Sonntag, 26.10.2014
 
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DER SPESSART
 
 
 
 



Sanft abgerundete Bergkuppen, dicht bedeckt mit romantischen Eichen- und Buchenwäldern, dazwischen lichte Wiesen und gewundene Flussläufe – so gibt sich der Spessart zu erkennen. Er liegt zwischen Odenwald im Südwesten, Röhn im Nordosten und Vogelsberg  im Norden, wobei sich der Hauptrücken von Miltenberg 75 km lang in Richtung Schlüchtern erstreckt. mehr...
 
 
 
SPESSART
 
 
Spessart - Oktober 2014
Spessart - Die aktuelle Ausgabe Lesezeichen hinzufügen
Die Zeitschrift "Spessart" beschreibt seit über 100 Jahren Besonderheiten  und Historie der Kulturlandschaft Spessart. In dieser Form ist ein Magazin über einen Landstrich eine Besonderheit in der deutschen Medienlandschaft.

Sonderheft
In der industrialisierten Welt mit ihrer Vielzahl an Materialien und Stoffen stellt die Feuerbekämpfung besondere Anforderungen  -  wie hier beim Brand in einem Recyclingbetrieb des Aschaffenburger Hafens im Juni diesen Jahres. Mit der Professionalisierung des Schutzes hat das Feuer nicht mehr die riesige Macht wie in jenen Zeiten, in denen ganze Städte wiederholt niederbrannten.
Archivfoto: Ralf Hettler

Was wär´n wir ohne Feuerwehr...
Eine hochproffessionelle Brandbekämpfung -  wie hier 2014 im Haffen Aschaffenburg-Leider - ist uns vertraut. Doch erst Mitte des 19. Jahrhunderts lösten formierte Feuerwehren den Notfalleinsatz von Bürgern ab. Das Engagement ehrenamtlicher Wehrleute ist bis heute Stützpfeiler des Brandschutzes. Monika Schmittner zeichnet die Historie des Kampfs gegen Feuer am Beispiel Aschaffenburgs in diesem Heft nach.






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DISKUSSION UM FORTSTWIRTSCHAFT IM SPESSART
Region

Die große Schau der SpechteLesezeichen hinzufügen

Lohr Die Aus­stel­lung »Wim­pel, Wald und Wan­der­lust« zum Ju­bi­läum 100 Jah­re Spess­art­bund ist am Mitt­woch im Spess­art­mu­se­um in Lohr er­öff­net wor­den. Es ge­be vie­le Ge­schich­ten zu er­zäh­len, ver­wies Ger­rit Him­mels­bach, der 1. Haupt­vor­sit­zen­de, auf den Wer­de­gang des Spess­art­bunds, des­sen Mit­g­lie­der sich Spech­te nen­nen.
 
 
SPESSART-NACHRICHTEN
 
 
  • Glasbläser Wertheim Etwa 200 Mal im Jahr bekommt es Karl-Heinz Ittig mit amerikanischen Fluss-Urlaubern zu tun, deren Kreuzfahrtschiff in Wertheim anlegt. Der Glasbläser Ittig (Foto: Matthias Schätte) zeigt dann den Touristen an Bord, wie Glas geblasen wird. Das Handwerkszeug dafür bringt er in mehreren Rollcontainern mit. Die Idee war entstanden, als sich ein Mitarbeiter eines Kreuzfahrtveranstalters an einen Auftritt Ittigs an einer Glasschule in den USA erinnerte. Inzwischen zieht Ittig seine Show auf den Main-Kreuzfahrtschiffen seit 15 Jahren ab. Er bekommt dafür nichts, darf aber Werbung für sein Geschäft machen. Die Geschichte der Glasbläserfamilie Ittig reicht bis ins Jahr 1841, als sie in Thüringen ihre erste Firma gründete. 1950 floh die Familie aus der DDR und kam 1958 nach Wertheim.       9. 9., Wertheimer Zeitung
  • Sandsteinkreuz Erlenbach Erlenbach Am Mainufer, links neben dem Steg der Eisenbahnbrücke, steht ein drei Meter hohes Sandsteinkreuz, das von den Schrecken der Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert eindrucksvoll Zeugnis ablegt (Foto: Heinz Linduschka). Heimatforscher Reinhold Schröder hat herausgefunden, dass der Winzer Diether Diepold das Kreuz in seinem Todesjahr 1676 in Auftrag gab, um an das Schicksal seiner Familie zu erinnern und vor den Folgen unmenschlicher Verfolgung zu warnen. Diepolds Frau Margarethe  war 1629 wegen »zauberischer Beschuldigung« angeklagt, gefoltert und enthauptet worden. Diepold musste für die Kosten aufkommen. Ein Viertel seines Vermögens wurde eingezogen.     19. 8., Main-Echo, Obernburg
  • Hösbach-Wenighösbach Allerlei Gerüchte ranken sich um die einstige St. Barbara-Kapelle, die 1938 abgerissen wurde und an die heute ein Nachbau am alten Standort erinnert. Der Heimatpflegeverein erinnerte an sie bei einem Dorffest. Bauarbeiter hatten nach dem Abriss einen halben Meter tief unter dem Kapellenstandort ein gut erhaltenes Skelett gefunden. Während Sachverständige nicht herausfanden, um wessen sterbliche Überreste es sich handelte, war man sich in der Bevölkerung einig: Es musste der Scholzepeter sein, der um 1850 plötzlich verschwunden war und von dem man glaubte, er sei nach Amerika ausgewandert. Er lag im Streit mit seinen Brüdern, von denen einer den Schlüssel und die Aufsicht über die Kirche hatte.  19. 8., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Stamm einer Kopfweide Partenstein Im Raritätenkabinett von Günter Rabotzik im einstigen Fabrikgebäude am Bahnhof gibt es allerhand Kurioses zu besichtigen und zu kaufen. Zum Beispiel den Stamm einer Kopfweide (Foto: Lothar Fuchs). Das mysteriöse Stück Holz soll in den Karpaten nahe einem Friedhof gestanden haben. Wer näher hinschaut, erkennt im Holz nicht nur einen, sondern gleich zwei Totenschädel und eine Teufelsmaske. Von einem Dachboden in Ruppertshütten stammt ein Karussellpferd aus Holz, unbemalt, 1,30 Meter lang und 1,50 Meter hoch. Eine Fußfessel mit einer Eisenkette und einer rund fünf Kilo schweren Eisenkugel soll im Zuchthaus Bautzen Verwendung gefunden haben.  21. 8., Lohrer Echo
  • Obernburg-Eisenbach Appell an alle Hundehalter: Halten Sie Ihre Tiere im Wald an der Leine. Die Mahnung kommt von dem Eisenbacher Jagdpächter Walter Klotz, in dessen Revier innerhalb eines Jahre wildernde Hunde 14 Rehe gerissen haben. Er belegt das mit zahlreichen Fotos, auf denen die toten Rehe blutende Wunden an den Hinterläufen haben. »Hunde fallen Rehe zu 90 Prozent von hinten an«, sagt Klotz. Der Hund reißt Fleischstücke aus der Keule oder frisst die Gedärme. Wird ein weibliches Reh gerissen, das auch noch trächtig war, fehlt im Folgejahr das Muttertier, das wieder ein oder zwei Rehkitze zur Welt gebracht hätte. Der wirtschaftliche Schaden liegt dann weit über 100 Euro.     21. 8., Main-Echo, Obernburg
  • Brücke über die Gersprenz Stockstadt Schon zur Römerzeit um 90 n.Chr. hat ein fester Steg die die Gersprenz bei Stockstadt überquert. Das vermutet der Heimatforscher Gottfried Schüßler. Der erste Beleg dafür findet sich auf einer Tafel von 1574 am Nebengebäude der ehemaligen Hintermühle. 271 Jahre trotzte das Bauwerk Wind und Nässe, bevor es am 27. März 1845 bei einem Hochwasser der Gersprenz teilweise einstürzte. Für die bereits 1785 fertiggestellte Straße nach Seligenstadt wenige Meter neben dem alten Bauwerk wurde ein Jahr später ein direkter Zubringer über die Gersprenz nach Stockstadt gebaut (Foto: Henning Lauterbach). Diese Brücke steht heute noch. Nach aufwendiger Sanierung wurde sie im Dezember 2012 für den Verkehr wieder freigegeben. In der Nähe beginnt der im Mai eröffnete Kulturweg.   25. 8., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Ketzelburg Haibach Erneut sind unter der Leitung des Archäologischen Spessartprojekts auf dem Ringwall Steine und Fundamente der hochmittelalterlichen Ketzelburg freigelegt worden. Wie sie ausgesehen haben könnte, zeigt eine Veröffentlichung des Heimat- und Geschichtsvereins (Foto). Die Nachfahren des ersten Burgherrn hatten neben dem Wohnturm, dessen Grundmauern schon vor zehn Jahren ausgegraben wurden, damit begonnen, ein größeres Palais zu errichten. Darauf deutet eine Treppe, die vom Wohnturm ins Untergeschoss des zweiten Bauabschnitts freigelegt wurde. Das Palais ist allerdings nicht fertig geworden. Vermutlich hat Konrad von Wittelsbach, der 1183 Mainzer Erzbischof wurde, die Burg geschleift. Er habe vor den Toren Aschaffenburgs eine Burg zerstört, weil sie eine Gefahr für die Herrschaft des Erzbischofs war, schreibt er in einem Dokument.  
    26. 8., Main-Echo, Aschaffenburgs
  • Marktheidenfeld Die Glocken der Laurentiuskirche werden  am 1. November um 12 Uhr auf Bayern 1 in der Sendung »Zwölfuhrläuten« zu hören sein. Der Bayerische Rundfunk hat das Feiertagsgeläut  kürzlich aufgenommen. Im Rahmen des Kulturfestivals »Lokalklang« und des 400. Jubiläums  der Kirche ist das Geläut bereits im Internet abrufbar unter www.vhs-marktheidenfeld.de
    27. 8., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Karlshöhe Esselbach Auf der Karlshöhe (Foto: Bianca Löbbert), dem Forsthaus mitten im Spessart, gibt es einen neuen Pächter. Walter und Hannelore Haas aus Schollbrunn werden mit ihren beiden Kindern das Wirtshaus betreiben. Es öffnet voraussichtlich im kommenden Frühjahr. Das hat Erbprinzessin Stephanie zu Löwenstein bekanntgegeben. Sie ist Geschäftsführerin der Löwenstein‘schen Betriebe, denen die Karlshöhe gehört. Die Eheleute Haas haben gastronomischen Hintergrund, ihr Sohn ist Metzger. Derzeit werden die Gebäude auf der Karlshöhe saniert.   
    27. 8., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Neunkirchen-Richelbach Mehr als 500 Jahre hat der Märtelsbrunnen Wasser gespendet, selbst in trockenen Zeiten. Jetzt ist er saniert, und das Wasser sprudelt wieder. Ludwig Scheurich und Burkard Eckert haben mit 29 freiwilligen Helfern den Brunnen wieder zum Leben erweckt (Foto: Hedwig Eckert). Jüngster war der zehnjährige Gabriel Ziegler, der seinem Opa Ludwig Scheurich die Pflastersteine reichte. Viele Einwohner stellten sich mit Maschinen, Schleppern und Baggern zur Verfügung. Der Steinmetzbetrieb Zeller lieferte die Sandsteine, der Verein für Garten und Umwelt gestaltete die Außenanlage. Die freiwillige Arbeitsleistung beträgt mehr als 2000 Stunden. Geschätzte Kosten: 60000 Euro. Alte Aufzeichnungen belegen, dass  die Brunnenstube seit 1481 Mensch und Vieh mit Wasser versorgte. Erst Anfang der 1970-er Jahre verschloss die Gemeinde den Brunneneingang mit einer Eisentür. Seitdem fließt das Wasser ungenutzt in die Kanalisation.    28. 8., Bote vom Untermain
  • Mühlrad in der Waldmühle Mönchberg Das Mühlrad (Foto: privat) in der Waldmühle dreht sich seit Juli 2014 wieder – nicht das alte hölzerne, das im Winter 1976 unter der Eislast zusammenbrach, sondern ein stählerner Koloss, mit dem die Müllerfamilie Franz und Monika Knehrler ihr Ziel »Strom aus Wasserkraft« umsetzte. Das Wasser des Aubachs verleiht dem Mühlrad den nötigen Schwung. Bis zu 200 Liter pro Sekunde dürfen die Knehrlers abzweigen. Damit lassen sich maximal zehn Kilowattstunden erzeugen. Den überzähligen Strom nimmt die Bayernwerk AG ab. Rund 80000 Euro hat die Familie  investiert. Und was ist, wenn der Mühlbach mal nicht plätschert? Dann kommt der Strom vom Bayernwerk. Denn die Leitung funktioniert auch umgekehrt. 28. 8., Main-Echo, Obernburg
  • Säuleneiche Karlstein Als die Gemeinde 1993 dazu aufrief, zum Hochzeitstag oder zur Geburt eines Kindes eine Säuleneiche zu pflanzen, nahmen 13 Paare an der Aktion teil, unter ihnen auch die Eheleute Hilde und Alfred Brand (auf dem Foto links) und Gertrud und Alfons Knichelmann (Foto: Petra Reith). Sie pflanzten anlässlich ihrer Silberhochzeit einen Baum. Inzwischen stehen 53 Eichen in der Karlsteiner Hochzeitsallee am Sporplatzgelände. Seit 2007 konnten allerdings keine Bäume mehr gepflanzt werden, weil das angrenzende Waldgebiet aufgeforstet wurde und Baumstämme in der Allee lagen. Das ist vorbei. Ab November kann die Aktion wieder beginnen. Ein Baum kostet 100 Euro.  29. 8., Main-Echo, Alzenau
  • Heigenbrücken In seinem aktuellen Geschichtsblatt hat der Heimat- und Geschichtsverein  auf 55 Seiten viel Wissenswertes aus der Gemeinde zusammengetragen. Themen sind die Gemeindemühle, aus welcher der im vergangenen Jahr aufgestellte Mühlstein stammt, die Poststelle in Jakobsthal von der Postkutsche bis zum Einschreibebrief am letzten Öffnungstag, dem 30. August 1980, das Schulwesen und Erinnerungen an alte Sitten und Gebräuche. Erinnert wird auch an die Gefallenen des ersten Weltkriegs. Ein aktueller Pressespiegel rundet das Heft ab.    
    29. 8., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Buch Ruth Weiss Aschaffenburg Ein Buch mit knapp 300 Seiten (Foto: privat) hat die Ruth-Weiss-Realschule zum 90. Geburtstag ihrer Namensgeberin veröffentlicht: »Ein Leben für Freiheit und Frieden – die Zeitzeugin Ruth Weiss«. Es enthält Texte zahlreicher renommierter Autoren, unter ihnen auch die südafrikanische Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Nadine Gordimer, die noch kurz vor ihrem Tod den Beitrag verfasste. Ruth Weiss, geborene Löwenthal, entstammt einer jüdischen Familie. Als Zwölfjährige floh sie vor den Nazis nach Südafrika, lernte dort Nelson Mandela kennen und wurde 1966 wegen ihres Einsatzes gegen die Apartheid ausgewiesen. Als Korrespondentin arbeitete sie für große europäische und afrikanische Zeitungen und wurde 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert. Heute lebt sie im westfälischen Lüdinghausen, wo sie sich nach wie vor gegen Rassismus und Diskriminierung engagiert.   1, 9., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Main-Spessart Eine Online-Datenbank über historische Marktgemeinden in Franken hat ein Team der Universität Würzburg erstellt. Seit Anfang Oktober kann darin kostenlos gestöbert werden. 120 historische Märkte wurden erfasst, darunter Burgsinn, Frammersbach, Karbach und Kreuzwertheim. Ein Markt war ein Magnet für die Menschen von damals. Dort konnte man nicht nur etwas kaufen oder verkaufen – man konnte sich auch vergnügen. Die Datenbank informiert allerdings nicht nur über das Datum einer Marktrechtsverleihung, sondern über alles, was in alten Chroniken zu finden war. Im Internet: www.historisches-unterfranken.uni-wuerzburg.de          
     1. 9., Lohrer Echo
  • Templerhaus Kleinwallstadt Kleinwallstadt In neuem Glanz erstrahlt seit einigen Monaten ein kleines Haus neben der Pfarrkirche: Das sogenannte Templerhaus (Foto: Heinz Linduschka), durch Privatinitiative außen renoviert, wird schon in Wirths Miltenberger Chronik als wichtiges Beispiel für die Anwesenheit der Templer am Untermain genannt. Auch der Walldürner Pfarrer Severus hat das Haus im 18. Jahrhundert den Templern zugeordnet. Dafür, dass das Haus  aus dem 13. Jahrhundert, der aktiven Templer-Zeit, stammen dürfte, sprechen unter anderem die drei schmalen gotischen Spitzbogenfenster. Ein unterirdischer Gang führt zur Kirche. Er dürfte als Fluchtweg gebaut worden sein. In dem Gebäude steht nun die Innenrenovierung an. 2. 9., Main-Echo, Obernburg
  • Historischer Weinberg Karlstadt-Gambach Wie schmeckt ein Wein der alten Rebsorte Geistutte? Und wie mundet der Weiße Heunisch? Oder der Weiße Elbling? »Er zählt zu den ältesten Rebsorten Deutschlands«, sagt Walter Steinbach. Er ist Vorsitzender des Winzer- und Bürgervereins, der sich für eine nachhaltige Weinproduktion engagiert, die biologische Vielfalt in den Weinbergen vermehren und alte Kulturlandschaften erhalten will. Die Vereinsmitglieder richten die alten Terrassen am Kalbenstein her, haben Trockenmauern gebaut und einen historischen Weinberg angelegt, in dem Rebsorten aus dem Mittelalter wachsen (Foto: Pat Christ). Über zehn Prozent der Fläche von insgesamt 14 Hektar lagen früher brach. Das ist jetzt vorbei. Was Frankens Winzer mit ihrem Nachhaltigkeitskodex anzustoßen versuchen, haben die Gambacher schon begonnen,  lobt auch die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau.  4. 9., Lohrer Echo
  • Kinderstadtführer Wertheim Wertheim Einen »Kinderstadtführer« haben die Stadtverwaltung und die Tourismus Wertheim GmbH vorgestellt. Sein Untertitel »Mitmachen, raten, entdecken« lädt die Kinder auf Entdeckungstour ein. Christoph Löser, Benjamin Klein, Konstantin Lotz und Verena Löser (auf dem Foto von links, Foto: Matthias Schätte) haben alle Angebote mitentwickelt und getestet. Das mehr als 100 Seiten starke Büchlein bietet interessante Geschichten und beschreibt Orte rund um Wertheim – alles kindgerecht aufbereitet. Die Burg, die Stadt, das Hochwasser, aber auch die Spuren jüdischen Lebens kommen darin vor.  5. 9., Wertheimer Zeitung
  • Fundamente von Streingräbern Obernburg Bei den Bauarbeiten für das neue BRK-Servicezentrum sind Fundamente von Steingräbern aus der Römerzeit entdeckt worden (Foto: Heinz Linduschka). Sie dürften nach Einschätzung der Archäologen in dieser Form bisher einmalig im ehemaligen Obergermanien sein. Vermutlich handelt es sich um Grabstellen für die römische Oberschicht. Eine Sensation sind für Grabungsleiter Alexander Reis zwei Sandsteinlöwen, die vermutlich als eine Art Wächter ein Steingrab zu schützen hatten. Es ist das zweite bedeutende Grabungsfeld in der »Römerstadt« Obernburg. Bereits 2000 bis 2007 hatten Archäologen im Süden der Stadt eine Polizeistation mit Weihebezirk ans Tageslicht befördert, die in ihrer Kombination als einmalig auf dem Gebiet des früheren römischen Imperiums gilt.
    9. 9., Main-Echo, Seite 1 und Main-Echo, Obernburg
  • Main-Spessart Die Pfarrgemeinden der St. Laurentius-Kirche Marktheidenfeld, der  Kirche Mariä Himmelfahrt Rothenfels und der Kirche St. Jakobus der Ältere  Triefenstein-Lengfurt feierten im September das 400-jährige Bestehen ihrer Gotteshäuser. Die Marktheidenfelder Kirche wurde 1614 von Fürstbischof Julius Echter errichtet, der damit ein Zeichen gegen Martin Luther setzen wollte. Dessen Lehren waren hier Anfang des 16. Jahrhunderts verlesen worden. Die Rothenfelser Kirche wurde im Beisein von Julius Echter geweiht. Aufgrund einer Zuwendung des Klosters Wechterswinkel hatte der Rat die Kirche bauen können. Aus kirchlichen Mitteln schließlich stiftete der Fürstbischof die Pfarrei Lengfurt und den Neubau der Kirche als Ersatz für die baufällige alte Kirche. Bis ins 15. Jahrhundert war Lengfurt durch das Kloster Triefenstein betreut worden. 9. und 10. 9., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Würzburg Die Traubeneiche ist von einem Expertengremium der Silvius Wodarz Stiftung zum »Baum des Jahres« gewählt worden. »Die klassischen 600 Jahre alten Spessarteichen sind Traubeneichen«, sagt Gerd Vogg vom Botanischen Garten Würzburg. Sie sind eine der ältesten Baumarten hierzulande. 1000 Jahre können sie werden. Die älteste, eine vermutlich 800 Jahre alte Traubeneiche bei Rohrbrunn, ist kürzlich umgestürzt (wir berichteten). Im Volksmund wurde sie die »1000-jährige« genannt. Das Holz der Traubeneiche gilt als bestes Bauholz und ist auch bei Weintrinkern beliebt. Barrique-Wein erhält seinen typischen Geschmack vom Reifen im Eichenfass.     
    16. 9., Main-Echo, Rhein-Main & Franken
 
 
 
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SPESSARTBUND e.V.

Eine Fundgrube für alle, die sich für das Wandern und die Heimat interessieren, stellen die Nachrichten vom Spessartbund e.V. dar. Die neuesten Nachrichten finden Sie nicht nur im aktuellen Spessart-Heft, sondern auch hier:
Die neuesten Nachrichten vom Spessartbund

Der Spessartbund - mehr als ein Wanderverein

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Spessartbund und Main-Echo-Leser gemeinsam unterwegs. Victoria Schilde
Mit 16.200 Mitgliedern in mittlerweile 100 Ortsgruppen kümmert sich der Spessartbund e.V. schon seit 100 Jahren erfolgreich um den Naturschutz und die Landschaftspflege im Spessart. Der Verein, dessen Geschäftsstelle sich in der Aschaffenburger Innenstadt befindet, ist heute aber auch in der Förderung des Wanderns für Jedermann äußerst aktiv und lädt in diesem Zusammenhang regelmäßig zu geführten Wanderungerungen ein. Neben dem Einsatz für den Erhalt von Kulturwerten, bietet der Spessartbund außerdem Ausbildungen an, zum Beispiel zum Naturbotschafter oder zum Wanderführer. Nach wie vor im Zentrum der Arbeit steht jedoch die Markierung und Pflege des Wegenetzes im Spessart, das inzwischen rund 6.300 Kilometer umfasst!




Weitere Informationen unter www.spessartbund.de.
 
 
 
 
 
WANDERN IM SPESSART
 

Damit Sie den Spessart auch selber auf Schusters Rappen erkunden können, finden Sie in jeder Ausgabe des Spessart-Magazins einen Vorschlag für eine reizvolle Wanderung.

Erstellt von einem unserer freien Spessart-Autoren auf Basis der topographischen Freizeitkarten, enthalten die Tourenvorschläge den entsprechenden Kartenausschnitt, die Anfahrtsbeschreibung und die Wanderzeit beziehungsweise Streckenlänge. Dazu kommen jeweils eine ausführliche Wegbeschreibung und spannende Hintergrundinfos.
Zu den Wandervorschlägen
 
 
 
 
 
 
TOPOGRAPHISCHE SPESSARTWANDERKARTEN

Die neuen topographischen Spessartwanderkarten können Sie auch einfach direkt in unserem Online- und Zeitungsshop erwerben (unter dem Begriff "Spessart").
Momentan stehen elf Karten (1:25.000) zur Auswahl, die die örtlichen Wander- und Rundwanderwege sowie Fernwanderwege mit ihren tatsächlichen Markierungszeichen zeigen. Ebenfalls eingezeichnet sind Wegweiser, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Steinbrüche oder Kapellen. Einen weiteren Service bieten Hinweise auf Verkehrsverbindungen, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeit, ergänzt durch Informationen über den jeweiligen Spessartabschnitt auf der Kartenrückseite.
 
MUSEEN IM SPESSART

Viele Informationen über den Spessart und seine Bewohner erfährt man auch in einigen Museen aus unserer Region, die sich dem Thema widmen. Dazu gehören unter anderem das Spessartmuseum in Lohr, das Bauernhausmuseum in Rothenbuch, das Waldmuseum in Kirchzell oder die Heimatmuseen in Schöllkrippen und Weibersbrunn. In unserem Online-Museumsführer stellen wir sie Ihnen vor.
 
 
 
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Redaktion "Spessart"
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Fußnoten
Hier finden Sie Fußnoten zu Artikeln der gedruckten Spessartausgaben.
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