Samstag, 29.11.2014
 
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DER SPESSART
 
 
 
 



Sanft abgerundete Bergkuppen, dicht bedeckt mit romantischen Eichen- und Buchenwäldern, dazwischen lichte Wiesen und gewundene Flussläufe – so gibt sich der Spessart zu erkennen. Er liegt zwischen Odenwald im Südwesten, Röhn im Nordosten und Vogelsberg  im Norden, wobei sich der Hauptrücken von Miltenberg 75 km lang in Richtung Schlüchtern erstreckt. mehr...
 
 
 
SPESSART
 
 
Spessart - November 2014
Spessart - Die aktuelle Ausgabe Lesezeichen hinzufügen
Die Zeitschrift "Spessart" beschreibt seit über 100 Jahren Besonderheiten  und Historie der Kulturlandschaft Spessart. In dieser Form ist ein Magazin über einen Landstrich eine Besonderheit in der deutschen Medienlandschaft.

Titelbild
Ganz klein wirkt Forstmann Volkmar Zankl neben der Steinknuckeiche, die zwischen Weibersbrunn und Rothenbuch 40 Meter gen Himmel ragt. Die majestätische Traubeneiche, die für den Spessart typisch ist, trägt den stolezn Titel "Baum des Jahres 2014". Sie hat große Bedeutung für Holzwirtschaft und Naturschutz
Foto: Victoria Schilde

Brentanos Freund Schwab
Er hatte - 43 Jahre älter - viel Einfluss auf Clemes Brentano: Der Mitenberger Anton Schwab ist vor 200 Jahren gestorben.

Seltene Krebse
Sensationsfunde auf dem Campo Pond bei Hanau: Im Juli wurden zwei in unserer Region äußerst seltene Urzeitkrebse entdeckt.

Die strecke der Nazis
Die Nazis ließen von 1937 bis 1939 an einer Autobahntrasse im Ostspessart bauen. Fertig wurde Strecke 46 nie.






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DISKUSSION UM FORTSTWIRTSCHAFT IM SPESSART
Region

Die große Schau der SpechteLesezeichen hinzufügen

Lohr Die Aus­stel­lung »Wim­pel, Wald und Wan­der­lust« zum Ju­bi­läum 100 Jah­re Spess­art­bund ist am Mitt­woch im Spess­art­mu­se­um in Lohr er­öff­net wor­den. Es ge­be vie­le Ge­schich­ten zu er­zäh­len, ver­wies Ger­rit Him­mels­bach, der 1. Haupt­vor­sit­zen­de, auf den Wer­de­gang des Spess­art­bunds, des­sen Mit­g­lie­der sich Spech­te nen­nen.
 
 
SPESSART-NACHRICHTEN
 
 
  • Pfarrkirche St. Josef Kleinkahl Kleinkahl Zusammen mit Bischof Friedhelm Hofmann feierte die Pfarrgemeinde das 200-jährige Bestehen der Pfarrkirche St. Josef. Der spätklassizistische Bau (Foto: Doris Pfaff) wurde 1814 als Gemeinschaftsprojekt der damals selbständigen Gemeinden Edelbach, Groß- und Kleinlaudenbach sowie Groß- und Kleinkahl geweiht. Zuvor waren die Orte von der Pfarrei Ernstkirchen betreut worden, die 1185 erstmals urkundlich erwähnt wurde und Mitte des 18. Jahrhunderts etwa 3000 Katholiken zählte. Erst unter Fürstbischof Carl-Theodor von Dalberg genehmigte die Obrigkeit einen Neubau in Kleinkahl. Sie erhielt zunächst den Namen Heilig-Kreuz-Kirche. Vermutlich wurde sie unter Prälat Karl Staab, der 1930 den Josefsaltar stiftete, in St.-Josef-Kirche umbenannt.  16. 9., Main-Echo, Alzenau 
     
  • Wertheim Eine neue Rad- und Wanderkarte zur erweiterten Ferienregion Wertheim ist jetzt im örtlichen Buchhandel und bei der Tourist-Information Wertheim erhältlich. Sie umfasst auch die Ferienregionen Churfranken, Spessart und Liebliches Taubertal. Die Karte im Maßstab 1 : 35 000 ist ebenfalls für Geocacher und Wanderer mit elektronischer Navigation nutzbar. Neben den mit fünf Sternen zertifizierten Wegen enthält die Karte alle ausgeschilderten Rundwege und benennt Tourenvorschläge. Das thematische Schwergewicht liegt auf Burgen. Die Karte kostet 7,50 Euro. 17. 9., Wertheimer Zeitung 
     
  • Springkraut Weibersbrunn Das indische Springkraut verbreitet sich in rasantem Tempo im Spessart und drängt heimische Pflanzen immer mehr zurück. Dagegen scheint es jetzt ein Kraut zu geben: Das Vieh von Bauer Kurt Schmidt aus Waldbüttelbrunn, das seit 18 Jahren im Spessart weidet – zum Beispiel im Steinbachtal bei Weibersbrunn –, frisst das Springkraut weg (Foto: Petra Reith), hat Schmidt festgestellt. Auf seinen Weiden sei das Springkraut jetzt keine Belastung mehr für heimische Gräser und Kräuter. Stefan Köhler aus Wiesen, Bauernobmann im Kreis Aschaffenburg, kann Schmidts Erfahrung nicht bestätigen. Dagegen haben die Staatsforsten mit ihrer Anti-Springkraut-Aktion im vergangenen Jahr gute Ergebnisse erzielt. 17. 9., Main-Echo, Aschaffenburg 
     
  • Sonnenweg Klingenberg Klingenberg Der Sonnenweg oberhalb des Rotweinwanderwegs auf Klingenberger Gemarkung ist wieder frei zugänglich (Foto: privat). Der ursprünglich nur für Fußgänger nutzbare schmale Pfad wurde erweitert, so dass nun auch Winzer mit ihren Fahrzeugen die Weinberge erreichen können. Eine Gabionen-Stützmauer, 74 Meter lang und drei Meter hoch, gibt dem Weg am 60 Prozent steilen Gelände Standsicherheit. Die Trockenmauern am Weinberg blieben erhalten. Die Baukosten von rund 350 000 Euro wurden zu 75 Prozent aus staatlichen Fördertöpfen finanziert.   18. 9., Main-Echo, Obernburg 
     
  • Ausbau Burg Wertheim Wertheim Zu einem kulturellen und kulinarischen Treffpunkt will der neue Burg- und Innenstadtmanager Christian Schlager die historische Burganlage (Foto: Axel Häsler) ausbauen. Nach den umfangreichen Umbauten und Erweiterungen der Burggaststätte ab diesem Herbst komme es darauf an, die Anlage noch vielfältiger als Veranstaltungsort zu nutzen. Durch eine Verbesserung der Infrastruktur will Schlager mehr Konzerte auf die Burg holen. Filmvorführungen unter freiem Himmel sind für ihn ebenfalls eine Option. Mittelfristig müsse für Besucher auch eine schnelle und bequeme Aufstiegshilfe gebaut werden.   19. 9., Wertheimer Zeitung 
     

     
  • Hösbach-Rottenberg Alte Geschichten und Bilder aus Rottenberg sind das Thema des neuen Bildbands »Rollmischä Geschischde unn Gebabbel – wi‘s ess unn wi‘s woä«, den die Arbeitsgemeinschaft Altes Rathaus herausgebracht hat. 300 Familien stellten dazu Unterlagen zur Verfügung. So werden 130 Jahre Rottenberger Leben lebendig. Zwei Drittel der Erzählungen sind im Dialekt geschrieben. Ein »Rollmischä Wöaddäbuch« erklärt 1100 Dialekt-Begriffe und -Ausdrücke. Schwerpunktthema ist die Kalk- und Ziegelindustrie in Rottenberg, in der früher fast 90 Menschen beschäftigt waren. Das Buch hat 220 Seiten, kostet 25 Euro und ist in der Hösbacher Buchhandlung, beim Friseursalon Beubler und bei der Sparkasse und Raiffeisenbank erhältlich.             
    22. 9., Main-Echo, Aschaffenburg 
     
  • Tiefental Die kleine Andachtskapelle an der Kreuzstraße ist von Pfarrer Matthias Wolpert nach ihrer Sanierung wieder ihrer Bestimmung übergeben worden. Der Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein hatte sich über Wochen der Wiederherstellung des Kleinods angenommen. 83 Arbeitsstunden wurden geleistet und die ursprünglich auf 6500 Euro geschätzten Renovierungskosten somit deutlich unterschritten. 23. 9., Main-Echo, Marktheidenfeld 
     
  • Glättemeldeanlage Neuhütten/Bischborner Hof Eigentlich wirkt sie recht unscheinbar und wird gelegentlich wegen ihres Infrarotlichts von vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern mit einer stationären Radaranlage verwechselt (Foto: Renate Ries). Dabei handelt es sich bei dem Gerät hoch oben auf dem Mast neben der B 26 am Bischborner Hof in Wahrheit um eine Glättemeldeanlage, die dank ihrer High-Tech-Sensorik der Straßenmeisterei Lohr Informationen über den Zustand der Fahrbahn vor allem im Winter liefert. Der Winterdienst erkennt dadurch frühzeitig Glättebildung. An Autobahnen sind solche Geräte bereits seit 15 Jahren installiert, das am Bischborner Hof steht seit fünf Jahren. Weitere Anlagen gibt es unter anderem auf dem Breitsol zwischen Straßlücke und Rohrbrunn und auf der Haseltalbrücke im Verlauf der A 3.    
    25. 9., Lohrer Echo 
     
  • Kreuzbergkapelle Marktheidenfeld Marktheidenfeld Vor 125 Jahren, am 29. September 1889, wurde der Grundstein für die Kreuzbergkapelle (Foto: Michael Deubert) gelegt. 2000 Menschen waren laut einem Bericht des »Marktheidenfelder Boten« dabei. Mit vier Pferden hatte der Bierbrauer Heinrich Martin den Grundstein an seinen Platz gezogen. Das Vermögen der Stiftung belief sich auf 11 902,86 Mark, Einwohner gaben Zuschüsse von zusammen 5436 Mark. Viele Helfer, vor allem Landwirte und Handwerker aus Marktheidenfeld, Erlenbach und Tiefenthal trugen zum raschen Baufortschritt bei. 1890 wurde der Bau vollendet und am 21. September 1890 feierlich eingeweiht.            
    29. 9., Main-Echo, Marktheidenfeld 
     
  • Aussichtsplattform Klingneberg 1 Klingenberg/Triefenstein/Alzenau Aussichtsplattformen in ihren Weinlagen hoch über dem Maintal wollen die Stadt Klingenberg und die Gemeinde Triefenstein errichten. In Klingenberg soll eine Plattform am Hohberg zwischen Klingenberg und Erlenbach, in Triefenstein am oberen Kallmuthweg entstehen (Foto: Stefanie Engelhardt, Entwurf: Architekturbüro Arc-Grün). Gebaut wird im Rahmen des Projekts »Terroir f – die magischen Orte des Frankenweins«, das vom Fränkischen Weinbauverband, der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau Veitshöchheim und vom Tourismusverband Franken entwickelt wurde. Es will an zwölf wichtigen Plätzen des fränkischen Weinlands »magische Orte« zu bestimmten weinbaubezogenen Themen schaffen. Die Kosten von rund 120 000 bis 140 000 Euro werden zur Hälfte bezuschusst. Der Stadtrat von Alzenau hat dagegen den Bau einer Aussichtsplattform im Michelbacher Weinberg Apostelgarten mit 11:11 Stimmen abgelehnt. Grund: das hässliche Aussehen der Stahlkonstruktion.  
     20. 9., Main-Echo, Marktheidenfeld; 27. 9., Main-Echo, Alzenau; 27. 6., Main-Echo, Obernburg 
     
  • Renaturierung Mömlingen Mömlingen Mit einer kleinen Prozession entlang des Amorbachs (Foto: Marco Burgemeister) haben zahlreiche Bürger die Renaturierung des fließenden Gewässers gefeiert. Der früher in ein enges Bett gezwängte Bach ist jetzt auf einer Strecke von 840 Metern freigelegt. Parallel dazu verläuft ein 920 Meter langer Weg. Sandsteinfindlinge zieren das Ufer. In den Randbereichen gibt es kleine Rastplätze mit Bänken. Nach anderthalb Jahren Bauzeit war die Maßnahme im Frühjahr 2014 beendet worden. Sie kostet voraussichtlich 2,1 Millionen Euro und wird mit einer Million Euro bezuschusst.   30. 9., Main-Echo, Obernburg 
     
  • 25 Jahre Ahler Kramm Partenstein Seilknüpfer, Steinmetze, Schmiede, Schuhmacher, Waschweiber und viele mehr zeigten ihre alte Handwerkskunst, als die volkskundliche Sammlung »Ahler Kram« mit einem bunten Fest ihr 25-jähriges Bestehen feierte (Foto: Horst Born). Das kleine Museum präsentiert zahlreiche Exponate aus vergangenen Jahrzehnten. Der Geschichts- und Burgverein zeigte neue Funde von der Burg Bartenstein, so zwei mit zahlreichen Verzierungen sehr aufwendig gearbeitete Trensen. Die Sammlung »Ahler Kram« ist vom 16. März bis 12. Dezember jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr geöffnet. 30. 9., Lohrer Echo 
     
  • Mollebusch-Birnbäume Laufach Im April 2013 mussten sie dem Bau der neuen Bahnstrecke im Spessart weichen: 30 sieben Jahre alte Mollebusch-Birnbäume. Wirt und Landwirt Markus Werner verpflanzte sie mit schwerem Gerät auf sein angrenzendes Wiesengrundstück (Foto: Christian Münstermann). Jetzt hat er am neuen Platz die erste Ernte eingefahren. 700 Kilo Mollebusch-Birnen lieferten die 30 Bäume. Markus Werner wird daraus Birnengeist produzieren. Inzwischen hat er auf der neuen Streuobstwiese zwei weitere Birnbaumarten gepflanzt, insgesamt 50 Bäume. Auch acht Apfelbäume wachsen jetzt dort. Die etwa 200 Apfel-, Zwetschgen und Williamsbirn-Bäume am alten Standort waren schon 20 Jahre alt und mussten gefällt werden.         
    3. 10., Main-Echo, Aschaffenburg  
     

     
  • Weißer Stengelbecherchen Niedernberg Was Förster derzeit mit der Esche erleben müssen, sucht seinesgleichen: Ein Pilz, das unscheinbare Falsche Weiße Stengelbecherchen, befällt auch verstreut stehende Eschen und tötet die Blätter, Zweige und Triebe in kürzester Zeit ab (Foto: Wikimedia Commons/Sasata  
    ). In der Abteilung Haberich konnte man sich bei einer Waldbegehung von dem traurigen Bild überzeugen. Der Pilz ist in Japan heimisch. Er verursacht dort unproblematische Schäden. Über das Baltikum soll er nach Europa gelangt sein. Ein Mittel gegen ihn ist nicht bekannt. Er hat aber auch eine gute Seite: Im Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung wurde festgestellt, dass er die gefährlichen Krankenhauskeime schnell abtötet.          
    3. 10., Main-Echo, Obernburg 
     
  • Flörsbachtal Bedeutet dies das Aus für die hessischen Windenergieplanungen auf der Spessarthöhe zwischen Lohrhaupten und Bayrischer Schanz? Ein im Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums erstelltes Gutachten benennt 64 Mopsfledermäuse für 2012 und 2013 in exakt dem Gebiet, wo die Windräder stehen sollen. Elf Wochenstuben der nach dem Luchs seltensten Säugetierart Hessens sind hier kartiert, die zweitgrößte von acht hessischen Kolonien. Die Tiere wären durch die Rotoren der zwölf Windräder schlaggefährdet. Wie es weitergeht, ist unklar. Der Windenergiepark steckt derzeit noch im Genehmigungsverfahren beim Regierungspräsidium Darmstadt. Da die Dauer des öffentlichen Verfahrens nicht vorauszusehen sei, bleibe der Entscheidungstermin ungewiss, heißt es dort. 3. 10., Lohrer Echo 
     
  • Panoramaplatte Johannesberg-Rückersbach Eine Panoramaplatte aus Bronzeguss (Foto: Melanie Pollinger) hat der Heimat- und Geschichtsverein der Öffentlichkeit übergeben. »Sie zeigt, wo wir in Europa sind«, sagte der Bildhauer Gerold Jäggle aus Ertingen bei der Feier. Die von ihm geschaffene Bronzeplatte steht an der Kreisstraße AB 13 auf dem Seeberg im Ortsteil Rückersbach. Sie ist auf einem vier Tonnen schweren Rhyolith-Felsblock aus dem Sailaufer Hartsteinwerk verankert. Die Spessarthöhe (371 Meter) bietet einen Ausblick übers Maintal in den Odenwald, nach Frankfurt und bis in den Hochtaunus zum Feldberg. Der Ring rund um die Windrose vermerkt die wichtigsten Zielpunkte, führt aber auch zurück in die Geschichte. So sind unter anderem Lage und Jahrestag der Schlacht bei Dettingen, der 27. Juni 1743, vermerkt.  6. 10., Main-Echo, Aschaffenburg 
     
  • Erlenbach bei Martheidenfeld Rechtzeitig zur 1200-Jahrfeier der Gemeinde im kommenden Jahr und nach fast 20-jähriger Vorarbeit ist die zweibändige Chronik der Erlenbacher und Tiefenthaler Ortsgeschichte fertig. Sie stellt in 280 Beiträgen das kirchliche, bäuerliche und handwerkliche Leben im Wandel des Gemeindelebens dar. Behandelt werden auch Bräuche und Traditionen sowie die unterschiedlichen Dialekte. Dazu gibt es ein eigenes Wörterbuch.       
    6. 10., Main-Echo, Marktheidenfeld 
     
  • Einweihung Kapelle "Zur heiligen Familie" Amorbach Die Kapelle »Zur heiligen Familie« am Beuchener Berg ist in Anwesenheit von etwa 300 Besuchern mit einem Gottesdienst eingeweiht worden (Foto: Georg Hess). Elisabeth Kriesch hatte die Kapelle bauen lassen zum Dank dafür, dass sie und ihre Familie vor knapp 70 Jahren als Heimatvertriebene von den Amorbachern freundlich aufgenommen wurden. Der Innenraum der Kapelle ist 20 Quadratmeter groß und bietet mit sechs Bänken genug Platz für eine stille Einkehr. Die Idee zum Bau hatte Elisabeth Krieschs Bruder Paul, der im Winter 2012 gestorben ist. 6. 10., Bote vom Untermain
  • Hanau Bei archäologischen Grabungen im Vorgriff auf den Bau der nordmainischen S-Bahn sind auf einer Fläche von rund 6000 Quadratmetern Reste von Urnengräbern aus der Bronzezeit und römische Keramikgefäße gefunden worden. Ans Tageslicht kam auch Glas, das aus Italien stammt und laut dem Archäologen Frank Lorscheider den Luxus der Römer an diesem Standort beweist. Die Funde werden in die Sammlungen des historischen Museums Schloss Philippsruhe aufgenommen.   7. 10., Main-Echo, Alzenau 
     
     
  • Casinogesellschaft Lohr Der älteste Verein der Stadt, die am 10. Oktober 1824 gegründete Casinogesellschaft (Foto: Archiv Lohrer Echo), löst sich zum Jahresende auf. 24 Herren um den Bürgermeister und Apotheker Anton Kurz hatten den Verein der gehobenen Bildungsbürgerschicht ins Leben gerufen. Das Casino mit Sommerwirtschaft entstand 1827. Hier wurden Konzerte, Theateraufführungen und Bälle veranstaltet, lagen Zeitungen und Zeitschriften aus. Das Casino musste 1938 an die Stadt verkauft werden. Fortan tummelten sich dort SA-Leute und Hitlerjugend. In der Knauerschen Wirtschaft an der Partensteiner Straße, die der in »Gründersee-Gesellschaft« umbenannte Verein ersatzweise zugesprochen bekam, beschränkten sich die Aktivitäten aufs Kegeln. Das ist inzwischen vorbei, das Haus an einen Privatmann verkauft. Geblieben sind in die Jahre gekommene 19 Getreue.          
    8. 10., Lohrer Echo 
     
  • Oskar Amrhein - Der Tanzbaum Weibersbrunn Was ist der Tanzbaum im Spessart? Antwort: Eine Eiche im Hochspessart zwischen Weibersbrunn und Rothenbuch. Sie ist vielleicht 500 Jahre alt und schon längst umgefallen. Aber sie kann Geschichten erzählen. Oskar Amrhein aus Weibersbrunn hat sie aufgeschrieben und daraus eine 20 Seiten starke Broschüre im DIN-A5-Format gemacht (Foto: Björn Friedrich). Der Tanzbaum hat seinen Namen, weil sich hier über viele Generationen hinweg die Menschen aus den beiden Nachbardörfern trafen, vor allem die Dorfjugend. Bei Musik und Gesang tanzten die Leute um den Baum. Oft wurde bis zur Dämmerung gefeiert. Klar, dass auch ein Holzfass Bier dabei war. Inzwischen wurde am Tanzplatz eine neue Eiche gepflanzt, und Ruhebänke laden zum Verweilen ein. Amrheins Broschüre kostet 2 Euro und ist in den Rathäusern von Rothenbuch und Weibersbrunn sowie im Forstbetrieb Rothenbuch zu haben. 8. 10., Main-Echo, Aschaffenburg 
     
  • Meßmer-Park Alzenau Der Meßmer-Park an der Brentanostraße ist bei einer Feier rund um den Brunnen der Öffentlichkeit übergeben worden (Foto: Karin Klemt). Die Stadt hat für die Neugestaltung 450 000 Euro bereitgestellt, davon 240 000 Euro an Zuschüssen aus Landeskassen. Im kommenden Jahr soll der Meßmer-Park als englischer Landschaftsgarten einen Kontrapunkt zum Landesgartenschaugelände bilden. Der Park mit Villa war ab dem Jahr 1900 von dem Frankfurter Teehändler Otto Meßmer angelegt worden. Meßmer, dessen Teehandlung unter seinem Namen weltberühmt wurde, baute sich damit seinen Ruhesitz, den er schon 1908 im Alter von 50 Jahren bezog.          
    13. 10., Main-Echo, Alzenau 
     
  • Bayrische Schanz Lohr-Ruppertshütten Bei der 300-Jahr-Feier des Wirtshauses auf der Bayrischen Schanz hat Landrat Thomas Schiebel auch zum möglichen Bau von Windrädern auf der hessischen Seite des Naturparks Spessarts, in Sichtweite der Bayrischen Schanz, Stellung genommen. Die Gefahr, die dem Naturraum durch Windräder und Stromtrassen drohen, sei erkannt. Gemeinsam gelte es, sie zu verhindern, damit das Gebiet auch in Zukunft Erholungsraum bleibe. Das Gasthaus, das seit 40 Jahren von der Familie Münch aus Rieneck geführt wird, war 1613 von dem Glasmacher Jakob Wenzel als Geißwirtshaus (benannt nach dem Geißküppel) gebaut worden. 1818 war es bayrische Zollstation, nach 1867 hieß es »Zur preußischen Grenze« und erst danach »Bayrische Schanz« Foto: Klaus Fleckenstein.  13. 10., Lohrer Echo 
     
  • Triefenstein-Lengfurt Nach einer Bauzeit von vier Monaten ist das Kraftwerk an der Staustufe Lengfurt wieder in Betrieb. 1995 war es zuletzt generalüberholt worden. Das Kraftwerk wurde 1938 gebaut; seit 1940 liefert es Wasserkraftstrom. Heute liegt die Stromerzeugung bei 16 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Damit könnte die Gemeinde Triefenstein alle ihre Haushalte etwas länger als zwei Jahre mit Strom versorgen. In den 74 Jahren seines Bestehens lieferte das Wasserkraftwerk 1,2 Milliarden Kilowattstunden. Der Betreiber Eon hat jetzt zwei Millionen Euro investiert.  15. 10., Main-Echo, Marktheidenfeld 
     
 
 
 
Als Tageszeitung für die ganze Region berichtet das Main-Echo regelmäßig über Ereignisse, die den Spessart betreffen. Die Artikel, die im letzten Monat in einer unserer Ausgaben erschienen sind, können Sie jetzt auch online lesen. Als besonderer Service stehen Ihnen außerdem sogar ältere Artikel zur Verfügung, jeweils kompakt für einen Monat zusammengefasst.
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SPESSARTBUND e.V.

Eine Fundgrube für alle, die sich für das Wandern und die Heimat interessieren, stellen die Nachrichten vom Spessartbund e.V. dar. Die neuesten Nachrichten finden Sie nicht nur im aktuellen Spessart-Heft, sondern auch hier:
Die neuesten Nachrichten vom Spessartbund

Der Spessartbund - mehr als ein Wanderverein

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Spessartbund und Main-Echo-Leser gemeinsam unterwegs. Victoria Schilde
Mit 16.200 Mitgliedern in mittlerweile 100 Ortsgruppen kümmert sich der Spessartbund e.V. schon seit 100 Jahren erfolgreich um den Naturschutz und die Landschaftspflege im Spessart. Der Verein, dessen Geschäftsstelle sich in der Aschaffenburger Innenstadt befindet, ist heute aber auch in der Förderung des Wanderns für Jedermann äußerst aktiv und lädt in diesem Zusammenhang regelmäßig zu geführten Wanderungerungen ein. Neben dem Einsatz für den Erhalt von Kulturwerten, bietet der Spessartbund außerdem Ausbildungen an, zum Beispiel zum Naturbotschafter oder zum Wanderführer. Nach wie vor im Zentrum der Arbeit steht jedoch die Markierung und Pflege des Wegenetzes im Spessart, das inzwischen rund 6.300 Kilometer umfasst!




Weitere Informationen unter www.spessartbund.de.
 
 
 
 
 
WANDERN IM SPESSART
 

Damit Sie den Spessart auch selber auf Schusters Rappen erkunden können, finden Sie in jeder Ausgabe des Spessart-Magazins einen Vorschlag für eine reizvolle Wanderung.

Erstellt von einem unserer freien Spessart-Autoren auf Basis der topographischen Freizeitkarten, enthalten die Tourenvorschläge den entsprechenden Kartenausschnitt, die Anfahrtsbeschreibung und die Wanderzeit beziehungsweise Streckenlänge. Dazu kommen jeweils eine ausführliche Wegbeschreibung und spannende Hintergrundinfos.
Zu den Wandervorschlägen
 
 
 
 
 
 
TOPOGRAPHISCHE SPESSARTWANDERKARTEN

Die neuen topographischen Spessartwanderkarten können Sie auch einfach direkt in unserem Online- und Zeitungsshop erwerben (unter dem Begriff "Spessart").
Momentan stehen elf Karten (1:25.000) zur Auswahl, die die örtlichen Wander- und Rundwanderwege sowie Fernwanderwege mit ihren tatsächlichen Markierungszeichen zeigen. Ebenfalls eingezeichnet sind Wegweiser, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Steinbrüche oder Kapellen. Einen weiteren Service bieten Hinweise auf Verkehrsverbindungen, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeit, ergänzt durch Informationen über den jeweiligen Spessartabschnitt auf der Kartenrückseite.
 
MUSEEN IM SPESSART

Viele Informationen über den Spessart und seine Bewohner erfährt man auch in einigen Museen aus unserer Region, die sich dem Thema widmen. Dazu gehören unter anderem das Spessartmuseum in Lohr, das Bauernhausmuseum in Rothenbuch, das Waldmuseum in Kirchzell oder die Heimatmuseen in Schöllkrippen und Weibersbrunn. In unserem Online-Museumsführer stellen wir sie Ihnen vor.
 
 
 
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Hier finden Sie Fußnoten zu Artikeln der gedruckten Spessartausgaben.
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