Samstag, 31.01.2015
 
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DER SPESSART
 
 
 
 



Sanft abgerundete Bergkuppen, dicht bedeckt mit romantischen Eichen- und Buchenwäldern, dazwischen lichte Wiesen und gewundene Flussläufe – so gibt sich der Spessart zu erkennen. Er liegt zwischen Odenwald im Südwesten, Röhn im Nordosten und Vogelsberg  im Norden, wobei sich der Hauptrücken von Miltenberg 75 km lang in Richtung Schlüchtern erstreckt. mehr...
 
 
 
SPESSART
 
 
Spessart Januar 2015
Spessart - Die aktuelle Ausgabe Lesezeichen hinzufügen
Die Zeitschrift "Spessart" beschreibt seit über 100 Jahren Besonderheiten  und Historie der Kulturlandschaft Spessart. In dieser Form ist ein Magazin über einen Landstrich eine Besonderheit in der deutschen Medienlandschaft.

Titelbild
Bunt gedeckt mit Obst, Nüssen Kräutern, Buchweizen und anderen Erzeugnissen der Natur war der Esstisch im Mittelalter. Dies lässt sich auch Jahrhunderte später durch Ausgrabungen belegen. In unserer Titelgeschichte zeigen die Autorinnen, dass die Speisen in der Burg Mole bei Heimbuchenthal zwischen 1330 und 1438 so ähnlich waren wie sie es im Spessart oft noch heute sind: nämlich bodenständig.
Fotos: vkara, womue/Fotolia.de, imago/Westend61, Montage: Mona Geibig

Mittelalterlicher Speisezettel
Obst, Nüsse, Buchweizen - Archäologen entdeckten bei Heimbuchenthal Spuren mittelalterlicher Ernährung.

Seltene Heuschrecke entdeckt
Die Blauflügelige Ödlandschrecke, im Mainviereck selten zu finden, wurde bei Heigenbrücken wiederentdeckt.

Amtsarzt und Gartenschöpfer
Der Gemündener Ronkarzgarten erinnert an einen Amtsartz, der mit allerlei Widrigkeiten zu kämpfen hatte.





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DISKUSSION UM FORTSTWIRTSCHAFT IM SPESSART
Region

Die große Schau der SpechteLesezeichen hinzufügen

Lohr Die Aus­stel­lung »Wim­pel, Wald und Wan­der­lust« zum Ju­bi­läum 100 Jah­re Spess­art­bund ist am Mitt­woch im Spess­art­mu­se­um in Lohr er­öff­net wor­den. Es ge­be vie­le Ge­schich­ten zu er­zäh­len, ver­wies Ger­rit Him­mels­bach, der 1. Haupt­vor­sit­zen­de, auf den Wer­de­gang des Spess­art­bunds, des­sen Mit­g­lie­der sich Spech­te nen­nen.
 
 
SPESSART-NACHRICHTEN
 
 
  • Moorschnucken Mespelbrunn-Hessenthal Mit seinen 19 Moorschnucken beweidet Ernst Bilz den Kaltenbachgrund an der Staatsstraße zwischen Mespelbrunn und Weibersbrunn am Oberlauf der Elsava. Die Tiere sorgen dafür, dass das schmale, aber artenreiche Wiesental nicht zuwächst. Sie erhalten damit im Auftrag der Regierung von Unterfranken die biologische Vielfalt. Zum Beispiel, dass der dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling, ein Schmetterling, der auf der Roten Liste steht, hier weiterhin flattern kann. Aber auch das Thymian-Widderchen, ein Schmetterling, die Zweigestreifte Quelljungfer, eine Libelle, sind hier zu Haus; das schmalblättrige Wollgras und das blaue Pfeifengras wachsen im Grund. Auch gefährdete Arten wie Eisvogel und Schwarzstorch wurden schon gesichtet. 12. 11., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Gerodete Fläche für Ausbau der A3 Weibersbrunn-Rohrbrunn Zwei Flächen von jeweils 6,2 und 4,5 Hektar Wald sind nahe der Raststätte Rohrbrunn für den weiteren Ausbau der A 3 und die Verlegung der Staatsstraße 2312 Rohrbrunn-Marktheidenfeld (früher B 8) gerodet worden. Der kahlgeschlagene Wald gehörte zum großen Teil dem Staatsforstbetrieb Rothenbuch und bestand laut Forstbetrieb auf der größeren Fläche vor allem aus Fichten, Douglasien und Lärchen, aus denen jetzt unter anderem Paletten entstehen, auf dem kleineren Gebiet aus rund 165 Jahre alten Eichen und 100-jährigen Buchen. Die Eichen werden im März bei der Submission in Arnstein angeboten, die Buchen im Stockstädter Papierwerk verarbeitet. Zum Ausgleich werden nach den Auflagen eines Naturschutz-Gutachtens neue Bäume, vor allem Laubbäume, gepflanzt. Die Arbeiten an der Baustelle gehen erst im Frühjahr weiter. 13. 11., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Brüder-Grim-Festspiele Hanau Schwerpunkt und Auftakt der Brüder-Grimm-Festspiele vom 15. Mai bis 26. Juli im Amphitheater am Park von Schloss Philippsruhe ist das Musical vom »Gestiefelten Kater«. Premiere ist am 15. Mai um 19.30 Uhr. Das Stück wird dann 30-mal aufgeführt. Gespielt wird außerdem »Rumpelstilzchen«, das selbst für kleine Kinder geeignet sei, hieß es bei der Vorstellung des Programms in Hanau. »Hänsel und Gretel« wird ab 5. Juni 19-mal gezeigt. Fortgeführt wird auch die Reihe mit Stücken von Zeitgenossen der Brüder Grimm, diesmal mit »Kabale und Liebe« von Friedrich Schiller, ab 13. Juni mit zehn Aufführungen. Der Kartenvorverkauf (Tel. 069/1340400) hat bereits begonnen. 15/16. 11., Main-Echo, Alzenau
  • Lohr Als 19. von 71 bayerischen Landkreisen verfügt jetzt auch der Kreis Main-Spessart über einen geodätischen Referenzpunkt. Das Ensemble aus Sandstein, Metallscheibe und Erläuterungen steht vor dem Lohrer Schloss und gibt den genauen Standort an. Besitzer von Smartphones und Navigationsgeräten können hier überprüfen, ob ihr Gerät die Position noch richtig bestimmt. Im Kreis Aschaffenburg gibt es bereits einen geodätischen Referenzpunkt am Ludwig-Keller-Turm auf der Geishöhe (wir berichteten). 15./16. 11., Lohrer Echo
  • Erster im Kahlgrund gebrannter Whisky Alzenau Den ersten im Kahlgrund gebrannten Whisky hat der kleine Verein der Kahlgrundbrenner mit seinen 13 Mitgliedern vorgestellt. Vor etwa sechs Jahren hatten sich drei Brenner auf das Experiment eingelassen; andere folgten. Sie nahmen an einem Fortbildungsseminar teil und holten sich zum Abfüllen der verschiedenen Brände zu einem einheitlichen Ganzen die Whisky-Expertin Julia Nourney, die vor einigen Jahren von einem Fachmagazin als »Whisky-Kenner des Jahres« ausgezeichnet wurde. Das Ergebnis beschreibt sie so: »Wie ein Wolf im Schafspelz zeigt sich dieser Whisky in der Nase zunächst geschmeidig und sanft. Am Gaumen und im Nachklang lässt er dann aber die Muskeln spielen.« 19. 11., Main-Echo, Alzenau
  • Spessarträtselbuch Lohr Entdeckungen machen, die selbst eingefleischte Spessarter noch überraschen. Das kann man mit einem neuen Spessart-Rätselbuch mit hintergründig illustrierten Rätseln, die vertraute Orte, Ereignisse, Mythen, Landschaften und Personen in ein neues Licht tauchen. Die Illustrationen des Frankfurters Horst Noll enthalten detailgetreue Hinweise auf die einzelnen Geschichten. Sabine Fiedler-Conradi und Horst Noll: »Entdeckungen im Spessart – Dreißig Rätsel, nicht nur für Einheimische«, 76 Seiten, ISBN: 978-3-9817024-0-8, Miraba-Verlag, 12,90 Euro. 19. 11. Lohrer Echo
  • Relief Opferszene Alzenau Das Relief dieser Opferszene zeigt hinter dem Altar das Kultbild von Apollon, dem griechischen Gott der schönen Künste. Das Relief hing früher in einer Orangerie aus dem 18. Jahrhundert im Stadtteil Wasserlos. Das Gebäude existiert allerdings schon lange nicht mehr. Jetzt ist das Relief im Museum der Stadt Alzenau im Schlösschen Michelbach zu besichtigen. Religiöses Leben nimmt einen großen Teil der Ausstellungssammlung ein, ebenso aber auch der Wandel in der politischen Landschaft des zum Freigericht zählenden Alzenau. Das Museum in der Schloßstraße 13 ist sonn- und feiertags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
    19. 11., Main-Echo, Service & Kultur
  • Arnstein-Büchold Ein Acker in dem 700-Seelen-Ort Büchold im Kreis Main-Spessart ist der geografische Mittelpunkt von Unterfranken. Das hat die bayerische Vermessungsverwaltung herausgefunden. Ministerialdirigent Rainer Bauer und die Arnsteiner Bürgermeisterin Anna Stolz enthüllten dazu eine Gedenktafel mitten im Ort. Und wer es noch nicht wusste: Der Mittelpunkt der Europäischen Union liegt in Westerngrund im Kreis Aschaffenburg.
    22./23. 11., Lohrer Echo
  • 60. Jahrgang Heimatjahrbuch "Unser Kahlgrund" Alzenau/Kahl Der 60. Jahrgang des Heimatjahrbuchs »Unser Kahlgrund« ist erschienen. Die 240 Seiten starke heimatkundliche Lektüre, die von der Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung und -pflege »Kahlgrund« herausgegeben wird, berichtet in 45 Beiträgen aus unterschiedlichen Aspekten über das Leben im Kahlgrund in alter Zeit, über die Kriegs- und Nachkriegsjahre bis heute. Die vorjährige Thematik »Gasthäuser« wird fortgeführt. Sie zeigt sich auch im Titelbild mit der Collage »Gasthäuser aus alter Zeit«. Das Jahrbuch kostet 5,50 Euro und ist im Kahlgrund in Geschäften, Schulen, Rathäusern und Buchhandlungen erhältlich. 22./23. 11., Main-Echo, Alzenau
  • Miniatur-Bühne Märchen Hanau Aschenputtel, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel und der Gestiefelte Kater sind in der Brüder-Grimm-Stadt Hanau gleichsam zu Hause. Jetzt haben die bekanntesten Figuren der Märchensammler auch im Schloss Philippsruhe ihren festen Platz. In ihrer üppigen Biedermeier-Optik sind die gut fingerlangen zweidimensionalen Akteure in 17 Kleinvitrinen des Papiertheatermuseums zu sehen. Die aufwendigen Kulissen und Miniatur-Bühnen gehören seit November zu einer neuen Dauerausstellung. Sie ist täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr im Schloss Philippsruhe geöffnet. Internet: www.papiertheater.eu
    24. 11., Main-Echo, Alzenau
  • Bronzeskulptur Joseph Martin Kraus Miltenberg Der Luxemburger Journalist und Musikkritiker André Link hat einen Künstlerroman über den Komponisten Joseph Martin Kraus geschrieben. 90 Prozent davon seien wirklich authentisch, nur zehn Prozent habe er dazu erfunden, sagte er bei der Vorstellung des Romans in Miltenberg. Der Roman beschreibt nicht nur das Leben von Kraus, der 1786 schwedischer Hofkapellmeister wurde, sondern auch Miltenberg, Amorbach und Buchen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In Miltenberg wurde Kraus geboren, in Amorbach verbrachte er die ersten drei Jahre seiner Kindheit und in Buchen ging er zur Schule. Auf dem Marktplatz in Miltenberg erinnert eine Bronzeskulptur an den Komponisten. André Link: »König und Komponist. Gustav III. von Schweden und Joseph Martin Kraus«, 208 Seiten, 12,80 Euro, Logo-Verlag Eric Erfurth Obernburg 25. 11., Bote vom Untermain
  • Briefmarken Schenkungsjubiläum Seligenstadt Neue Briefmarken der Deutschen Post weisen auf das Schenkungsjubiläum der Stadt in diesem Jahr hin. Anno 815 hatte Kaiser Ludwig der Fromme die Großgemarkung Mulinheim an Einhard übergeben. Zur Großgemarkung gehörten auch die heutige Stadt Mühlheim und Seligenstadt, das damals Obermulinheim hieß. Das von Einhard gegründete Kloster als Keimzelle der im Mittelalter erblühten Stadt liefert die Motive für die Briefmarken. Identisch im Design unterscheiden sie sich nur durch die aufgedruckten Werte von 60 ( + 10), 90 und 145 Cent. 26. 11., Main-Echo, Alzenau
  • Mömlingen Eine Interessengemeinschaft aus Imkern, Landwirten und Jägern will dem Bienensterben entgegenwirken und Lebensräume für Insekten aller Art schaffen. Motto: »Blühende Flur«. Initiator ist der Imkerverein. Er weist darauf hin, dass Bienen vor allem im Sommer und Frühherbst zu wenig Blütenpollen finden, weil viele Wiesen regelmäßig gemäht werden. Folglich müssen die Imker zufüttern, damit das Bienenvolk nicht eingeht. Um die Situation zu verbessern, will man sich in Mömlingen mit Unterstützung der Gemeinde am Konzept der Interessengemeinschaft »Blühender Bachgau« orientieren, wo die Landwirte kleine Teile ihrer Felder als Bienenwiese zur Verfügung stellen. Dort, auf insgesamt drei Hektar, finden auch Amphibien, Reptilien und kleine Säugetiere Nahrung und Unterschlupf. In Mömlingen ist jetzt eine Fläche von 500 Quadratmetern vorgesehen.
    28. 11., Main-Echo, Obernburg
  • Elsenfelder Heimatquiz Elsenfeld Wann fuhr die Elsavatalbahn zum letzten Mal? Was ist keine historische Weinlage von Rück? Welcher Ortsteil hatte als einziger eine Bürgermeisterin? Diese und viele andere Fragen müssen beim Elsenfelder Heimatquiz beantwortet werden, das der Heimat- und Museumsverein auf Initiative seines Vorsitzenden Stefan Weigand entwickelt hat. Es gibt 120 Spielkarten mit Fragen zu 6000 Jahren Ortsgeschichte, zu Dialekt, Personen, Religion, Gebäuden, Denkmälern und wichtigen Ereignissen aus allen Ortsteilen. Auf der Kartenrückseite stehen die Antworten. Das Spiel kostet 9,95 Euro und ist in den Elsenfelder Geschäften zu haben.
    28. 11., Main-Echo, Obernburg
  • Brettspiel "Achtung Spessarträuber" Lohr »Achtung Spessarträuber« heißt ein Brettspiel, das die Klasse 9b der Georg-Ludwig-Rexroth-Realschule im Rahmen einer Projektarbeit zum Thema »Lohr und seine Umgebung« entwickelt hat. Rektorin Doris Illig, 2. Bürgermeisterin Christine Kohnle-Weis und zwei Schüler (auf dem Foto von Thomas Möhler von links) stellten es bei Präsentation der verschiedenen Projektarbeiten der 9. Klassen vor. Die Jury bedachte das Spiel, das es im Spessartmuseum zu kaufen gibt, mit dem ersten Preis (300 Euro). Der zweite Preis (200 Euro) ging an die 9d für eine Arbeit über die Pest im Lohr des Jahres 1632. Den dritten Preis (100 Euro) erhielt die 9a für eine Arbeit zum Thema »Industrie in der Umgebung«. 29./30. 11., Lohrer Echo
  • Martin und Uschi Benninghaus Groß-Umstadt-Kleestadt Für die Restaurierung des alten Kleestädter Pfarrhauses sind die Eheleute Martin und Uschi Benninghaus mit dem Denkmalschutzpreis des Landkreises Darmstadt-Dieburg ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 2600 Euro dotiert. Zwei Jahre dauerten die Sanierungsarbeiten. Das Haus aus dem Jahr 1666 in der Turmgasse bereichert den alten Ortskern, der für sich schon ein Kleinod ist, und steht in einer Reihe von sachkundig restaurierten Fachwerkhäusern. 1. 12., Main-Echo, Dieburg
  • Grafik Natura-200-Vogelschutzgebiet Lohr 28000 Hektar groß ist das künftige Natura-2000-Vogelschutzgebiet »Spessart«, dessen Managementplan jetzt in Lohr vorgestellt wurde. Das Gebiet ist keine zusammenhängende Fläche, sondern zieht sich wie ein Flickenteppich von Burgsinn bis Altenbuch, von Laufach bis Lohr. Seit fünf Jahren hat ein Fachbüro den Vogelbestand der 14 wichtigsten Arten kartiert. Festgehalten wurden unter anderem die Reviere und Brutpaare von Schwarzstorch, Wespenbussard, Wanderfalke, Eisvogel, Schwarzspecht und Mauersegler. Sie und alle anderen seien in einem »guten Erhaltungszustand«, hieß es. Damit das so bleibt, sollen die Tiere gute Lebensbedingungen finden. Dafür muss es unter anderem ausreichend Biotop- und Höhlenbäume sowie »unentbehrliche Einzelbäume« geben. Das sind Eichen, die über 300 Jahre alt sind. 2. 12., Lohrer Echo
  • Aschaffenburg Im Naturpark Spessart sollen keine Windkraftanlagen stehen. Eine Vorprüfung der Regierung von Unterfranken hat nur zwei kleine Standorte von zusammen 100 Hektar bei Geiselbach und Röllbach ergeben, wo derartige Anlagen möglich wären. Im Naturpark Bayerischer Odenwald dagegen können 15 Flächen mit insgesamt rund 4857 Hektar entlang der Landesgrenze nach Hessen und Baden-Württemberg einer näheren Betrachtung unterzogen werden. Das berichteten Vertreter der Regierung von Unterfranken im Regionalen Planungsverband Untermain. Der Planungsverband, zu dem die Stadt und der Kreis Aschaffenburg sowie der Kreis Miltenberg gehören, hat beschlossen, 50 Windkraftanlagen zu bauen. Wegen der dichten Besiedelung hatte er die Regierung gebeten, zu untersuchen, ob die Anlagen innerhalb der Naturparkgrenzen möglich sind.
    3. 12., Main-Echo, Rhein-Main & Franken
  • Lohr Sein drittes Jahrbuch mit Beiträgen über die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung hat der Geschichts- und Museumsverein vorgestellt. Auf über 300 Seiten werden darin bislang unbekannte Fakten aufbereitet, so etwa die Nutzung des Aloysianums als Ersatzkrankenhaus oder der Beinahe-Umbau der Turnhalle in der Gärtnerstraße zur Stadthalle. Ein Beitrag erzählt, wie das Schneewittchen weinselig in Lohr verortet wurde; weitere Texte würdigen den verstorbenen Spessartforscher Werner Loibl und sein Monumentalwerk über die Lohrer Spiegelmanufaktur. Das Jahrbuch ist in der »Bücherecke« in der Lohrer Hauptstraße zu haben. 4. 12., Lohrer Echo
  • Marktheidenfeld Die Vertreter von insgesamt 14 Städten und Gemeinden im Raum Marktheidenfeld haben die Gründungsurkunde für den Verein Kommunale Allianz unterschrieben. Sie wollen in Zukunft im Rahmen des integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (Ilek) gemeinsam planen und zusammenarbeiten. Im Allianzgebiet leben rund 35000 Einwohner auf einer Fläche von 280 Quadratkilometern. Bei den zu entwickelnden Themen geht es unter anderem um Dorf und Siedlung, Wirtschaft und Gewerbe, Landwirtschaft, Landschaft und Landnutzung, Erholung und Tourismus sowie Verkehr und Bildung. 5. 12., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Aschaffenburg Ein Buch mit Erinnerungen von Zeitzeugen, mit Fotos, Anekdoten und Karikaturen zum Wiederaufbau von Schloss Johannisburg nach dem zweiten Weltkrieg bis in die 1970-er Jahre hat die Aschaffenburger Steinmetzschule herausgebracht. Es ist ein ebenso informativer wie unterhaltsamer Band, der auch die über die Schule hinaus bekannten Lehrerpersönlichkeiten würdigt. Das alles wird mit Bildern von Steinmetzen bei der Arbeit illustriert sowie mit Jahrgangsfotos, Zeitungsausschnitten und Dokumenten. »Die Aschaffenburger Meisterschule und ihr Schloss in der Zeit des Wiederaufbaus«, Verlag Valentin Bilz, Goldbach, 19,90 Euro, erhältlich in der Buchhandlung Diekmann, Aschaffenburg, und in der Steinmetzschule, Schlossgasse 27.
    5. 12., Main-Echo, Aschaffenburg
     
  • Mossbewuschs am Mühlread Triefenstein-Homburg Von einer mehr als fingerdicken, festen Schicht von Moosbewuchs hat Johannes Follmer, Leiter des Museums Papiermühle Homburg, das Mühlrad am Hauptgebäude befreit. Jetzt läuft das Mühlrad wieder rund. Ist genügend Wasser vorhanden, werden hier 4,5 Kilowatt Strom teilweise ins öffentliche Netz eingespeist. Das Museum wird in den nächsten Monaten umgestaltet, damit mehr Besucher gleichzeitig sehen, wie Papier geschöpft wird. Ein befreundeter Papierhistoriker hat dem Museum überdies Modelle geschenkt, die die Arbeitsvorgänge des Papiermachens im 17. Jahrhundert verdeutlichen. Bis Mai sollen die Modelle ihren Platz in weiteren Schauvitrinen erhalten. 6./7. 12., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Main-Spessart Erstmals werben die Städte Lohr, Gemünden, Karlstadt und Marktheidenfeld gemeinsam um Touristen und präsentieren sich dazu in einer neuen 28 Seiten starken Broschüre mit dem Titel »Zeit für die schönen Dinge«. Auflage: 10 000 Stück. Die Kosten werden geviertelt. Jede Stadt zahlt 2245 Euro. Statt um Gäste zu konkurrieren, wollen die vier Kommunen zeigen, welche Besonderheiten an Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten sich ergänzen. Auf jeweils zwei Seiten stellt sich jede Stadt vor, danach steht regionales Miteinander im Mittelpunkt. Die Zusammenarbeit soll auf mehreren Ebenen fortgesetzt werden. 6./7. 12., Lohrer Echo
  • Archivpreis Gerrit Himmelsbach Aschaffenburg Für sein Engagement bei der Restaurierung der Hoffmann-Karte aus dem Jahr 1584 hat Spessartforscher Gerrit Himmelsbach den Archivpreis 2014 des Landes Hessen erhalten. Die etwa zwei auf zwei Meter große Karte gehört dem Staatsarchiv Marburg und wird derzeit in einer Berliner Werkstatt aufgearbeitet. Viele ehrenamtliche Helfer des Spessartbunds, dessen Vorsitzender Himmelsbach ist, und des Archäologischen Spessartprojekts (ASP) hatten für die Arbeit an der Karte 20 000 Euro an Spenden gesammelt. Die Karte zeigt etwa 50 Prozent der Kulturlandschaft Spessart, vor allem im Norden und Osten. Das Preisgeld von 1000 Euro gibt Himmelsbach je zur Hälfte an den Spessartbund und das ASP weiter. 9. 12., Main-Echo, Aschaffenburg
  • Brückenhäuschen Triefenstein-Lengfurt Die Mainbrücke in Lengfurt ist in ihrer heutigen Form 60 Jahre alt. Ein Vorgängerbau war bereits 1904 eingeweiht worden, nachdem drei Jahre zuvor die Zementfabrik Wetterau in Lengfurt die Produktion aufgenommen hatte und die Mainfähre den wachsenden Verkehr nicht mehr bewältigen konnte. Die Baukosten von rund 300 000 Mark zahlte zum größten Teil die Gemeinde. Deshalb verlangte sie bis 1. März 1942 einen Brückenzoll. Das dafür errichtete Brückenhäuschen (Foto: A. Väth) wurde erst beim Bau der Ortsumgehung 1971 abgerissen. Am 31. März 1945 sprengten deutsche Truppen die Brücke. Erst am 20. November 1954 wurde die neue Brücke eingeweiht, nachdem bis dahin eine Fähre die Mainquerung gesichert hatte. Die Baukosten lagen bei 850000 Mark. Auf Lengfurt entfielen 75000 Mark; das Zementwerk übernahm 175000 Mark.
    10. 12., Main-Echo, Marktheidenfeld
  • Holukreuz Eichelsbacher Weg Elsenfeld Ein sieben Meter hohes und 600 Kilo schweres Holzkreuz ist mit Hilfe eines Krans am Waldrand im Eichelsbacher Weg aufgerichtet worden. Es ist das bislang fünfte Kreuz an dieser Stelle. Das erste stand vermutlich schon 1848, als in der Urvermessung ein rotes Kreuz als Landmarke vermerkt wurde. Es war mit Ochsenblut gestrichen – vermutlich als Symbol für den Opfertod Jesu. Das zweite Kreuz ließ Pfarrer Rudolph Keith 1941 an dieser Stelle errichten – als Zeichen des Widerstands gegen die Nazis. Die Wehrmacht sägte es drei Jahre später ab. Nach Kriegsende und 1973/74 ließ die Gemeinde das Kreuz nochmals neu anfertigen. Das jetzige fünfte Exemplar schreinerte der Elsenfelder Christoph Klug aus massiver Spessarteiche. 11. 12., Main-Echo, Obernburg
  • Aussichtsplattform "Apostelgarten" Alzenau Im zweiten Anlauf erhält der Michelbacher Weinberg »Apostelgarten« jetzt doch noch eine Aussichtsplattform oberhalb des steinernen Wingerthäuschens. Der streng geometrische Bau soll an eine Weinbergshütte erinnern. Gebaut wird im Rahmen des Projekts »Terroir f – die magischen Orte des Frankenweins«, das vom Fränkischen Weinbauverband, der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau Veitshöchheim und dem Tourismusverband Franken entwickelt wurde. Auch Klingenberg und Triefenstein bauen Aussichtsplattformen in ihren Weinbergen (wir berichteten). Alzenau hatte das Projekt noch im September abgelehnt. Damals war die Stadt als Bauherrin vorgesehen. Jetzt ist es der Alzenauer Weinbauverein. Die Winzer seien nun bereit, sich stärker für das Projekt zu engagieren, hieß es. 12. 12., Main-Echo, Alzenau
  • Ringwallanlage Altenburg Sulzbach/Leidersbach Die keltische Ringwallanlage Altenburg wollen die Gemeinden Sulzbach und Leidersbach touristisch weiterentwickeln. Dazu treten sie dem Netzwerk Burglandschaft bei und beantragen Fördergelder beim EU-Programm Leader. Nahe dem Ringwall soll ein Aussichtsturm mit Blick auf das Maintal entstehen. Baubeginn könnte schon in diesem Jahr sein. Auch die Heimat- und Geschichtsvereine der beiden Gemeinden wollen sich aktiv am Projekt beteiligen. Die Ausgrabungsfunde im prähistorischen Ringwall (Steinklingen, Trink- und Vorratsgefäße sowie die Reste eines geschliffenen Beils) stammen zum großen Teil aus der Michelsberger Kultur (4400 bis 3500 v.Chr.) 15. 12., Main-Echo, Obernburg

     
  • Wertheimer Glasorgel Wertheim Weltpremiere bei Konzerten in der Stiftskirche und im Glasmuseum: Erstmals erklang dort die »Wertheimer Glasorgel«, konzipiert und gespielt von dem Musiker Philipp Marguerre und gebaut von den Wertheimer Firmen Lenz Laborglas und Kurtz-Ersa. Die Idee dazu hatte Oberbürgermeister Stefan Mikulicz nach einem Konzert bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen vor viereinhalb Jahren. Marguerre hat als Pianist zahlreiche Wettbewerbe gewonnen. 2002 lernte er Sascha Recker kennen, den Erfinder des Verrophons, und war fasziniert von dem Glasinstrument. Der Klang der »Wertheimer Glasorgel« sei jedoch viel besser als der des Ursprungsinstruments von Sascha Recker. Für Glasinstrumente gibt es zahlreiche Werke der Frühklassik und der Romantik.
    16. 12., Wertheimer Zeitung
 
 
 
Als Tageszeitung für die ganze Region berichtet das Main-Echo regelmäßig über Ereignisse, die den Spessart betreffen. Die Artikel, die im letzten Monat in einer unserer Ausgaben erschienen sind, können Sie jetzt auch online lesen. Als besonderer Service stehen Ihnen außerdem sogar ältere Artikel zur Verfügung, jeweils kompakt für einen Monat zusammengefasst.
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SPESSARTBUND e.V.

Eine Fundgrube für alle, die sich für das Wandern und die Heimat interessieren, stellen die Nachrichten vom Spessartbund e.V. dar. Die neuesten Nachrichten finden Sie nicht nur im aktuellen Spessart-Heft, sondern auch hier:
Die neuesten Nachrichten vom Spessartbund

Der Spessartbund - mehr als ein Wanderverein

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Spessartbund und Main-Echo-Leser gemeinsam unterwegs. Victoria Schilde
Mit 16.200 Mitgliedern in mittlerweile 100 Ortsgruppen kümmert sich der Spessartbund e.V. schon seit 100 Jahren erfolgreich um den Naturschutz und die Landschaftspflege im Spessart. Der Verein, dessen Geschäftsstelle sich in der Aschaffenburger Innenstadt befindet, ist heute aber auch in der Förderung des Wanderns für Jedermann äußerst aktiv und lädt in diesem Zusammenhang regelmäßig zu geführten Wanderungerungen ein. Neben dem Einsatz für den Erhalt von Kulturwerten, bietet der Spessartbund außerdem Ausbildungen an, zum Beispiel zum Naturbotschafter oder zum Wanderführer. Nach wie vor im Zentrum der Arbeit steht jedoch die Markierung und Pflege des Wegenetzes im Spessart, das inzwischen rund 6.300 Kilometer umfasst!




Weitere Informationen unter www.spessartbund.de.
 
 
 
 
 
WANDERN IM SPESSART
 

Damit Sie den Spessart auch selber auf Schusters Rappen erkunden können, finden Sie in jeder Ausgabe des Spessart-Magazins einen Vorschlag für eine reizvolle Wanderung.

Erstellt von einem unserer freien Spessart-Autoren auf Basis der topographischen Freizeitkarten, enthalten die Tourenvorschläge den entsprechenden Kartenausschnitt, die Anfahrtsbeschreibung und die Wanderzeit beziehungsweise Streckenlänge. Dazu kommen jeweils eine ausführliche Wegbeschreibung und spannende Hintergrundinfos.
Zu den Wandervorschlägen
 
 
 
 
 
 
TOPOGRAPHISCHE SPESSARTWANDERKARTEN

Die neuen topographischen Spessartwanderkarten können Sie auch einfach direkt in unserem Online- und Zeitungsshop erwerben (unter dem Begriff "Spessart").
Momentan stehen elf Karten (1:25.000) zur Auswahl, die die örtlichen Wander- und Rundwanderwege sowie Fernwanderwege mit ihren tatsächlichen Markierungszeichen zeigen. Ebenfalls eingezeichnet sind Wegweiser, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Steinbrüche oder Kapellen. Einen weiteren Service bieten Hinweise auf Verkehrsverbindungen, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeit, ergänzt durch Informationen über den jeweiligen Spessartabschnitt auf der Kartenrückseite.
 
MUSEEN IM SPESSART

Viele Informationen über den Spessart und seine Bewohner erfährt man auch in einigen Museen aus unserer Region, die sich dem Thema widmen. Dazu gehören unter anderem das Spessartmuseum in Lohr, das Bauernhausmuseum in Rothenbuch, das Waldmuseum in Kirchzell oder die Heimatmuseen in Schöllkrippen und Weibersbrunn. In unserem Online-Museumsführer stellen wir sie Ihnen vor.
 
 
 
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Redaktion "Spessart"
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