Mittwoch, 1.10.2014
 
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DER SPESSART
 
 
 
 



Sanft abgerundete Bergkuppen, dicht bedeckt mit romantischen Eichen- und Buchenwäldern, dazwischen lichte Wiesen und gewundene Flussläufe – so gibt sich der Spessart zu erkennen. Er liegt zwischen Odenwald im Südwesten, Röhn im Nordosten und Vogelsberg  im Norden, wobei sich der Hauptrücken von Miltenberg 75 km lang in Richtung Schlüchtern erstreckt. mehr...
 
 
 
SPESSART
 
 
Spessart - Spetember 2014
Spessart - Die aktuelle Ausgabe Lesezeichen hinzufügen
Die Zeitschrift "Spessart" beschreibt seit über 100 Jahren Besonderheiten  und Historie der Kulturlandschaft Spessart. In dieser Form ist ein Magazin über einen Landstrich eine Besonderheit in der deutschen Medienlandschaft.

Titelbild
Der Turm der protestantischen Hauptkirche Aschaffenburgs in der Pfaffengasse grüßt noch aus dem Einweihungsjahr 1839. Er ist im charakteristischen Buntsandstein unserer Heimat gehalten. Nur dieser Turm überlebte den Zweiten Weltkrieg. Das wiederaufgebaute Gotteshaus wurde 1952 unter dem neuen Namen Christuskirche eingeweiht.
Foto: Klaus Eymann

Aschaffenburger Christuskirche
Vor 175 Jahren wurde die erste protestantische Kirche Aschaffenburgs eingeweiht. Christuskirche heißt sie erst seit 1952.

Rätselhaftes Duell im Jahr 1824
Die Andriansäule in der Aschaffenburger Fasanerie erinnert an einen 17-jährigen Fotostudenten, der vor 190 Jahren bei einem Duell starb.

Geheimnisvoller Teufelszwirn
Ein geheimnisvoller Schmarotzer findet sich im Spessart. Der Teufelszwirn erschnüffelt seine Wirtspflanze.




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DISKUSSION UM FORTSTWIRTSCHAFT IM SPESSART
Region

Die große Schau der SpechteLesezeichen hinzufügen

Lohr Die Aus­stel­lung »Wim­pel, Wald und Wan­der­lust« zum Ju­bi­läum 100 Jah­re Spess­art­bund ist am Mitt­woch im Spess­art­mu­se­um in Lohr er­öff­net wor­den. Es ge­be vie­le Ge­schich­ten zu er­zäh­len, ver­wies Ger­rit Him­mels­bach, der 1. Haupt­vor­sit­zen­de, auf den Wer­de­gang des Spess­art­bunds, des­sen Mit­g­lie­der sich Spech­te nen­nen.
 
 
SPESSART-NACHRICHTEN
 
 
  • Wertheim Aug in Aug mit den kleinsten Insekten bringt Jürgen Schreck die Betrachter seiner Bilder. Über die Makrofotografie hat sich der 47-Jährige (Foto: Michael Geringhoff) eine ganz neue Welt im Kleinen erschaffen, bunt und detailreich. So kommt er den Dingen bis auf wenige Zentimeter nahe und bildet sie dennoch scharf ab. Seine Motive findet er überall in der freien Natur. Libellen und andere Insekten sind sein fotografisches Lieblingsthema. Dabei braucht er viel Geduld. »Mit einer Libelle zum Beispiel beschäftige ich mich durchschnittlich eine Stunde«, sagt er. Zu sehen sind seine Bilder im Internet in der Fotocommunity unter »Jürgen Schreck Naturfotografie«.   16. 7., Wertheimer Zeitung
  • Heubrunnenbach Marktheidenfeld »Einen ganz ungewöhnlichen und fröhlichen Spazierweg« lasse die Stadt am Heubrunnenbach entstehen. Das Lob kommt aus dem Mund von Reinhold Hußendörfer. Er ist Kunsterzieher am Balthasar-Neumann-Gymnasium und hat mit seinen Schülern einen Wettbewerb der Stadt gewonnen. Es ging darum, den Weg entlang des Bachlaufs attraktiver zu gestalten. Das haben die Schülerinnen und Schüler inzwischen mit Pinsel und Farbe getan (Foto: Martin Harth). Große Sandsteine, die die Stadt in den Heubrunnenbach gesetzt hatte, wurden bemalt, ebenso die Papierkörbe am Weg. Den Weg selbst verzierten die jungen Leute mit regenbogenfarbigen Wellen. Die Beziehung der Schüler zu ihrem Umfeld und zu Marktheidenfeld werde durch diese Arbeit ein Stück enger geknüpft, sagt Hußendörfer.  18. 7., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Figuten werden retauriert Hafenlohr-Windheim Die Figur des heiligen Nepomuk aus dem Jahr 1728 und die des nur ein Jahr jüngeren Kreuzträgers sind von der Brücke in Hafenlohr verschwunden. Iris Fromm, Steinmetz- und Steinbildhauermeisterin, hat die beiden barocken Brückengestalten aus Sandstein in ihre Werkstatt nach Windheim gebracht, um sie dort im Auftrag der Gemeinde zu restaurieren (Foto: Christian Weyer). Witterungseinflüsse hatten ihnen im Lauf der vergangenen 300 Jahre zugesetzt. Vereinzelt zeigen sich auch Haarrisse im Stein. Zu den Kosten von 5360 Euro gibt der Bezirk Unterfranken einen Zuschuss von 1275 Euro.  18. 7., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Sanierter Julius-Echter-Platz Triefenstein-Homburg Mit dem sanierten Julius-Echter-Platz (Foto: Günter Reinwarth) haben die Homburger die neue gute Stube des Orts in Besitz genommen und ein großes Fest gefeiert. Die 900 000 Euro Umbaukosten sind nach Meinung vieler Einwohner gut angelegt. 250 000 Euro hatte das Amt für ländliche Entwicklung in Würzburg beigesteuert. Bürgermeister Norbert Endres sprach von einem »Vorzeigestück mit Wohlfühlcharakter«. Geprägt wird der Platz auch durch die größte Zehntscheune im Spessart, die vor 400 Jahren erbaut wurde.
    21. 7., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Wertheim-Bettingen Normalerweise geht es in einem Kletterpark darum, hoch hinaus zu kommen. Im Silvestria Kletterpark gibt es jetzt außerdem einen Niedrigseil-Parcours, der ziemlich alles auf den Kopf stellt, was sonst im Kletterpark gilt. »Im Hochseilgarten kämpft jeder für sich«, sagt Sicherheitsinstruktor Tobias Joebges (22). »Hier unten sind die Aufgaben so gestellt, dass nur gut funktionierende Teams durchkommen.« So zum Beispiel, wenn ein komplettes Team mit einem Seil auf eine Art Reifenfloß überzusetzen ist.Teamfähigkeit und Vertrauensbildung zu üben, ist deshalb Ziel des neuen Parcours. Auch Menschen mit leichten Behinderungen können hier noch zu den Siegern zählen.   22. 7., Wertheimer Zeitung
  • Esselbach Eine neue Glocke, zu Ehren der Kirchenpatronin St. Margarethenglocke genannt, ist bei einem festlichen Gottesdienst geweiht worden. Die Glocke, gestiftet aus dem Nachlass von Wilhelm Stahl, wird im Dachreiter über dem Hochaltar läuten. Dieses Türmchen war vor 235 Jahren beim Bau der Kirche aufs Dach gesetzt worden – ursprünglich, um eine kleine Glocke aufzunehmen, was aber aus Kostengründen nie geschah. Die neue Glocke ist klanglich auf das vorhandene Geläut abgestimmt, das nun aus fünf Glocken aus fünf Jahrhunderten besteht, gegossen 1472 in Schweinfurt, 1513 in Heilbronn, 1764 in Würzburg, 1989 in Passau und 2014 in Karlsruhe.
    22. 7., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Gemünden-Schaippach Ihre private Sammlung von Steinen im Keller ihres Wohnhauses hat Monika Steger erstmals im Rahmen des Jubiläums »50 Jahre Naturpark Spessart« der Öffentlichkeit vorgestellt. Vom 1,8 Milliarden alten Stromatolithen bis zu Keramikkacheln aus frühen Jahrhunderten, aber auch Fragmente mittelalterlicher Essgeschirre, eine frühmittelalterliche Perle und hochmittelalterliches Spielzeug sind zu sehen. Steine sind für Monika Steger keine leblose Masse, sondern berichten von ihrer Entstehung vor Jahrmilliarden. Im Kulturhaus Gemünden steht eine von ihr eingerichtete Vitrine, die mit viel Informationsmaterial, Sauriermodellen und einem Amoniten einen Kurztrip durch die Erdgeschichte bietet. Ihr kleines Museum kann auf Anfrage besichtigt werden, Tel. 0 93 51 / 90 97 53. 22. 7., Lohrer Echo
  • Bananenstauden Neustadt-Erlach »Im Wintergarten können es viele, mein Ziel war es, draußen Bananen zu bauen«, sagt Salvatore Sacra über seine vier riesigen Bananenstauden (Foto: Klaus Fleckenstein) in seinem mediterran geprägten Hausgarten. Ein Gärtner hatte sie ihm vor drei Jahren als kleine Pflanzen geschenkt. Im September erwartet der gebürtige Lohrer mit Familienwurzeln in Neapel seine erste Bananenernte. Aber wie hat er die tropischen Großpflanzen über den Spessarter Winter mit seinen Minusgraden gebracht? Er schützte mit Laub, Rasenschnitt und Jutesäcken den Stamm- und Wurzelbereich. Die Stämmchen jeder Staude umwickelte er mit einer handelsüblichen Lichterkette und hängte einen Thermostatschalter dran. Wurde es draußen kalt, ging den Bananen ein wärmendes Licht auf.    24. 7., Lohrer Echo
  • Marktheidenfeld Mit dem Fotovoltaik-Kraftwerk Marktheidenfeld links und rechts der A 3 bei Michelrieth und Altfeld ist einer der größten Solarparks entlang der Autobahn Aschaffenburg – Würzburg fertiggestellt. Errichtet wurde die Anlage von der Main-Spessart-Solar GmbH mit einer Gesamtleistung von 4,1 Megawatt. Auf einer Fläche von 18 Fußballfeldern soll sie klimafreundlichen Strom für mehr als 1200 Haushalte liefern. Die Solarmodule lieferte größtenteils der deutsche Hersteller Solarwatt in Dresden. Das Kraftwerk ist aber nur Teil einer großen Fotovoltaik-Anlage entlang der Autobahn. Weitere Teile sind bereits in Rettersheim, Trennfeld, Helmstadt, Holzkirchhausen und Waldbrunn in Betrieb. Mit dem letzten Abschnitt in Marktheidenfeld beträgt die Gesamtleistung nun 21,5 Megawatt.   24. 7., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Panoramaweg Baustelle Bahnstrecke Hain Laufach-Hain An der Baustelle der neuen Bahnstrecke bei Hain hat die Deutsche Bahn einen rund zwei Kilometer langen Panorama-Weg eröffnet (Foto: Norbert Zentgraf), der den Besuchern einen Eindruck von den Bauarbeiten vermittelt. Damit soll verhindert werden, dass Neugierige, wie in der Vergangenheit schon des Öfteren, einfach durch die Baustelle laufen und sich damit gefährden. Mehrere Tafeln entlang des Weges informieren über das Bauprojekt. Der Weg führt entlang der Baustelle im Schwarzbachtal und ist über die Hüllingstraße und die Heigenbrückener Straße zugänglich. Die neue Bahnstrecke wird acht Kilometer lang und verläuft durch vier neue Tunnel. Der alte Schwarzkopftunnel wird umfahren.   25. 7., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Rinder hornlos Bessenbach-Waldmichelbach Von April bis Oktober auf den Weiden, im Winter in einem luftigen und großen Laufstall: Ein solches Leben haben die Rinder von Claus Schultes auf dem Waldmichelbacher Hof (Foto: Harald Schreiber). Schultes ist in der Region seit über 30 Jahren einer der bekanntesten und erfolgreichsten Züchter von hornlosem Fleckvieh. Dafür hat er bereits etliche Preise bekommen. Schon sein Vater Georg hatte 1981 damit begonnen, die Tiere frei laufen zu lassen, statt sie im Stall einzusperren. Doch Hörner können unter sich frei im Stall oder auf der Weide bewegenden Rindern zum Problem werden, wenn sich die Tiere bei Rangkämpfen damit selbst verletzen. Anfang der 1980er Jahre entdeckten Vater und Sohn bei einer Ausstellung ein Fleckvieh-Rind, das hornlos geboren war. Der erste genetisch hornlose Bulle, der dann nach Waldmichelbach kam, stammte aus Miesbach – Anfang der neuen Züchtung auf dem Hof. Vorteil der Hornlosigkeit: »Das macht friedlicher«, sagt Schultes.         
    25. 7., Main-Echo, Wirtschaft
  • Öffentliche Sitzung Stadtrat Alzenau Was Bürgerwille vermag: Nach massiven Protesten aus der Bevölkerung hat der Stadtrat in öffentlicher Sitzung vor rund 100 Zuhörern (Foto: Harald Schreiber) einen Kurswechsel vorgenommen. Über einen Abriss des geschichtsträchtigen fast 200 Jahre alten ehemaligen Spitals in der Hanauer Straße und einen Neubau im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus wird nicht mehr nachgedacht. Damit ist die zentrale Forderung der Jugendinitiative Alzenau, des Theatervereins Kultburg und des Heimat- und Geschichtsvereins erfüllt. Die Jugendinitiative und der Theaterverein hatten in dem Gebäude mit viel Eigeninitiative Räume für ihre Zwecke renoviert und eingerichtet: die Jugendinitiative eine Teestube, die schon bald zur Plattform für den Musiker-Nachwuchs wurde, der Theaterverein ein Zimmertheater mit Bühne und bis zu 50 Zuschauerplätzen. Unterstützt vom Heimat- und Geschichtsverein wurden in Alzenau 2067 Unterschriften gegen den Abriss des alten Spitals gesammelt, eine Online-Petition unterzeichneten 469 Einwohner.  26./27. 7., Main-Echo, Alzenau
  • Przewalski-Pferde Aschaffenburg Przewalski-Pferde (Foto: Bundesforst) sollen künftig auf dem Gelände des ehemaligen Exerzierplatzes im Stadtteil Schweinheim grasen und so dafür sorgen, dass die Weidelandschaft nicht weiter zuwächst, dass Gebüsch und Gehölz nicht wuchern und Biotope nicht verschwinden. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), der das Gelände gehört, erntete bei einem Informationsabend von der Bevölkerung Zustimmung für ihren Plan. Przewalski-Pferde besiedelten in der bisher letzten Eiszeit große Teile Europas. Die Tierart galt 1970 in freier Wildbahn als ausgestorben, doch in Zoos wurden 13 zuchtfähige Wildpferde zusammengeführt. Derzeit gibt es weltweit etwa 1800 Nachkommen, in Deutschland 180. Die Tiere werden inzwischen in ihrer Herkunftsregion ausgewildert, etwa in der Mongolei, in China oder Kasachstan. Sie vertragen Hitze und Kälte. Trockenes Gras bietet ihnen ausreichend Nahrung. 26./27. 7., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Hanau/Bruchköbel Einen 2,5 Kilometer langen Eichenlehrpfad mit sieben Informationstafeln hat das Forstamt Hanau-Wolfgang im Staatswald Bruchköbel angelegt. Eichen prägen schon immer den Wald in Bruchköbel. Knapp die Hälfte der Bäume hier ist 120 bis 200 Jahre alt. »Der Staatswald ist eine Rarität: Eichen in Tieflage«, sagte Forstamtsleiter Christian Schaefer bei der Vorstellung des Pfads. Spaziergänger können sich auch über die Bewohner des Waldes informieren und Spechthöhlen mit Hilfe von Schaurohren beobachten – und vielleicht auch einen Vogel sehen.  28. 7., Main-Echo, Alzenau
  • 200 Jahre Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere Hafenlohr Mit einem großen Fest hat die Pfarrgemeinde das 200-jährige Bestehen ihrer Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere gefeiert. Nach dem Familiengottesdienst ließen die Besucher vor der Kirche 200 Luftballons in Herzform aufsteigen (Foto: Steffen Schreck), an jedem ein Zettel mit einem biblischen Gruß vom Pfarrfest. Vermutlich stand auf dem Platz, wo am 30. Mai 1814 der Grundstein für das Gotteshaus gelegt wurde, schon seit 1336 eine Kirche, die 1688 zur Pfarrkirche erhoben wurde. Doch bis auf einige Mauerreste und den 37 Meter hohen Turm, der Teil des neuen Gotteshauses ist und 2005 saniert wurde, blieb von ihr nichts erhalten. Die Kirche ist im neuklassizistischen Stil ausgestaltet. Sie wurde 2012 renoviert. Im selben Jahr wurde die Sanierung der fast 90 Jahre alten Orgel abgeschlossen. 28. 7., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Gipfelkreuz Geiersberg Bischbrunn Der höchste Berg im Spessart, der 586 Meter hohe Geiersberg, hat nun ein Gipfelkreuz (Foto: Richard Krebs). Gefertigt und gestiftet wurde es von Kevin Weidner aus Bischbrunn. Er ist Deutscher Meister und Europameister im Zimmererhandwerk. Den Unterbau mauerten Rainer Mussauer und Robert Heim aus Oberndorf. Bei ihren Mountainbike-Touren war den Männern die Idee zu dem Gipfelkreuz gekommen. Die Bayerischen Staatsforsten, die dann neben das Kreuz eine Ruhebank stellten, waren einverstanden. Ins Gipfelbuch trugen sich als erste neben den drei Erbauern auch noch Bischbrunns Bürgermeister Joachim Engelhardt, Revierleiter Frank Dauven und Natur- und Wanderführer Norbert Köhler ein.   28. 7., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Eröffnung Pfiefer-Rundwanderweg Werbach-Niklashausen 70 Wanderfreudige waren dabei, als der Geschichts- und Kulturverein »Der Pfeifer« mit seiner Vorsitzenden Marlise Düx den neuen Pfeifer-Rundwanderweg eröffnete (Foto: Heike Heise). Er ist etwa fünf Kilometer lang und in anderthalb Stunden leicht zu bewältigen. Schüler der Werkschule Urphar-Lindelbach haben mit ihrer Schülerfirma »Gravurli« die Beschilderung angefertigt. Benannt ist der Weg nach Hans Böhm, genannt »Der Pfeifer«, der 1476 mit seinen sozialrevolutionären Reden Tausende Menschen in Bann zog und schließlich in Würzburg auf dem Scheiterhaufen endete. Der Weg führt über die Höhe rund um Niklashausen und bietet weite Ausblicke ins Taubertal und hinüber zu Gamburg.   29. 7., Wertheimer Zeitung
  • Kloster Ebersbach Leidersbach-Ebersbach 60 Jahre ist das Kloster Ebersbach (Foto: Alfons Opolka) in diesem Jahr geworden. Die Maria-Ward-Schwestern (Englische Fräulein) hatten es erbaut, nachdem ihnen das Grundstück von den Eheleuten Josef und Theresia Schneider aus Ebersbach geschenkt worden war. Deren Töchter Maria und Rita waren dem Orden beigetreten. Rita war später lange Zeit Oberin des Instituts der Englischen Fräulein in Aschaffenburg. Das Kloster wurde zunächst als Feriendomizil und Altersheim für die Ordensschwestern genutzt. Die letzten Schwestern verließen Ebersbach jedoch 1985. Seit 1992 ist das Kloster Jugend- und Bildungshaus der Diözese Würzburg.     
    29. 7., Main-Echo, Obernburg
  • Altes Schulhaus Heppdiel Eichenbühl-Heppdiel Für die Sanierung des alten Schulhauses im Ortsteil Heppdiel (Foto: Siegmar Ackermann) hat der Bezirk Unterfranken die Gemeinde Eichenbühl mit dem Denkmalpreis in Höhe von 25 000 Euro ausgezeichnet. Das Gebäude hatte Jahrzehnte leergestanden. Innerhalb von drei Jahren wurde es mit viel Eigenleistung der Dorfgemeinschaft zum Pfarrheim umgebaut. Auch die Feuerwehr hat hier Räume bezogen.    
    30. 7., Bote vom Untermain
  • Fledermaus Mömlingen/Kleinostheim Was tun mit einer Fledermaus, die sich durch ein offenes oder gekipptes Fenster in die Wohnung verirrt oder abgestürzt ist und sich verletzt hat? Die verletzte Fledermaus vorsichtig mit einem Küchentuch aufnehmen und in einem Karton mit durchlöchertem Deckel bergen. Und dann: Petra Heinrich in Mömlingen anrufen, Tel. 01 60 / 6 92 78 62. Sie ist Geologin und Rangerin im Naturpark Bergstraße-Odenwald, Naturschutzbeauftragte im Wanderverein Mömlingen und Mitarbeiterin beim Fledermausschutz Untermain. Die Gruppe ist dem Vogel- und Naturschutzverein Glattbach angegliedert. Dort sammelt Thomas Bormann seit Jahren Erfahrung beim Betreuen von Fledermäusen, die aus eigener Kraft nicht mehr weiter können. Für die kranken Tiere gibt es täglich ein- bis zweimal Wasser und mit der Pinzette einen ausgequetschten Mehlwurm. Schon fühlt sich das kranke Fledermäuschen (Fotos: Barbara Schmidt) wohler. Fledermäuse, die sich unverletzt in Wohnungen verirrt haben, soll man bis zur Dämmerung in Ruhe lassen. Dann Licht ausschalten, Zimmertür schließen und Fenster weit öffnen. Die Tiere finden allein nach draußen, rät der Landesbund für Vogelschutz.         
    30. 7., Main-Echo, Obernburg; 11. 8. Main-Echo, Aschaffenburg
  • Förderpreis für Andreas Schröder und Gisbert Volkmer Aschaffenburg Andreas Schröder und Gisbert Volkmer (auf dem Foto zusammen mit Architekt Dominik Proksch, links, Foto: Harald Schreiber) sind für die aufwendige Sanierung des Kirchnerhauses mit dem »Förderpreis der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken zur Erhaltung historischer Bausubstanz« ausgezeichnet worden. Im Jahr 2009 hatten die beiden das Haus, in dem der Expressionist Ernst Ludwig Kirchner seine ersten Lebensjahre verbrachte, erworben und in weiten Teilen nach den historischen Plänen von 1851 wiederhergestellt. Im Kirchnerhaus sind jetzt das Archäologische Spessartprojekt sowie der Kirchnerhausverein untergebracht. Er hat einen Dokumentationsraum über Kindheit, Leben und Bedeutung des Künstlers eingerichtet und nutzt einen großen Raum im Erdgeschoss für Ausstellungen und Veranstaltungen. 30. 7., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Miss und Mister Spessart Lohr Die 20-jährige Theresa Batta aus Höchberg (Kreis Würzburg) und der 25-jährige Nick Wanecek aus Blankenbach (Kreis Aschaffenburg) sind bei der Spessartfestwoche zu Miss und Mister Spessart 2014 gewählt worden (Foto: Thomas Josef Möhler ). Theresa Batta studiert Politikwissenschaften im zweiten Semester und strebt einen Lehrstuhl an der Uni an, Nick Wanecek studiert im sechsten Semester Energiemanagement. Bei der Spessartfestwoche plädierte er für die Nutzung erneuerbarer Energien. Die beiden erhalten unter anderem kleine Filmrollen in der Fernsehserie »Alarm für Cobra 11«des aus Lohr stammenden Filmproduzenten Hermann Joha.   31. 7., Lohrer Echo
  • Lohr Ein reichhaltiges Sortiment an Kriegsspielzeug boten Geschäfte und Kaufhäuser am Beginn des Ersten Weltkriegs. Das Sortiment umfasste den gesamten militärischen Bereich von den Uniförmchen, Säbeln, Degen und Kinderhelmen der verschiedenen Waffengattungen bis zum »Kasernenschrank mit kompletter Ausrüstung« für 10,50 Mark. Mit dem Thema befasst sich eine Ausstellung im Schulmuseum, die noch bis 1,. Februar 2015 zu sehen ist. Das Museum ist mittwochs bis sonntags sowie feiertags von 14 bis 16 Uhr geöffnet, außerdem nach vorheriger Absprache, Tel. 0 93 52 / 49 60 und 0 93 59 / 3 17.   31. 7., Lohrer Echo
  • Ringelnatter mit Kröte Klingenberg Der fette Frosch sticht als erstes ins Auge. Dann erkennt der Beobachter den Kopf der Schlange (Foto: Loraine Filez Dere). Das Reptil versucht die Kröte zu schlucken. Die Schlange, vermutlich eine Ringelnatter, baumelt kopfüber an einem Baum, den Kopf der Kröte im Maul. Schaulustige, die von der Aufführung »Pippi Langstrumpf« kamen, haben das Naturschauspiel an der Clingenburg beobachtet. Die Natter sei bestimmt 1,20 Meter lang gewesen, berichteten sie. Doch mit der »unnatürlich dicken« Kröte habe sie mächtig zu kämpfen gehabt. Am Ende hat es die Schlange dann doch geschafft, bestätigt Loraine Filez Dere, die Foto und Video des Überlebenskampfs gemacht hat. Die Schlange sei nach der Mahlzeit ermattet vom Baum gefallen. Ein Feuerwehrmann habe sie ins Gebüsch getragen, wo sie wohl ein längeres Verdauungsschläfchen einlegte. 31.7.2014 Main-Echo Obernburg
  • Geodätischer Referenzpunkt Dammbach In luftiger Höhe 531,5 Meter über dem Meeresspiegel, auf dem Ludwig-Keller-Turm auf der Geishöhe, befindet sich nach Westerngrund der zweite geodätische Referenzpunkt im Spessart (Foto: Thomas Minnich). Er besteht aus einer 30 x 30 Zentimeter großen Edelstahlplatte, auf der die geografischen Koordinaten des Aufstellungsorts aufgedruckt sind. Mit dieser Info können mobile Endgeräte geeicht werden. Nutzer solcher Geräte sind Geo-Catcher, Radler, Motorradfahrer, Wanderer und andere Freizeitsportler.
    1. 8., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Aschaffenburger Synagoge in 3D Aschaffenburg Die Aschaffenburger Synagoge, die beim Pogrom im November 1938 in Flammen aufging, kann jetzt besichtigt werden – als farbiger 3-D-animierter Film (Foto: Museen der Stadt Aschaffenburg). Rechtzeitig zum 30. Jahrestag der Eröffnung der Dauerausstellung am Wolfsthalplatz wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt. Zwei Jahre hatte es gedauert, ehe der knapp acht Minuten lange Film fertiggestellt war. Pläne und Dokumente waren dafür gesichtet und in einem aufwendigen technischen Verfahren bearbeitet worden. Der Film ist zu sehen im Museum für jüdische Geschichte und Kultur, Treibgasse 20, Aschaffenburg. Geöffnet ist das Museum mittwochs von 9 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, im September auch sonntags von 14 bis 16 Uhr, ab Oktober jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr, im Internet www.museen-aschaffenburg.de         
    2./3. 8., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Ausgrabung Kloster Einsiedel Lohr-Ruppertshütten Es wurde wieder gegraben und gemauert auf dem Gelände des Klosters Einsiedel an der Birkenhainer Straße zwischen Ruppertshütten, Langenprozelten und Rieneck (Foto: Klaus Fleckenstein). Ziel der Arbeitseinsätze: Die um 1330 geschleifte Klosterkirche, deren Mauerreste Jahrhunderte unter dem Waldboden schlummerten, soll wieder sichtbar werden. Mit Hilfe der ausgegrabenen Steine setzten die Helfer unter Anleitung von Chef-Archäologe Harald Rosmanitz die 60 bis 90 Zentimeter dicken Mauern, wie sie einst standen, wieder zusammen. Während im vorigen Winter Planen die Ausgrabungsstelle bedeckten, bleiben die Wände jetzt sichtbar. Im nächsten Jahr sollen die Kirche und das Haus der Mönche wieder mit Mauern angedeutet werden.  2./3. 8., Lohrer Echo
  • Frammersbach 25 Jahre früher als bisher gedacht kann Frammersbach sein 700-jähriges Bestehen feiern. Erst jetzt ist man auf zwei Urkunden aus dem Jahr 1314 gestoßen, die das bestätigen. Alfred Moritz, Vorsitzender des Museumsvereins, war bei der Lektüre des Buchs »Quellen und Erläuterungen zur Geschichte der Stadt Lohr am Main bis zum Jahr 1559« von Theodor Ruf auf die Urkunden gestoßen. Ruf stammt aus Lohr und lebt in Aschaffenburg. Bislang war nur eine Urkunde von 1317 mit der Erwähnung des Gemeindeteils Herbertshain bekannt. Vramersbach selbst wurde sogar erst am 1. Juni 1339 urkundlich erwähnt. Jetzt will die Gemeinde schon im kommenden Jahr ihre 700-jährige Geschichte feiern. 5. 8., Lohrer Echo
  • Weilbach-Weckbach Viele hundert Stunden hat der Heimathistoriker Theodor Stolzenberg in Archiven recherchiert, um die Geschichte der Burgen und ihrer Herren von Weckbach zu ergründen. Seine Erkenntnisse präsentiert der ehemalige Gymnasiallehrer in einem 150 Seiten starken Buch, das mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde im Herbst erscheint. Es ist zwar reich bebildert, doch die Frage, wie das Schloss ausgesehen haben könnte, bleibt offen. Stand der Stolzenberg-Forschung: Zuerst wurde zwischen 1180 und 1200 auf dem Platz der heutigen Kirche eine staufische Hügelburg errichtet. Nachfolger war das Wasserschloss, eher eine Wehrburg in einem längst verschwundenen kleinen See, erbaut um 1434 vom Geschlecht derer von Erlebach und zerstört um 1646 durch die katholische Liga.  5. 8., Bote vom Untermain
  • 100-jährige Eiche Weibersbrunn-Rohrbrunn In einem Gewittersturm ist die im Volksmund so genannte »1000-jährige Eiche« umgefallen (Foto: Victoria Schilde). Die mächtige Baumruine, ein Naturdenkmal im Wald südlich von Rohrbrunn, war von einer über 200 Jahre alten umstürzenden Buche gefällt worden. Der Stamm der morschen Eiche, die nach Einschätzung von Revierförster Manfred Parr und Forstbetriebsleiter Jan Oetting nicht 1000, sondern eher 800 Jahre alt ist, misst noch gut 15 Meter und hat einen Umfang von fünf Metern. Die alte Eiche bleibt jetzt einfach liegen – als eine ökologisch besonders wertvolle Wohnstätte für seltene Tiere, Pflanzen und Pilze.          
    6. 8., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Großwallstadt Schon vor 3000 Jahren war der Großwallstädter Ortskern bewohnt. Dies bezeugen Funde in zwei Gruben aus der Spätbronzezeit im früheren Garten zwischen der Alten Schule und dem Kindergarten St. Marien. Der Archäologe Alexander Reis hat sie mit einem Helferteam gesichert und dokumentiert. Ans Tageslicht kamen Randscherben von Vorratsgefäßen aus der Urnenfelderkultur, Scherben hochwertiger Feinkeramik von Bechern und Schalen, Fragmente von verbranntem Hüttenlehm und ein Schleifstein aus Buntsandstein. Die Ortsgeschichte muss jetzt neu geschrieben werden. Gut belegt ist bisher die Besiedlung von Großwallstadt im Mittelalter.    
    6. 8., Main-Echo Obernburg
  • Wamboldt-Schloss Groß-Umstadt Groß-Umstadt Das Wambolt-Schloss in der Altstadt (Foto: Klaus Holdefehr), eines der bedeutendsten Monumente der lokalen Renaissance-Architektur, kommt jetzt doch nicht in öffentliche Hand. Verhandlungen über einen Grundstückstausch mit der in Bensheim ansässigen Familie Wambolt sind offenbar gescheitert. Wie die Stadt in Erfahrung brachte, verhandelt die Familie jetzt mit einem privaten Investor. Das Schloss steht leer, der Putz bröckelt. Die millionenschwere Sanierung kann die Stadt aus eigener Kraft nicht stemmen. Sie hat aber weiterhin Interesse an der öffentlichen Nutzung des Parks vor dem Ehrenhof, der ebenfalls zum Privatbesitz der Adelsfamilie gehört.  7. 8., Main-Echo, Dieburg
  • Main-Spessart Gegen eine mögliche Führung der Nord-Süd-Stromtrasse durchs Sinn- und Werntal haben Landrat Thomas Schiebel sowie Abgeordnete und 15 Bürgermeister protestiert. Sie unterzeichneten einen offenen Brief, um bei Ministerpräsident Horst Seehofer, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Ilse Aigner gegen die Pläne mobil zu machen. Netzbetreiber Tennet soll die neue 500-Kilovolt Gleichstromleitung mit bis zu 80 Meter hohen Masten und 80 Meter breiter Trasse bis 2022 bauen. Nach Widerstand im Kreis Bad Kissingen gegen die favorisierte Strecke entlang der A 7 hatte Tennet das Sinntal als mögliche Alternative genannt. Die Landschaft im Sinngrund sei einzigartig, so der Landrat, die Region strukturschwach, zusätzliche Belastungen hätten fatale Wirkungen.Und die Trasse sei erheblich länger und damit unwirtschaftlicher als entlang der Autobahn. 7. 8., Lohrer Echo
  • Einbäume für Floß Seligenstadt Schon um das Jahr 1121, also deutlich früher als bisher bekannt, transportierte eine Fähre bei Seligenstadt Fuhrwerke und Vieh über den Main. Sie bestand aus einem Floß aus Brettern, die auf Einbäumen ruhten. Das schließt der Archäologe Lars Kröger aus Untersuchungen an zehn mittelalterlichen Einbäumen, die zehn Jahre in einem Museums-Magazin lagerten und noch mindestens bis Weihnachten im Museum im alten Seligenstädter Kloster zu sehen sind. Kröger (auf dem Foto rechts, Foto: Karin Klemt) besichtigte sie dort mit Landrat Oliver Quilling und Kreis-Historikerin Angela Beike. Die Einbäume sind 2,65 bis 3,50 Meter lang und aus Eichenholz. Gefunden wurden sie vor 50 Jahren nahe dem Fähranleger von Klein-Krotzenburg, stammen aber mit Sicherheit aus Seligenstadt. 8. 8., Main-Echo, Alzenau
  • Schiffermast Wörth Wörth Seit 800 Jahren schreibt die Schifffahrt in Wörth Geschichte. 60 davon hat der Schiffermast am Mainufer auf dem Buckel (Foto: Julia Preißer). Das haben der Schiffer- und Fischerverein und die Stadt jetzt gefeiert. Dazu schmückten den Schiffermast Flaggen der Reedereien und Schiffervereine. Der Verein hatte den Mast 1953 für 5500 Mark errichtet, finanziert vorwiegend aus Spenden. Die Stadt galt bereits im 13. Jahrhundert als Schifferstadt. Ab 1652 bauten die Wörther Werften Holzschiffe. Die Schiffsbaufamilien Schellenberger und Zipprich sind bis heute ein Begriff. 1919 zog die letzte Wörther Werft ans gegenüberliegende Mainufer nach Erlenbach, wo sie noch heute Transportschiffe ausbaut. Derzeit leben in Wörth nur noch drei Berufsschiffer.  
    12. 8., Main-Echo, Obernburg
  • Nachlass von Johann Kern Bischbrunn-Oberndorf Den Nachlass von Johann Kern, der von 1895 bis 1975 in Steinmark lebte und dort sein weltweit größtes Amateur-Teleskop baute, hat der Oberndorfer Jürgen Väth für seine Privatsternwarte erhalten. Darunter sind persönliche Notizen, Rechnungen und Baupläne von Kern. Sogar der Bauplan des Teleskops ist noch vorhanden, der von Kern immer wieder nachgebessert wurde. Kern knüpfte von Steinmark aus Kontakte in alle Welt. Er war Mitglied in der Vereinigung der Sternenfreunde, die Deutsche Wochenschau berichtete 1960 über ihn, 1953 entstand eine »Dokumentar-Schallplatte« über ihn und sein Werk. 1963 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. In Steinmark erinnert nichts mehr an Johann Kern. In der Mitte seines geplanten Planetenwegs in Bischbrunn will Jürgen Väth (Foto: Steffen Schreck) deshalb zu Ehren von Johann Kern einen Baum pflanzen und eine Gedenktafel aufstellen.  12. 8., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Gräberfeld Obernburg Obernburg Beim Bau der neuen Ausfahrt vom BRK-Servicezentrum auf die Römerstraße sind die Reste eines Gräberfeldes aus der Mitte des dritten Jahrhunderts zutage getreten, vermutlich Fundamente für Gräber von Vornehmen, die in der Regel dicht am Kastell am Rand der Gräberstraße beerdigt wurden (Foto: Heinz Linduschka). Obernburg hat eine große römische Vergangenheit. Hier gab es ein römisches Kohortenkastell, zunächst aus Holz und Erde, das aber vermutlich 162 n.Chr. durch ein Steinkastell abgelöst wurde. Es war Teil der Mainlinie des Obergermanischen Limes. Bei einem Alemannenangriff um 233 wurde es teilweise zerstört, blieb aber noch bis zur Räumung des Limes um 260 / 275 besetzt.  13. 8., Main-Echo, Obernburg
  • Rieneck Das Wassererlebnishaus Rieneck gehörte beim Wettbewerb »Wildes Deutschland« des World Wide Fund For Nature (WWF) bundesweit zu den 50 Siegerprojekten und wurde jetzt mit einer Spende von 5000 Euro gefördert. Die Einrichtung wurde von der Stadt 2010 bis 2012 in der ehemaligen Trinkwasseraufbereitungsanlage geschaffen. Mit dem Preisgeld wurden jetzt vier Binokulare gekauft. Das sind spezielle Lupen, mit denen Kleinlebewesen im Wasser beobachtet werden können. Die Anlage wird vor allem von Schulklassen, Jugendgruppen und Familien besucht, die hier viel über das lebendige Wasser erfahren.
    15./16./17. 8., Lohrer Echo
  • Wiesbüttmoor Flörsbachtal Das Wiesbüttmoor soll wieder renaturiert werden. Über mehrere Jahre wird sich deshalb die Wiedervernässung des Moores hinziehen. 25 freiwillige Helfer aus ganz Deutschland haben dazu bereits in einem ersten Schritt ein etwa 21 Meter langes Stauwehr ins Moor eingezogen und einen Steg instandgesetzt (Foto: Holger Senzel). So wurde der Wasserspiegel um rund zehn Zentimeter angehoben. Drei kleinere, fünf bis sieben Meter lange Stauwehre kamen hinzu. Mehrere Entwässerungsgräben wurden verschlossen. Sie waren ein Relikt aus der Zeit, als das Wiesbüttmoor noch landwirtschaftlich genutzt wurde. Das Wiesbüttmoor auf einer Höhe von 436 Metern ist das höchstgelegene Zwischenmoorgebiet im Spessart. Es ist zwei Kilometer lang und etwa 50 Meter breit. Die Torfschicht reicht bis zu zwei Meter tief. 1953 wurde das Moor zum Naturschutzgebiet erklärt.           
    18. 8., Lohrer Echo
 
 
 
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SPESSARTBUND e.V.

Eine Fundgrube für alle, die sich für das Wandern und die Heimat interessieren, stellen die Nachrichten vom Spessartbund e.V. dar. Die neuesten Nachrichten finden Sie nicht nur im aktuellen Spessart-Heft, sondern auch hier:
Die neuesten Nachrichten vom Spessartbund

Der Spessartbund - mehr als ein Wanderverein

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Spessartbund und Main-Echo-Leser gemeinsam unterwegs. Victoria Schilde
Mit 16.200 Mitgliedern in mittlerweile 100 Ortsgruppen kümmert sich der Spessartbund e.V. schon seit 100 Jahren erfolgreich um den Naturschutz und die Landschaftspflege im Spessart. Der Verein, dessen Geschäftsstelle sich in der Aschaffenburger Innenstadt befindet, ist heute aber auch in der Förderung des Wanderns für Jedermann äußerst aktiv und lädt in diesem Zusammenhang regelmäßig zu geführten Wanderungerungen ein. Neben dem Einsatz für den Erhalt von Kulturwerten, bietet der Spessartbund außerdem Ausbildungen an, zum Beispiel zum Naturbotschafter oder zum Wanderführer. Nach wie vor im Zentrum der Arbeit steht jedoch die Markierung und Pflege des Wegenetzes im Spessart, das inzwischen rund 6.300 Kilometer umfasst!




Weitere Informationen unter www.spessartbund.de.
 
 
 
 
 
WANDERN IM SPESSART
 

Damit Sie den Spessart auch selber auf Schusters Rappen erkunden können, finden Sie in jeder Ausgabe des Spessart-Magazins einen Vorschlag für eine reizvolle Wanderung.

Erstellt von einem unserer freien Spessart-Autoren auf Basis der topographischen Freizeitkarten, enthalten die Tourenvorschläge den entsprechenden Kartenausschnitt, die Anfahrtsbeschreibung und die Wanderzeit beziehungsweise Streckenlänge. Dazu kommen jeweils eine ausführliche Wegbeschreibung und spannende Hintergrundinfos.
Zu den Wandervorschlägen
 
 
 
 
 
 
TOPOGRAPHISCHE SPESSARTWANDERKARTEN

Die neuen topographischen Spessartwanderkarten können Sie auch einfach direkt in unserem Online- und Zeitungsshop erwerben (unter dem Begriff "Spessart").
Momentan stehen elf Karten (1:25.000) zur Auswahl, die die örtlichen Wander- und Rundwanderwege sowie Fernwanderwege mit ihren tatsächlichen Markierungszeichen zeigen. Ebenfalls eingezeichnet sind Wegweiser, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Steinbrüche oder Kapellen. Einen weiteren Service bieten Hinweise auf Verkehrsverbindungen, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeit, ergänzt durch Informationen über den jeweiligen Spessartabschnitt auf der Kartenrückseite.
 
MUSEEN IM SPESSART

Viele Informationen über den Spessart und seine Bewohner erfährt man auch in einigen Museen aus unserer Region, die sich dem Thema widmen. Dazu gehören unter anderem das Spessartmuseum in Lohr, das Bauernhausmuseum in Rothenbuch, das Waldmuseum in Kirchzell oder die Heimatmuseen in Schöllkrippen und Weibersbrunn. In unserem Online-Museumsführer stellen wir sie Ihnen vor.
 
 
 
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