Sonntag, 26.05.2013
 
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DER SPESSART
 
 
 
 



Sanft abgerundete Bergkuppen, dicht bedeckt mit romantischen Eichen- und Buchenwäldern, dazwischen lichte Wiesen und gewundene Flussläufe – so gibt sich der Spessart zu erkennen. Er liegt zwischen Odenwald im Südwesten, Röhn im Nordosten und Vogelsberg  im Norden, wobei sich der Hauptrücken von Miltenberg 75 km lang in Richtung Schlüchtern erstreckt. mehr...
 
 
 
SPESSART
 
 
Spessart - Die aktuelle Ausgabe Lesezeichen hinzufügen
Die Zeitschrift "Spessart" beschreibt seit über 100 Jahren Besonderheiten  und Historie der Kulturlandschaft Spessart. In dieser Form ist ein Magazin über einen Landstrich eine Besonderheit in der deutschen Medienlandschaft.

Titelbild
Die vier Sätze der S-Dur-Sonatevon Aloys Schmitt interpretierte Anna Luisa Kramb bei einem Festkonzert, das am 19. März zu Ehren des Komponisten in der Erlenbacher Frankenhalle gegeben wurde. Die hochbegabte 12-jährige Violinistin studiert seit 2011 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
Foto: Heinz Linduschka

Aloys Schmitt
Der Pianist und Komponist gilt als der "größte Sohn" Erlenbachs. Vor 225 Jahren erblickte er das Licht der Welt.

Bischof Ehrenfried und die Nazis
Der Oberrhirte der Diözese Würzburg legte sich anlässlich einer Visitation am 6. Mai 1933 mit dem Miltenberger NS-Bürgermeiester an.

Orchidee des Jahres
Das Purpur-Knabenkraut ist eine der stattlichsten heimischen Orchideen. Es kommt bevorzugt auf Kalkböden vor.



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FUßNOTEN

Hier finden Sie Fußnoten zu Artikeln der gedruckten Spessartausgaben.
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RECHERCHE

Recherchieren Sie in über 100 Jahren Zeitgeschichte. In unserer Spessart-Datenbank haben Sie die Möglichkeit, alle Jahrgänge von 1909 bis 2013 nach Schlagworten zu durchsuchen:

 
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DISKUSSION UM FORTSTWIRTSCHAFT IM SPESSART
Region

Die große Schau der SpechteLesezeichen hinzufügen

Lohr Die Aus­stel­lung »Wim­pel, Wald und Wan­der­lust« zum Ju­bi­läum 100 Jah­re Spess­art­bund ist am Mitt­woch im Spess­art­mu­se­um in Lohr er­öff­net wor­den. Es ge­be vie­le Ge­schich­ten zu er­zäh­len, ver­wies Ger­rit Him­mels­bach, der 1. Haupt­vor­sit­zen­de, auf den Wer­de­gang des Spess­art­bunds, des­sen Mit­g­lie­der sich Spech­te nen­nen.
 
 
SPESSART-NACHRICHTEN
 
 
  • Lohr-Ruppertshütten An der »Spessartautobahnq des 13. Jahrhunderts, der Birkenhainer Straße, haben die Prämonstratensermönche  eine Rast- und Betstation betrieben. Es geht um das Kloster Einsiedel im Wald zwischen Rieneck, Ruppertshütten und Langenprozelten. Dort hat das Archäologische Spessartprojekt drei Monate lang mit vielen freiwilligen Helfern Relikte des Klosters ausgegraben: Scherben, Münzen, Knochen, Kuhglocken und 40 Fragmente abgenutzter Hufeisen – was darauf hindeutet, dass hier viel Betrieb mit Pferden war. Sogar einige 700 Jahre alte Skelette schälten sich aus dem Waldboden – in unerwartet gutem Zustand. Ab Anfang August bis Mitte Oktober gehen die Grabungsarbeiten weiter. Am 15. September findet ein Grabungsfest statt.  
    19. 3., Lohrer Echo
  • Förster Mergner (Chef Staatsforstbetrieb Hgb) wird verabschiede Heigenbrücken Vor fast einem Vierteljahrhundert kam er in den Spessart. Jetzt hat er sich verabschiedet. Walter Mergner, Leiter des 17000 Hektar großen Forstbetriebs Heigenbrücken, ist Ende März in Pension gegangen. Bevor er nach Heigenbrücken kam, wirkte der Forstmann in Garmisch-Partenkirchen und Zusmarshausen (Kreis Augsburg). Dorthin kehrte er jetzt mit seiner Frau ins Eigenheim zurück. Dort wohnt auch die älteste Tochter, eine von vier Kindern der Mergners. Reinhard Neft vom Vorstand der Staatsforsten verabschiedete Walter Mergner bei einer Feier mit 120 Gästen  im Brunnenhof Weibersbrunn. Sein Nachfolger ist Rudolf Zwicknagl (41). Er arbeitete bislang in der Zentrale der Staatsforsten in Regensburg (Foto: Reith). 
    16. und 21. 3., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Lohr Wie kann aus einer politisch „schwarzen“ eine „braune Stadt“ werden? Diese Frage beantwortet eine Sonderausstellung im Lohrer Schulmuseum. Titel: „Wie Lohr am Main 1933 gleichgeschaltet wurde“. Mit dem Ermächtigungsgesetz von 1933 hatte Hitler die absolute Macht erhalten. Von diesem Zeitpunkt an bestimmten auch in Lohr die Nazis, was zu geschehen hatte und was zu unterlassen war. Die Sonderausstellung im Schulmuseum (Repro: Uwe Kleinfelderist noch bis 12. Mai geöffnet, mittwochs bis sonntags und feiertags von 14 bis 16 Uhr. 
    19. 3., Lohrer Echo
  • Aschaffenburg Nicht Mottgers, sondern Spessart. So muss die Lösung für eine schnelle Bahnverbindung zwischen Frankfurt und Würzburg lauten. Darin sind sich jetzt Politik und Wirtschaft in Unterfranken einig. Auch die Industrie- und Handelskammer Würzburg unterstützt damit die Bestrebungen Aschaffenburgs und des bayerischen Untermains, die Bahntrasse durch den Spessart zu beschleunigen. Die Mottgers-Spange dagegen wird abgelehnt. Dahinter verbirgt sich die mögliche Planung einer Neubautrasse zwischen Gelnhausen und der bestehenden Hochgeschwindigkeitsstrecke  Fulda – Würzburg.  Die Realisierbarkeit dieser Strecke wird laut DB-Netz-AG seit jüngstem wieder untersucht. Sie birgt die Gefahr, dass Aschaffenburg vom ICE-Verkehr weitgehend abgehängt würde. Bei der Kabinettsitzung der Staatsregierung in der Würzburger Residenz sprachen sich auch Ministerpräsident Horst Seehofer und Wirtschaftsminister Martin Zeil gegen den Bau der Mottgers-Spange aus. 
    21. 3. und 10. 4.,  Main-Echo, Gesamtausgabe
  • Alzenau/Kleinostheim „Unsere Sauen sind in Ordnung.“ Das erklärte Klaus Bsonek, Vorsitzender der Jägervereinigung Kahlgrund, nachdem bekannt geworden war, dass bei einer Jagd in Augsburg  alle 37 erlegten Sauen deutlich radioaktiv belastet waren und entsorgt werden mussten. Der promovierte Naturwissenschaftler Bsonek leitet in Kleinostheim die Radiocäsium-Messstelle der Jägervereinigung Kahlgrund. Sie ist Teil eines flächendeckenden Messnetzes des Bayerischen Jagdverbandes, das am bayerischen Untermain sowie im Bereich Marktheidenfeld die radioaktive Belastung des Wildes  erfassen soll.  
    18. 3., Main-Echo,  Alzenau
  • Elsenfeld Den ersten Leitungsabschnitt der neuen 110-kV-Stromleitung hat das Energieunternehmen Eon von Aschaffenburg bis Elsenfeld fertiggestellt. Jetzt fehlen noch die letzten zehn Kilometer bis Großheubach. Die neue Hochspannungsleitung sei nötig, weil die alte Leitung aus dem Jahr 1929 nicht mehr den technischen Anforderungen von heute entspreche, erläuterte Eon. Die Übertragungsleistung sei für die Region im Hinblick auf die geplanten Windkraft- und Solaranlagen und die damit verbundene Einspeisung in das Hochspannungsnetz nicht mehr ausreichend. 
    20. 3., Main-Echo, Obernburg
  • Wertheim Püppchen im Pullover, ein Buch mit Scherenschnitten von Karl Fröhlich und Literatur aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Das sind nur einige Beispiele von mehr als 300 Neuzugängen, die der Historische Verein Wertheim im vergangenen Jahr von freigiebigen Spendern für das Grafschaftsmuseum erhalten hat. Passend zur Sonderausstellung „Wertheim  am Wasser. Irgendwo ist`s immer nass“ gab es viele Geschenke, die mit dem Schiffer- und Fischerhandwerk zu tun haben. Aber auch ein Eisschrank aus den 1920er Jahren und Objekte aus ehemaligen Einzelhandelsgeschäften von Wertheim sind dabei. So fand sich beim Ausräumen der Firma Duffhaus eine Ausgabe des Main- und Tauberboten von 1843, des Vorgängers der Wertheimer Zeitung. (Foto: privat) 
    21. 3., Wertheimer Zeitung
  • Amorbach Auch auf den Höhen des Odenwaldes sollen sich Windräder drehen, obwohl diese Standorte nach Auffassung des Planungsverbandes Bayerischer Untermain im Landschaftsschutzgebiet liegen. Der Amorbacher Stadtrat hat jetzt mit der Energiegenossenschaft Untermain (EGU) einen städtebaulichen Vertrag geschlossen, wonach die Genossenschaft auf eigene Kosten Standorte für Windenergieanlagen auf Amorbacher Gemarkung sucht und entwickelt. Der unterfränkische Bezirkstag habe signalisiert, dass eine Änderung der Landschaftsschutzgebiete möglich ist, sagte Bürgermeister Peter Schmitt. 
    20. 3., Bote vom Untermain
  • Gemünden Drei potenziell geeignete Flächen für Windkraftanlagen auf Gemündener Gemarkung hat Meinolf Arndt, Leiter der städtischen Forstverwaltung, dem Stadtrat von Gemünden benannt: den Bereich „Harras“, die Gegend um Massenbuch und die Grenzgebiete zu Karsbach um Adelsberg und Seifriedsburg. Die Gemarkungsgrenze zu Karsbach sei am besten geeignet, weil in Karsbach derzeit ein Windkraftprojekt in Vorbereitung sei, dessen Untersuchungsergebnisse auf Gemünden übertragbar sein dürften (Foto: Pixabay). 
    21. 3., Main-Echo, Gemünden
  • Miltenberg Immer mehr Holländer machen Urlaub im Spessart-Mainland mit Stadt und Kreis Aschaffenburg sowie den Kreisen Main-Kinzig, Main-Spessart und Miltenberg. Im Jahr 2012 hat sich der Tourismus noch besser entwickelt als im Jahr zuvor: Insgesamt kamen 741400 Gäste (+ 1,2 Prozent). Sie übernachteten 2,1 Millionen Mal (+1,6 Prozent). Ein Viertel der Gäste waren Niederländer. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 2,8 Tage. Das geht aus der jüngsten Statistik des Tourismusverbandes hervor. 
    22. 3., Bote vom Untermain
  • Lohr Alles was Lohr und die weltberühmte Märchenfigur Schneewittchen verbindet, stellt ein 20-seitiges Schneewittchenheft dar, das in Lohr vorgestellt wurde. Das Büchlein soll „zum Träumen, Entdecken und Immer-wieder-Lesen“ anregen, sagte Barbara Herrmann, die Leiterin der Tourist-Info Lohr. Auch zum „Radeln rund um Lohr“ hat die Tourist-Info eine Broschüre aufgelegt. Sie enthält unter anderem acht Tourenvorschläge (Foto: Klaus Fleckenstein).  
    16./17. 3., Lohrer Echo
  • Marktheidenfeld Mit einem neuen Gästejournal will die Stadt Marktheidenfeld gezielt Besucher ansprechen. Tourismusmanagerin Inge Albert möchte dabei vor allem erfahren, welche Gäste in die Stadt kommen, wie lange sie bleiben und wie sie auf die Stadt Marktheidenfeld als Tourismusstandort aufmerksam wurden. Die Befragung soll dazu beitragen, die Qualität der Unterkünfte weiter zu verbessern. Mit mehr als 57000 Übernachtungen ist Marktheidenfeld unter den zehn besten Kommunen im Tourismusverband Spessart-Mainland. 
    18. 3., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Alzenau/Mömbris Der 1200. Todestag von Karl dem Großen und die Christianisierung des Kahlgrunds, der Beginn der beiden Weltkriege im vergangenen Jahrhundert und die folgenden Ereignisse sowie Gasthäuser im Kahlgrund aus dem 19. Jahrhundert, die heute noch im Familienbesitz sind: So lauten die zentralen Themenbereiche des Heimatjahrbuchs „Unser Kahlgrund“ für 2014. Das hat die Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung und -pflege beschlossen. Mitte November soll das Heimatjahrbuch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. 
    23./24. 3., Main-Echo,  Alzenau
  • Lohr 62 Kreuzträger, 50 Geißler und 42 „Ausgespannte“ – Männer, die ihre Arme in Kreuzesform an Stangen gebunden haben – nahmen im Jahr 1614 noch an der Karfreitagsprozession in Würzburg teil. Hunderte von Prozessionen zogen damals, in der Nacht auf Karfreitag, durch Franken. Heute sind davon zwei übriggeblieben: in Lohr und Neunkirchen am Brand. Das berichtet Christoph Daxelmüller, langjähriger Professor für Volkskunde und Europäische Ethnologie an der Uni Würzburg, anlässlich der seit 1658 urkundlich erwähnten Lohrer Karfreitagsprozession. In Lohr lockt die Prozession mit 13 Bildern und Statuen jährlich bis zu 20000 Besucher an (Foto: Archiv). 
    25. 3., Main-Echo, Kultur
  • Elsenfeld Mit Auftritten des Musik- und Gesangvereins, mit Geschenken der Jungen und Mädchen des Kindergartens und mit Hunderten von Besuchern, die mit Sekt und Selters auf ein gutes Gelingen anstießen, ist im Elsenfelder Ortsteil Rück-Schippach »Unser Dorfladen« eröffnet worden (Foto: Silvia Breckel). Bürgermeister Matthias Luxem appellierte an die Bürger, den Dorfladen zum sozialen Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft werden zu lassen. Der Marktgemeinderat habe das Projekt mit 230000 Euro unterstützt. Inzwischen stellte sich heraus, dass der Dorfladen von der Bevölkerung gut angenommen wird. 
    25. 3. und 6./7. 4.,  Main-Echo, Obernburg
  • Bad Orb Eine größere Artenvielfalt durch mehr Naturnähe – das wollen die Stadt Bad Orb und die Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung  durch die  Anlage mehrerer neuer großer Feuchtbiotope unterhalb des Moores im Bad Orber Wald erreichen. Die sechs Stillgewässer sollen seltenen und bedrohten Amphibien als Laichplatz und Lebensraum dienen. Gefördert wird vor allem die als stark gefährdet geltende Gelbbauchunke. 
    25. 3., Main-Echo,  Alzenau
  • Alzenau »Adlerstechen im Hauckwald und Gedenken an die Schlacht bei Hanau – vor 100 Jahren feierte der Spessartbund sein erstes Bundesfest in Alzenau«. So lautete der Vortrag von Alzenaus ehemaligem Bürgermeister Walter Scharwies im Michelbacher Schlösschen zum Spessartbund-Jubiläum in diesem Jahr. Scharwies verknüpfte bei seinem Vortrag wichtige historische Ereignisse und Personen miteinander und hatte auch heitere Anekdoten parat. Das erste Bundesfest des  Spessartbundes am 17. August 1913 in Alzenau sollte die Schlachten bei Leipzig und Hanau in den Blickpunkt rücken. 
    25. 3., Main-Echo,  Alzenau
  • Lohr Von 100 heimischen Tier- und Pflanzenarten zählen nur 40 zu den Gewinnern. Sie kommen vor allem in naturnahen Wäldern und von Menschen geschaffenen Sekundärbiotopen vor. 60 Arten in naturnahen Offenlandschaften, Feuchtbiotopen und Agrarlandschaften sind dagegen die Verlierer. Diese ernüchternde Bilanz zogen Hartwig Brönner und Walter Malkmus bei einem Vortrag vor dem Bund Naturschutz in Lohr. Gewinner seien zum Beispiel der Eichelhäher und Schwarzstorch, die sich der Umwelt angepasst hätten. Zu den Verlierern müssten der Feldhase, viele heimische Fledermausarten, Vogelarten, Reptilien, Insekten und Pflanzenarten gezählt werden. Sie würden durch die industrialisierte Landwirtschaft, durch Bach- und Flussbegradigungen und die Entwässerung von Feuchtflächen nahezu ausgerottet. 
    25. 3., Lohrer Echo
  • Aschaffenburg Pfarrer Johann Georg Schweinfest und Dialektforscher Hans Kolb haben sich um die Erforschung der Ortsgeschichte des Aschaffenburger Stadtteils Schweinheim besonders verdient gemacht. Mit ihnen beschäftigt sich deshalb die Jahresgabe des Heimat- und Geschichtsvereins. Schweinfest, der von 1887 bis 1923 in Schweinheim wirkte, förderte Kirchenneubauten in Schweinheim, Grünmorsbach und Gailbach. Hans Kolb gehörte 2006 bei der Gründung des Heimat- und Geschichtsvereins zu den Aktiven der ersten Stunde. Der 2006 gegründete Verein hat heute 450 Mitglieder. Innerhalb der nächsten zwölf Monate wird das 500. Mitglied erwartet. 
    26. 3., Main-Echo,  Aschaffenburg
  • Amorbach In der Amorbacher Abteikirche werden derzeit die Fresken und Deckengemälde restauriert (Foto: Sabine Balleier). Es sind die ersten Sanierungsarbeiten seit der Fertigstellung der Kirche im Jahr 1747. Dazu gehört auch die Reinigung der Orgel. Die Kirche, deren Innenraum eingerüstet ist, bleibt während der Sanierungsmaßnahmen geschlossen. Die ersten Orgelkonzerte finden erst wieder im Frühjahr 2015 statt. Die Odenwald-Tourismus GmbH bietet allerdings spezielle Führungen zu den Arbeiten in der Kirche an, Tel. 09373/209-40. 
    26. 3., Bote vom Untermain
  • Hasloch „Es ist schön, Stück einer solchen Tradition zu sein“, sagt der 58-jährige Armin Hock (Foto: Michael Geringhoff). Er ist Formschmied und führt seit 1977 den Haslocher Eisenhammer. Früher hatten er und seine Kollegen Klöppel für Kirchenglocken geschmiedet, 600 bis 700 Stück im Jahr. Vor drei Jahren kam Armin Hock ins Krankenhaus. Die schwere Arbeit hatte seinen Körper ausgezehrt. Heute arbeitet er allein, stellt Kunstschmiedehandwerk, Kerzenleuchter, Zierrat, Messer und Degen her. Und er sucht jetzt einen Schmied, der die schwere Arbeit im Eisenhammer fortführen will. Er würde ihn sogar ausbilden. Hocks Chef Walter Kurtz will die Schmiede als lebendige Wiege der Firma Kurtz erhalten. Nebenan soll sogar ein größeres Museum entstehen. 
    26. 3., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Erlenbach bei Marktheidenfeld An Weihnachten 2014 soll die neue Erlenbacher Chronik in zwei Bänden unter den Christbäumen liegen. Das wurde bei der Jahresversammlung des Heimat- und Verschönerungsvereins bekannt. Von den 261 Themen, die in der Chronik behandelt werden, sind 244 abgeschlossen, berichtete stellvertretender Vorsitzender Wolfram Blasch. Der Verein feiert 2014 sein 40-jähriges Bestehen. Ein Jahr später folgt die 1200-Jahr-Feier der Gemeinde. 
    27. 3., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Hafenlohr Vor gut zehn Jahren, am 8. März 2003, wurde im Backhaus von Hafenlohr das erste Brot aus dem von Angelika Wohlmann gestifteten Backofen gezogen. Viele Helfer hatten in den vier Jahren zuvor den ehemaligen Pferdestall des Gasthauses „Anker“ in einen multifunktionalen Raum zum Backen und Schlachten umgebaut. Inzwischen wird der Raum immer stärker genutzt. Es gibt Backseminare, bei denen Sauerteigbrot, Weizenbrot, Kuchen, Pizza und Flammkuchen zubereitet werden. Bei Schlachtseminaren lernen die Teilnehmer unter anderem, Hausmacher Wurst herzustellen.  
    27. 3., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Wörth Vor 50 Jahren schlug das letzte Stündlein der Wörther Mainfähre. Über Jahrzehnte hinweg hatte die Fähre die Stadt Wörth mit Erlenbach/Main auf der anderen Mainseite verbunden Foto: (Werner Trost). Weil die Mainbrücken gesprengt worden waren, blieb die Fähre nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1949 die einzige Verbindung über den Main. 1953 kaufte Josef Bettendorf aus Wörth die Fähre. Sein Sohn Lorenz, damals 19 Jahre alt, wurde Fährmann. Als ab 1959 die Eisenbahnbrücke über den Main für die Benutzung durch Fußgänger und Radler umgerüstet wurde, verkaufte Josef Bettendorf seine Fähre an die Gemeinde Obereisenheim, wo sie heute noch ihren Dienst tut, und führte den Betrieb mit einem Motornachen weiter. Den übernahm die Stadt Wörth noch im selben Jahr, meldete dann aber den Betrieb am 27. März 1963 ab. 
    27. 3., Main-Echo, Obernburg
  • Heimbuchenthal Knapp 110000 Ankünfte hatte der Touristikverband „Räuberland“ im vergangenen Jahr. Das sind 7500 (7,3 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Bei den Übernachtungen gab es ein Plus von gut 6500 (4,4 Prozent). Damit übernachteten die Touristen im vergangenen Jahr weit über 224000 Mal im „Räuberland“. Das seien höhere Zuwachsraten als in Bayern, Franken und „Spessart-Mainland“, sagte Geschäftsführerin Marion Sangnier. Zum „Räuberland“, das bis zu einem Rechtsstreit im vergangenen Jahr noch „Spessarträuberland“ hieß, gehören die Gemeinden Dammbach, Heimbuchenthal, Mespelbrunn, Rothenbuch, Weibersbrunn, Eschau und Leidersbach. 
    28./29. 3., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Hanau Der Klein-Auheimer Tierpark „Alte Fasanerie“ und der Freizeitpark in Steinau an der Straße wollen jetzt noch enger zusammenarbeiten und sich gegenseitig Touristen schicken. Besucher, die in dem einen Park zahlen, sollen im anderen sparen: Wer das Klein-Auheimer Ticket bei einem Besuch in Steinau vorzeigt, spart zwei Euro, Umgekehrt müssen Besitzer einer Steinauer Eintrittskarte in Hanau einen Euro weniger zahlen. Die Vergünstigungen gelten jeweils drei Monate. Außerdem weisen die Parks ihre Besucher mit Werbung, Aushängen und Flyern auf den jeweils anderen Park hin.  
    28./29. 3., Main-Echo, Alzenau
  • Rothenbuch Der Gemeinderat von Rothenbuch will keine Wasserbüffel im Mausgrund des Hafenlohrtals. Einer entsprechenden Anfrage des Naturparks Spessart erteilte er eine Absage. Wasserbüffel würden die Ufer des Bachs runtertreten, um sich ins Wasser zu legen. Der dadurch entstehende Sandeintrag sei tödlich für Steinkrebse und Flussperlmuscheln. Außerdem sei der Mausgrund eine nicht bejagte Äsungsfläche für das Wild. Ohne diesen Rückzugsort drohe ein vermehrter Wildverbiss. Im unteren Hafenlohrtal bei Windheim weiden bereits jetzt Wasserbüffel. 
    28./29. 3., Main-Echo, Aschaffenburg 
  • Alzenau 450 Jahre Kirchengeschichte und 175 Jahre Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus feiert die Pfarrgemeinde im Alzenauer Stadtteil Albstadt bei einem Festgottesdienst am 30. Juni. Im Jahr 1588 beginnt die Kirchengeschichte mit der Erwähnung einer Kapelle, welche die Adelsfamilie Dalberg 1797 der Gemeinde Albstadt schenkte. 1821 ersetzte erstmals eine Kirche die zuletzt einsturzgefährdete Kapelle. Nach mehreren Um- und Neubauplanungen wurde 1838 ein neues Gotteshaus eingeweiht. Doch erst seit 1949, als der Chor erneuert und der Kirchturm errichtet wurde, hat das Gotteshaus sein heutiges Aussehen. 
    30./31. 3., Main-Echo Alzenau
  • Neuendorf Als Mitglieder des Pfarrgemeinderats beim Osterputz die Bilder des Kreuzwegs in der Neuendorfer Kirche abhängten, entdeckten sie auf der Rückseite die Jahreszahl 1863. 150 Jahre ist der Kreuzweg folglich alt. Geschaffen wurde er von dem fränkischen Künstler Georg Bünau-Hanftmann aus Giebelstadt, der den Kreuzweg allerdings ursprünglich für die Kirche in Stalldorf (heute Riedenheim bei Würzburg) gemalt hatte. Dort wurden die Bilder 1940 entfernt, gerieten zunächst als Leihgabe ins Kilianeum und wurden dann für 140 Mark an einen Würzburger Antiquitätenhändler verkauft. Auf dessen Dachboden kamen sie 1944 wieder zum Vorschein. Auf Empfehlung des früheren Hofstettener Pfarrers Hippeli kaufte sie dann die Gemeinde Neuendorf. 
    30./31. 3., Lohrer Echo
  • Miltenberg Pilze, Moose, Steine – Volker Herrschaft aus Miltenberg interessiert sich von Kindesbeinen an für Naturkunde. Jahrelang sammelte, erfasste und notierte der 67-jährige Rentner Exemplare und Daten. Jetzt hat er sein sechstes Buch fertiggestellt: „Die Moosflora an, bei und in ausgewählten Gewässern“. Das Buch, das er in einer Auflage von 70 Stück selbst hergestellt hat, ist bei ihm zum Selbstkostenpreis von  7,50 Euro erhältlich, Tel. 0176/34949876. 
    3. 4., Bote vom Untermain
  • Rothenbuch Vier Gemeinden des Touristikverbands „Räuberland“ bekommen 290000 Euro Fördergeld für ihr Projekt „Kräfte sammeln im Urlaub – Barrierefreies Walderlebnis im Spessart“. Zielgruppe sind behinderte Menschen. So entsteht in Dammbach ein barrierefreier Weg mit Aussichtspunkt und in Rothenbuch ein Aktionsfeld mit Reliefparcours und behindertengerechten Parkplätzen. In Mespelbrunn wird die Wassertretanlage am Gänsebrunnen behindertengerecht umgestaltet, und Mönchberg legt einen barrierefreien Weg durch einen sehr alten Baumbestand an. Die Gemeinden investieren dafür insgesamt 700000 Euro. 
    4. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Karlstadt Vor 500 Jahren endete die lange Umbauphase der Stadtpfarrkirche St. Andreas (Foto: Schubart-Arand). Sie steht auf den Grundmauern einer spätromanischen Basilika aus der Zeit der Stadtgründung um 1200 und ist das kunstgeschichtlich bedeutendste Bauwerk der Kreisstadt, birgt viele Baustile mit reichen Kunstschätzen,  darunter die Nikolausfigur von Tilman Riemenschneider und weitere Holzfiguren, die seiner Werkstatt zugeschrieben werden. Im Jubiläumsjahr 2013 finden von Mai bis November zahlreiche Veranstaltungen statt. 
    4. 4., Lohrer Echo
  • Kreuzwertheim Wie viel Wahrheit enthält das angebliche Tagebuch des gebürtigen Schollbrunners Emil Pfennig? Bis zu seinem Tode hatte der Mann behauptet, Oberkellner und Überlebender der vor 100 Jahren gesunkenen »Titanic« gewesen zu sein. Manfred Schneider hinterfragt in einem Beitrag für das neue reich bebilderte Jahrbuch des Geschichts- und Heimatvereins Kreuzwertheim die Erinnerungen von Emil Pfennig. Weitere Beiträge befassen sich unter anderem mit den Spessart-Saujagden des vor 100 Jahren verstorbenen bayerischen Prinzregenten Luitpold, dem 100-jährigen Bestehen der Eisenbahnstrecke zwischen Wertheim und Stadtprozelten und dem Ende der Kettenschleppschifffahrt. 
    4. 4., Wertheimer Zeitung
  • Kleinostheim Drei Informationstafeln weisen Wanderern seit Kurzem auf den Wegen rund um Kleinostheim die Richtung. Sie geben Hinweise zu naturkundlichen und landschaftlichen Besonderheiten der Umgebung. Zusätzlich bietet ein Faltblatt, das kostenlos im Rathaus erhältlich ist, eine Zusammenfassung der beschilderten Wanderwege mit sieben Tourenvorschlägen. 
    4. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Triefenstein-Trennfeld In der Region Würzburg gibt es Bestrebungen, einen Streuobstverbund Mainfranken zu gründen, der ein mainfrankenweites Netzwerk von Streuobstwiesenbesitzern herstellen soll. Das wurde auf der Jahresversammlung der Streuobstinitiative Main-Spessart bekannt. Das Streuobstwiesenmodell in Tiefenthal ist beispielhaft: Der Obst- und Gartenbauverein pflegt die Streuobstwiese, und der Kindergarten erntet die Früchte. Neue Obstbäume wurden bereits nachgepflanzt. 
    5. 4., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Flörsbachtal/Lohrhaupten Fünf Querbauwerke im Bach, die einst für die Wiesenbewässerung und den Mühlenbetrieb errichtet worden waren, baut die Gemeinde in Lohrhaupten zurück. Sie werden heute nicht mehr gebraucht und beeinträchtigen die Ökologie im Bach. Ein Förderbescheid für Gewässerentwicklung und eine Förderung über FFH-Richtlinien ermöglichen eine 100-prozentige Förderung des 17300 Euro teuren Vorhabens. 
    6./7. 4., Lohrer Echo
  • Stadtprozelten Wie lebten die Menschen im Südspessart früher in Krisenzeiten, etwa im Dreißigjährigen Krieg? Erstaunliche Einblicke in diese Zeit gewinnen derzeit sieben freiwillige Helfer, die sich durch alte Unterlagen aus dem Stadtarchiv von Stadtprozelten wühlen. Eine Unmenge von Kontributionsunterlagen aus Kriegszeiten, Geburtsbriefe, Testamente, Belege für Zwistigkeiten unter den Bewohnern kommen dabei unter anderem zutage. Die Schriftstücke waren bisher unsortiert bündelweise im Dachgeschoss des Rathauses eingelagert. 
    6./7. 4., Bote vom Untermain
  • Hanau Die Wanderwege in der Bulau sind vom Forstamt und der Unteren Naturschutzbehörde teilweise neu beschildert worden. Insgesamt wurden 21 Kilometer mit verschiedenen Symbolen gekennzeichnet. Auch ein Radweg ist dabei. Das 650 Hektar große Waldgebiet mit seinen alten Eichen liegt zwischen Hanau und Erlensee und genießt als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet europaweiten Schutz. Das Forstamt Hanau-Wolfgang verschickt auf Anfrage ein Bulau-Faltblatt mit Karte. 
    8. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Großostheim-Wenigumstadt Die Lohrmannsbrücke, über die am 30. November 1912 erstmals ein Dampfzug rollte, wird saniert. Die Kosten belaufen sich auf rund 35000 Euro. Die Gemeinde will die Brücke als Industriedenkmal erhalten. Am 25. Mai 1974 fuhr zum letzten Mal die Bachgaubahn über die Brücke. Danach wurden die Gleise sofort abgebaut. 
    8. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Alzenau Mit einem symbolischen Spatenstich hat in Alzenau der naturnahe Umbau der Kahl begonnen. Der strukturarme und ökologisch ungünstige 2,5 Kilometer lange Abschnitt soll in einen Zustand versetzt werden, der nicht nur die Regeneration der Natur begünstigen, sondern auch zur Landesgartenschau 2015 in Alzenau passen soll. Die Kosten betragen 1,9 Millionen Euro. Die Hälfte wird aus EU-Kassen bezahlt. 
    9. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Bad Orb Drei Jahre nach Ende der aufwendigen Sanierungsarbeiten an der Bad Orber Saline wird jetzt an dem 200 Jahre alten Industriedenkmal erneut gearbeitet. Der Förderverein „Freunde des Bad Orber Gradierwerks“ übergab der Kurgesellschaft einen Betrag von 100000 Euro für die Erhaltung des Kopfhauses (Foto: Dell). Das Geld ist der Erlös aus vielfältigen Veranstaltungen und Spenden. Das Amt für Denkmalpflege gab 20000 Euro. Die Besucher können die Saline unabhängig von den Bauarbeiten weiterhin nutzen. 
    9. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Laufach Wie die Pietà aus der Werkstatt Tilman Riemenschneiders aus der Laufacher Pfarrkirche verschwand und kurz darauf wieder zurückkehrte, daran erinnert sich die 81-jährige Rita Dressel in der jüngsten Ausgabe des „Aacheblick“, der Vereinszeitschrift des Laufacher Geschichts- und Heimatvereins. Möbelpacker hatten die Figur beim Weggang des damaligen Pfarrers nach Hofheim versehentlich mitgeschickt. Allerdings vergaß der Geistliche in Laufach seinen Talar, den ihm die damals 18-jährige Rita und ihre Freundin Ida nach Hofheim brachten. Im Gegenzug händigte er ihnen die Pietà aus. 
    9. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Aschaffenburg Die Kritik am geplanten vier- bis sechsspurigen Ausbau der Darmstädter Straße zwischen Hafen und Schönbusch wächst. In einer Bürgerinitiative haben sich Kommunalpolitiker und Verbände zusammengefunden, um den aus ihrer Sicht völlig überzogenen Straßenausbau, den Verlust von Bäumen und des Alleencharakters zu verhindern. Der Schönbusch soll zwar unangetastet bleiben, doch die Pläne, entlang des Schönbuschs eine 900 Meter lange und vier Meter hohe Schutzwand zu bauen, stößt auf Unverständnis. Die Mauer soll den Parkbesuchern als Lärmschutz und den Fledermäusen als Überflughilfe dienen. 
    11. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Laufach Im Auftrag der Deutschen Bahn hat eine Firma 25 etwa acht Jahre alte Mollebusch-Birnbäume mit Wurzelstock und Erdreich von einer Streuobstwiese des Laufacher Gastwirts Markus Werner auf einen angrenzenden Acker verpflanzt. Die Bäume standen dem geplanten Bahnausbau im Weg. Knapp 200 Williams-Christ-, Zwetschgen- und Apfelbäume wurden wegen der Ausbaupläne bereits abgesägt. Der apfelgroße Mollebusch ist eine der ältesten Birnensorten und wird gern zum Brennen des raren Mollebusch-Schnapses verwendet. Sein Bestand ist durch den Feuerbrand stark gefährdet. 
    11. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Miltenberg Die Neugier auf die Tourismusregion Churfranken ist gewachsen. Bei der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes „Mainland Miltenberg-Churfranken“ freuten sich die Mitglieder vor allem über 124000 Klicks im churfränkischen Online-Angebot im vergangenen Jahr. Das seien 75 Prozent mehr als 2011. Die Churfranken-App wurde 2600 Mal heruntergeladen (2011: 1200). Durch Presseaktivitäten habe der Verein 20 Millionen Menschen erreicht, berichtete Geschäftsstellenleiterin Brigitte Duffeck. Mit Schildern an der Autobahn und am Main soll in diesem Jahr ebenfalls für die Region geworben werden. 
    11. 4., Bote vom Untermain
  • Aschaffenburg Seit dem 21. März ist das Kapuzinerkloster wieder bewohnt. Drei Mönche und fünf Nonnen der Franziskanischen Gemeinschaft von Bethanien sind eingezogen. Bis Ende 2014 sollen ihnen noch insgesamt weitere sieben Ordensleute folgen. Die aus Italien stammenden Mönche und Ordensschwestern sprechen gut deutsch. Seit 2009 lebten sie in Würzburg und führten die italienische Mission. Dieser Aufgabe kommen sie auch in Aschaffenburg nach. Ein anderer Schwerpunkt ist die Betreuung und Bewirtung von Gästen, die eine Zeitlang am klösterlichen Leben teilhaben wollen. 
    12. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Karlstadt-Karlburg Den archäologischen Forschungen zu Karlburg und der Karlsburg soll ein neues Kapitel hinzugefügt werden: Wissenschaftler wollen den vermuteten Hafen von Karlburg aus dem Früh- und Hochmittelalter nachweisen. Die ersten Arbeiten haben mit 41 Bohrungen bereits begonnen. Karlburg war ein frühmittelalterlicher Zentralort, der im Zusammenhang mit der Gründung des Bistums Würzburg erstmals urkundlich genannt wird. Es gab weiträumige Handelskontakte. Die Arbeiten sind Teil eines Schwerpunktprojekts der Deutschen Forschungsgemeinschaft, das den Häfen von der römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter gewidmet ist. (Foto: Mainfränkisches MuseumWürzburg/Hist. Museum im Marstall Paderborn)  
    12. 4., Lohrer Echo
  • Stockstadt Nach zehn Monaten Bauzeit ist die neue Friedenskirche der evangelischen St.-Markus-Gemeinde jetzt fertiggestellt. Die Baukosten betrugen 890000 Euro. Die alte Kirche, ein Fertigbau aus dem Jahr 1969, war für die rund 1000 Protestanten im Ort zu klein geworden. Die neue Friedenskirche, aus Massivholz errichtet, wird nach Meinung von Pfarrer Rudi Rupp mindestens 120 Jahre halten. In der Kirche hat auch ein Gemeindezentrum Platz gefunden. Konfirmation wurde in dem neuen Gotteshaus schon gefeiert. Am 15. Dezember wird es von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm geweiht. 
    12. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Lohr/Ruppertshütten Rund 100 Unterzeichner haben sich in Ruppertshütten für die Bürgerinitiative „Windkraft im Naturpark Spessart“ eingetragen. Sie will den Bau von 200 Meter hohen Windkraftriesen auf dem Gebiet der Hermannskoppe im hessischen Spessart verhindern, wenn dort das 2. Änderungsverfahren des Flächennutzungsplans in Kraft tritt. „Für uns wäre das eine Katastrophe, geschäftlich und gesundheitlich“, erklärte Michaela Münch, die Wirtin der Bayerischen Schanz. Sie hatte den Anstoß zur Bildung der Bürgerinitiative gegeben. Ihr Gasthaus liegt nur rund 600 Meter vom Gebiet der Hermannskoppe entfernt. Die Gegner der Pläne befürchten, dass auch auf bayerischer Seite Windräder gebaut werden könnten, wenn erst die Infrastruktur für das Flörsbachtaler Projekt steht. 
    17. 4., Lohrer Echo
  • Kleinostheim Zwei Bruthilfen für Störche haben die Vogel- und Naturfreunde aufgebaut: am Rand der Waldstadt und am Mainufer auf Höhe des Klärwerks. Die Lebensbedingungen für die Störche sind an beiden Plätzen gut: Weil die Tiere Frösche fressen, brauchen sie feuchtes Marsch- und Wiesenland, das hier reichlich vorhanden ist. An den beiden neuen Brutplatz-Standorten haben die Vogelfreunde schon öfters Störche beobachtet. Vermutlich waren die Tiere auf dem Weg ins nahe Kinzigtal, wo Brutplätze bereits zur Ansiedlung der Vögel geführt haben. Finanziert wurde das Kleinostheimer Projekt in Höhe von 6000 Euro von der Unteren Naturschutzbehörde. 
    18. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
 
 
 
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SPESSARTBUND e.V.

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Die neuesten Nachrichten vom Spessartbund

Der Spessartbund - mehr als ein Wanderverein

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Spessartbund und Main-Echo-Leser gemeinsam unterwegs. Victoria Schilde
Mit über 16.200 Mitgliedern in 96 Ortsvereinen kümmert sich der Spessartbund e.V. schon seit 100 Jahren erfolgreich um den Naturschutz und die Landschaftspflege im Spessart. Der Verei, dessen Geschäftsstelle sich in der Aschaffenburger Innenstadt befindet, ist heute aber auch in der Förderung des Wanderns für Jedermann äußerst aktiv und lädt in diesem Zusammenhang regelmäßig zu geführten Wanderungerungen ein. Neben dem Einsatz für den Erhalt von Kulturwerten, bietet der Spessartbund außerdem Ausbildungen an, zum Beispiel zum Naturbotschafter oder zum Wanderführer. Nach wie vor im Zentrum der Arbeit steht jedoch die Markierung und Pflege des Wegenetzes im Spessart, das mittlerweile rund 6.300 Kilometer umfasst!




Weitere Informationen unter www.spessartbund.de.
 
 
 
 
 
WANDERN IM SPESSART
 

WandervorschlägeLesezeichen hinzufügen

Wanderer
Damit Sie den Spessart auch selber auf Schusters Rappen erkunden können, finden Sie in jeder Ausgabe des Spessart-Magazins einen Vorschlag für eine reizvolle Wanderung.

Erstellt von einem unserer freien Spessart-Autoren auf Basis der topographischen Freizeitkarten, enthalten die Tourenvorschläge den entsprechenden Kartenausschnitt, die Anfahrtsbeschreibung und die Wanderzeit beziehungsweise Streckenlänge. Dazu kommen jeweils eine ausführliche Wegbeschreibung und spannende Hintergrundinfos.
 
 
 
 

Auf 6.300 Kilometern durch den SpessartLesezeichen hinzufügen

Unteraulenbach-EisenrerWegweiser-um1900
1883 begann man die Wege im Spessart an den Wegekreuzungen zu markieren. In den ersten Jahren handelte es sich um gusseiserne Wegweiser, die in der Regel von der Firma Rexroth in Lohr gegossen wurden. Einige wenige dieser dekorativen Unikate sind noch immer erhalten. Fünf Jahre später begann man, die Wege mit Wanderzeichen zu markieren. Die ersten farbigen Wanderkarten für Touristen dazu erschienen 1893.
 
 
TOPOGRAPHISCHE SPESSARTWANDERKARTEN

Die neuen topographischen Spessartwanderkarten können Sie auch einfach direkt in unserem Online- und Zeitungsshop erwerben (unter dem Begriff "Spessart").
Momentan stehen elf Karten (1:25.000) zur Auswahl, die die örtlichen Wander- und Rundwanderwege sowie Fernwanderwege mit ihren tatsächlichen Markierungszeichen zeigen. Ebenfalls eingezeichnet sind Wegweiser, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Steinbrüche oder Kapellen. Einen weiteren Service bieten Hinweise auf Verkehrsverbindungen, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeit, ergänzt durch Informationen über den jeweiligen Spessartabschnitt auf der Kartenrückseite.
 
MUSEEN IM SPESSART

Viele Informationen über den Spessart und seine Bewohner erfährt man auch in einigen Museen aus unserer Region, die sich dem Thema widmen. Dazu gehören unter anderem das Spessartmuseum in Lohr, das Bauernhausmuseum in Rothenbuch, das Waldmuseum in Kirchzell oder die Heimatmuseen in Schöllkrippen und Weibersbrunn. In unserem Online-Museumsführer stellen wir sie Ihnen vor.
 
 
 
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