Donnerstag, 20.06.2013
 
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DER SPESSART
 
 
 
 



Sanft abgerundete Bergkuppen, dicht bedeckt mit romantischen Eichen- und Buchenwäldern, dazwischen lichte Wiesen und gewundene Flussläufe – so gibt sich der Spessart zu erkennen. Er liegt zwischen Odenwald im Südwesten, Röhn im Nordosten und Vogelsberg  im Norden, wobei sich der Hauptrücken von Miltenberg 75 km lang in Richtung Schlüchtern erstreckt. mehr...
 
 
 
SPESSART
 
 
Spessart - Die aktuelle Ausgabe Lesezeichen hinzufügen
Die Zeitschrift "Spessart" beschreibt seit über 100 Jahren Besonderheiten  und Historie der Kulturlandschaft Spessart. In dieser Form ist ein Magazin über einen Landstrich eine Besonderheit in der deutschen Medienlandschaft.

Titelbild
Verdammt und dämonisiert: Viele Menschen haben zu Schlangen ein zwiespältiges Verhältnis. So faszinierend die Tiere sind, so sehr führte die Angst vor ihnen dazu, dass sie bekämpt und gejagt worden sind. Dies war auch im Spessart nicht anders, dort standen die Kreuzottern (unser Foto) immer wieder im Zentrum von Negativ-Kampanen. Inzwischen gehören die Schlangen zu den bedrohten Tierarten.
Foto: dpa

Leidensweg der Kreuzotter
Die Jagd auf Kreuzottern war über Jahrhunderte üblich - auch im Spessart. Sie litten unter dem Negativ-Image der Schlangen.

Bildstockrätsel
Was ist auf dem Mönchberger Bildstock zu sehen? Dazu gibt es unterschiedichste Thesen. Nur wenige davon sind schlüssig.

Geschichte der Stadt Rothenfels
Zwischen Fakten und Legenden: Über das Entstehen der ältesten Stadt Bayerns wird viel Falsches verbreitet.



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FUßNOTEN

Hier finden Sie Fußnoten zu Artikeln der gedruckten Spessartausgaben.
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RECHERCHE

Recherchieren Sie in über 100 Jahren Zeitgeschichte. In unserer Spessart-Datenbank haben Sie die Möglichkeit, alle Jahrgänge von 1909 bis 2013 nach Schlagworten zu durchsuchen:

 
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DISKUSSION UM FORTSTWIRTSCHAFT IM SPESSART
Region

Die große Schau der SpechteLesezeichen hinzufügen

Lohr Die Aus­stel­lung »Wim­pel, Wald und Wan­der­lust« zum Ju­bi­läum 100 Jah­re Spess­art­bund ist am Mitt­woch im Spess­art­mu­se­um in Lohr er­öff­net wor­den. Es ge­be vie­le Ge­schich­ten zu er­zäh­len, ver­wies Ger­rit Him­mels­bach, der 1. Haupt­vor­sit­zen­de, auf den Wer­de­gang des Spess­art­bunds, des­sen Mit­g­lie­der sich Spech­te nen­nen.
 
 
SPESSART-NACHRICHTEN
 
 
  • Miltenberg Pilze, Moose, Steine - Volker Herrschaft aus Miltenberg interessiert sich von Kindesbeinen an für Naturkunde. Jahrelang, sammelte, erfasste und notierte der 67-jährige Rentner Exemplare und Daten. Jetzt hat er sein sechstes Buch fertiggestellt: "Die Moosflora an, bei und in asugewählten Gewässern". Das Buch, das er in einer Auflage von 70 Stück selbst hergestellt hat, ist bei ihm zum Selbstkostenpreis von 7,50 € erhältlich. Tel. 0176 / 34949876.
  • Lohr Den Mythos, die Burg Rothenfels sei auf dem Gelände des Klosters Neustadt gegen dessen Willen erbaut worden, hat der Historiker und Germanist Winfried Mogge aus Kassel widerlegt. Bei einer Veranstaltung von Volkshochschule und Geschichts- und Museumsverein Lohr berichtete er, tatsächlich sei der Burgbau ab 1150 das Ergebnis langer Verhandlungen zwischen Vogt Marquard II. von Grumbach und dem Abt von Neustadt unter Vermittlung des Bischofs von Würzburg gewesen. Die Urkunde über die Vereinbarung zum Bau der Burg hat Mogge gefunden. Hinter allem stand nach seinen Angaben der deutsche König Konrad III. 
    13./14. 4., Lohrer Echo
  • Schmalspurbahn Bad Orb Bad Orb Nach einem längeren Werkstatt-Aufenthalt ihrer Lok »Emma« fährt jetzt die Bad Orber Schmalspurbahn wieder durch das sieben Kilometer lange idyllische Aubachtal zwischen Wächtersbach und Bad Orb. Der Schlüchterner Eisenbahnfan Rolf Jirowetz hat das Bähnlein in Schuss gebracht. Schon vor Jahren hatte er die alte Lok von einem Schrotthaufen in eine funktionstüchtige Eisenbahnveteranin verwandelt. Die Schmalspurbahn fährt sonn- und feiertags bis 27. Oktober (außer am 9. und 30. Mai und 3. Oktober) ab Bad Orb um 11.10, 13.35 und 15.35 Uhr und ab Bahnhof Wächtersbach um 11.50, 14.25 
    und 16.25 Uhr.  15. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Aschaffenburg Die Zahl der Wildunfälle im Spessart steigt zusehends – im Jahr 2012 waren es in Stadt und Kreis Aschaffenburg 86 Unfälle mehr als im Vorjahr. Kreisjagdberater Gerald Bachmann weiß auch warum: Immer mehr Menschen, die ihre Freizeit im Wald verbringen, verdrängen das Wild aus seinem natürlichen Lebensraum. Die Tiere fliehen aus dem Wald ins offene Land, das immer mehr von Straßen zerschnitten und von Bebauung zersiedelt ist. Es gibt viele Maßnahmen, das Wild von den Straßen fernzuhalten. Für die beste Methode hält Bachmann Grünbrücken und Wildtunnel.  15. 4., Main-Echo, Rhein-Main & Franken
  • Mönchberg Mit der – aus ihrer Sicht – Mär vom umweltfreundlichen Ökostrom aus Windkraftanlagen räumten drei Referenten bei einer Veranstaltung  der Bürgerinitiative »Zukunft Mönchberg« auf. Sie sprachen von  Landschaftszerstörung als Folge verfehlter Energiepolitik und Profitgier beim Bau von Windparks, übten harsche Kritik an Umweltverbänden und setzten sich  für die »Erhaltung einer noch intakten Heimatregion« ein. Unter Beifall wurde gefordert, Subventionen zu stoppen und zu den Regeln der Marktwirtschaft zurückzukehren. Eine These lautete auch: »Windräder töten Vögel und Fledermäuse zu Hunderttausenden, verteuern den Strom, bringen Unfrieden ins Land und sind überflüssig.«  15. 4., Main-Echo, Obernburg
  • Aschaffenburg Einer der traditionsreichsten und mit 560 Mitgliedern stärksten Vereine in Aschaffenburg hat sein 100-jähriges Bestehen gefeiert: der Gesellschaftsclub »Fidelio«. Die Feier fand in der Schweinheimer Turnhalle statt, dem Ort, an dem die Fidelio-Theatergruppe im Jahr 1931 erstmals die Schweinheimer Passion aufführte. Von der Vereinsaktivität zeugen heute das Waldfest, die 1948 errichteten drei Kreuze auf dem Sternberg, das seit 20 Jahren betreute Tierhotel »Josefsturm«, das Ehrenmal am Fuß des Erbigs, der Ruhstock, mehr als 50 Ruhebänke und eine Vielzahl markierter Wanderwege. 
    15. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Mainfähre Seligesntadt Seligenstadt Die Seligenstädter Mainfähre (Foto: Karin Klemt) soll auch weiterhin jedes Jahr vom 1. April bis 31. Oktober über den Main schippern. Nach einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wird das jährliche Defizit erneut von den Stadtwerken getragen. 190000 Euro sind in diesem Jahr in den Wirtschaftsplan eingestellt. Dass der Fährbetrieb niemals wirtschaftlich sein wird, ist allen politischen Akteuren klar. So haben unter anderem Modernisierungen der seit 1971 fahrenden Fähre die Stadt schon einiges Geld gekostet. 
    16. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Bessenbach Einen besseren Bienenschutz in Europa hat der Unterfränkische Imkertag in Bessenbach gefordert. Peter Maske, der Präsident des Deutschen Imkerbundes und Vorsitzende der Unterfränkischen Imkervereinigung, appellierte an die Bundesregierung, den EU-Vorschlag für ein Teilverbot der Neonicotinoide – synthetisch hergestellter Pflanzenschutzmittel – nicht länger zu blockieren. Diese hochwirksamen Insektizide wirken als Nervengift und sollen eine Mitschuld am Bienensterben haben.   16. 4., Main-Echo, Gesamtausgabe
  • Bessenbach Seit mehr als einem Jahr sichtet der Geschichts- und Kunstverein das Schönborn-Archiv. Der ehemalige Bessenbacher Bürgermeister Ludwig Straub hatte es vor mehr als 30 Jahren gesichert. Es enthält unter anderem Aufzeichnungen zu Einnahmen und Ausgaben aus Land- und Forstwirtschaft sowie Auszahlungen aus der Armenkasse und reicht vom Ende des 18. bis Anfang des 20. Jahrhundertes. 
    16. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Wiesen Die Dorfmitte von Wiesen soll schöner werden. Aktuelle Pläne legte Bürgermeister Gerhard Büdel dem Gemeinderat vor, der dem Vorhaben zustimmte. Der neue Platz soll mit einem Baum und einer Sitzbank aufgewertet werden. Mittelpunkt aber wird der »Wiesener Glasbrunnen«, ein ovaler Sandsteinblock mit Glasausschnitt und LED-Beleuchtung. Der Brunnen soll daran erinnern, dass es rund um Wiesen früher Glashütten gab.  17. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Kletterpark Steinbruch Stadtprozelten Der geplante Kletterpark im alten Steinbruch wird voraussichtlich um 20000 Euro teurer als geplant und kostet dann 130000 Euro. Grund: Im Herbst, wenn die streng geschützten Wanderfalken ausgeflogen sind, müssen weitere Gefahrenquellen beseitigt werden, bevor die Freizeitkletterer in die Wand gehen dürfen. Bei den Arbeiten sollen Spritzbeton, Sicherungsnägel und Netze zum Einsatz kommen. Der größte Kostenfaktor ist zugleich auch das »Highlight« des künftigen Kletterparks: ein Großblock, der wie ein Dach aus der Wand ragt (Foto: Katharina Wojczenko). Hier soll ein Unterfang angebracht werden. Die Kostensteigerung gefährdet nicht die Förderung durch das Programm Leader in Eler.  
    17. 4., Bote vom Untermain
  • Lohr Nach dem Rekordjahr 2011 gab es im vergangenen Jahr eine weitere Steigerung im Lohrer Tourismusgeschäft. Während die Übernachtungszahlen im Kreis Main-Spessart mit gut einer halben Million um 1,9 Prozent zurückgingen, sind sie in Lohr um 1,4 Prozent auf 80683 gestiegen. Touristinfo-Leiterin Barbara Herrmann führt das unter anderem auf das »gute Prospektmaterial« zurück, mit dem die Stadt wirbt. Die Touristinfo plant jetzt eine neue Broschüre »Ausflüge in die Umgebung«, mit der sie die durchschnittlich niedrige Verweildauer der Touristen von 1,8 Tagen erhöhen will.  18. 4., Lohrer Echo
  • Frammersbach Zu seinem zehnjährigen Bestehen feiert der Museumsverein am 21. Juli ein Museumsfest. Der 70 Mitglieder zählende Verein leitet das Fuhrmanns- und Schneidermuseum und organisiert jedes Jahr Sonderausstellungen. Das historische Fest »Nadasch 1726 – Wie aus Frammersbachern Ungarn wurden« ist im August auf dem Marktplatz geplant.  18. 4., Lohrer Echo
  • Geschichte des Weinbaus Bürgstat Gesicherte Hinweise auf den Weinbau am Untermain gibt es aus dem 12. bis 13. Jahrhundert. Das berichtete Kreisheimatpfleger Werner Trost bei einem Vortrag über die »Geschichte des Weinbaus im Landkreis Miltenberg«. Im späten Mittelalter war der Wein auch Zahlungsmittel. Pfarrer und Lehrer wurden damit bezahlt. Als ein Schoppen galt damals noch ein halber Liter. Wein war in der Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg auch Trinkwasserersatz, denn die Brunnen lieferten kein genießbares Wasser. Allein der Bürgstadter Pfarrer soll 7550 Liter Wein im Keller gelagert haben. Pro Tag tranken die Menschen bis zu zweieinhalb Liter. Aus der Zeit zwischen 1900 und 1905 zeigte Trost ein Foto von Bürgstadter Winzern, die ihren Wein an Wirte aus der Umgebung verkaufen (Archiv-Foto: Thomas Hofmann). 
    18. 4., Bote vom Untermain
  • Schachblume Obersinn/Sinntal Dass die Schachblume (Foto: tub), deren Existenz im Sinntal im April mit einem Schachblumenfest gefeiert wurde, ihren Lebensraum im Spessart behaupten konnte, verdankt sie vor allem der Umweltschützerin Irmgard Schultheis aus Steinau-Marjoß. Sie startete vor mehr als drei Jahrzehnten einen die Ländergrenzen überschreitenden Rettungsfeldzug. Das in der Roten Liste als »stark gefährdet« eingestufte filigrane Liliengewächs blüht jedes Jahr von Ende April bis in den Mai mit mehr als zehn Millionen Blüten auf 30 Kilometern Tallänge im Sinntal. Beim Schachblumenfest gab es fachkundige Führungen zu den Schachblumenwiesen, zu Biberburgen und anderen Besonderheiten der Natur.  
    19. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Mönchberg Trotz der jüngsten Aktivitäten der Windkraftgegner ist Martina Römmelt-Fella von der Energiegenossenschaft Untermain überzeugt, dass das Windkraftprojekt in Mönchberg kommen wird. Das erklärte sie beim Unternehmerabend des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft am bayerischen Untermain. Dabei ging es um die Frage, wie die Energiewende in der Region umgesetzt werden kann. Man sei bestrebt, die Bürger mit Anteilen aus den Gewinnen der Windkraftanlagen zu beteiligen und die Wertschöpfung in der Region zu halten. Eine »Verspargelung« der Landschaft werde es mit der Energiegenossenschaft nicht geben. 
    19. 4., Main-Echo, Obernburg
  • Kirchenvorplatz Wasserlos Alzenau-Wasserlos Nach einer langen Umbauphase ist der Kirchenvorplatz mit dem gegenüberliegenden Dorfplatz in Wasserlos fertiggestellt (Foto: Otto Grünewald). Der Dorfplatz wurde begrünt und beleuchtet, hat eine barrierefreie Bushaltestelle und einen Brunnen, der bereits sprudelt. Der Bereich um die Kirche wurde mit einer wassergebundenen Decke und einem hochwertigen Natursteinpflaster gestaltet. Die Baumaßnahme kostete insgesamt 750000 Euro. Am 8. September werden die beiden Plätze offiziell ihrer Bestimmung übergeben. 
    20./21. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Obernburg Die Stadtväter wollen die westliche Altstadt neu gestalten. Nach einem Vorschlag von Stadtplaner Rainer Tropp sollen die drei Stadttürme an der Oberen Wallstraße saniert und freigestellt werden. Um Obernburg touristisch aufzuwerten, schlug Tropp vor, den Verlauf der alten Stadtmauer durch eine spezielle Pflasterung im Straßenbelag nachzuzeichnen. Viele weitere Ideen und Vorschläge lehnten die Stadträte in einer turbulenten Stadtratssitzung dagegen ab.  20./21. 4., Main-Echo, Obernburg
  • Steinsammelmaschine Schöllkrippen/Großostheim Eine neue Steinsammelmaschine gehört jetzt zum Fuhrpark des Großostheimer Hofs von Reinhold Hock und wird über den Maschinenring Untermain an andere Landwirte vermittelt (Foto: Stefan Gregor). Das fünf Meter breite Gerät, das an einen Traktor angeschlossen ist, sammelt Steine auf, indem es zehn Zentimeter tief in den Acker greift und die Erde hochwirbelt. Die Steine werden dann in einem Bunker gesammelt, der bis zu zwei Tonnen Gewicht fassen kann. Die Maschine wurde in Finnland entwickelt. Sie kostete 53500 Euro. 
    20./21. 4., Main-Echo, Obernburg
  • Aschaffenburg 21 Millionen Euro hat Bayerns Finanzminister Markus Söder bei einem Besuch in Aschaffenburg für die Sanierung des 399 Jahre alten Schlosses Johannisburg für die Jahre 2015 bis 2022 zugesagt. Sprecher des Finanzministeriums bezeichneten diese Aussage inzwischen als reine Absichtserklärung. Nach dem schon am 13. Dezember im Landtag verabschiedeten Doppelhaushalt sind nur 500000 Euro fest eingeplant. Das Geld ist für die die Aufnahme von Schäden am Schloss und Planungen für mögliche Sanierungen vorgesehen. Wie es konkret weitergeht, ist völlig unklar. Die von Söder angekündigten 21 Millionen Euro wurden vom Ministerium nicht bestätigt.  20./21. 4., 18. 5.,  Main-Echo, Aschaffenburg
  • Bischofsberg Großheubach Der Bischofsberg hat seinen Namen wieder (Foto: Anja Keilbach). Nachdem Unbekannte zahlreiche Buchstaben des Schriftzugs im Staatsweinberg umgeworfen und die verbliebenen in »Scheiss FCB« umgebaut hatten, montierten Mitglieder von Bauhof und Weinbauverein die Buchstaben wieder auf ihren richtigen Platz. Der Verein hat 300 Euro Belohnung für Hinweise auf die Täter ausgesetzt. 
    20./21. 4., Bote vom Untermain
  • gesprengte Mainbrücke Marktheidenfeld Ein bisher unbekanntes Foto aus Tagen des zweiten Weltkriegs ist bei der Stadt angekommen. Kurt Taube ist im Internet darauf gestoßen und hat es per E-Mail geschickt. Es zeigt die am 2. April 1945 gesprengte Mainbrücke (Foto: Jerry Pinkowski). Der in Marktheidenfeld geborene Kurt Taube war 1957 mit seinen Eltern in die USA ausgewandert. Per E-Mail wollte er Auskünfte über die Baugeschichte der Brücke haben und schickte zur Erläuterung das Bild der zerstörten Brücke als Anhang mit. Das Bild hat der US-Soldat Jerry Hubert Pinkowski aufgenommen. In seinem Nachlass fand sein Enkel Scott Pinkowski zahlreiche Fotos, die der Großvater in Frankreich, Luxemburg und Deutschland aufgenommen hat. Sie sind im Internet zu finden: www.lostimagesofww2.com
    20./21. 4., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Marktheidenfeld Vor 25 Jahren begann Marktheidenfeld mit der Altstadtsanierung, befreite den Marktplatz vom Verkehr und verwandelte die Straßen und Gassen im historischen Stadtkern flächendeckend in einen verkehrsberuhigten Bereich. Wolfgang Schönegge hat als Architekt und Sanierungsbeauftragter der Stadt die Sanierung fast 25 Jahre begleitet. Er spricht von einer Erfolgsgeschichte. Bis 2008 wurden insgesamt rund 60 Millionen Euro im Stadtkern investiert. Seither sind weitere wichtige Bauvorhaben realisiert worden, darunter auch der Neubau des Rathauses.   20./21. 4., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Stadtpfarrkirche Lohr Lohr Am 5. Mai 2014 beginnt die Renovierung der Stadtpfarrkirche St. Michael. Ostern 2015 soll sie abgeschlossen sein. Das berichtete Stadtpfarrer Sven Johannsen bei der Hauptversammlung des Fördervereins St. Michael. Über die Kosten der Maßnahme konnte er keine Auskunft geben. Zu viele Fragen seien noch vor Beginn der Bauarbeiten zu beantworten. So müsse zum Beispiel geklärt werden, ob die Risse im rückwärtigen Teil der Kirche dazu zwingen, die Fundamente des Turms zu stabilisieren. »Dann wird es sehr teuer.« (Archivfoto: Roland Schönmüller)   20./21. 4., Lohrer Echo
  • Aschaffenburg Mitglieder und Freunde des Bund Naturschutz haben das Trockenrasen-Biotop zwischen dem Obernauer Wald und der Bollenwaldstraße vom wuchsfreudigen Heidekraut befreit. Das gut einen Hektar große Gebiet steht als besonderer Landschaftsbestandteil seit dem Jahr 2000 unter Naturschutz und ist die einzige derartige Magerfläche in der Gemarkung Obernau. Der sandige Waldrand  ist für das Heidekraut ein idealer Standort, jedoch lässt es anderen Pflanzen kaum eine Wachstumschance. 27 Pflanzenarten und 21 standorttypische Tierarten weist die Biotopkartierung für diese Fläche aus.  22. 4., Main-Echo Aschaffenburg
  • Dorfladen Hofstädten Schöllkrippen-Hofstädten Seinen ersten Geburtstag hat der Dorfladen in Hofstädten gefeiert (Foto: Doris Pfaff). Er war im April 2012 eröffnet worden. Damit bekam der 520 Einwohner zählende Ortsteil nach fast 30 Jahren wieder ein Lebensmittelgeschäft. Durchschnittlich kommen pro Tag 150 Kunden aus der ganzen Umgebung. Wenn die Arbeit mit dem bisherigen Einsatz fortgeführt werde, sei für dieses Jahr mit einem ausgeglichenen Ergebnis zu rechnen, hieß es. Der Laden ist inzwischen ein Ort der Begegnung. Er wird auch von Interessenten besucht, in deren Heimatorten das Thema »Dorfladen« diskutiert wird.  
    22. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Panoramakarte Spessart Schöllkrippen 100 x 70 Zentimeter groß und problemlos zusammenzufalten: Das ist die neue Panoramakarte des Spessarts, die in Schöllkrippen präsentiert wurde (Foto: Doris Pfaff). Auflage: 25000 Stück. Abgebildet ist die gesamte Region, hessisch und bayerisch. Die Karte enthält auch Orts- und Straßennamen, benennt Sehenswürdigkeiten und Wanderstrecken. Die Herstellung kostete 20000 Euro; die Regierung von Unterfranken trug die Hälfte, bei der anderen Hälfte wurde der Verein Naturpark Spessart als Herausgeber von Förderern unterstützt. Ausgelegt wird die Karte in den Rathäusern, bei den Staatsforsten und den Tourismus-Organisationen. Der Naturpark Spessart, Tel. 09351/603446, verschickt sie kostenlos. info@naturpark-spessart.de  
    23. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Wildapfelbäume Haibach-Grünmorsbach In drei Stunden harter Arbeit haben die Kinder der Klassen 4c und 2c der Grundschule Grünmorsbach am Verbindungsweg zwischen Grünmorsbach und Dörrmorsbach 30 Wildapfelbäume gepflanzt, eine Trockenmauer mit einer Schautafel gebaut und ein Insektenhotel aufgestellt (Foto: Robert Fuchs). Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins sowie das Gartenbauamt der Gemeinde Haibach halfen dabei. Der Verein übernahm auch die Kosten von insgesamt 620 Euro.  23. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Aschaffenburg In eines der beiden früheren Range-Control-Gebäude der US-Armee im Naturschutzgebiet des ehemaligen US-Exerzierplatzes in Schweinheim ziehen die Reservisten. Doch was geschieht mit dem daneben stehenden Haus? Der Bund Naturschutz will es nicht nutzen. Grund: Asbestbelastung. Der BN will deshalb einen Bauwagen aufstellen und darin über das Naturschutzgebiet informieren. Finanzreferent Meinhard Gruber hat eine weitere Idee: Das Gebäude abreißen, ein neues bauen und darin eine Umweltstation einrichten. Dann wäre der Bund Naturschutz mit dabei.  23. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Eschau Sie ist das Herz der evangelischen Epiphaniaskirche in Eschau: die Steinmeyer-Orgel, die im vergangenen Winter 100 Jahre alt wurde. Da die Orgel oft verstimmt ist oder gar verstummt, wird sie in den kommenden Monaten gereinigt und saniert. Orgelbauer Edgar Töpfer aus Albertshofen hat jetzt mit der Arbeit begonnen. Spätestens zum Gemeindefest im Juli soll die Orgel wieder voll einsatzbereit sein und dann mindestens 40 Jahre halten. 30000 Euro muss die Kirchengemeinde für die Sanierung zahlen; mehr als 10000 Euro sind bereits durch Privatspenden zusammengekommen.  23. 4., Main-Echo, Obernburg
  • Kamelstute Freudenberg Zuwachs im Zoo des Möbelherstellers Rauch: Erstmals seit vier Jahren hat eine der Kamelstuten männlichen Nachwuchs geboren (Foto: Franz Hofmann). Das Gehege beherbergt nun vier Kamele. Auch in den anderen Gehegen steht Nachwuchs an:  Die Emus brüten, und bei den Straußen ist es bis Anfang Juli soweit. 
    23. 4., Wertheimer Zeitung
  • Gemünden Ein neues Leitsystem für den Stadtrundgang durch Gemünden ist installiert, und bis Ende Mai sollen im Ronkarzgarten Informationstafeln stehen. Noch in Arbeit ist die Broschüre mit Wanderwegen um Gemünden. Die Stadt ist zwar aus dem Konzept »Movelo-Region« (Verleih von Elektrofahrrädern) ausgestiegen, doch hält die Firma Gumpp am Campingplatz zwei solcher Fahrräder bereit. Beim Heimatfest vom 29. Juni bis 7. Juli gibt es erstmals einen Gemündener Heimatabend (1. Juli), ein »Lebendkicker-Fußballturnier« (2. Juli), einen Auftritt der Band »Musikuss« (4. Juli) und einen Jazz-Frühschoppen (7. Juli). 
    24. 4., Lohrer Echo
  • Lohr-Halsbach Die Halsbacher Dreschfreunde haben mit 26 Gründungsmitgliedern einen Verein gebildet. Die Dreschfreunde sorgen für den Erhalt alter Traktoren, Erntemaschinen und anderer Geräte, damit sie für die nächste Generation erhalten bleiben. Im Internet:  HYPERLINK "http://www.halsbacher-dreschfreunde.de" www.halsbacher-dreschfreunde.de 
    24. 4., Lohrer Echo
  • Orgel Kälberau Alzenau-Kälberau Der neue Kirchenraum der Kälberauer Wallfahrtskirche, der 1957 an die alte Wallfahrtskirche angebaut wurde, hat jetzt eine Orgel (Foto: Michael Müller). Sie war 1960 von dem Orgelbauer Peter Ott für die Bonner Schlosskirche gebaut worden. Als dort vor zwei Jahren eine neue und größere Orgel geweiht wurde, landete die Ott-Orgel in Wuppertal bei Andreas Ladach. Er ist darauf spezialisiert, Orgeln zu vermitteln, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr gebraucht werden. Regionalkantor Peter Schäfer entdeckte das Instrument bei Ladach und holte es nach Kälberau. In der Orgelwerkstatt der Franz Heißler GmbH in Markelsheim/Tauber war die Orgel zuvor gründlich überarbeitet und saniert worden. Für die Investition von 110000 Euro ist den Kälberauern Hilfe der Bischöflichen Finanzdirektion und der Stadt Alzenau zugesagt. 
    24. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Ausstellung Alzenau-Michelbach Noch bis Ende November (sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr)  ist im Michelbacher Schlösschen die Ausstellung »In Treue fest«  zu sehen. Vorgestellt werden dabei die »Einjährig Freiwilligen« der königlich-bayerischen Armee – junge Bürgersöhne und Erben wohlhabender Eltern. Zwischen 1848 und 1914 eilten sie für ein Jahr zu den Fahnen und waren danach als Reserveoffiziere eine wichtige Stütze der Streitkräfte. Sie dienten im Bewusstsein, einer uniformierten Elite anzugehören, die seinerzeit nicht nur in Preußen viel galt. Auch aus dem Kahlgrund sind damals viele junge Männer eingerückt – unter anderem zu den Aschaffenburger Jägern. 
    24. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Kahl Der Dorfplatz in Kahl bleibt kahl. Der Gemeinderat hat endgültig den Plan beerdigt, dort einen Brunnen aufzustellen. Die Gemeinderäte folgten damit einmütig dem Votum einer Bürgerversammlung vom 11. April. Dort hatten Brunnen-Entwürfe mehrerer Künstler nicht überzeugt. Die Stadt soll nun mit Sparkasse und Raiffeisenbank darüber verhandeln, was mit den mehr als 20000 Euro geschieht, die von den Instituten als Spende für den Brunnen bereitgestellt worden waren.   25. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Kreuzwertheim Drei Exemplare des Wildapfels (Malus sylvestris) sind im  Waldabschnitt Talze und an der Kreuzung Lengfurter Straße/Lindenstraße gepflanzt worden. Der Wildapfel ist »Baum des Jahres 2013«. Mit der Aktion soll die Biodiversität des örtlichen Walds langfristig erhöht werden.  26. 4., Wertheimer Zeitung 
     
  • Kalkofen Triefestein-Homburg Ein Kalkofen, der 1926 von Andreas Dornbusch und Sebastian Kuhn, dem Gründer des gleichnamigen Bauzentrums, zur Herstellung von Kalkmörtel errichtet worden war, soll als Kultur- und Industriedenkmal und Zeuge der Kalksteinverarbeitung in der Region Triefenstein erhalten bleiben (Foto: Günter Reinwarth). Er befindet sich an der so genannten Bugwegschleife. Friedbert Kuhn, der noch nach dem Krieg bis 1950 hier einmal pro Woche Kalk brannte und eine Viertagesproduktion von 70 bis 80 Sack Kalkmörtel schaffte, hat zahlreiche Mitstreiter gefunden, unter ihnen auch die Werksleitung des Zementwerks. 
    26. 4., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Triefestein-Homburg Die Papiermühle Homburg ist personell gut gewappnet für den Ansturm von Gästen. Vier weitere sprachkundige Museumsführer ergänzen jetzt das Team um Museumsleiter Johannes Follmer. So können auch englisch-, französisch- und sogar finnischsprechende Gäste in ihrer Muttersprache betreut werden. Im vergangenen Jahr kamen 6000 Besucher. Die Papiermühle ist vom 1. Mai bis 31. Oktober geöffnet. An jedem ersten Sonntag im Monat um 14.30 Uhr sind Führungen für jedermann. Im Internet www.papiermuehle-homburg.de 
    26. 4., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Berufsvorbereitungsklasse Aschaffenburg Die Berufsvorbereitungsklasse der Johannes-de-la-Salle-Schule hat die GPS-Koordinaten der 584 Grabstätten auf dem alten jüdischen Friedhof am Erbig erfasst (Foto: Harald Schreiber). Das Projekt ist ein weiterer Baustein für eine umfassende Datenbank, an welcher der Heimatforscher und Initiator der Aktion, Oded Zingher, arbeitet. Ziel ist es, die GPS-Daten in der Datenbank mit den Namen und Biografien der Menschen, die hier einst beerdigt wurden, zu verknüpfen. Historiker und Nachfahren in aller Welt können sich dann mit wenigen Mausklicks im Internet informieren und womöglich weitere Bezüge herstellen. 
    26. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Rinderherde Weibersbrunn Die Rinderherde von Kurt Schmidt aus Waldbüttelbrunn grast in den Spessarttälern bei Weibersbrunn und Rothenbuch (Foto: Stefan Gregor). Die 60 Tiere – Mutterkühe, Jungrinder und Kälber – beweiden eine Fläche von insgesamt 30 Hektar. So sorgen sie dafür, dass die Täler nicht zuwachsen. Offene Landschaften in der waldreichen Region bleiben dadurch erhalten, was der Artenvielfalt dient. Pro Tag trinkt die Herde drei Kubikmeter Wasser. Haben die Tiere eine Fläche abgegrast, treibt Schmidt sie in ein anderes Gebiet. Sie bleiben möglichst lange im Freien, mitunter bis Mitte Dezember. 27./28. 4., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Lohr Zu den sechs Spechtarten im Spessart gehören der Schwarz-, Grün-, Grau-, Bunt- und Kleinspecht. Nur noch in wenigen bayerischen Wäldern klopft auch der Mittelspecht. Die 45 Teilnehmer einer Exkursion am Beilstein konnten ihn jetzt in aller Herrgottsfrühe bei der Arbeit hören. In den alten Laubwäldern des Spessarts seien die klimatischen Verhältnisse für den Mittelspecht besonders günstig, sagte Hartwig Brönner, der 1. Vorsitzende der LBV-Kreisgruppe Main-Spessart. 27./.28. 4., Lohrer Echo
  • Marktheidenfeld Ein Konzept für eine neue Tourist-Information soll das Stadtmarketing nach einem Beschluss des Stadtrats erstellen. Sie soll längere Öffnungszeiten haben, für Touristen durch einen neuen Standort in der Innenstadt besser erreichbar sein und eventuell mit einer regionalen Vinothek gekoppelt werden. Die Vinothek erreiche die wichtige Zielgruppe der Kurzurlauber, erklärte Marketingleiterin Inge Albert.
    27./28. 4., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Schöllkrippen-Schneppenbach Ein bislang verrohrter Bach plätschert wieder, ein Bolzplatz, Spielgeräte und ein Bouleplatz werden angelegt. Dazu kommt eine Grillhütte mit fester Feuerstelle, Wasser- und Stromanschluss. Das Gebäude des Musikvereins soll umgebaut und der Dorfgemeinschaft geöffnet werden. Dort entstehen auch eine Terrasse und eine Freifläche, etwa für Konzerte und Theateraufführungen. So sehen die Pläne zur Neugestaltung des Schneppenbacher Dorfplatzes aus. In einer Bürgerversammlung wurden sie vorgestellt. Für den Autoverkehr sind neue Parkflächen geplant. 27./28. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Lohr Der Spessartverein Lohr von 1884 will im kommenden Jahr entscheiden, ob er weiter Mitglied im Spessartbund bleibt. In der Hauptversammlung wurde festgestellt, dass über die Hälfte der Mitgliederbeiträge an den Spessartbund abgeführt werden muss. Die Frage sei, ob der Verein das so weitermachen wolle. Außerdem müsse sich der Verein überlegen, ob er von den Aktivitäten des Spessartbundes profitiere, die sich vor allem auf den Westen des Spessarts konzentrieren. 29. 4., Lohrer Echo
  • Dorfprozelten Der Startschuss für das Projekt »Lebensader Main – Gelbe Welle« ist in Dorfprozelten gefallen. Es bedeutet: Entlang dem Main stehen nun an verschiedenen Orten große Hinweisschilder mit einer stilisierten gelben Welle. Sie bieten Kanuten und Paddlern Orientierungshilfen – von Aus- und Einstiegsstellen über Übernachtungs-, Verpflegungs- und Einkaufsmöglichkeiten bis hin zu wichtigen Bahn- und Busverbindungen vor Ort. Das Konzept soll der Entwicklung und Förderung des Wassertourismus auf dem Main dienen.
    29. 4., Bote vom Untermain
  • Freudenberg Als »Archäologen regionaler Geschichte« hat Dominik Neuner, Professor für Theaterwissenschaft, die Mitglieder des Burgschauspielvereins beim Festakt zum 25. Geburtstag des Vereins gewürdigt. Dabei bezog er sich sowohl auf die Wahl von Bühnenstoffen mit Bezug zur Historie des Landstrichs als auch auf die Burg als Ort der Spielstätte. Dem Verein sei es zu verdanken, dass die weithin im Maintal sichtbare Ruine der Freudenburg heute wieder mit Leben erfüllt sei. Neuner war ab den 90er Jahren bis 2009 selbst als Regisseur für neun Inszenierungen der Freudenberger Burgfestspiele verantwortlich. Vom 28. Juni bis 14. Juli wird auf der Freudenburg der Krimi »Die Frau in Weiß« gegeben. 29. 4., Bote vom Untermain
  • Pflanzparty Alzenau Zu einer »Pflanzparty« haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 d des Spessart-Gymnasiums getroffen (Foto: Michael Müller). Oberhalb des Hundeplatzes im Rupprich pflanzten sie 350 Baumsetzlinge: 50 Edelkastanien, 150 Spitzahorn und 150 Bergahorn. Alzenaus Forstbetriebsleiter Bernd Handlbichler zeigte ihnen, wie das geht. Die »Pflanzparty« war Teil der weltweiten Aktion »Plant-for-the-Planet«, deren Motto lautet: »Während andere diskutieren, pflanzen wir Bäume.« Viele Alzenauer Firmen haben die Aktion mit Spenden unterstützt. Applied Materials schickte sogar ein Helferteam. 30. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Dorferneuerung Mömbris Mömbris Jetzt geht es los mit der Dorferneuerung im Ortsteil Schimborn. 49 Bürger haben sich für die Mitarbeit in vier Arbeitskreisen gemeldet. Dabei werden die Themen Ortsdurchfahrt, Ortsbild, Handel und Gewerbe sowie Freizeit und Umwelt behandelt. Als am wichtigsten gilt der Arbeitskreis »Ortsdurchfahrt«, da das Staatliche Bauamt mit seinen Detailplanungen warten will, bis die Vorschläge der Schimborner vorliegen. Überlegt wird jetzt unter anderem, ob das Gasthaus »Zum kleinen Muck« (früher: »Zur Brezel« – Foto: Marion Stahl) an der Ortsdurchfahrt abgerissen werden soll. 30. 4., Main-Echo, Alzenau
  • Stolpersteine Wertheim 73 Stolpersteine zur Erinnerung an die Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes liegen jetzt in Wertheim und seinen Ortschaften (Foto: Peter Riffenach). Auf einer Abschlussveranstaltung erklärte der stellvertretende Realschulleiter Dieter Fauth, der das Projekt begleitet hatte, bei Angehörigen, Nachbarn und Bekannten der Opfer seien schmerzliche Erinnerungen wieder belebt worden. Die Kinder eines der Opfer waren aus Rüsselsheim und den USA angereist. Sie bedankten sich mit bewegenden Worten dafür, dass sie Neues über ihren Vater erfahren hatten. 30. 4., Wertheimer Zeitung
 
 
 
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Die neuesten Nachrichten vom Spessartbund

Der Spessartbund - mehr als ein Wanderverein

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Spessartbund und Main-Echo-Leser gemeinsam unterwegs. Victoria Schilde
Mit über 16.200 Mitgliedern in 96 Ortsvereinen kümmert sich der Spessartbund e.V. schon seit 100 Jahren erfolgreich um den Naturschutz und die Landschaftspflege im Spessart. Der Verei, dessen Geschäftsstelle sich in der Aschaffenburger Innenstadt befindet, ist heute aber auch in der Förderung des Wanderns für Jedermann äußerst aktiv und lädt in diesem Zusammenhang regelmäßig zu geführten Wanderungerungen ein. Neben dem Einsatz für den Erhalt von Kulturwerten, bietet der Spessartbund außerdem Ausbildungen an, zum Beispiel zum Naturbotschafter oder zum Wanderführer. Nach wie vor im Zentrum der Arbeit steht jedoch die Markierung und Pflege des Wegenetzes im Spessart, das mittlerweile rund 6.300 Kilometer umfasst!




Weitere Informationen unter www.spessartbund.de.
 
 
 
 
 
WANDERN IM SPESSART
 

WandervorschlägeLesezeichen hinzufügen

Wanderer
Damit Sie den Spessart auch selber auf Schusters Rappen erkunden können, finden Sie in jeder Ausgabe des Spessart-Magazins einen Vorschlag für eine reizvolle Wanderung.

Erstellt von einem unserer freien Spessart-Autoren auf Basis der topographischen Freizeitkarten, enthalten die Tourenvorschläge den entsprechenden Kartenausschnitt, die Anfahrtsbeschreibung und die Wanderzeit beziehungsweise Streckenlänge. Dazu kommen jeweils eine ausführliche Wegbeschreibung und spannende Hintergrundinfos.
 
 
 
 

Auf 6.300 Kilometern durch den SpessartLesezeichen hinzufügen

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1883 begann man die Wege im Spessart an den Wegekreuzungen zu markieren. In den ersten Jahren handelte es sich um gusseiserne Wegweiser, die in der Regel von der Firma Rexroth in Lohr gegossen wurden. Einige wenige dieser dekorativen Unikate sind noch immer erhalten. Fünf Jahre später begann man, die Wege mit Wanderzeichen zu markieren. Die ersten farbigen Wanderkarten für Touristen dazu erschienen 1893.
 
 
TOPOGRAPHISCHE SPESSARTWANDERKARTEN

Die neuen topographischen Spessartwanderkarten können Sie auch einfach direkt in unserem Online- und Zeitungsshop erwerben (unter dem Begriff "Spessart").
Momentan stehen elf Karten (1:25.000) zur Auswahl, die die örtlichen Wander- und Rundwanderwege sowie Fernwanderwege mit ihren tatsächlichen Markierungszeichen zeigen. Ebenfalls eingezeichnet sind Wegweiser, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Steinbrüche oder Kapellen. Einen weiteren Service bieten Hinweise auf Verkehrsverbindungen, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeit, ergänzt durch Informationen über den jeweiligen Spessartabschnitt auf der Kartenrückseite.
 
MUSEEN IM SPESSART

Viele Informationen über den Spessart und seine Bewohner erfährt man auch in einigen Museen aus unserer Region, die sich dem Thema widmen. Dazu gehören unter anderem das Spessartmuseum in Lohr, das Bauernhausmuseum in Rothenbuch, das Waldmuseum in Kirchzell oder die Heimatmuseen in Schöllkrippen und Weibersbrunn. In unserem Online-Museumsführer stellen wir sie Ihnen vor.
 
 
 
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