Dienstag, 28.04.2015
 
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DER SPESSART
 
 
 
 



Sanft abgerundete Bergkuppen, dicht bedeckt mit romantischen Eichen- und Buchenwäldern, dazwischen lichte Wiesen und gewundene Flussläufe – so gibt sich der Spessart zu erkennen. Er liegt zwischen Odenwald im Südwesten, Röhn im Nordosten und Vogelsberg  im Norden, wobei sich der Hauptrücken von Miltenberg 75 km lang in Richtung Schlüchtern erstreckt. mehr...
 
 
 
SPESSART
 
 
Spessart April 2015
Spessart - Die aktuelle Ausgabe Lesezeichen hinzufügen
Die Zeitschrift "Spessart" beschreibt seit über 100 Jahren Besonderheiten  und Historie der Kulturlandschaft Spessart. In dieser Form ist ein Magazin über einen Landstrich eine Besonderheit in der deutschen Medienlandschaft.

Titelbild
Die Löwenapotheke am Stiftsplatz war neben der bis heute existierenden Schwanenapotheke die älteste Apotheke Aschaffenburgs. Das Fachwerkhaus, hier in einem Ölbild Adalbert Hocks von 1947, wurde nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg neu errichtet; der Neubau wurde 1995 eingeweiht. Älter als Löwen- und Schwanenapotheke ist am Untermain die heute 501-jährige Alte Stadtapotheke in Miltenberg.
Bild: Ausschnitt aus Adalbert Hocks "Stiftsplatz mit Löwenapotheke" von 1947; Bild in Privatbesitz, Foto: Harald Schreiber)

Geschichte der Apotheken
Den Arzneihandel übernahmen Apotheken erst nach und nach (hier Aschaffenburgs Löwenapotheke)

Balz der Heuschrecken
Das Weinhähnchen, jetzt im Zentralspessart entdeckt, fasziniert mit seinem Liebesspiel.

Zufriedene "Spessart"-Leser
Die "Spessart"-Leser haben uns gute Noten gegeben - und uns Themen auf den Wunschzettel geschrieben.

 







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DISKUSSION UM FORTSTWIRTSCHAFT IM SPESSART
Region

Die große Schau der SpechteLesezeichen hinzufügen

Lohr Die Aus­stel­lung »Wim­pel, Wald und Wan­der­lust« zum Ju­bi­läum 100 Jah­re Spess­art­bund ist am Mitt­woch im Spess­art­mu­se­um in Lohr er­öff­net wor­den. Es ge­be vie­le Ge­schich­ten zu er­zäh­len, ver­wies Ger­rit Him­mels­bach, der 1. Haupt­vor­sit­zen­de, auf den Wer­de­gang des Spess­art­bunds, des­sen Mit­g­lie­der sich Spech­te nen­nen.
 
 
SPESSART-NACHRICHTEN
 
 
  • Christiane Thurmann Main-Spessart Seit November sind 30 Mitarbeiter des Bayerischen Landesamts für Umweltschutz unterwegs, um den morphologischen Zustand der 4000 nordbayerischen Flusskilometer vom Altmühltal bis Aschaffenburg zu untersuchen. Morphologie ist die Lehre von der Struktur und Form der Organismen. Für die aktuelle Gewässerkartierung werden dabei 20 Einzelparameter, darunter Böschungsbewuchs, Ufererosion und Uferverbau sowie Strömungsbild, bewertet. Auch der Anteil von Feinsediment auf dem Grund wird überprüft – und zwar mit Hilfe eines Stabs. Christiane Thurmann aus einem Bonner Planungsbüro hat dies an der Sinn übernommen (Foto: Annette Helfmann). Die Kartierung soll später die Basis bilden für etwaige Renaturierungsmaßnahmen.         
    18. 2., Lohrer Echo 
     
  • Habicht Aschaffenburg Der Habicht (Foto: Wolfgang Kumm/dpa) ist der Vogel des Jahres 2015. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) haben ihn gekürt. Auf den Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, folgt damit ein Greifvogel, der immer noch der illegalen Verfolgung ausgesetzt ist. Die Jagd auf ihn ist seit den 1970er Jahren verboten. Manche Jäger betrachten ihn als Konkurrenten bei der Jagd auf Hasen und Fasane. Geflügel- und Taubenzüchter fürchten ihn, weil er sich schon mal gern ein Federvieh greift. Die Verbände fordern, dass Straftaten gegen den Habicht systematisch erfasst und angemessen geahndet werden.       
    18. 2., Main-Echo, »Wissen« 
     
  • Bergwacht Hösbach Wenn ein verletzter Wanderer oder Radler aus unwegsamem Gelände per Hubschrauber-Seilwinde geborgen oder ein Waldarbeiter nach einem Arbeitsunfall gerettet werden muss, dann ist die Bergwacht vor Ort (Foto: Bergwacht Hösbach). Die umfassend ausgebildeten Retter hatten 18 Einsätze im Jahr 2014, berichtete Bergwacht-Chef Florian Geis in einem Interview mit dem Main-Echo. Die Bergwacht deckt den gesamten Spessart ab. Deshalb wurde die Rettungswache von Mespelbrunn ins verkehrsgünstig gelegene Hösbach verlegt. Eine zweite Rettungswach. 19. 2., Main-Echo, Aschaffenburg 
     
  • Planetenwanderweg Oberndorf Esselbach/Bischbrunn Ein Planetenwanderweg soll im Bischbrunner Ortsteil Oberndorf und im benachbarten Esselbach entstehen. Der Oberndorfer Hobby-Astronom Jürgen Väth (auf dem Foto von Steffen Schreck mit seiner Frau Sabine) will den Weg mit seinem Verein »Privatsternwarte Bischbrunn« anlegen. Die Besucher starten auf die 5,946 Milliarden Kilometer lange Reise an der Informationstafel über die Sonne. Durch den Maßstab von 1: 959 032 müssen sie aber nur 6,2 Kilometer zurücklegen. Zunächst werden zwei von insgesamt elf Tafeln aufgestellt, denn die komplette Finanzierung ist noch nicht gesichert. 7700 Euro hat Väth für sein Projekt kalkuliert, in das er den City Park in Steinmark und das Freizeitgelände »Weed« in Esselbach einbindet. Der Weg soll auch mit dem Kinderwagen, dem Fahrrad oder dem Segway problemlos zu befahren sein.             
    20. 2., Main-Echo, Marktheidenfeld 
     
  • Haggraben-Tunnel Karlstein Der schmale Haggraben-Tunnel unter der Bahnlinie Aschaffenburg–Hanau (Foto: Karin Klemt) wird in die Denkmalliste des Freistaats Bayern aufgenommen. Das teilte das Landesamt für Denkmalpflege Bürgermeister Winfried Bruder mit. Die schmale Unterführung, durch die der Haggraben seiner Mündung in den Forchbach entgegenplätschert, ist aus Sandsteinquadern gemauert und so alt wie die Bahnlinie. Folglich dürfte sie um 1850 errichtet worden sein. Warum das Landesamt das Bauwerk auf die Denkmalliste setzen will, geht aus seinem Schreiben nicht hervor.  20. 2., Main-Echo, Alzenau 
     
  • Steinkreis im Waldgebiet Steinfeld-Hausen Welche Funktion hatte einst der geheimnisvolle Steinkreis im Waldgebiet bei Hausen (Foto: Thomas Josef Möhler)? Der Hobby-Heimatforscher und Gemeinderat Edmund Knöferl glaubt die Antwort zu wissen: Der Steinkreis mit einem Durchmesser von neun Metern könnte der Rest eines 15 x 20 Meter hohen Turms keltischer Stämme sein. Nach verschiedenen Untersuchungen ist Knöferl überzeugt: Über das damals noch waldfreie Weideland konnten die Bewohner vom Turm aus markante Geländepunkte auf der gesamten fränkischen Platte und darüber hinaus anvisieren. Der Blick reicht unter anderem bis zur Karlburg und in den Spessart. Die Lage des Turms ermöglichte Kommunikation über weite Strecken mit Hilfsmitteln wie Rauch und Feuer, sagt Knöferl. Der Turm könnte aber auch als Observatorium gedient haben.    21./22. 2., Lohrer Echo 
     
  • Abteikirche Amorbach Amorbach Die Sanierung der 260 Jahre alten Abteikirche ist abgeschlossen (Foto: Sabine Balleier). Ein Millionenprojekt, das im Mai 2012 begann, geht damit zu Ende. Fresken und Stuckornamente wurden gereinigt, Fenster repariert, Anstriche ausgebessert und Putzarbeiten gefestigt. Die feierliche Wiedereröffnung ist für Samstag, 18. Juli, mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm geplant. Anfang März hat eine Fachfirma damit begonnen, die wertvolle Stumm-Orgel zu reinigen. Sie ist nach der Eröffnung der Kirche wieder zu hören. An den Sanierungskosten von 6,6 Millionen Euro beteiligen sich der Freistaat Bayern, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Evangelische Landeskirche und weitere öffentliche Geldgeber. 21./22. 2., Bote vom Untermain 
     
     
  • Dieburg Das zweitälteste Haus in Dieburg, das Steinmetzhaus in der Zuckerstraße, wird wieder aufgebaut. Vor vier Jahren war es bei einem Brand fast vollständig zerstört worden. Im Erdgeschoss soll es ein Ladengeschäft und im ersten Stock zwei Wohnungen aufnehmen. Die Fassade muss originalgetreu nachgebildet werden. Die Eichenbalken hierzu lagern bereits im Bauhof. Fertig wird das Steinmetzhaus voraussichtlich 2016.           
    23. 2., Main-Echo, Dieburg 
     
  • QR-Codes Geiselbach Geiselbach Mit dem Smartphone durch die Geschichte wandeln. Das ist für Touristen jetzt in Geiselbach möglich. Die Gemeinde hat an zahlreichen Sehenswürdigkeiten Tafeln mit QR-Codes angebracht (Foto: Harald Schreiber). Damit können sich Besucher die touristischen Informationen digital auf ihr Smartphone oder ihr Tablet laden. Programmiert wurden die Tafeln von den Geiselbacher Rathausmitarbeitern.  21./22. 2., Main-Echo, Alzenau 
     
     
  • Forschungsprojekte im Naturschutzgebiet Main-Spessart Drei Forschungsprojekte laufen derzeit im Naturschutzgebiet an der Burg Homburg bei Gössenheim. Es geht um eine Antwort auf die Frage, wie das System auf den Klimawandel reagiert. Professor Burkhard Büdel aus Frammersbach erforscht mit Hilfe einer meteorologischen Station (Foto: Heinz Scheid) seltene Flechten, Moose und Blaualgen, um herauszufinden, warum es hier und an weit entfernten Orten – zum Beispiel in Schweden, Österreich oder in der spanischen Tabernas-Wüste – dieselben Arten gibt. Daraus gewinnen die Wissenschaftler Erkenntnisse für die Praxis. Für ein Forschungsprojekt der Uni Würzburg hat die Biologin Andrea Holzschuh Nisthilfen für Bienen aufgestellt. Sie untersucht das Verhalten der Insekten im Zusammenspiel mit Pflanzen. Die Zoologische Staatssammlung München schließlich will mit Insektenfallen den genetischen Barcode der Tiere gewinnen. Die Ergebnisse werden in einer weltweiten öffentlichen Datenbank zur Verfügung gestellt, in der bereits 3,75 Millionen Barcode-Sequenzen vorliegen. Hier können dann unbekannte Tierproben bestimmt werden. Das 2009 in Bayern gestartete Projekt hat bereits über 30 000 DNA-Barcodes von mehr als 14 000 heimischen Tierarten erfasst.  25. 2., Lohrer Echo 
     
     
  • Wiesenmeisterschaft Karlstadt Seit 2009 wurde sie bereits in sechs bayerischen Regionen ausgetragen: die Wiesenmeisterschaft (Foto: Bund Naturschutzbund). Jetzt sind die Landkreise Aschaffenburg, Miltenberg und Main-Spessart an der Reihe. Die Veranstalter, der Bund Naturschutz und die Landesanstalt für Landwirtschaft, haben die Aktion in Karlstadt vorgestellt. Bei der Meisterschaft geht es um den Erhalt artenreicher Wiesen, die Heimat für zahlreiche Pflanzen und Tiere sind. Teilnehmen können landwirtschaftliche Betriebe. Die Bewerbungsfrist endet am 15. April. Die Flächen werden von einer Gutachterin bewertet. Am 10. Juni trifft eine Jury bei einer Rundfahrt die endgültige Auswahl unter den fünf besten Wiesen. Die Preisverleihung folgt am 24. Juni bei einer Festveranstaltung auf Burg Rothenfels.    25. 2., Lohrer Echo 
     
  • Heiliger Nepomuk Hafenlohr Nach siebenmonatiger Sanierung stehen der Kreuzschlepper und der heilige Nepomuk wieder auf ihrem Platz auf der Hafenlohrer Brücke (Fotos: Steffen Schreck). Die beiden Figuren aus dem 18. Jahrhundert waren von der Windheimer Steinmetzmeisterin Iris Fromm restauriert worden. Die Kosten beliefen sich auf 5360 Euro. 1275 Euro zahlt der Bezirk Unterfranken. Hafenlohrs Ehrenbürger Otmar Bilz steuert 1000 Euro bei.            
    26. 2., Main-Echo, Marktheidenfeld 
     
  • Historischer Gewölbekeller Stadtprozelten Stadtprozelten Der historische Gewölbekeller hinter dem Alten Rathaus (Foto: Marco Burgemeister) ist erhaltenswert und wird deshalb jetzt durch eine Überdachung vor Witterungseinflüssen geschützt. Das hat der Stadtrat beschlossen. Die Kosten liegen bei 5885 Euro. Der Keller aus dem 16. oder 17. Jahrhundert soll im Rahmen der Rathaus-Sanierung in den künftigen Anbau integriert werden.    28. 2./1. 3., Bote vom Untermain    
  • Madonnenfigur für Kapelle Schollbrunn Die 1879 von Philipp Jakob Benz errichtete Kapelle an der Rohrbrunner Straße wird saniert. Das kleine unter Denkmalschutz stehende Gotteshaus pflegen die Frauen der Familie Kling – nun schon in der dritten Generation. Die inzwischen 92-jährige Frieda Kling hatte eine Tradition fortgeführt, die sie von ihrer Schwiegermutter Hedwig Kling übernommen hatte. Jetzt übertrug sie die Aufgabe an Tochter Renate Kling und deren Ehemann Walter Baur. Das Paar will wieder eine Marienfigur aufstellen. Dafür stellt Frieda Klings zweite Tochter, Thea Kohlroß, eine Madonnenfigur, ein Erbstück, zur Verfügung. Gemeinsam testeten die beiden Frauen (rechts Thea Kohlroß, Foto: Steffen Schreck) bereits, ob die Figur auf den Altar passt.          
    28. 2./1. 3., Main-Echo, Marktheidenfeld 
     
  • Lützelbach Der Windpark Hainhaus hat auch 2014 ein Minus erwirtschaftet. Schon das zweite Geschäftsjahr 2013 schloss mit einem Minus von rund 230 000 Euro ab. Für 2014 wird das Defizit voraussichtlich 390 000 Euro betragen. Der Grund sind technische Ausfälle, veränderte Windverhältnisse und Naturschutzauflagen, die von der Anlage Stillstandszeiten fordern. Es sei noch nicht abzusehen, ob die veränderten Windverhältnisse Zufallserscheinungen oder Folge der Klimaerwärmung sind, teilte die Betreibergesellschaft mit. Die Liquidität der Gesellschaft sei mehr als angespannt, hieß es.  3. 3., Main-Echo, Obernburg 
     
  • Wertheim/Kreuzwertheim Die alte Mainbrücke zwischen Wertheim und Kreuzwertheim wird 2020 einem Neubau weichen. Darauf haben sich die beteiligten Behörden und Kommunen geeinigt. In Kreuzwertheim geht damit auch die Sanierung der Ortsdurchfahrt einher. Die Brücke erhält einen Geh- und Radweg und überspannt ohne Mittelpfeiler den Main. In der Vergangenheit waren an der bisherigen Brücke immer wieder Binnenschiffe mit diesem Hindernis kollidiert. Derzeit gibt es Überlegungen, den Mittelpfeiler der historischen Marktheidenfelder Mainbrücke zu entfernen, um mehr Platz für die Mainschiffe zu schaffen.                          
      3. 3., Wertheimer Zeitung und Main-Echo, Marktheidenfeld 
     
  • Forstamt Hanau-Wolfgang Hanau Das Forstamt Hanau-Wolfgang feiert am 26. April das 300-jährige Bestehen seines Dienstgebäudes (Foto: Forstamt). Das markante Haus war 1715 von Johann Reinhard III. von Hanau-Lichtenberg nahe der Klosterruine St. Wolfgang als Jagdschlösschen errichtet worden. Zum Forstamt gehören neben 14 000 Hektar Wald unter anderem die Samendarre, das Forstmuseum, der Wildpark »Alte Fasanerie« und ein Waldladen. Zum Jubiläum ist ein umfangreiches Festprogramm geplant, unter anderem die Aufführung eines selbstgeschriebenen Theaterstücks, in dem sich ein historischer und ein moderner Förster über ihre Arbeit unterhalten.          
    4. 3., Main-Echo, Alzenau 
     
  • Nisthilfen Kreis Aschaffenburg Seit 17 Jahren montiert der Förster Norbert Fiebach aus dem Kreis Rotenburg (Niedersachsen) Nisthilfen für den Schwarzstorch in alte Bäume – ehrenamtlich und in 17 bis 18 Metern Höhe (Foto: Axel Reichert). Fünf solcher Plattformen hat er schon im Spessart gebaut. Jetzt war er wieder im Staatswald. Der seltene und scheue Schwarzstorch soll die Plattform entdecken und sein Nest darauf bauen. In weiten Teilen Deutschlands war der Schwarzstorch bereits ausgestorben. In den 1960er Jahren kehrte er zurück. Im Spessart gibt es seit etwa zehn Jahren drei bis vier Brutpaare, in Bayern etwa 140. Die von Menschen geschaffenen Plattformen kommen beim Schwarzstorch gut an. In der Lüneburger Heide liegt die »Annahmequote bei 70 Prozent, in der Rhön bei 75 Prozent«, berichtet Fiebach. Und auch im Spessart hat der Storch in den vergangenen Jahren erfolgreich gebrütet.  4. 3., Main-Echo, Aschaffenburg 
     
  • Steinheimer Turm Seligenstadt Die Sanierung des Steinheimer Turms (Foto: Karin Klemt) hat begonnen. Wenn die Stadt vom 17. bis 20. Juli zum 1200-jährigen Bestehen das Geleitsfest feiert, soll das Wahrzeichen für gut 100 000 Euro hergerichtet sein. Bis dahin ist die Durchfahrt durchs Tor gesperrt. Nach historischer Lehrmeinung hat Georg Ridinger, der auch die Pläne für das Schloss Johannisburg entwarf, den Turm als einen von vier Tortürmen in den Jahren 1603 bis 1605 gebaut. Im obersten Geschoss wohnte ein Türmer, der im Brandfall Feueralarm gab. Heute hat das Kunstforum hier ein Büro und Lager. Außerdem haben Amateurfunker unter der Turmhaube eine Antenne aufgespannt.         6. 3., Main-Echo, Alzenau 
     
  • Forscherteam mit 3-D-Scanner Alzenau Ein dreiköpfiges Forscherteam aus Nancy hat Teile des Alzenauer Waldes mit einem 3-D-Scanner erfasst (Foto: Josef Pömmerl). Die Aktion ist Teil eines großen Forschungsprojekts in Deutschland, Spanien, Frankreich und Norwegen. Die Daten sollen Auskunft darüber geben, welche Baumarten besser mit dem Klimawandel zurechtkommen. Die ersten Ergebnisse zeigen: Die Buche leidet stärker unter trockenen Sommern als etwa die Kiefer. In fünf Jahren kommt das Team zu Vergleichsmessungen zurück.  6. 3., Main-Echo, Alzenau
  • Main-Spessart Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Spessart hat das Auswahlverfahren bestanden und ist als Fördergebiet anerkannt worden. Die Urkunde erhielt die LAG jetzt im Münchner Landwirtschaftsministerium. Damit ist die Gruppe, die den westlichen Teil des Kreises Main-Spessart und den östlichen Bereich des Kreises Aschaffenburg umfasst, ins Förderprogramm »Leader« aufgenommen. Das Programm stärkt ländliche Räume und setzt dabei auf die Zusammenarbeit in den Regionen und die Eigeninitiative vor Ort. Sie will unter anderem die Naherholungsregion Spessart weiterentwickeln, regionale Betriebe und Produkte stärken, die regionale Nah- und Gesundheitsversorgung fördern und die Attraktivität der beteiligten Gemeinden steigern.             
    6. 3., Lohrer Echo 
     
  • Bahnbetriebswerk Hanau Eben erst ist das 1904 erbaute Bahnbetriebswerk (Foto: Stadt Hanau) vom hessischen Landesamt für Denkmalpflege zum Kulturdenkmal erklärt worden – jetzt steht die Anlage möglicherweise dem viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Hanau und Gelnhausen im Weg. Bis 1966 war die Anlage mit Drehscheiben, Schuppen, Werkstatt und Verwaltungsräumen in Betrieb. Seit 1988 wartet der Verein »Museumseisenbahn Hanau« in dem Lokschuppen alte Dampfloks. Museumszüge machen hier Station, um mit Kohle und Wasser versorgt zu werden. Sollte die Bahn beim Streckenausbau die beiden zusätzlichen Gleise südlich der vorhandenen Schienen legen, müssten große Teile des Bahnbetriebswerks abgerissen werden. Deshalb machen sich die Stadt und der Verein für den Ausbau nördlich der bestehenden Strecke stark. 9. 3., Main-Echo, Alzenau 
     
  • Sandgrasnelke Hanau Mit einer Informationstafel weist der Wildpark Alte Fasanerie auf eine botanische Rarität in seinem Gelände hin: die rosa bis purpur blühende Sandgrasnelke (Foto: Malkmus), die auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzen Hessens steht und deshalb besonders geschützt ist. Sie gedeiht auf den Sanddünen an Nord- und Ostseeküste sowie auf seltenen Binnendünen, wie in der Alten Fasanerie. Spätes Mähen, meist im September, ermöglicht das Aussamen der Pflanze nach der Blüte. Die Stadt Hanau unterstützte die Bemühungen von Hessen-Forst zum Schutz der Sandgrasnelke jetzt mit einer 250-Euro-Spende.  10. 3., Main-Echo, Alzenau 
     
     
  • Amorbach Wer etwas über die 1280-jährige Geschichte der Stadt erfahren will, kann sich jetzt bis November jeden Samstag einer öffentlichen Führung anschließen. Sie beginnt um 11 Uhr auf dem Schlossplatz und dauert 75 Minuten. Teilnahmegebühr: 3 Euro pro Person. Sonntags ab 15 Uhr finden wechselnde thematische Führungen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Audioguide für individuelle Erkundungen ist ab sofort auch über die App audioguideMe verfügbar. Sie kann auf Android- und Apple-Smartphones kostenfrei geladen werden. Näheres beim Informationszentrum Bayerischer Odenwald in Amorbach, Tel. 0 93 73 / 20 05 74.        
    10. 3., Bote vom Untermain 
     
  • Jupiter-Gigantensäule Obernburg Bei den jüngsten archäologischen Grabungen auf der 144 Quadratmeter großen Fläche an der Ecke Kapellengasse/Römerstraße ist das Team um den Archäologen Alexander Reis auf eine Jupiterfigur gestoßen, die die bisher bereits freigelegte Gigantensäule nach oben hin abschließt. Diese nun komplette, etwa fünf Meter hohe Jupiter-Gigantensäule ist laut Reis »eine Besonderheit in Bayern«. Die Säule besteht aus Sockel, dem Viergötterstein mit Skulpturen der Juno, der Minerva, des Herkules (auf dem Foto von Martin Roos) und des Merkur, einem Schaft und dem Gigantenreiter Jupiter, dem obersten römischen Gott. Sein Antlitz ist ramponiert. Bernd Steidl von der Archäologischen Staatssammlung München geht deshalb davon aus, dass die Säule gezielt umgeworfen wurde. Ähnliches war der Benefiziarierstation passiert, deren Altäre Mitte des dritten Jahrhunderts von Randalierern umgestürzt wurden. Steidl sieht als Ursache »ein innerrömisches Problem« in einer Zeit der Auflösung und gezielter Gewalt gegen die Kultbilder Jupiters.  11. 3., Main-Echo, Obernburg 
     
  • Rothenbuch »Den Menschen im Spessart eine Stimme geben« will ein neuer Verein mit Sitz in Rothenbuch. Name: »Wir im Spessart«. Ziel des Vereins sei es, so heißt es auf seiner Internetseite, »als Allianz von Einzelpersonen, Vereinen und Kommunen die Interessen des Spessarts und der lokalen Bevölkerung« zu vertreten. Bei der Forstwirtschaft werde oft über die Köpfe der Bevölkerung diskutiert, das wolle man ändern. Vorsitzender ist der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Winter aus Waldaschaff, sein Stellvertreter der Grüne Wolfgang Küber, Bürgermeister von Rieneck, und Schriftführer Valentin Weber, Freie Wähler, Altbürgermeister von Laufach und bis vor kurzem Vorsitzender der Spessarter Holzrechtler.           
    11. 3., Main-Echo, Aschaffenburg 
     
  • Kollenburg Dorfprozelten/Collenberg Unverstellt von Bäumen ist der Blick vom Maintal auf die Kollenburg jetzt frei (Foto: Peter Mayer). Die Rodungsaktion wurde möglich dank der Zustimmung der Eigentümer des Schlossweinbergs unterhalb der Burg, der Familien Wissler aus Großostheim. Dies war zugleich der Startschuss für die Sicherungsmaßnahmen an der Burgruine. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich voraussichtlich auf 450 000 Euro. In einem ersten Abschnitt werden ab Juni 2015 der vier Geschosse emporragende Ostgiebel des westlichen Palas, die beiden Treppentürme, der Torbau, der Halsgraben, die Streichwehr und alle freien Mauerkronen gesichert und saniert. Daran sollen sich nahtlos archäologische Untersuchungen anschließen.    12. 3., Bote vom Untermain 
     
  • Eichenstamm Rohrbrunn Das Holz des schönsten Eichenstamms aus dem Spessart (Foto: Harald Schreiber) soll bald teure Jachten schmücken. 6,20 Meter lang ist er und 200 Jahre alt. In der Mitte hat er einen Durchmesser von 0,75 Meter. Präsentiert hat ihn der Staatsforstbetrieb Rothenbuch mit insgesamt 350 verkaufsfertigen Stämmen auf dem Wertholzlagerplatz »Steinkreuz« bei Rohrbrunn. Eine Furnierproduktionsfirma aus Karlsruhe hat den Eichenstamm für 8244 Euro gekauft. Die Stämme, alle zwischen 150 und 220 Jahre alt, waren per Submission an den Mann gebracht worden. Sie kamen aus den Revieren Breitenbrunn, Zwieselsmühle, Schollbrunn, Rothenbuch-West und Erlenfurt. Dort war auch der schönste Stamm gewachsen. »Braut« nennen ihn die Forstleute. Forst-Chef Jann Oetting warf noch mal einen letzten Blick auf die »Geliebte«.          
    13. 3., Main-Echo, Aschaffenburg
 
 
 
Als Tageszeitung für die ganze Region berichtet das Main-Echo regelmäßig über Ereignisse, die den Spessart betreffen. Die Artikel, die im letzten Monat in einer unserer Ausgaben erschienen sind, können Sie jetzt auch online lesen. Als besonderer Service stehen Ihnen außerdem sogar ältere Artikel zur Verfügung, jeweils kompakt für einen Monat zusammengefasst.
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SPESSARTBUND e.V.

Eine Fundgrube für alle, die sich für das Wandern und die Heimat interessieren, stellen die Nachrichten vom Spessartbund e.V. dar. Die neuesten Nachrichten finden Sie nicht nur im aktuellen Spessart-Heft, sondern auch hier:
Die neuesten Nachrichten vom Spessartbund

Der Spessartbund - mehr als ein Wanderverein

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Spessartbund und Main-Echo-Leser gemeinsam unterwegs. Victoria Schilde
Mit 16.200 Mitgliedern in mittlerweile 100 Ortsgruppen kümmert sich der Spessartbund e.V. schon seit 100 Jahren erfolgreich um den Naturschutz und die Landschaftspflege im Spessart. Der Verein, dessen Geschäftsstelle sich in der Aschaffenburger Innenstadt befindet, ist heute aber auch in der Förderung des Wanderns für Jedermann äußerst aktiv und lädt in diesem Zusammenhang regelmäßig zu geführten Wanderungerungen ein. Neben dem Einsatz für den Erhalt von Kulturwerten, bietet der Spessartbund außerdem Ausbildungen an, zum Beispiel zum Naturbotschafter oder zum Wanderführer. Nach wie vor im Zentrum der Arbeit steht jedoch die Markierung und Pflege des Wegenetzes im Spessart, das inzwischen rund 6.300 Kilometer umfasst!




Weitere Informationen unter www.spessartbund.de.
 
 
 
 
 
WANDERN IM SPESSART
 

Damit Sie den Spessart auch selber auf Schusters Rappen erkunden können, finden Sie in jeder Ausgabe des Spessart-Magazins einen Vorschlag für eine reizvolle Wanderung.

Erstellt von einem unserer freien Spessart-Autoren auf Basis der topographischen Freizeitkarten, enthalten die Tourenvorschläge den entsprechenden Kartenausschnitt, die Anfahrtsbeschreibung und die Wanderzeit beziehungsweise Streckenlänge. Dazu kommen jeweils eine ausführliche Wegbeschreibung und spannende Hintergrundinfos.
Zu den Wandervorschlägen
 
 
 
 
 
 
TOPOGRAPHISCHE SPESSARTWANDERKARTEN

Die neuen topographischen Spessartwanderkarten können Sie auch einfach direkt in unserem Online- und Zeitungsshop erwerben (unter dem Begriff "Spessart").
Momentan stehen elf Karten (1:25.000) zur Auswahl, die die örtlichen Wander- und Rundwanderwege sowie Fernwanderwege mit ihren tatsächlichen Markierungszeichen zeigen. Ebenfalls eingezeichnet sind Wegweiser, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Steinbrüche oder Kapellen. Einen weiteren Service bieten Hinweise auf Verkehrsverbindungen, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeit, ergänzt durch Informationen über den jeweiligen Spessartabschnitt auf der Kartenrückseite.
 
MUSEEN IM SPESSART

Viele Informationen über den Spessart und seine Bewohner erfährt man auch in einigen Museen aus unserer Region, die sich dem Thema widmen. Dazu gehören unter anderem das Spessartmuseum in Lohr, das Bauernhausmuseum in Rothenbuch, das Waldmuseum in Kirchzell oder die Heimatmuseen in Schöllkrippen und Weibersbrunn. In unserem Online-Museumsführer stellen wir sie Ihnen vor.
 
 
 
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Redaktion "Spessart"
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