»Unser Engagement gilt den betroffenen Mitarbeiterinnen, nicht Anton Schlecker«, erklärte Minister Nils Schmid (SPD). Die staatliche KfW-Bankengruppe mit Sitz in Frankfurt unterstützt an sich Mittelständler mit Krediten - diese dürfen aber keine Sanierungsfälle oder insolvent sein, wie ein Sprecher sagte. Zudem gilt bei den regulären Förderprogrammen eine Umsatz-Höchstgrenze von 500 Millionen Euro.
Von Geiwitz selbst war am Freitag zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Der Insolvenzverwalter hatte aber angekündigt, Anfang April mit schwarzen Zahlen in das dann eröffnete Insolvenzverfahren starten zu wollen. Geiwitz verhandelt mit der Gewerkschaft Verdi und Schlecker-Betriebsräten derzeit über einen Sozialplan. Zudem prüfen die Arbeitnehmervertreter bis Anfang kommender Woche Listen der rund 2400 Filialen, die geschlossen werden sollen.
In Ausnahmefällen kann die KfW im Auftrag der Bundesregierung Darlehen vergeben - wie etwa im Fall Opel. Der Autobauer hatte 2009 einen Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden Euro erhalten. dpa
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