Freitag, 19.12.2014
 
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DER SPESSART
 
 
 
 



Sanft abgerundete Bergkuppen, dicht bedeckt mit romantischen Eichen- und Buchenwäldern, dazwischen lichte Wiesen und gewundene Flussläufe – so gibt sich der Spessart zu erkennen. Er liegt zwischen Odenwald im Südwesten, Röhn im Nordosten und Vogelsberg  im Norden, wobei sich der Hauptrücken von Miltenberg 75 km lang in Richtung Schlüchtern erstreckt. mehr...
 
 
 
SPESSART
 
 
Spessart - Dezember 2014
Spessart - Die aktuelle Ausgabe Lesezeichen hinzufügen
Die Zeitschrift "Spessart" beschreibt seit über 100 Jahren Besonderheiten  und Historie der Kulturlandschaft Spessart. In dieser Form ist ein Magazin über einen Landstrich eine Besonderheit in der deutschen Medienlandschaft.

Titelbild
Bis heute lässt sich am Klingenberger Stadtbild der Reichtums des Orts während der Gründerzeit ablesen. Ein herausragendes Beispiel ist der Aussichtsturm von 1903. Architekt Jean Spindler baute den mit Zinnen bewehrten Turm in der "altgermanischen Schanze auf urdeutschem Boden", wie es damals hieß. In dieser Haltung kamen Treue zur Monarchie und Distanz zur Kultur des damaligen Erbfeinds Frankreich zum Ausdruck.
Foto: Petra Reith

Das reiche Klingenberg
Das Tonbergwerk machte Klingenberg zwischen 1850 und 1916 sehr reich. Der Aussichtsturm drückte den Stolz aus.

Naturschutzgebiet lebt auf
Der Lohrer Romberg lebt nach intensiver Pflege auf. Arten wie die Sandgrasnelken fühlen sich wieder wohl.

Brauch am Johannestag
Am 27. Dezember wird in den Kirchen der Johanneswein geweiht. Wer ihn trinkt, geht gewappnet ins neue Jahr.






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DISKUSSION UM FORTSTWIRTSCHAFT IM SPESSART
Region

Die große Schau der SpechteLesezeichen hinzufügen

Lohr Die Aus­stel­lung »Wim­pel, Wald und Wan­der­lust« zum Ju­bi­läum 100 Jah­re Spess­art­bund ist am Mitt­woch im Spess­art­mu­se­um in Lohr er­öff­net wor­den. Es ge­be vie­le Ge­schich­ten zu er­zäh­len, ver­wies Ger­rit Him­mels­bach, der 1. Haupt­vor­sit­zen­de, auf den Wer­de­gang des Spess­art­bunds, des­sen Mit­g­lie­der sich Spech­te nen­nen.
 
 
SPESSART-NACHRICHTEN
 
 
  • Buch Unschuldig verurteilt Hanau »Unschuldig verurteilt« ist der Titel eines Kurzromans aus dem Jahr 1907 (Foto: privat), den der damals in Aschaffenburg lebende Schriftsteller und Journalist Josef Baierlein geschrieben hat. Die Erzählung ist jetzt als erster Band der Schriftenreihe »Großauheimer Wurzeln« erschienen, die der Heimat- und Geschichtsverein in unregelmäßigen Abständen fortsetzen will. Den Hintergrund von Baierleins Geschichte bilden der Zug eines bayerisch-österreichischen Armeekorps unter dem bayerischen General Karl Philipp von Wrede an den Untermain und die Schlacht bei Hanau. Ob die Geschichte, die unter anderem in der Großauheimer Jakobuskirche spielt, frei erfunden ist oder auf einer wahren Begebenheit beruht, ist nicht bekannt.   
    15. 10., Main-Echo, Alzenau 
     
  • Minenräumer Orion Aschaffenburg Der Minenräumer Orion, den die Marinekameradschaft Aschaffenburg seit 1968 liebevoll zum schwimmenden Vereinsheim umgebaut hat (Foto: Harald Schreiber), soll abgewrackt werden. Bis August 2015 muss das Schiff seinen Ankerplatz im Floßhafen verlassen, weil seine Schwimmfähigkeit nicht nachgewiesen werden kann. Über ein Dutzend Museen hat der Verein angeschrieben, doch niemand will den alten Minenräumer, eines der letzten noch existierenden deutschen Kriegsschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg, haben. Für eine umfassende Restaurierung hat der Verein, der bereits an die 400 000 Euro in das Boot investierte, jetzt kein Geld mehr.         16. 10., Main-Echo, Aschaffenburg 
     
  • Dammdrainage Faulbach Faulbach-Breitenbrunn Der ausufernden Tätigkeit des Bibers am Faulbach wurden jetzt Grenzen gesetzt. Der Biber hat im Bach Dämme gebaut und so eine Seenlandschaft geschaffen, die auch anderen Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum dient. Dadurch wurde allerdings die bachaufwärts gelegene Quellfassung eingestaut. Sie dient der Notversorgung von Breitenbrunn. Die Quellschüttung konnte nicht mehr gemessen werden, weil die Schieber unter Wasser standen. Eingebaut wurde deshalb jetzt eine Dammdrainage – ein PVC-Rohr, das den Wasserstand um rund 50 Zentimeter senkt (Foto: Landratsamt). Bei den Bauarbeiten musste darauf geachtet werden, dass der Unterwasserzugang der Biber zu ihrer Burg gewährleistet blieb.    17. 10., Bote vom Untermain 
     
  • Freudenberg Eigentlich wollte Joachim Maier nur ein kurzes Dossier zu den jüdischen Opfern des Nazi-Terrors in Freudenberg schreiben. Doch die zehnjährige Recherche brachte immer mehr Details und Hintergründe ans Licht, so dass ein 320 Seiten umfassendes Buch mit 278 Abbildungen daraus geworden ist. Es wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Buch berichtet nicht nur über die Geschichte der jüdischen Gemeinde und der Synagoge, sondern zeichnet auch die persönlichen Schicksale von 30 jüdischen Bürgern, der Sinti-Familie Eckstein und von vier Euthanasie-Opfern nach.     18./19. 10., Wertheimer Zeitung 
     
  • Stiftung Amtsgasse 32 Babenhausen Mit dem hessischen Denkmalschutzpreis ist die Stiftung Amtsgasse 32 ausgezeichnet worden für die »behutsame Sanierung« des historischen Amtshauses der Gaylinge von Altheim und den Umbau zum Territorialmuseum (Foto: Georg Wittenberger). Seit den 1980er-Jahren stand das Haus leer, wurde Ende 2009 von dem Bauunternehmer Dieter Aumann erworben und 2010 der eigens gegründeten Stiftung übertragen mit dem Ziel, hier nach der Sanierung ein Territorialmuseum mit Bibliothek und Vortragsraum einzurichten. Das Museum wurde am 30. März eingeweiht (wir berichteten). Inzwischen kommen rund 100 Besucher pro Monat, darunter auch viele Schulklassen.  20. 10., Main-Echo, Dieburg 
     
  • Habicht Aschaffenburg Der Habicht (Foto: dpa) ist vom Landesbund für Vogelschutz und vom Naturschutzbund zum Vogel des Jahres erklärt worden. In Deutschland gibt es 11 500 bis 16 500 Brutpaare, 2500 davon in Bayern. Nur hier steht der Habicht noch auf der Roten Liste der bedrohten Brutpaare. Davon soll er demnächst gestrichen werden. Die größte Gefahr für den Habicht ist der Mensch: Jägern gilt er als Konkurrent bei der Hasen- und Fasanen-Jagd. Besonders unbeliebt ist er bei Hühnerhaltern und Taubenzüchtern. Denn seine Hauptnahrung sind Ringel- oder Stadttauben sowie Krähen. Deshalb kommt er auch vermehrt in Städten vor. Verstöße gegen das Jagdverbot will der Naturschutzbund künftig in einer Datenbank sammeln.  18./19. 10., Main-Echo, Aus aller Welt 
     
  • Franz Landmann Amorbach Der Lateinlehrer Franz Landmann hat in dreijähriger Arbeit die Chronik über die 1000-jährige Geschichte des Klosters Amorbach vom Lateinischen ins Deutsche übersetzt. Zusammen mit dem Heimat- und Geschichtsverein als Herausgeber überreichte er das erste Exemplar des Werks bei einer Feier an Andreas Fürst zu Leiningen. Die »Historia Monasterii Amorbacensis« war von Ignatius Gropp verfasst worden. Er habe den Auftrag gehabt, die 1000-Jahrfeier 1734 zu legitimieren, obwohl es keinen Beleg für die Gründung des Klosters im Jahr 734 gebe, erklärte Bernhard Springer, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins. Springer zeigte ein Exemplar des Originalwerks aus dem katholischen Pfarrarchiv. Es sei heute ein gefragtes Sammlerstück. (Fotos: Winfried Zang)   18,/19. 10., Bote vom Untermain 
     
     
  • Frammersbach/Flörsbachtal-Lohrhaupten Den historischen Kirchweg, den die Gläubigen aus Frammersbach im Mittelalter nach Lohrhaupten gingen, hat Paul Reinert aus Lohrhaupten anhand historischer Quellen nachvollzogen. Jetzt führte er Mitglieder des Heimat- und Wandervereins Frammersbach auf diesem Weg. Bis zum Jahr 1416, als Frammersbach eigene Pfarreirechte erhielt, wurde der Weg begangen. Er war elf Kilometer lang und verlief vorbei am Gerichtsplatz des alten Centgerichts Frammersbach, über die Gemündener Höhe und durch das Gemündener Tal.     21. 10., Lohrer Echo 
     
  • Kreuzigungsgruppe Urspringen Urspringen Mit der Sanierung einer Kreuzigungsgruppe zwischen Hellstraße und Steinfelder Straße (Foto: Robert Heußlein) und der Heimkehrerkapelle an der Staatsstraße hat die Gemeinde wieder zwei historische Denkmäler für die Zukunft gesichert. Unterstützt wurde sie durch die Unterfränkische Kulturstiftung mit 20 Prozent der Kosten. Die Heimkehrerkapelle stammt aus dem Jahr 1955, die Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1722.          
    22. 10., Main-Echo, Marktheidenfeld 
     
  • Ausgrabungen Bachstr. Großostheim Bei neuen Ausgrabungen in der Bachstraße hat Archäologe Alexander Reis Hinterlassenschaften der ehemaligen Schwanenbrauerei freigelegt (Foto: Bernd Hilla). Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den Überlauf des Welzbachs, denn mit seinem Wasser wurde einst das Bier gebraut. Am Tag des Bierbrauens wurden alle anderen Tätigkeiten am Bach eingestellt. In ihm wurde Wäsche gewaschen, und es schwammen Gänse und Enten darin. Außerdem diente er als Abwasserkanal. Die 1804 gegründete Brauerei war die erste Fabrik mitten im historischen Ortskern. Das stillgelegte Brauereigebäude ist heute ein Wohn- und Geschäftshaus und genießt Denkmalschutz. Das Sudhaus steht noch an der Bachstraße, weil sich keine neue Nutzung fand.
    22. 10., Main-Echo, Aschaffenburg 
     
  • Zeitkapsel Lohrer Stadthalle Lohr Mit dem Bau der Stadthalle geht es weiter. Im Beisein von 100 Gästen wurde jetzt die Zeitkapsel in den Grundstein eingemauert (Foto: Klaus Fleckenstein). Als Schneewittchenstadt, wie sie sich gern nennt, hatte die Stadt Lohr dazu Schneewittchen und ihre sieben Zwerge engagiert. Vor acht Jahren war die alte Stadthalle aus den 50er-Jahren abgerissen worden. Wenn alles gut geht, soll die neue Stadthalle Ende 2015 eröffnet werden.        
    24. 10., Lohrer Echo 
     
  • Pilzsachverständiger Klaus Bsonek Kleinostheim Fast 30 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl können die Verbraucher aufatmen: Pilze, ob gekauft oder selbst gesammelt, sind unbedenklich zu genießen. Das hat Klaus Bsonek (Foto: Bettina Kneller) bei zahlreichen Messungen festgestellt. Der promovierte Pharmazeut aus Kleinostheim ist Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie und untersucht die heimischen Arten regelmäßig auf ihren radioaktiven Gehalt. Eine kürzlich vorgenommene Messung einer Probe von Steinpilzen, Maronen, Parasolpilzen und Totentrompeten aus dem Spessart ergab einen Wert von 62 Becquerel pro Kilogramm. Erlaubt sind 600 Becquerel. Auch untersuchte polnische Pfifferlinge und Steinpilze aus dem Bayerischen Wald erwiesen sich als unbedenklich.  24. 10., Main-Echo, Rhein-Main & Franken 
     
  • Dielektrische Elastomergeneratoren Wertheim-Bronnbach Aus dem Wasser der Tauber soll schon im kommenden Jahr die Energie für Elektrofahrräder gewonnen werden. Die Technik dafür hat das Fraunhofer-Institut für Silikatforschung in Würzburg entwickelt und könnte in einem Pilotprojekt in Bronnbach erstmals eingesetzt werden. Dazu werden im Fluss elastische Folien (Foto: Fraunhofer-Institut) verlegt, sogenannte dielektrische Elastomergeneratoren, welche die mechanische Bewegungsenergie des Wassers direkt in elektrische Energie umwandeln: Wird die Folie durch die Wasserströmung gedehnt, ändert sich ihre elektrische Kapazität. Damit lässt sich ein Speicher, etwa eine Batterie, laden. Der Landkreis Main-Tauber will im nächsten Jahr am Taubertal-Radweg eine erste Ladestation für E-Bikes bauen, die ihre Energie von den Folien bezieht. Weitere Stationen sind geplant. 25./26. 10., Wertheimer Zeitung 
     
  • kräftigster Speierling Unterfrankens Lohr-Halsbach Der kräftigste Speierling Unterfrankens steht in Halsbach mit einem Stammumfang von 3,5 Metern. Das hat der Wettbewerb „Wir suchen den dicksten Speierling in Unterfranken“ ergeben, den die unterfränkischen Landschaftspflegeverbände ausgerufen hatten. Gernot Meyer aus Billingshausen hatte dazu den Halsbacher Speierling gemeldet (Foto: Annette Helfmann). Er wollte mit seinem Beitrag die Leute für den Speierling sensibilisieren. Vor allem in jungen Jahren sei der Baum nicht besonders schön, weil er sich früh teile. Deshalb werde er oft gefällt, bevor er die Möglichkeit habe, alt zu werden.   29. 10., Lohrer Echo 
     

     
  • Fragmente Miltenberg 2667 Teile hat Evelyn Edelmann (Foto: Sabine Balleier) in den vergangenen Monaten in den weiß behandschuhten Händen gehalten: Tonscherben, Glassplitter, Holzstücke, ganze Töpfe, Fläschchen und eine Ofenkachel. Es sind Fragmente aus der einstigen Latrine am Stadtmuseum, die 2008 durch Zufall entdeckt wurde. Die Archäologin hat jedes einzelne Stück vermessen, fotografiert und katalogisiert. Inzwischen lassen sich aus den Funden erste Schlüsse zum Leben in den Städten des ausgehenden Spätmittelalters und der frühen Neuzeit ziehen. Die Überreste von Mandeln sowie Kirschkerne oder die Knochen von Kaninchen deuten darauf hin, dass hier, am Miltenberger Marktplatz, die Reichen wohnten. Auch zahlreiche Holzfunde wurden inzwischen konserviert und restauriert und sollen später im Museum gezeigt werden. Der Frankenbund und die Museumsfreunde haben die Aufarbeitung mit 3000 Euro unterstützt. 30. 10., Bote vom Untermain 
     

     
  • Lohr Noch in diesem Jahr wird die neue Beschilderung für den Rundwanderweg im Hafenlohrtal komplett sein. Das wurde auf der Hauptversammlung der Aktionsgemeinschaft Hafenlohrtal bekannt. Die alten Tafeln, die seit 1982 vor der Zerstörung des Hafenlohrtals durch die Stauseepläne warnten, werden nicht mehr gebraucht, denn die Gefahr ist vorbei. Vier der neuen Tafeln, die über die Schönheit der geretteten Landschaft informieren, stehen bereits in der Lichtenau, am Ahlmichdamm und an der Hafenlohrquelle. Die letzte soll oberhalb des Parkplatzes in Windheim folgen. 31. 10., Lohrer Echo 
     
  • Bergwacht Spessart Aschaffenburg-Miltenberg Die Bergwacht (Archivfoto: Stefan Gregor) ist im Spessart künftig schneller als bisher im Einsatz: Nach einem Beschluss des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung werden neue Bergrettungswachen in Hösbach für den zentralen Spessart und im Raum Miltenberg für den Südspessart und den bayerischen Odenwald eingerichtet. Die bisherige Bergrettungswache in Mespelbrunn wurde aufgegeben, nachdem dort der Mietvertrag abgelaufen war.      31. 10., Main-Echo, Aschaffenburg 
     
  • Steinkäuze im Kahlgrund 2 Kleinkahl Steinkäuze im Kahlgrund haben jetzt auf der Streuobstwiese von Armin Amberg neue Nistmöglichkeiten (Fotos: Armin Amberg). Ein Vogelfreund, der ungenannt bleiben will, hat ihm mehrere neue Steinkauzniströhren geschenkt. Während eine der alten Röhren bewohnt ist, warten die neuen noch auf Interessenten. Der Landschaftspflegeverband hatte von 2003 bis 2007 die Steinkauzbestände am Untermain erfasst und 196 Reviere kartiert. Bei bayernweit lediglich 200 bis 250 Brutpaaren kommt der Region deshalb für das Überleben der vom Aussterben bedrohten Art eine große Bedeutung zu.   31. 10., Main-Echo, Alzenau 
     
  • Wertheim Auch in den Jahren 2015 bis 2017 trägt der »Panoramaweg Taubertal« das Qualitätssiegel »Wanderbares Deutschland« des Deutschen Wanderverbandes. Der 120 Kilometer lange Weg von Rothenburg ob der Tauber bis Freudenberg am Main führt auch durch Wertheim. In den vergangenen Wochen wurde der Weg Abschnitt für Abschnitt überprüft und neu bewertet – mit Erfolg. Ausschlaggebend waren dabei die Beschilderung, die Wegbeschaffenheit sowie das wanderfreundliche Angebot in den Städten und Gemeinden und im Öffentlichen Personennahverkehr.  4. 11., Wertheimer Zeitung 
     
  • Brücke über der Saale Gemünden Gesperrt ist seit Mitte Oktober die 54 Meter lange Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Saale (Foto: Lothar Fuchs). Ob sie für 20 000 Euro saniert wird, ist noch fraglich. Die Brücke ist 20 Jahre alt und vom selben Hersteller errichtet, der auch die mittlerweile zusammengebrochene und abgerissene Brücke am Campingplatz »Saale-Insel« gebaut hat. 5. 11., Lohrer Echo 
     
  • Ronkarzgarten Gemünden Mit erheblichen finanziellen Mitteln ist der Ronkarzgarten (Foto: Lothar Fuchs) saniert worden. Drei Terrassen mit Stützmauern aus Sandstein und einer symmetrisch angeordneten Treppenanlage, die 40 Höhenmeter überwindet, sollten nach dem Willen des Erbauers, des Medizinalrats Heinrich Ronkarz (1782 – 1852), den italienischen Barockgärten des 17. Jahrhunderts nachempfunden sein. Das linke Foto zeigt den Zustand im Jahr 2004 vor der Sanierung, das rechte Foto entstand danach.  6. 11., Lohrer Echo 
     
  • Kinder aus Faulbach 1920 Miltenberg Eine sensible und detailreiche Sammlung von Bräuchen, Bildern, Rezepten, Geschichten und Erzählungen rund um das Weihnachtsfest, die typisch für die Region um Miltenberg bis hinein in Spessart und Odenwald sind – das ist das Buch »Weihnachten zwischen Spessart und Odenwald« geworden, verfasst von Hermann Neubert, Leiter des Museums der Stadt Miltenberg, und seiner Stellvertreterin Vera Hollfelder. Die Autoren schöpften aus mehreren Quellen, so etwa aus dem Archiv des ehemaligen Amorbacher Domänenrats Max Walter, der bis zu seinem Tod 1971 einer der besten Kenner des Odenwalds war. Außerdem stellten viele Bürger Familiendokumente, Bilder und Rezeptbücher zur Verfügung, so das Foto der Faulbacher Kinder aus dem Jahr 1920 (Repro: Heinz Linduschka). Das locker und unterhaltsam geschriebene Buch hat 187 Seiten und 90 Abbildungen aus zwei Jahrhunderten und kostet 9,99 Euro. Es ist im Sutton-Verlag, Erfurt, erschienen (ISBN 978-3-95400-383-9).   7. 11., Bote vom Untermain 
     

     
  • Buch Werner Trost Miltenberg »Von Mundschenken Häckern und Winzern« heißt das neue Buch des Heimathistorikers Werner Trost, eine Mischung aus wissenschaftlicher Seriosität und unterhaltsamen Anekdoten und Geschichten. In neun anschaulichen Kapiteln lässt Trost die wechselvolle Geschichte des Weinbaus im Kreis Miltenberg zwischen Bürgstadt und Rück Revue passieren vom nachweisbaren Beginn des Anbaus im Hochmittelalter über den Niedergang im 19. Jahrhundert bis zur »Erfolgsgeschichte nach 1945« und wirft einen frühen Blick in die Häckerwirtschaften, zum Beispiel in Bürgstadt (Repro: Heinz Linduschka). Das Buch hat 136 Seiten und 130 Abbildungen und ist im Plexus Verlag Amorbach erschienen. Es kostet 14,90 € (ISBN 978 – 39 – 3799643 – 1).  8./9. 11., Bote vom Untermain 
     
  • Barockportal Wendelinuskapelle Seligenstadt Nach einjähriger Restaurierung wurde die Kopie des sandsteinernen Barockportals an der Wendelinuskapelle jetzt fertig (Foto: Karin Klemt). Gestiftet hat sie die Ordensbruderschaft vom Steyffen Löffel zu Seligenstadt. Das Original zierte vor dem Bau der Kapelle im Jahr 1885 den Haupteingang der Einhard-Basilika. Der damalige Klostervorsteher Peter IV. hatte es um 1722 anfertigen lassen. Es wird derzeit noch restauriert und soll anschließend einen geschützten Platz im St.-Josefs-Haus finden. Die Sanierungskosten hat der Förderkreis Historisches Seligenstadt übernommen. Die Wendelinuskapelle wird von Ehrenamtlichen der Basilika-Pfarrei gepflegt.  10. 11., Main-Echo, Dieburg 
     

     
  • Riesiger Adventskalender Erlenbach Erlenbach am Main Der Rathausgiebel von Erlenbach hat sich wieder in einen riesigen Adventskalender verwandelt (Foto: Martin Roos). Mit den im gleichen Stil aufgebauten Buden bildet er ein »Adventskalender-Dorf«. Täglich um 18 Uhr öffnet der Weihnachtsmann ein Türchen, hinter dem sich allerdings keine Schokolade verbirgt. Statt dessen gibt es jedes Mal eine Aufführung auf der Showbühne mit Bands, Tanzgruppen, Guggemusik oder der Weihnachtsshow mit Clown Seppelino vom Galli-Theater. Am 24. Dezember um 14 Uhr schwebt das Christkind vom Rathausgiebel auf den Vorplatz. Die Besucher können Geschenke mitbringen, die an bedürftige Menschen verteilt werden. 12. 11., Main-Echo, Obernburg 
     
  • Moorlehrpfad Bad Orb Bad Orb Ein neuer Moorlehrpfad ist im Feuchtgebiet Eschenkar im hessischen Spessart bei Bad Orb eröffnet worden. Schon seit Jahren haben die Kurstadt und die Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA), Rodenbach, die für Hessen sehr seltene Moorlandschaft renaturiert. Das Eschenkar wurde von Fichten und anderem Gehölz befreit, ein Feuchtgebiet nach dem anderen angelegt und ein Bach zurückverlegt, der nun wieder durch einen Erlenbruch fließt. Viele bedrohte Amphibienarten leben jetzt hier (Foto: dpa). Informationstafeln am Moorlehrpfad erläutern diesen Lebensraum.  12. 11, Main-Echo, Alzenau 
     
  • Martinsumzug Freudenberg Freudenberg Mit kunstvoll gestalteten Laternen haben annähernd 100 Kinder aus Kindergarten und Grundschule den traditionellen Martinsumzug begleitet (Foto: Peter Riffenach). Vom heiligen Martin könne man lernen, wie wichtig es sei, die Not anderer Menschen wahrzunehmen, sagte Kindergartenleiterin Maria Dinkel. Deshalb hatte der Elternbeirat beschlossen, die Hälfte der Einnahmen aus der Bewirtung nach dem Martinszug zur Unterstützung von Flüchtlingen zu verwenden.  13. 11., Wertheimer Zeitung 
     
  • Amorbach Um die 160 000 Besucher hatte Amorbach in den 1990er-Jahren. Dass es wieder so viele werden, dafür wurde nach Meinung von Andreas Fürst zu Leiningen jetzt der Grundstein gelegt – mit der Eröffnung des neuen Geopark-Informationszentrums Bayerischer Odenwald. Die Anlaufstelle am Schlossplatz vermarktet die Kommunen Amorbach, Kirchzell, Schneeberg, Weilbach, Laudenbach und Rüdenau und bindet sie gleichzeitig in die weitreichende touristische Infrastruktur der Odenwald Tourismus GmbH und des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald ein. Dadurch werden Veranstaltungen der beteiligten Kommunen in einem Gebiet beworben, das sieben Landkreise und zwei kreisfreie Städte in drei Bundesländern umfasst. Von der Aufwärtsentwicklung der Odenwald Tourismus GmbH solle jetzt auch die Arbeitsgemeinschaft auf bayerischem Boden profitieren, sagte Bürgermeister Peter Schmitt.  15. 11., Bote vom Untermain 
     
  • Schneewittchenskulptur Lohr Lohr Die umstrittene Schneewittchen-Skulptur des Karlstadter Künstlers Peter Wittstadt soll realisiert werden. Das hat der Stadtrat mit 13:10 Stimmen beschlossen. Die Märchenfigur, von der es bisher nur einen Gipsabdruck in der geplanten Größe von 2,80 Meter gibt, soll aus Bronze gegossen werden. Der Stadtrat stellte dafür 102300 Euro im Haushalt bereit. Peter Wittstadt hatte mit seiner  Skulptur den 1. Lohrer Kunstpreis mit dem Thema „Schneewittchen verzaubert Lohr“ gewonnen. Die weitgehend mit Fachjuroren besetzte Jury war der Meinung, dass vom „künstlerischen Ausdruck und von der Ausführung Wittstadts Bronzeskulptur am anspruchsvollsten ist“. Damit setze er einen Kontrapunkt zu den schon vorhandenen „sehr greifbaren Darstellungen“. Die Ähnlichkeit mit einem Baum wirke märchenhaft und abstrahierend. Mit dieser Entscheidung entfesselte die Jury bei den Lohrern einen Sturm der Entrüstung, der sich sowohl in den überregionalen Medien als auch in unzähligen Leserbriefen im Lohrer Echo niederschlug. Vom „Spiegelbild und der Karikatur einer verkorksten Stadtpolitik“ war da die Rede, von „Unsinn“ und einem „Dilemma“. In einer Online-Umfrage des Lohrer Echo sprachen sich von 371 Teilnehmern 80,59 Prozent gegen die Skulptur aus, nur 14,82 Prozent waren für den Ankauf. Kritisiert wurde vor allem, dass die Ausschreibung keine finanzielle Obergrenze für die Realisierung der Figur enthielt. Die Schneewittchen-Skulptur soll jetzt einen Platz vor der künftigen Stadthalle erhalten (siehe Seite 26). 21. 11., Lohrer Echo
 
 
 
Als Tageszeitung für die ganze Region berichtet das Main-Echo regelmäßig über Ereignisse, die den Spessart betreffen. Die Artikel, die im letzten Monat in einer unserer Ausgaben erschienen sind, können Sie jetzt auch online lesen. Als besonderer Service stehen Ihnen außerdem sogar ältere Artikel zur Verfügung, jeweils kompakt für einen Monat zusammengefasst.
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SPESSARTBUND e.V.

Eine Fundgrube für alle, die sich für das Wandern und die Heimat interessieren, stellen die Nachrichten vom Spessartbund e.V. dar. Die neuesten Nachrichten finden Sie nicht nur im aktuellen Spessart-Heft, sondern auch hier:
Die neuesten Nachrichten vom Spessartbund

Der Spessartbund - mehr als ein Wanderverein

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Spessartbund und Main-Echo-Leser gemeinsam unterwegs. Victoria Schilde
Mit 16.200 Mitgliedern in mittlerweile 100 Ortsgruppen kümmert sich der Spessartbund e.V. schon seit 100 Jahren erfolgreich um den Naturschutz und die Landschaftspflege im Spessart. Der Verein, dessen Geschäftsstelle sich in der Aschaffenburger Innenstadt befindet, ist heute aber auch in der Förderung des Wanderns für Jedermann äußerst aktiv und lädt in diesem Zusammenhang regelmäßig zu geführten Wanderungerungen ein. Neben dem Einsatz für den Erhalt von Kulturwerten, bietet der Spessartbund außerdem Ausbildungen an, zum Beispiel zum Naturbotschafter oder zum Wanderführer. Nach wie vor im Zentrum der Arbeit steht jedoch die Markierung und Pflege des Wegenetzes im Spessart, das inzwischen rund 6.300 Kilometer umfasst!




Weitere Informationen unter www.spessartbund.de.
 
 
 
 
 
WANDERN IM SPESSART
 

Damit Sie den Spessart auch selber auf Schusters Rappen erkunden können, finden Sie in jeder Ausgabe des Spessart-Magazins einen Vorschlag für eine reizvolle Wanderung.

Erstellt von einem unserer freien Spessart-Autoren auf Basis der topographischen Freizeitkarten, enthalten die Tourenvorschläge den entsprechenden Kartenausschnitt, die Anfahrtsbeschreibung und die Wanderzeit beziehungsweise Streckenlänge. Dazu kommen jeweils eine ausführliche Wegbeschreibung und spannende Hintergrundinfos.
Zu den Wandervorschlägen
 
 
 
 
 
 
TOPOGRAPHISCHE SPESSARTWANDERKARTEN

Die neuen topographischen Spessartwanderkarten können Sie auch einfach direkt in unserem Online- und Zeitungsshop erwerben (unter dem Begriff "Spessart").
Momentan stehen elf Karten (1:25.000) zur Auswahl, die die örtlichen Wander- und Rundwanderwege sowie Fernwanderwege mit ihren tatsächlichen Markierungszeichen zeigen. Ebenfalls eingezeichnet sind Wegweiser, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Steinbrüche oder Kapellen. Einen weiteren Service bieten Hinweise auf Verkehrsverbindungen, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeit, ergänzt durch Informationen über den jeweiligen Spessartabschnitt auf der Kartenrückseite.
 
MUSEEN IM SPESSART

Viele Informationen über den Spessart und seine Bewohner erfährt man auch in einigen Museen aus unserer Region, die sich dem Thema widmen. Dazu gehören unter anderem das Spessartmuseum in Lohr, das Bauernhausmuseum in Rothenbuch, das Waldmuseum in Kirchzell oder die Heimatmuseen in Schöllkrippen und Weibersbrunn. In unserem Online-Museumsführer stellen wir sie Ihnen vor.
 
 
 
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Verantwortlicher "Spessart"-Redakteur: Claus Morhart
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