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Bilder vom Turnier: Björn Friedrich
Beim ersten Rosbacher Junior-Cup stellen sich die Gastgeber und das Team von Viktoria Aschaffenburg dem Nachwuchs von Profivereinen wie Eintracht Frankfurt, dem 1. FC Nürnberg und dem FSV Mainz 05. Insgesamt zwölf Mannschaften spielen in zwei Gruppen um den Einzug ins Halbfinale. Zwölf Minuten dauern die Partien in der Haibacher Kultur- und Sporthalle. Gespielt wird mit Rundumbande, die die U 15-Junioren im Lauf des Turniertages des Öfteren zu ihrem Vorteil nutzen.
Auf der Tribünen jubelt das Publikum lautstark mit - nicht erst in den entscheidenden Gruppenpartien und den Platzierungsspielen. »Die Zuschauer haben mir hier besonders gut gefallen, weil sie für ihre Mannschaften wirklich mitgefiebert haben«, sagt Amir Abardan vom FSV Frankfurt. »Besonders die kleinen Mannschaften haben mit viel Herz gespielt. Ich habe gemerkt, dass ihnen ein Sieg gegen die namenhaften Vereine wichtig war«, ergänzt Teamkollege Calvin Rufino.
Wie bereits erwähnt: Den Haibachern gelingt dieses Kunststück nach drei Niederlagen gegen den Karlsruher SC. Mit 2:1 schlagen die Alemannen den Nachwuchs des Zweitligisten. »Ich bin vollkommen zufrieden mit der Mannschaft. Wir sind nicht von einem Sieg ausgegangen, und dann hat es gegen den KSC doch geklappt«, sagt Trainer Björn Neugebauer.
Michael Ehrlich, Mitorganisator des Turniers, ist rundum zufrieden: »Alemannia Haibach war ein guter Ausrichter. Die Planungen für nächstes Jahr sind schon am Laufen. Es haben bereits weitere Mannschaften wie Borussia Mönchengladbach und Greuther Fürth zugesagt.«
182 Tore in 35 Partien
Die Messlatte für das kommende Jahr legen die Teams bei der Premiere gleich hoch: In 35 Partien erzielen die U 15-Junioren 182 Tore. Weiterer Beweis für die Angriffslust: Kein einziges Spiel endet am Samstag unentschieden. Den höchsten Sieg sichern sich die Kicker vom VfL Bochum, die den Gastgeber mit 9:0 vom Platz fegen.
Dank des Sieg gegen Karlsruhe bleibt den Haibachern aber der letzte Platz in Gruppe A erspart. Ein Achtungserfolg, der den Jungs von Viktoria Aschaffenburg in Gruppe B vorenthalten bleibt. Bei der Tordifferenz allerdings schneiden sie wegen knapperer Niederlagen besser ab als die Alemannen.
Nur im Mittelfeld landen die Mannschaften der beiden Frankfurter Zweitligisten. Den Turniersieg machen andere unter sich aus: Auf der einen Seite der SV Darmstadt 98, der sich in einem spannenden Halbfinale mit 1:0 gegen den 1. FC Nürnberg durchsetzt. Auf der anderen Seite der VfL Bochum, der die bis dahin ungeschlagenen Stuttgarter Kickers mit 2:1 bezwingt.
Bochum gewinnt das Endspiel
Das Endspiel bietet den Zuschauern noch einmal Spannung pur. Nachdem die Bochumer beim Stand von 2:0 schon wie der sichere Sieger aussehen, gleichen die Darmstädter noch aus. Doch VfL-Torjäger Roman Zengin erstickt die Hoffnungen der Lilien schnell im Keim. Mit seinem dritten Treffer im Finale sichert er seinem Team den Titel und krönt sich selbst zum Torschützenkönig. Auch die Haibacher gehen bei der Siegerehrung nicht leer aus: Sie bekommen den Fairnesspokal.
Zufrieden sind auch die Stuttgarter Kickers, die das kleine Finale gegen Nürnberg mit 3:2 für sich entschieden haben. »Das Turnier ist wirklich klasse. Wir sind als Gast sehr gut bewirtet worden«, sagt Trainer Markus Hummel vor der Heimfahrt. Marcel Cichon










































