Donnerstag, 17.04.2014
 
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DER SPESSART
 
 
 
 



Sanft abgerundete Bergkuppen, dicht bedeckt mit romantischen Eichen- und Buchenwäldern, dazwischen lichte Wiesen und gewundene Flussläufe – so gibt sich der Spessart zu erkennen. Er liegt zwischen Odenwald im Südwesten, Röhn im Nordosten und Vogelsberg  im Norden, wobei sich der Hauptrücken von Miltenberg 75 km lang in Richtung Schlüchtern erstreckt. mehr...
 
 
 
SPESSART
 
 
Spessart - April 2014
Spessart - Die aktuelle Ausgabe Lesezeichen hinzufügen
Die Zeitschrift "Spessart" beschreibt seit über 100 Jahren Besonderheiten  und Historie der Kulturlandschaft Spessart. In dieser Form ist ein Magazin über einen Landstrich eine Besonderheit in der deutschen Medienlandschaft.

Titelbild
Der Biber lässt sich wieder häufiger im Spessart blicken. Nachdem die hessische Staatsforstverwaltung 1987 bei Marjoß die ersten drei Pärchen ausgesetzt hatte, dehnten die Tiere ihr Territorium in alle Richtungen aus - Anlass für Rudolf Malkmus, das Leben der scheuen Biber heute und in der Vergangenheit in Wort und Bild zu beschreiben.
Foto: Berit Arendt

Der taube Rücker
Bis heute werden im Südspessart zu Frühjahrsbeginn Strohpuppen umhergetragen. Ein Text von 1706 verrät Spuren des Brauchs.

Fährunglück
Vor 200 Jahren starben 63 Soldaten und drei Miltenberger bei einem Fährunglück auf dem Main. Sachsengräber erinnern an die Toten.

Wolfsmilchschwärmer
Der Wolfsmilchschwärmer ist Schmetterling des Jahres. Der Falter macht sich auch im Spessart rar.




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FUßNOTEN

Hier finden Sie Fußnoten zu Artikeln der gedruckten Spessartausgaben.
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RECHERCHE

Recherchieren Sie in über 100 Jahren Zeitgeschichte. In unserer Spessart-Datenbank haben Sie die Möglichkeit, alle Jahrgänge von 1909 bis 2013 nach Schlagworten zu durchsuchen:

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DISKUSSION UM FORTSTWIRTSCHAFT IM SPESSART
Region

Die große Schau der SpechteLesezeichen hinzufügen

Lohr Die Aus­stel­lung »Wim­pel, Wald und Wan­der­lust« zum Ju­bi­läum 100 Jah­re Spess­art­bund ist am Mitt­woch im Spess­art­mu­se­um in Lohr er­öff­net wor­den. Es ge­be vie­le Ge­schich­ten zu er­zäh­len, ver­wies Ger­rit Him­mels­bach, der 1. Haupt­vor­sit­zen­de, auf den Wer­de­gang des Spess­art­bunds, des­sen Mit­g­lie­der sich Spech­te nen­nen.
 
 
SPESSART-NACHRICHTEN
 
 
  • Franziskanerkloster Schönau Gemünden-Schönau Das Franziskanerkloster im Stadtteil Schönau wird in diesem Jahr 825 Jahre alt. 1189 war unter dem Edlen Fritz von Thüngen zu Heßlar der Grundstein gelegt worden. Im Markgräfler Krieg 1553  zerstört, wurde das Kloster erst knapp 200 Jahre später als Minoritenniederlassung wieder aufgebaut und 1710 feierlich eingeweiht. Nach der Säkularisation gab erst Bayernkönig Ludwig I. 1843 die Erlaubnis zur Wiedererneuerung des Klosters. Die Wallfahrtskirche steht inzwischen auf der Liste der schutzwürdigen Kulturgüter. Derzeit leben zwei Patres und der Guardian im Kloster. Ein 2013 gegründeter Förderkreis kümmert sich um den Erhalt der Anlage und will am 1. Juni die Tradition des Klosterfestes wieder aufnehmen. 
    14. 2., Lohrer Echo
  • Schulwandbilder Lohr Eine der bedeutendsten Sammlungen von Schulwandbildern in Deutschland mit 4000 bis 6000 Exponaten hat das Schulmuseum in Sendelbach. Nach einer Vorsortierung durch Stadtführerin Bettina Merz wurden sie in der Uni Würzburg digitalisiert. Eine Ausstellung  mit 30 Schulwandbildern wird am 13. April im Fischerhaus eröffnet zu den Themen Körper, Geist und Seele. Museumsleiter Eduard Stenger möchte das Schulmuseum zu einem „Haus der Lohrer Geschichte“ umbauen. Als neue Heimstatt für das Museum, das am alten Standort aus allen Nähten platzt, hat er das Fischerhaus im Auge. 
    Noch in diesem Jahr müsse dazu eine endgültige Entscheidung getroffen werden. 
    14. 2., Lohrer Echo 
  • Sanierung Schloss Johannisburg Aschaffenburg 21 Millionen Euro werden in den nächsten acht Jahren in die Sanierung von Schloss Johannisburg fließen. Diese Summe bestätigte der bayerische Finanzminister Markus Söder bei einem Besuch in Aschaffenburg. Am 17. Februar 1614 war der unter dem Mainzer Erzbischof Johann Schweickard von Kronberg errichtete Renaissance-Bau eingeweiht worden. Das Jubiläumsprogramm erstreckt sich über das ganze Jahr. Eine Auswahl: Sonderausstellung im Schloss über den Bildhauer Hans Juncker, der den Altar in der Schlosskapelle geschaffen hat (19. Mai bis 7. September),  erstes  deutsches Oratorium in der Stiftsbasilika (10. Mai, 20 Uhr), Klassik-Gala im Schlosshof (6. Juli, 20 Uhr, ), Familienfest „Stark wie ein Ritter“ im Schlosshof (17. Mai, 11.30 bis 20 Uhr). Weitere Infos: Kulturamt der Stadt, Tel. 06021/3301671, www.schlossjubilaeum-aschaffenburg.de 
    15./16. 2., Main-Echo, Aschaffenburg 
  • Lohr Mythen, Legenden und Irrtümer, genährt durch Mittelalterfeste und Ritterspiele, prägen unser Bild vom Leben auf mittelalterlichen Burgen. Mit solchen Klischees und Vorurteilen hat der Journalist, Historiker und Germanist Winfried Mogge bei einem Vortrag in Lohr aufgeräumt. Anhand von Rechnungsbüchern der alten Burgherren, vor allem auf Burg Rothenfels,  erforschte er den historischen Burgalltag. Frauen zum Beispiel „ließen sich nicht von Minnesängern ansingen“, sondern leiteten auf der Burg einen Logistikbetrieb, kümmerten sich um die Vorratshaltung  und die Versorgung der Burgbewohner und Gäste. Die Burgherren waren nur selten Raubritter, sondern meistens „Unternehmer in einem multifunktionalen Bauwerk“. 
    17. 2., Lohrer Echo 
  • Wertheim-Bronnbach Zwei Jahre soll es dauern, bis der Abteigarten von Kloster Bronnbach saniert ist. Der Startschuss dafür ist jetzt gefallen. Während der Bauarbeiten ist die Anlage geschlossen. Nur der Schalenbrunnen bleibt zugänglich. Zwei Millionen Euro sollen die Arbeiten kosten. 400000 Euro steuert der Landkreis Main-Tauber bei, eine ebenso große Summe hat ein anonymer Spender zur Verfügung gestellt. 800 kleine Säulen der Balustrade aus der Gartenumfassung müssen von Mooswurzeln und Flechten gesäubert werden. Danach wird die Sandsteinmauer an der Straße stabilisiert, die jetzt durch eine Holzkonstruktion gesichert ist. Schließlich wird der Garten neu angelegt. 
    17. 2., Wertheimer Zeitung 
  • Kirche St. Wendelin Lohr-Ruppertshütten Im Dachstuhl der Kirche St. Wendelin nistet der Holzwurm. Die Kirche wurde 1877 eingeweiht und hat immer noch den ersten Dachstuhl aus Fichtenholz. Die Holzwürmer sollen jetzt mit einer Begasung der gesamten Kirche vernichtet werden. Das Gas wird dabei in den Innenraum der mit einer Folie abgedeckten Kirche und in den Dachstuhl geleitet. Die Aktion soll vom 23. bis 28. Juni stattfinden. Die Kirche kann in dieser Zeit nicht betreten werden. Die Kosten von 25000 Euro teilen sich die Kirchenverwaltung und die Diözese. 
    22./23. 2., Lohrer Echo 
  • Hanau Rechtzeitig zum Jahrestag der Geburt von Wilhelm Grimm am 24. Februar 1786 hat die Stadt am Haus Freiheitsplatz 1 eine Info-Tafel anbringen lassen, die an das Geburtshaus der Brüder Grimm (ehemals Paradeplatz 1) erinnert. Es war am 19. März 1945 zerstört worden. Die Tafel zeigt Bilder und den Stammbaum der Familie Grimm. Die Grimms sind eine alte hessische Familie. Als Begründer der Hanauer Linie ist Johannes Grimm belegt, ab 1639 Bürger der Altstadt und Wirt der Gastwirtschaft "Zum Fass". 
    24. 2., Main-Echo, Alzenau
  • Karlstein-Großwelzheim Die Fledermäuse, die sich früher auf dem Gelände des Steinkohle-Kraftwerks bei Großwelzheim wohlfühlten, haben den Abriss des Kraftwerks nicht honoriert. Die Kästen, die für sie als Sommer- und Winterquartiere aufgehängt wurden, insgesamt 120 Stück und ordentlich isoliert, blieben leer. Ebenso die Fledermauswohnungen in nicht mehr benötigten Bauten, hat Thomas Bormann vom Vogel- und Naturschutzverein Glattbach bei einer Inspektion festgestellt. Er vermutet, dass sich die Tiere an die stark veränderte Struktur des Geländes erst noch gewöhnen müssen. Statt dessen haben sich andere Tierarten angesiedelt: ein Wanderfalken-Paar zum Beispiel und zahlreiche Zauneidechsen. 
    26. 2., Main-Echo, Alzenau 
  • Waschbär Aschaffenburg Waschbären breiten sich im Spessart immer mehr aus. Im Kahlgrund wurden sie gesichtet und kürzlich auch in Weibersbrunn. Im Bereich Rohrbrunn wurden bereits mehrere erlegt. Georg Fuchs von der Jägervereinigung Spessart-Aschaffenburg geht davon aus, dass allein im Kreis Aschaffenburg inzwischen 2000 Waschbären durch den Wald streifen. Als Allesfresser sind die Tiere eine erhebliche Bedrohung für einheimische Arten, zum Beispiel für Singvögel. Verwüstete Nester und zerbrochene Eier künden davon. „Zusammen mit Füchsen und Mardern bringen sie das ganze biologische Gleichgewicht durcheinander“, sagt  Klaus Bsonek von der Jägervereinigung Kahlgrund. Er sieht nur eine Möglichkeit gegen die Waschbärplage: die intensive Bejagung. 
    26. 2., Main-Echo, Seite 2 
  • Schöllkrippen Das ehemalige Forsthaus in der Aschaffenburger Straße steht jetzt unter Denkmalschutz. Dies teilte die Untere Denkmalschutzbehörde mit. Das Gebäude, das seit fast fünf Jahren leer steht, gehört zum Forstbetrieb Heigenbrücken. Laut Bürgermeister Reiner Pistner hat die Marktgemeinde großes Interesse, das Forstamt zu erwerben, weil sich mittelfristig Raumbedarf für Gruppen und Vereine abzeichne. In mehrjähriger Bauzeit war es um 1865  als „Königlich Bayerisches Forstamt“ entstanden.  
    28. 2., Main-Echo, Alzenau 
  • Wertheim-Bronnbach Wer waren die Zisterzienser und woher kamen die „Grauen Mönche“, die vor mehr als 800 Jahren im Taubertal siedelten und die Wildnis urbar machten? Diese und viele weitere Fragen beantworten vier Informationstafeln, die rund um das Kloster entlang eines etwa drei Kilometer langen Wanderwegs aufgestellt werden. Mit einer Spende von 3000 Euro hat der Rotary-Club Wertheim die Tafeln finanziert.   
    1./2. 3., Wertheimer Zeitung
  • Glasfenster -ferdinand Schlör Neunkirchen-Richelbach Als Ferdinand Schlör vor 175 Jahren, am 16. März 1839,  im Armenhaus von Richelbach als drittes Kind des Lehrerehepaars Schlör geboren wurde, ahnte noch niemand, dass er einmal Bischof von Würzburg werden würde. Er besuchte die Lateinschule in Würzburg und das Gymnasium und Knabenseminar in Aschaffenburg. 1862 wurde er in Würzburg zum Priester geweiht. Als Kaplan wirkte er in der Stiftspfarrei Aschaffenburg und wurde Direktor des dortigen Studienseminars. Prinzregent Luitpold ernannte ihn 1898 zum Bischof von Würzburg. Seine Sorge galt vor allem dem theologischen Nachwuchs. So gründete er 1908 das nach ihm benannte Ferdinandeum in Würzburg.  Im Krieg zerstört, trägt heute ein Würzburger Studentenwohnheim in der Schlörstraße diesen Namen. Richelbach ernannte ihn zum Ehrenbürger. Erst 1905 besuchte er seinen Geburtsort zur Weihe der neu erbauten Kirche. Ein Glasfenster im Haupteingang erinnert an den Bischof, der am 2. Juni 1924 mit 85 Jahren starb. 
    1./2. 3., Bote vom Untermain 
  • Gemälde Hochzeit Aschffenburg Der Maler Guillaume Menageot hat die Szene im Bild festgehalten: Der italienische Vizekönig Eugène Beauharnais und die bayerische Königstochter Auguste Amalie feiern am 13. Januar 1806 in der Grünen Galerie der Münchner Residenz ihre Hochzeit. Das Ereignis war auch für Aschaffenburg bedeutsam: Ganz rechts im Bild sitzt in einem Armsessel vor dem Altar der damals 62-jährige Kurerzkanzler und Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg, der im Aschaffenburger Schloss residierte. Als Freund Napoleons hatte er auf dessen Wunsch die Ringe gesegnet und die Trauung vollzogen. Beauharnais, Adoptivsohn Napoleons, sollte nach dem Tod Dalbergs dessen Erbe antreten. Hätte sich mit dem Sturz Napoleons die Geschichte nicht anders entwickelt, wäre auch Aschaffenburg unter seine Regierung gefallen. Peter Schweickard, Leier des Grafik-Kabinetts, hat das Bild in Versailles entdeckt und eine Kopie anfertigen lassen. Die hängt jetzt im Turmzimmer der Schlossweinstuben. 
    4. 3., Main-Echo, Aschaffenburg 
  • Alte Mainbrücke Marktheidenfeld um 1940 Marktheidenfeld Drei Schwarz-Weiß-Fotos von Marktheidenfeld, vermutlich aus der Zeit um 1940, hat Kreisheimatpflegerin Constanze Kippenberg für das Archiv des Historischen Vereins eingescannt, darunter dieses Foto der alten Mainbrücke. Im Vordergrund erkennt man den Übergang der 1881 eröffneten eingleisigen Bahnstrecke Lohr – Wertheim. Die Brücke wird durch Sandsteinbrüstungen  begrenzt. Sie wurden in den 1950er Jahren durch Metallgeländer ersetzt. Auf der anderen Seite des Mains sind links die Gebäude der Martinsbräu und der Baywa zu erkennen. Rechts steht das Hotel „Schöne Aussicht“; daneben Post- und Fernmeldeamt. Constanze Kippenberg hofft jetzt, dass noch mehr Einwohner alte Fotos zum Einscannen zur Verfügung stellen.  
    5. 3., Main-Echo, Marktheidenfeld 
  • Briefmarke Höchst Gelnhausen 

    Zehn katholische Kirchen aus dem Kinzigtal sind auf neuen 60-Cent-Briefmarken der Deutschen Post abgebildet, darunter St. Peter in Gelnhausen und St. Wendelin im Stadtteil Höchst. Die neuen Briefmarken gehören zu der Serie „Kirchen aus dem Bistum Fulda“. Weiterhin sind zu sehen St. Johannes Apostel in Altenhaßlau, Maria Königin in Hailer, St. Maria in Neuenhaßlau St. Joseph in Niedermittlau, Christkönig in Rothenbergen, St. Peter und Paul in Salmünster, St. Anna in Somborn und St. Paulus in Steinau. Weltweit erstmals ist damit nach Angaben des Bistums Fulda ein großer Teil der Gotteshäuser eines Bistums auf Briefmarken abgebildet. 
    6. 3., Main-Echo, Alzenau 

     


  • Steinbruch Dorfprozelten Wanderfalke Dorfprozelten Kritisch sieht Willy Cavallo aus Dorfprozelten die Pläne, in den Steinbrüchen von Stadtprozelten einen Kletterpark einzurichten. Grund: Hier hat der Wanderfalke sein Brutrevier. Und die Tiere sollten gerade in der Paarungszeit im Frühjahr nicht gestört werden. Deshalb sind laut Cavallo intensive Besucherlenkungsmaßnahmen notwendig. Für die Aktion „Wanderfalken- und Uhuschutz“ hat Cavallo die Bestände in ganz Unterfranken im Auge. Nachdem die Zahl der Tiere zwischen 1950 und 1980 bundesweit stark zurückgegangen war, zählte Willy Cavallo im vergangenen Jahr wieder 63 Wanderfalken-Jungvögel in Unterfranken. 1985 gab es in Bayern gar nur noch drei Paare außerhalb der Alpen, und die hatten sich ausgerechnet die Sandsteinbrüche zwischen Miltenberg und Wertheim als Revier ausgesucht. 
    6. 3., Bote vom Untermain 
  • Lohr-Ruppertshütten 14 Umweltaktivisten von Greenpeace haben im Staatswald in Ruppertshütten den Buchen-Altbestand kartiert. Sie wollen damit zeigen, dass dieses Waldgebiet unbedingt schützenswert ist. Die Aktivisten werfen  dem zuständigen Forstbetrieb Hammelburg vor, erst kürzlich Bäume in einem etwa 200 Jahre alten Buchenwald gefällt zu haben. Forstbetriebsleiter Adolf Herr weist die Vorwürfe als hanebüchen zurück. In dem seit vier Jahrzehnten in Verjüngung stehenden Buchenbestand seien einige der Altbuchen gefällt worden, damit die nachfolgenden Generationen genug Licht und Platz haben.  Vor zwei Jahren hatte Greenpeace im Zentralspessart  mit Aktionen für den Erhalt alter Buchen- und Eichenbestände begonnen und war dabei mit den Forstbetrieben in Rothenbuch und Heigenbrücken aneinandergeraten. 
    6. 3., Main-Echo, Rhein-Main & Franken 
  • Faseltsrad Wiesthal Ein Holzrad, durch dessen Nabe eine lange Fichtenstange gesteckt wird, dann die Speichen mit Stroh und Reisig fest ausgestopft, danach das Ganze durch ein loderndes Feuer gerollt, damit das Rad in Brand gerät – fertig ist das Faseltsrad. Der alte Brauch wurde auch in diesem Jahr am Fastnachtsdienstag in Wiesthal wieder ausgeübt. Und das Feuerspektakel lockte erneut zahllose Zuschauer an. In der Dunkelheit wurde das brennende Rad von einem knappen Dutzend kräftiger Männer, die rechts und links die Fichtenstange hielten, den Mühlberg hinabgerollt. Rund zehn Meter oberhalb der Talsohle ließen die Männer die Fichtenstange los und das feuerspuckende Rad rollte allein weiter in den 20 Meter entfernten Aubach. Das Spektakel wurde vom Beifall der Zuschauer, vom Spiel der Blaskapelle und vom Gesang der Männer begleitet – mit dem „Faseltsradlied“. 
    6. 3., Lohrer Echo 
  • Sakramentskirche Schippach Elsenfeld-Schippach Monumentale Steintrümmer unweit des Schippacher Friedhofs sind die Überbleibsel der hochfliegenden Pläne für eine  Sakramentskirche mit einem Zentralbau im Stil des Klassizismus und einer gewaltigen Kuppel. Vor 100 Jahren, im Februar 1914, begannen die Bauarbeiten, wurden jedoch nie vollendet. Statt dessen wurde 1960 die Piuskirche auf den alten Fundamenten errichtet. Die angebliche Seherin Barbara Weigand (1845 – 1943) will 1906 „die Anweisung durch den Herrn“ zum Bau der Sakramentskirche erhalten haben. An dieser Frau scheiden sich die Geister. Für die einen war sie mit „prophetischen Gaben“ ausgestattet, für die anderen waren ihre „Offenbarungen“ nichts als „Halluzinationen einer bedauernswerten Nervenkranken“. Ein Vortrag, der für Herbst 2014 geplant ist, will versuchen, die Frau weder als Seherin noch als Schwindlerin, sondern als „Kind ihrer Zeit“ zu begreifen. 
    7. 3., Main-Echo, Obernburg
  • Laufach Jetzt ist auch der offizielle Startschuss zum Bau des 400 Millionen Euro teuren Neubauprojekts der Bahn Hanau – Nantenbach gefallen: Am 6. März löste löste Tunnelpatin Gerswid Herrmann, die Frau des bayerischen Innenministers, die symbolische Sprengung für den Falkenbergtunnel aus. Er ist mit 2600 Metern der längste Tunnel auf der sieben Kilometer langen Umfahrung des Schwarzkopftunnels zwischen Laufach und Heigenbrücken. Im Jahr 2017 soll die Neubaustrecke, auf der auch die Leit- und Sicherungstechnik modernisiert wird, für den Eisenbahnverkehr freigegeben werden. 
    7. 3., Main-Echo, Seite 1 
  • Kleinostheim “Das Wildbret aus dem Spessart ist unbelastet. Jeder kann es ohne Bedenken essen.“ Das sagt der Kleinostheimer Apotheker Klaus Bsonek, Vorsitzender der Jägervereinigung Kahlgrund. Seit 2009 untersucht er mit der Radiocäsium-Messstation in seinem Labor Wildfleischproben auf Radioaktivität. Pro Jahr kommt er auf 35 bis 40 Fleischanalysen von Wildschweinen, Rehen und Hirschen aus dem Spessart. Finanziert wurde die 3500 teure Messstation von den Jägervereinigungen Kahlgrund, Obernburg und Miltenberg. Die Messergebnisse – 2013 zwischen 65 und 75 Becquerel und damit weit unter dem EU-Grenzwert von 600 Becquerel – meldet Bsonek ans bayerische Landesamt für Umwelt.  
    10. 3., Main-Echo, Aschaffenburg 
  • Miltenberg/Breitenbrunn Die milde Witterung ist schuld: Mit verstärkten Schäden durch den Borkenkäfer rechnet deshalb Walter Adamek, Bereichsleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Miltenberg. Bleibt das Frühjahr trocken und warm, könne es schnell zu einer Massenvermehrung kommen. Die Waldbesitzer sollten ihre Fichtenbestände deshalb regelmäßig auf Befall überprüfen und die Forstbehörden informieren. Der befallene Baum muss dann gefällt und im Sägewerk geschnitten werden. Hubertus Hauk, Leiter des Staatsforstreviers Breitenbrunn im Südspessart, hat die Käfer in seinem Wald schon Mitte Februar entdeckt – unter der Baumrinde lebend, fressend, aktiv. Er ist fassungslos: „Das habe ich noch nicht erlebt.“ 
    12. 3., Bote vom Untermain; 13. 3., Main-Echo, Aschaffenburg 
  • Leidersbach Der neue „Besinnungsweg“, ein Rundwanderweg auf der „Sommerseite“ des Orts, führt von der neu errichteten Mariengrotte im Steinbruch über 14 Kreuzwegstationen zur frisch sanierten St.-Jakobuskirche. Bei der Gestaltung des Weges haben fast alle Leidersbacher Ortsvereine mit angepackt. Der Panoramaweg widmet sich nicht nur religiösen Themen. Mehrere Informationstafeln verweisen auf Streuobstwiesen, die heimische Tierwelt, Bienenvölker und Baumarten am Wegesrand. Ein kleines „Industriedenkmal“ am Steinbruch erinnert an die harte Arbeit früherer Tage. Am besten beginnt man die Wanderung im Wingertweg gegenüber der Hofwiese, wo es ausreichend Parkmöglichkeiten gibt. 
    13., 3., Main-Echo, Obernburg 
  • Wildapfelpflanzen Großwallstadt 25 Wildapfelpflanzen, an denen sich nach dem Heranwachsen der Bäume Rehe, Vögel und Bienen gütlich tun können, haben acht Zehntklässler der Kardinal-Döpfner-Mittelschule im Wald gepflanzt. Die Aktion war der Startschuss eines landesweiten Projekts des Bayerischen Jägerinnenforums. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen ein Gefühl für die Natur zu vermitteln und den Lebensraum der heimischen Tierwelt zu verbessern, sagte Gemeinderätin und Jägerin Ingrid Stenger, die das Projekt in Unterfranken betreut.  
    14. 3., Main-Echo, Obernburg 
  • Miltenberg Die Bauherren von drei herausragenden Bauprojekten im Kreis Miltenberg sind mit dem Sparkassen-Baupreis geehrt worden, der Projekte aus dem Bereich der Denkmalpflege und Lösungen für ihren nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auszeichnet: Die Eheleute Nadine und Christoph Giegerich haben in Mömlingen ein 200 Jahre altes Fachwerkhaus von Grund auf saniert. Der Zahnarzt Thomas Bretz erweiterte in Klingenberg seine Arztpraxis um ein benachbartes Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert, das instandgesetzt werden musste. Bernd Väth und Erik Pfeifer aus Obernburg gestalteten ihre für das Stadtbild typischen Häuser mit großer Hingabe neu. Eine Belobigung ging an die Gemeinde Eschau für die Renovierung des historischen Rathauses. 
    14. 3., Bote vom Untermain 
 
 
 
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Die neuesten Nachrichten vom Spessartbund

Der Spessartbund - mehr als ein Wanderverein

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Spessartbund und Main-Echo-Leser gemeinsam unterwegs. Victoria Schilde
Mit 16.200 Mitgliedern in mittlerweile 100 Ortsgruppen kümmert sich der Spessartbund e.V. schon seit 100 Jahren erfolgreich um den Naturschutz und die Landschaftspflege im Spessart. Der Verein, dessen Geschäftsstelle sich in der Aschaffenburger Innenstadt befindet, ist heute aber auch in der Förderung des Wanderns für Jedermann äußerst aktiv und lädt in diesem Zusammenhang regelmäßig zu geführten Wanderungerungen ein. Neben dem Einsatz für den Erhalt von Kulturwerten, bietet der Spessartbund außerdem Ausbildungen an, zum Beispiel zum Naturbotschafter oder zum Wanderführer. Nach wie vor im Zentrum der Arbeit steht jedoch die Markierung und Pflege des Wegenetzes im Spessart, das inzwischen rund 6.300 Kilometer umfasst!




Weitere Informationen unter www.spessartbund.de.
 
 
 
 
 
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TOPOGRAPHISCHE SPESSARTWANDERKARTEN

Die neuen topographischen Spessartwanderkarten können Sie auch einfach direkt in unserem Online- und Zeitungsshop erwerben (unter dem Begriff "Spessart").
Momentan stehen elf Karten (1:25.000) zur Auswahl, die die örtlichen Wander- und Rundwanderwege sowie Fernwanderwege mit ihren tatsächlichen Markierungszeichen zeigen. Ebenfalls eingezeichnet sind Wegweiser, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Steinbrüche oder Kapellen. Einen weiteren Service bieten Hinweise auf Verkehrsverbindungen, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeit, ergänzt durch Informationen über den jeweiligen Spessartabschnitt auf der Kartenrückseite.
 
MUSEEN IM SPESSART

Viele Informationen über den Spessart und seine Bewohner erfährt man auch in einigen Museen aus unserer Region, die sich dem Thema widmen. Dazu gehören unter anderem das Spessartmuseum in Lohr, das Bauernhausmuseum in Rothenbuch, das Waldmuseum in Kirchzell oder die Heimatmuseen in Schöllkrippen und Weibersbrunn. In unserem Online-Museumsführer stellen wir sie Ihnen vor.
 
 
 
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