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12.01.2013 00:00 Uhr 0 Kommentare

Paula Print . . . wartet auf Schnee

Wetter: Unsere Zeitungsente lässt sich erklären, warum es so warm ist, dass sogar die Spatzen von den Dächern pfeifen

Wetter 
Regen, nichts als Regen kommt vom Himmel herunter. Dabei warte ich doch auf Schnee! Seit vielen Wochen habe ich meinen Schlitten parat stehen und schaue jeden Morgen sehnsüchtig aus dem Fenster, ob Bäume und Wiesen nun endlich weiß sind. Schließlich will ich Schlitten fahren, Schneemänner bauen und Schneeballschlachten machen!
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Verflixt, es ist einfach zu warm, um zu Schneien. Aber der Main-Echo-Wetterexperte Dominik Jung von Wetter.net erklärte unserer Zeitungsente, dass sich das bald ändern könnte und Schlittenfahrten dann nichts mehr im Wege stünde.
»Bei den Temperaturen wird das nichts mit Schnee!«, hat mein Kollege nur müde lächelnd gesagt, nachdem ich ihm mein Leid geklagt hatte. »Na toll, da kann ich meinen Schlitten ja gleich wieder in den Keller bringen«, habe ich gemurrt. »Du kannst vorher ja einen Meteorologen befragen, ob es noch Schnee geben wird«, hat mein Kollege mir vorgeschlagen. »Einen Meteo- was? - Das Wort habe ich noch nie gehört!« »Ein Meteorologe ist ein Fachmann, der das Wetter voraussagen kann«, hat mein Kollege erklärt und mir einen Zettel mit einem Namen zugeschoben. »Main-Echo-Wetterexperte Dominik Jung« stand darauf. »Also gut, der muss wissen, warum es zu warm zum Schneien ist«, dachte ich mir und machte mich auf den Weg zu unserem Wetter-Fachmann.
Und was soll ich euch sagen? Er wusste es tatsächlich! »Eigentlich ist der Wind schuld, der bringt nämlich die warme Luft direkt vom Meer, vom Atlantik, zu uns«, erklärt er mir. »Aber der Dezember fing doch so gut an«, jammere ich, während ich mich an die herrlichen Schneeberge erinnere. »Wo ist denn das kalte Winterwetter hin?«
»Seit Weihnachten hat sich die winterliche Kaltluft nach Russland zurückgezogen«, erklärt Dominik weiter. »Während es um Weihnachten herum bei uns teilweise 15 bis 20 Grad warm war, erreichten die Temperaturen dafür in Russland Rekordtiefstwerte mit bis zu minus 57 Grad.« »Ach du je, da friere ich ja schon vom bloßen Zuhören«, rufe ich. »Da hat der kleine Igel, den ich gestern gesehen habe, aber Glück, dass es so warm ist!« »Naja, eigentlich sollte der Igel jetzt Winterschlaf halten. Da es aber die letzten Tage so warm war, denkt er wohl, es sei Frühling und ist unterwegs«, erklärt Dominik und fügt hinzu, dass man den Igel nur mitnehmen und pflegen sollte, wenn er wirklich schwach und abgemagert aussähe. Ansonsten sollte man ihn laufen lassen.
»Aber nicht nur die Tiere, wie Igel und Vögel, auch die Pflanzen sind ob der milden Temperaturen verwirrt und beginnen jetzt schon zu wachsen«, fügt Dominik hinzu. »Da wäre es ja umso wichtiger, dass es schnellstmöglich kalt wird! Was kann ich denn tun, damit das passiert und es endlich schneien kann? Könnte ich vielleicht einen Schneetanz aufführen? Wenn du das Wetter voraussagen kannst, bist du doch eine Art Zauberer, der sich mit so was auskennt«, sage ich Dominik.
Der muss erst einmal laut lachen, bevor er mir antwortet: »Ach Paula, ein Meteorologe ist doch kein Zauberer! Meteorologie ist ein Fach, das man an einer Universität studieren kann und zu dem ganz viel Mathe und Physik gehören. Dabei lernt ein Meteorologe, wie man das Wetter vorausberechnen kann, später helfen uns dann Computer bei unseren Berechnungen, die kann man sich auch jeden Tag auf unserem Wetterportal im Internet unter www.wetter.net ansehen. Mit Zauberei hat das alles nichts zu tun.«
Als er sieht, wie enttäuscht ich bin, klopft er mir aufmunternd auf die Schulter und sagt: »Aber eine gute Nachricht habe ich für dich: Jetzt am Wochenende wird es kälter und nächste Woche kann es sogar schneien. Also stell deinen Schlitten lieber noch nicht in den Keller!« »Juchhuu«, rufe ich und springe vor Freude in die Luft. »Der Winter ist gerettet!« Überschwänglich bedanke ich mich bei Dominik und während ich in die Redaktion zurück watschele, denke ich mir, dass ich es vielleicht mit einem Schneetanz versuche, damit ja nichts schief geht …


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