Jahren, wenn auch in anderer Form. Das zeigt sich jetzt bei der Sanierung der Turnhalle an der Gärtnerstraße. Nachdem sie 1892 in Betrieb genommen wurde, haben Generationen von Sportlern, aber auch US-Soldaten, in die Backsteine der Mauer ihre Namen oder Initialen geritzt. Eine der ältesten Graffitis stammt vom April 1902: L. liebt eine gewisse »Dene« (Fotos: Thomas Josef Möhler). All diese Zeugnisse der Geschichte werden bei der Sanierung verschwinden.     26. 6., Lohrer Echo
  • Hösbach-Rottenberg Eine Panoramatafel, die alles erklärt, was beim Blick ins Maintal zu sehen ist, haben die Natur- und Wanderfreunde Rottenberg auf der Höhe am Verbindungsweg zwischen Rottenberg und Sailauf aufgestellt (Foto: Karlheinz Heeg). Man sieht von hier bis nach Großostheim und zu den Bergen des hessischen Odenwalds mit den Windrädern auf dem Höhenzug im Westen. Mit Hilfe des Vermessungsamts Aschaffenburg sowie Luftbildkarten und Geodaten wurden die von Karlheinz Heeg gemachten Fotos zusammengefügt und bearbeitet.          
    27. 6., Unser Echo, Aschaffenburg
  • 800-Jahr Feier Mondfeld Wertheim-Mondfeld Zu einem Streifzug durch die Jahrhunderte wurde die 800-Jahrfeier des Wertheimer Ortsteils Mondfeld. Die Besucher konnten nicht nur Handwerk aus früheren Zeiten mit historischen Gebrauchsgegenständen und Haushaltswaren bewundern (Foto: Günter Herberich), sondern in einer Ausstellung auch alte Aufnahmen von Mondfeld betrachten und sich über die größten Söhne des Ortes informieren: August und Josef Futterer. Einwohner hatten aus ihrem Besitz Gemälde und Zeichnungen der beiden Künstler zur Verfügung gestellt. Und die Katholische Frauengemeinschaft gab zum Jubiläum das »Mondfelder Koch-, Back- und Haushaltsbuch« mit alten Rezepten sowie Gesundheits- und Haushaltstipps von früher heraus. 23., 24., 30. 6., Wertheimer Zeitung
  • Rüttelstreifen Amorbach-Boxbrunn Amorbach Mit Rüttelstreifen, bis zu 18 Millimeter hohen Hartplastikwellen, auf der B 47 bei Amorbach will das Staatliche Bauamt die Motorradfahrer auf der Bundesstraße zwischen Amorbach und seinem Stadtteil Boxbrunn abbremsen und damit die Verkehrssicherheit weiterhin erhöhen (Foto: Winfried Zang). Wer hier schneller als die erlaubten 50 Stundenkilometer fährt, spürt sowohl im Auto als auch auf dem Motorrad harte Schläge. Die Rüttelstreifen sollen aber nicht nur den Verkehr verlangsamen, sondern auch den lärmgeplagten Amorbachern Entlastung bringen. Denn auf der kurvenreichen Bundesstraße rasen Biker gern mit hohem Tempo und ohrenbetäubendem Motorlärm bergauf. Die B 47 hat sich dadurch in den vergangenen Jahren zu einem Unfallschwerpunkt mit mehreren tödlichen Unfällen entwickelt.  28./29. 6., Bote vom Untermain
  • Miltenberg Vor 500 Jahren, am 6. Oktober 1514, wurde in Miltenberg die erste Apotheke am Untermain gegründet. Nicht einmal in Aschaffenburg, damals immerhin Nebenresidenz der Mainzer Kurfürsten, gab es in dieser Zeit eine Apotheke. Miltenberg zählte um die 2500 Einwohner und war Umschlagplatz für Waren, die von Venedig über Nürnberg nach Frankfurt gelangen sollten, denn ab Miltenberg war der Main schiffbar. Doch die Leute von außerhalb brachten auch Krankheiten mit. So erlaubten die Stadtherren dem ansässigen Apotheker die Betriebsgründung. Apotheker Karl Enk hat dazu gemeinsam mit anderen Autoren ein Buch verfasst – nicht nur über die Miltenberger Apothekengeschichte, sondern auch über die Wirksamkeit von Heilpflanzen. Die Alte Stadtapotheke gibt es immer noch. Sie ist seit 2006 eine Filiale der Amorbacher Abteiapotheke.     
    28./29. 6., Bote vom Untermain
  • Holzwurm in der St.-Wendelin Kirche Lohr-Ruppertshütten Nicht Verpackungskünstler Christo war hier am Werk, sondern eine Firma, die den Holzwurm in der St.-Wendelin-Kirche (Foto: Lothar Fuchs) 72 Stunden lang begaste und das Gebäude deshalb rundum verpackte. Danach wurde die Hülle wieder abgenommen und die Kirche musste einige Tage auslüften. Inzwischen finden wieder Gottesdienste statt.  28./29. 6., Lohrer Echo
  • Buchenspringrüssler Rothenbuch Der schwarzbraune Käfer (Foto: imago) ist nur gut zwei Millimeter groß, Spaziergänger bekommen ihn nicht zu Gesicht, wohl aber seine Spuren: Er labt sich an den Blättern der Buche, die absterben und braun werden. Die Folgen waren überall im Spessart sogar bis hinauf zur Fränkischen Platte zu sehen. Die Rede ist vom Buchenspringrüssler. Forstmann Hubert Gebhard aus Rothenbuch berichtet, dass er in letzter Zeit von Wanderern des öfteren auf das üble Treiben dieses Schädlings angesprochen wurde. Doch Gebhard konnte beruhigen: »Die braunen Blätter fallen ab, frisches Grün wächst nach. Dann sehen die Buchen wieder aus wie immer.«        
    1. 7., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Aschaffenburg/Kreis - Miltenberg/Kreis - Main-Spessart Das Ergebnis einer Vogelzählung, die vom Landesbund für Vogelschutz und dem Naturschutzbund (Nabu) bundesweit initiiert wurder, liegt jetzt vor. Die beiden Organisationen hatten Naturfreunde aufgefordert, in der Zeit vom 9. bis 11. Mai eine Stunde lang zu dokumentieren, welche Vögel zu ihnen in den Garten oder auf den Balkon kommen. 7651 Beobachter zählten in Bayern 17 8801 Vögel. Dabei schoss der Haussperling eindeutig den Vogel ab: Er besetzt nicht nur in Bayern und Unterfranken Platz 1, sondern auch am bayerischen Untermain und im Kreis Main-Spessart. Platz 2 bleibt der Amsel vorbehalten, nur im Kreis Main-Spessart wird sie von der Kohlmeise auf Platz 3 verdrängt. 2. 7., Main-Echo Aschaffenburg,
  • Mitmachecke Spessartmuseum Lohr Das Spessartmuseum hat seine Möbelabteilung neu gestaltet und um eine Mitmachecke erweitert. Zwölf Holzverbindungen ohne Schraube und Nagel sind hier puzzleartig zusammenzustecken. Vor allem Kinder probieren dabei gern ihre Geschicklichkeit (Foto: Klaus Fleckenstein). Im Möbelzimmer sind neue Stücke hinzugekommen oder restauriert aus dem Depot zurück, wie die Zunftlade der Lohrer Schiffer von 1703. Der Kasten enthielt einst Dokumente, Siegel und Barvermögen der Zunft. Bei den Zusammenkünften wurde die Lade geöffnet, und alles, was dann besprochen wurde, hatte Rechtskraft. Das Museum will zu seinem Kernthema »Holz« den Wandel der Wohnstile von Barock bis Biedermeier, Historismus und Jugendstil zeigen, aber auch die Kontraste zwischen Arm und Reich darstellen.  3. 7., Lohrer Echo
  • Mömbris-Hemsbach Könnte der See (Foto: Armin Amberg), der im ehemaligen Steinbruch in Hemsbach entstanden ist, für ein Pumpspeicherkraftwerk genutzt werden? Die Firma Kilgenstein, die in der Nähe des Steinbruchs ihren Sitz hat und sich eigentlich mit Lasertechnik beschäftigt, und das Familienunternehmen Fella aus Amorbach, das bereits Erfahrung mit Kleinwasserkraftwerken hat, stellten die Idee jetzt im Gemeinderat vor. Durch die Rohre zwischen dem See und einem noch zu bauenden Auffangbehälter am Fuß des Hahnenkamms könnten innerhalb von vier Stunden 18 000 Kubikmeter Wasser fließen und mit Hilfe von Turbinen Strom erzeugen. Die Baukosten würden sich auf insgesamt 2,5 Millionen Euro summieren. Die Gemeinde will jetzt prüfen, ob es staatliche Fördermöglichkeiten für solche Projekte gibt.  4. 7., Main-Echo, Alzenau
  • Fürst Emrich Karl zu Leiningen Amorbach Vor 200 Jahren, am 4. Juli 1814, starb überraschend Fürst Emich Karl zu Leiningen (Repro: Bernhard Springer) im Alter von erst 50 Jahren. 1807 hatte er die Regierung des jungen Fürstentums übernommen und es durch sieben äußerst turbulente und schwierige Jahre gesteuert. Seine Hauptstadt Amorbach führte er dabei zu kultureller Blüte. Er stellte eine 30köpfige Musikkapelle zusammen und ließ die ehemalige Ökonomiescheuer zu einem Theater umbauen, in dem 250 Zuschauer Platz fanden. Bis zu seinem Tod wurden 145 Stücke aufgeführt. Der Fürst betätigte sich sogar selbst als Autor und stand immer wieder auch als Schauspieler auf der Bühne. Seine zweite Frau Prinzessin Victoria von Sachsen-Coburg-Saalfeld heiratete nach seinem Tod Herzog Edward von Kent. Die dieser Ehe entstammende Tochter Victoria wurde später Königin von England und Kaiserin von Indien. 4. 7., Bote vom Untermain
  • Böllerschüsse Hemmerich Triefenstein-Lengfurt Man kann nach ihnen die Uhr stellen: Exakt um 10 Uhr hallen vom Gipfelkreuz am Hemmerich präzise abgefeuerte Böllerschüssen über den Ort. Abgefeuert hat sie eine Gruppe von zehn Schützen (Foto: Raymond Roth), die sich vor knapp zwei Jahren den Namen »Hemmerischießer« gab. Angefangen hat es vor acht Jahren, als Peter Roos, einer der zehn, selbst einen Standböller baute. Inzwischen hat er die »Kanonenprüfung für Kartuschen-Kanonen« abgelegt und mit den anderen die Böllergruppe gegründet. Der erste Schuss fiel am Neujahrstag 2010. Seitdem knallen die Böllerschüsse regelmäßig am ersten Sonntag im Monat – der erste Schuss kracht mit dem ersten Glockenschlag der Kirchturmuhr.  4. 7., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Mömbris-Daxberg Das 75. Weihejubiläum ihrer Kirche »Kreuzerhöhung« haben die Daxberger gefeiert. Ein nach dem Ersten Weltkrieg gegründeter Kapellenbauverein hatte das Geld für den Bau gesammelt, unterstützt vom damaligen Kuratus Hans Hefner. Das Holz für den Kirchenbau wurde vom Glasberg, das Steinmaterial aus dem Steinbruch geholt. Im März 1939 legte der in Laudenbach geborene Domkapitular Josef Staab den Grundstein. Bischof Matthias Ehrenfried weihte die Kirche am 29. Juli 1939. Heute gehört Daxberg zur Pfarrei Schimborn und ist damit Teil der Pfarreiengemeinschaft Mittlerer Kahlgrund Mömbris. 5./6. 7., Main-Echo, Alzenau
  • Blankenbach Der Verkehrsvertrag zwischen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Westfrankenbahn ist in Blankenbach unterzeichnet worden. Damit kann die Westfrankenbahn ab Dezember 2015 die 30 Kilometer lange Kahlgrundstrecke zwischen Kahl und Schöllkrippen übernehmen. Das Unternehmen hatte im Oktober 2013 die Ausschreibung gewonnen und will einiges besser machen als die Hessische Landesbahn, die bisher die Strecke bediente. So wird es bei jeder Fahrt einen Zugbegleiter geben, und ein neuartiges Informationssystem soll die Fahrgäste über Störungen auf dem Laufenden halten.   5./6. 7. Main-Echo, Alzenau
  • Ruine Papiermühle Stockstadt Sie steht versteckt zwischen Hainbuchen, Pappeln und niedrigem Gehölz am Kulturwanderweg zwischen Stockstadt und Harreshausen: die Ruine einer einstigen Papiermühle an der Gersprenz (Foto: Henning Lauterbach). Der Gemeinderat lässt jetzt von Fachleuten schätzen, welche Kosten für die Sanierung der Mauerreste entstehen würden. Die Papiermühle war 1830 von Christof Steiner aus Dieburg erbaut und 1862 von Heinrich Seliger aus Sickenhofen erweitert worden. Eine technische Neuheit war die Anordnung von zwei horizontal laufenden Wasserrädern, deren Entwicklung auf Carl Anton Henschel zurückgeht. Der Mühlenbetrieb wurde 1880 eingestellt und das Anwesen 1890 versteigert. Noch 1950 diente das Gebäude den Stockstädtern beim Baden in der Gersprenz als Umkleidekabine. Heute sind nur noch das Fundament aus Sandstein und fünf Zinnen aus grob verfügtem Gneis übrig.    5./6. 7., Main-Echo, Aschaffenburg
  • 100 Jahre Kirche Maria Heimsuchung Rechtenbach Mit einer Kirchenparade und einem Festgottesdienst, den der frühere Würzburger Bischof Paul-Werner Scheele zelebrierte, feierte die Pfarrgemeinde das 100-jährige Bestehen ihrer Kirche »Maria Heimsuchung« (Foto: Annette Helfmann). Die Idee zum Neubau als Ersatz für die zu klein gewordene Glasmacherkirche war bereits 1860 unter Pfarrer Michael Staab aufgekommen. Seinem Nachfolger Pfarrer Rudolf Heil gelang es, den Baufonds auf 82 000 Reichsmark aufzustocken. Doch erst 1913 konnte der Bau nach den Plänen des Mainzer Dombaumeisters Ludwig Becker beginnen. Geweiht wurde die Kirche wegen des ersten Weltkriegs und seiner Folgen jedoch erst am 2. Juli 1935. 7. 7., Lohrer Echo
  • Biebergemünd-Wirtheim Die Grabungen des Archäologischen Spessartprojekts am Kringel in Wirtheim sind mit einem Grabungsfest beendet worden. Die entdeckten Burgreste gehören zu einer Sicherungsanlage aus der Zeit der Sachsenkriege Karls des Großen vor 1200 Jahren. Unter den Fundstücken sind Keramikscherben von Kochtöpfen, das stark korrodierte Stück eines Messers, ein Nagel, zwei Fibeln, ein Hufeisen, Hüttenlehm, Abschläge von Feuersteinen aus früherer Zeit und ein etwa 200 Jahre alter Grenzstein. Viele ehrenamtliche Helfer hatten bei den zehnwöchigen Grabungen geholfen. 9. 7., Lohrer Echo
  • Ansichtskarten aus Unterfranken Marktheidenfeld Alte Ansichtskarten aus Unterfranken sind noch bis 31. August bei einer Wanderausstellung im Franck-Haus, Untertorstraße 6, zu sehen (Öffnungszeiten: mittwochs bis samstags von 14 bis 18 Uhr, sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr). Die Ausstellung, die vom Bayerischen Volkshochschulverband und dem Bezirk Unterfranken getragen wird, beleuchtet die Geschichte, die Bedeutung und die Herstellung der Bild- und Grußbotschaften. Auf den Karten wurde zu Anfang gern der technische Fortschritt im Bereich des Straßenverkehrs festgehalten. So gibt es Abbildungen von Fahrrädern, Autos, Autobahnen und sogar Raststätten. Das Foto vom Marktheidenfelder Marktplatz mit dem hineinretuschierten Radler dürfte aus den 1950-er Jahren stammen (Repro: Michael Deubert). 9. 7., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Lehrpfad Elsenfeld Elsenfeld Was ist Bionik? Das Kunstwort aus Biologie und Technik beschreibt einen Forschungszweig, der sich von der Natur zu immer neuen und verblüffenden Erfindungen und Entwicklungen anregen lässt. Wie das funktioniert, können Besucher jetzt auf einem Lehrpfad mit 15 Stationen erleben. Er führt vom Julius-Echter-Gymnasium bis zum Waldrand. Biologielehrer Jörg Giegerich hat ihn mit Hilfe seiner Schüler und vieler Sponsoren aufgebaut. Die Schüler kommen dort unter anderem dem Lotuseffekt auf die Spur. Er zeigt, wie die Natur, in diesem Fall die Lotuspflanze, als Vorbild für die Entwicklung selbstreinigender technischer Oberflächen dient (Foto: Heinz Linduschka). 9. 7., Main-Echo, Obernburg
  • Urkunde Dertingen und Remlingen Wertheim-Dertingen/Remlingen Vor 1175 Jahren wurden Dertingen und Remlingen erstmals in einer Urkunde (Foto: Steffen Baumann) erwähnt. Am 7. Juli 839 bestätigte Kaiser Ludwig der Fromme in Bad Kreuznach einen Tauschvertrag, in dem die Orte »Tarehedingen im Waldsassengau« und »Rominingas« vorkommen. In der Festschrift zum 1200-jährigen Bestehen Dertingens im Jahr 1980 ist eine Abschrift dieser Urkunde abgebildet. Der Ort feierte damals schon sein Jubiläum, weil davon auszugehen ist, dass Ortsnamen mit der Endung -ingen in der Regel auf alemannische Besiedlungen zurückgehen, die im 3. Jahrhundert nach Christi begann, wie es erklärend in der Festschrift hieß. Dertingen ist also vermutlich noch älter. In der Urkunde wird auch das Forstgebiet Spessart als »Spehteshart«genannt.  10. 7., Wertheimer Zeitung
  • Kletterpfeiler Waldaschaff Vor zehn Monaten ist die alte Kauppenbrücke im Verlauf der A 3 bei Waldaschaff abgerissen und durch eine neue 300 Meter entfernte Brücke ersetzt worden. Zwei der zehn alten Brückenpfeiler blieben stehen und können jetzt als Kletterpfeiler genutzt werden (Foto: Horst Stürmer). Die Idee dazu hatten die Autobahndirektion, die Gemeinde Waldaschaff und der Alpenverein. Mit 22 Meter Höhe sind die Pfeiler die höchste künstliche Kletteranlage am bayerischen Untermain. Die Anlage bietet 14 Sportkletterrouten mit diversen Schwierigkeitsgraden und eine Alpinroute mit Standplätzen. Die Pfeiler, die Teil einer neuen Freizeitanlage sind, können samstags und sonntags von 11 bis 19 Uhr in Anwesenheit von geschultem Ordnungspersonal des Alpenvereins erklettert werden.  11. 7., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Würzburg Die Regierung von Unterfranken hält den Naturpark Spessart für so schutzwürdig, dass dort der Bau von Windkraftanlagen nicht möglich ist. Anders im Bayerischen Odenwald: Dort könnten Windkraftanlagen rund um Obernburg, Wörth, Kleinheubach, Miltenberg und Amorbach gebaut werden. Dies geht aus einer Vorprüfung der Regierung hervor. Ein Fachbüro soll jetzt mit genauen Analysen beauftragt werden. Im Spessart hält die Regierung vor allem das Hafenlohrtal für besonders schützenswert. Die Buchenwälder würden außerdem vom international geschützten Schwarzstorch bevölkert.  11. 7., Main-Echo, Rhein-Main & Franken
  • Kleinostheim Autofahrer aufgepasst: Noch bis Mitte August dauert die Paarungszeit des Rehwilds. Die Tiere reagieren unvorsichtig. Folge: erhöhte Unfallgefahr. Darauf hat jetzt der Vorsitzende der Jägervereinigung Kahlgrund, Klaus Bsonek, hingewiesen. Der Bock treibe die brunftige Geiß vor sich her – durch Wald und Feld und über die Straße. Vor allem in den frühen Morgenstunden sei die Gefahr groß, dass ein Wildtier plötzlich auf der Straße steht. Dann kontrolliert bremsen, Lenkrad gerade halten und kein Ausweichmanöver riskieren, empfehlen die Jäger. Bei einem Unfall sofort die Polizei verständigen, die dann ihrerseits den Jagdpächter informiert, der das verletzte Tier »so schnell wie möglich von seinem Leiden erlöst«.  12./13. 7., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Aschaffenburg/Main-Spessart Eine Förderung durch das Leader-Programm mit bis zu einer Million Euro von der EU ist für Projekte einer Reihe von Spessartgemeinden wahrscheinlich nicht möglich. Denn die Voraussetzung dafür, die Gründung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Spessart, steht derzeit auf der Kippe. Zu viele Gemeinden in den Kreisen Aschaffenburg uns Spessart machen nicht mit. Während einige Gemeinden bereits positive Erfahrungen mit der Förderung durch Leader haben, gibt es für das verbliebene Gebiet im Spessart noch zu viele weiße Flecken, als dass eine Bewerbung aussichtsreich wäre, sagt Naturpark-Geschäftsführer Oliver Kaiser, der die Bewerbung mit dem Regionalmanagement der Kreise Main-Spessart und Aschaffenburg koordiniert. Einige Gemeinden haben bereits definitiv abgesagt, andere wollen – so der Stand Mitte Juli – noch über eine Teilnahme beraten.
    15. 7., Main-Echo und Lohrer Echo
  • Gelnhausen Mit einer Demonstration hat der Dachverband »Gegenwind Main-Kinzig-Kreis/Naturpark Spessart« gegen den »Windwahn im Main-Kinzig-Kreis« protestiert. Seine Forderungen lauten unter anderem: Keine Windkraftanlagen im Naturpark Spessart, Windräder nur mit Zustimmung der Bürger vor Ort, Mindestabstand von 2000 Metern von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung, Reform der Erneuerbaren Energie Gesetzes. Der Politik werfen die Windkraftgegner vor, sie wolle Naturschutzgebiete »einer riesigen Zahl von 200 Meter hohen Windkraftanlagen opfern«. Der Main-Kinzig Kreis solle von allen Kreisen in Hessen die größte Last tragen, woran Landrat Erich Pipa maßgeblich schuld sei. Der hat die Vorwürfe zurückgewiesen.     
    15. 7., Main-Echo, Alzenau 
  • Mühlräder Kaltenberger Mühle Mömbris-Königshofen Die neuen Mühlräder der ehemaligen Kaltenberger Mühle wurden bei den »Königshöfer Mühlentage« erstmals in Gang gesetzt. Franz Heeg aus der Besitzerfamilie hat sie aus Lärchenholz zusammen mit einem Helferteam gebaut (auf dem Foto von Marion Stahl rechts mit Bürgermeister Felix Wissel sowie Helmut und Heribert Heeg). Das große Mühlrad hat einen Durchmesser von 5,20 Metern, beim kleinen sind es 4,80 Meter. In alten Protokollen wurde die Mühle erstmals 1609 erwähnt. Anfang des 18. Jahrhunderts entstand  gegenüber der Mahlmühle eine Ölmühle. 1864 wurden die Gebäude versteigert. Die Mahlmühle ging an Jakob Beck, in die ehemalige Kaltenberger Mühle zog die Familie von Martin Heeg. Sie zimmerte an die Ölmühle eine mit Wasser angetriebene Einzelsäge, Geburtsstunde des heutigen Sägewerks. Die Familie betreibt auch heute noch die Mühle, Heribert Heeg die Sägemühle, Helmut Heeg die Mahlmühle. 16. 7., Main-Echo, Alzenau
  • Grünbrücke Aschaffenburg Mit einem kleinen Volksfest ist die neue Grünbrücke (Foto: Harald Schreiber) eingeweiht worden. Sie überspannt die Miltenberger Bahnstrecke sowie das letzte Teilstück der Ringstraße und verbindet so die Großmutterwiese und die Fasanerie miteinander. Damit ist das grüne Band der gestalteten Parks wiederhergestellt, das seit Ende des 18. Jahrhunderts die Stadt von West nach Ost durchzog – vom Schlossgarten bis zur Fasanerie und zum Godelsberg. Seit 1876 durchtrennte die Bahnlinie dieses Band. 1972 kam die Ringersatzstraße hinzu. Mit Fertigstellung des letzten Ringabschnitts, der wie der komplette Ring in Tieflage neben der Bahn verläuft, wurde sie geschlossen. Ihre Fläche ist jetzt ebenso Teil des neuen Grünzugs wie die Grünbrücke, die 180 Meter lang und 30 Meter breit wurde. Sieben Wege führen darüber, auf denen Fußgänger, Radler, Skater und Jogger gut miteinander auskommen.  18. 7., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Josef Syndikus Aschaffenburg Josef Syndikus aus dem Stadtteil Schweinheim ist von Oberbürgermeister Klaus Herzog mit der Bürgermedaille der Stadt Aschaffenburg ausgezeichnet worden. Er ist der achte Träger der im Jahr 2001 gestifteten Medaille.  Durch sein außerordentliches Engagement zur Erforschung der Geschichte von Schweinheim und Aschaffenburg habe sich Josef Syndikus (Foto: Ralf Hettler) verdient gemacht, sagte Herzog. Der heute über 90-Jährige gründete 2006 mit Gleichgesinnten den Heimat- und Geschichtsverein Schweinheim, war lange Jahre Vorsitzender und Fachbeirat und ist heute Ehrenmitglied des Vereins. Der gelernte Baukaufmann schrieb zahlreiche Beiträge über die Schweinheimer Geschichte und erforschte zuletzt das »Armenpflegeschaftsprotokollbuch von Schweinheim«, das die Sozialgeschichte aus der Zeit um 1821 beleuchtet. Syndikus betreibt auch noch aktiv Sport. Beim HVB-Citylauf im vergangenen Jahr erwarb er zum 50. Mal das Deutsche Sportabzeichen in Gold.            
    21. 7., Main-Echo, Aschaffenburg
 
 
 
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SPESSARTBUND e.V.

Eine Fundgrube für alle, die sich für das Wandern und die Heimat interessieren, stellen die Nachrichten vom Spessartbund e.V. dar. Die neuesten Nachrichten finden Sie nicht nur im aktuellen Spessart-Heft, sondern auch hier:
Die neuesten Nachrichten vom Spessartbund

Der Spessartbund - mehr als ein Wanderverein

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Spessartbund und Main-Echo-Leser gemeinsam unterwegs. Victoria Schilde
Mit 16.200 Mitgliedern in mittlerweile 100 Ortsgruppen kümmert sich der Spessartbund e.V. schon seit 100 Jahren erfolgreich um den Naturschutz und die Landschaftspflege im Spessart. Der Verein, dessen Geschäftsstelle sich in der Aschaffenburger Innenstadt befindet, ist heute aber auch in der Förderung des Wanderns für Jedermann äußerst aktiv und lädt in diesem Zusammenhang regelmäßig zu geführten Wanderungerungen ein. Neben dem Einsatz für den Erhalt von Kulturwerten, bietet der Spessartbund außerdem Ausbildungen an, zum Beispiel zum Naturbotschafter oder zum Wanderführer. Nach wie vor im Zentrum der Arbeit steht jedoch die Markierung und Pflege des Wegenetzes im Spessart, das inzwischen rund 6.300 Kilometer umfasst!




Weitere Informationen unter www.spessartbund.de.
 
 
 
 
 
WANDERN IM SPESSART
 

Damit Sie den Spessart auch selber auf Schusters Rappen erkunden können, finden Sie in jeder Ausgabe des Spessart-Magazins einen Vorschlag für eine reizvolle Wanderung.

Erstellt von einem unserer freien Spessart-Autoren auf Basis der topographischen Freizeitkarten, enthalten die Tourenvorschläge den entsprechenden Kartenausschnitt, die Anfahrtsbeschreibung und die Wanderzeit beziehungsweise Streckenlänge. Dazu kommen jeweils eine ausführliche Wegbeschreibung und spannende Hintergrundinfos.
Zu den Wandervorschlägen
 
 
 
 
 
 
TOPOGRAPHISCHE SPESSARTWANDERKARTEN

Die neuen topographischen Spessartwanderkarten können Sie auch einfach direkt in unserem Online- und Zeitungsshop erwerben (unter dem Begriff "Spessart").
Momentan stehen elf Karten (1:25.000) zur Auswahl, die die örtlichen Wander- und Rundwanderwege sowie Fernwanderwege mit ihren tatsächlichen Markierungszeichen zeigen. Ebenfalls eingezeichnet sind Wegweiser, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Steinbrüche oder Kapellen. Einen weiteren Service bieten Hinweise auf Verkehrsverbindungen, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeit, ergänzt durch Informationen über den jeweiligen Spessartabschnitt auf der Kartenrückseite.
 
MUSEEN IM SPESSART

Viele Informationen über den Spessart und seine Bewohner erfährt man auch in einigen Museen aus unserer Region, die sich dem Thema widmen. Dazu gehören unter anderem das Spessartmuseum in Lohr, das Bauernhausmuseum in Rothenbuch, das Waldmuseum in Kirchzell oder die Heimatmuseen in Schöllkrippen und Weibersbrunn. In unserem Online-Museumsführer stellen wir sie Ihnen vor.
 
 
 
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