Dietl begann am Samstag das Diskuswerfen der A-Jugend (18 Teilnehmer) im ersten Versuch mit einem Wurf der 1,75 kg schweren Scheibe auf 52,89 Meter, dies ergab Platz sechs. Nach einem ungültigen zweiten Versuch fiel er auf Rang sieben zurück, aber im dritten Durchgang konnte er die Scheibe gut in den Wind legen und sie segelte auf die neue Bestmarke von 54,53 m und Rang fünf. Im Endkampf der besten Acht ging er dann aufs Ganze, der Diskus flog zwar noch weiter, aber er konnte sich nicht im Ring halten, fiel vorne heraus und die Versuche mussten ungültig gegeben werden. Trotzdem hat Sebastian Dietl mit der neuen Bestweite von 54,53 m und Platz fünf sein Ziel erreicht.
Am Sonntag im Kugelstoßen lag er nach den Vorleistungen an letzter Stelle, erreichte aber mit seinem besten Stoß auf 15,64 m Rang 15 und ließ drei Konkurrenten hinter sich.
Patrick Frey Achter
Patrick Frey (DJK Aschaffenburg) konnte zwar die angestrebte 60-m-Marke im Hammerwerfen der A-Jugend nicht überwinden, mit 57,25 m kam er aber in den Endkampf und wurde Achter. Überzeugen konnte auch die B-Jugendliche Nadine Niemann vom LA-Team Alzenau im Hochsprung. Bei ihrem ersten Start bei einer deutschen Meisterschaft hatte sie ihre Nervosität gut im Griff, übersprang die Anfangshöhe von 1,60 m gleich im ersten Versuch, schaffte dies auch bei der Höhe von 1,64 m, bei 1,68 m war dann aber Schluss. Dies ergab im Endklassement Platz 15.
Auch bei Christian Blam (TV Marktheidenfeld) zeigte die Formkurve wieder nach oben. 1,85 m und 1,90 m jeweils im ersten Versuch, 1,95 m und 1,99 m im dritten Sprung ergaben Platz elf - hätte er 1,99 m im ersten Versuch übersprungen, wäre er bis auf Rang sechs nach vorne gekommen. Über 2,03 m scheiterte er nur knapp; es wäre eine neue Freiluft-Bestmarke gewesen.
Sein Vereinskollege Johannes Hock konnte am Samstag über 110 m Hürden nach 14,56 Sekunden im Vorlauf (Steigerung der Bestleistung um sechs Zehntelsekunden) eine Runde weiter kommen. Im Zwischenlauf war dann nach 14,62 Sekunden Endstadion. Am Sonntag ging er mit leisen Hoffnungen auf eine Medaille in den Weitsprungwettbewerb. Nach zwei ungültigen Versuchen konnte er im dritten Versuch mit einem Sicherheitssprung nur 6,39 m weit springen und belegte lediglich den 17. Platz.
Klaus-Dieter Heinrich




































