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02.02.2012 10:24 Uhr 0 Kommentare

Kälteschock für die Heidenelke

Hamburg (dpa/tmn) Die Heidenelke (Dianthus deltoides) ist ein Kaltkeimer, weshalb sie einen Kälteschock braucht, um auszutreiben. Daher sollte die «Blume des Jahres 2012» bereits im Februar in Schalen gesät werden. Das rät die Stiftung Naturschutz Hamburg.
Heidenelke
Die Samen der Heidenelke brauchen Kälte, um zu keimen. (Foto: Axel Jahn/Loki Schmidt Stiftung)

Die Heidenelke wird im Februar gesät. Denn sie braucht die Kälte. Im Frühling können die kleinen Pflanzen dann ausgepflanzt werden. Man darf sich nicht wundern, wenn die Heidenelke in den ersten beiden Jahren noch nicht voll blüht. Sie könne daher auch kräftig zurückgeschnitten werden. Die Heidenelke ist eine anspruchslose Pflanze: Sie muss laut Stiftung weder gedüngt noch gewässert werden, auch benötigt das frostharte Gewächs keinen Winterschutz.

Die Stiftung Naturschutz Hamburg und die Stiftung Loki Schmidt haben die heimische, eigentlich wildwachsende Heidenelke zur «Blume des Jahres 2012» gekürt. Ihr Bestand ist dadurch gefährdet, dass ihre ursprünglichen Lebensräume wie Magerwiesen und Sandtrockenrasen in Acker oder Grünland umgewandelt wurden.



 
 
 
 
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