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05.12.2008 13:10 Uhr 0 Kommentare

Mit anderen Eltern über Computerspiele reden

Ilmenau (dpa/tmn) Eltern sollten sich mit anderen Müttern und Vätern austauschen, was ihre Kinder am Computer spielen dürfen. Denn wird ein Titel zu Hause verboten, spielen die Kinder ihn möglicherweise bei Freunden.

Dies erläutern die Mitarbeiter des neuen Portals «medienbewusst.de» der Technischen Universität (TU) Ilmenau in Thüringen. Außerdem haben sie besser einen Blick darauf, wer zu Hause gerade was spielt. Es passiere oft, dass jüngere Geschwister genau das Spiel wollen, das der große Bruder gerade spielt, obwohl es noch nicht für ihre Altersgruppe freigegeben ist.

Für Kinder zwischen drei und fünf Jahren bieten sich vor allem Malprogramme, Lern- und Kinderspiele an, so die Medienwissenschaftler. Kinder von sechs bis neun Jahren seien mit Jump'n'Run-, Renn- und Sportspielen sowie einfachen Simulationen und Rollenspielen gut bedient.

Das Portal gibt Tipps zum Umgang mit Medien und stellt kindgerechte Medienprodukte vor. Kooperationspartner sind unter anderem das Institut für angewandte Medienforschung, die Initiative «Schau hin!» und «Jugendschutz.net» der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).



 
 
 
 
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