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06.02.2012 00:00 Uhr 0 Kommentare

Das erste Feldtor erst nach 17 Minuten

Handball: Partenstein kassiert erneut eine hohe Niederlage gegen Waldbüttelbrunn - Der Bus wird weiter fahren

Handball Landesliga Nord, Männer: TSV Partenstein - DJK Waldbüttelbrunn 21:29 (7:14). - Lautstark hatten sie ihre Mannschaft während der Partie unterstützt. Doch als die Uhr abgelaufen war, verstummten die Anhänger des TSV Partenstein. Und Waldbüttelbrunn feierte auf dem Parkett. Mit acht Toren Vorsprung hatte der Tabellenzweite das Derby in der Frammersbacher Heuberghalle gewonnen.


Fotogalerie: Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten:

Bilderserie: Anna Höpfl

Es war eine klare Angelegenheit. Das musste Partensteins Trainer Manfred Wirth zugeben: »Das Ergebnis geht in Ordnung. Waldbüttelbrunn ist reifer und individuell besser.« Gerade in der Anfangsviertelstunde tat sich Partenstein gegen die kompakte Deckung der Gäste schwer. Und Waldbüttelbrunns Keeper Matyas Varga, einst in Diensten Partensteins, parierte mehrfach glänzend. Und so dauerte es 17 Minuten, ehe Michael Diehl das erste Feldtor gelang. Da hatte sich Waldbüttelbrunn bereits einen Vorsprung erarbeitet - mit vier Toren binnen kurzer Zeit. Bis zur Pause zog der Favorit auf sieben Treffer davon. Besonders Norbert Sutka stach mit fünf Toren in der ersten Hälfte heraus.
»Rot« gegen Sutka ohne Folgen
Nach der Pause fiel der ungarische Nationalspieler erneut auf - allerdings nicht mit Toren. Dreimal hatte er sich eine Zeitstrafe eingehandelt, so musste Sutka 14 Minuten vor dem Ende mit Rot vom Feld. Am Spielverlauf änderte das nichts. Auch ohne seinen durchschlagskräftigen Rückraumspieler geriet Waldbüttelbrunn nicht ins Wanken. Da war Waldbüttelbrunns Coach Karoly Kovacs zufrieden: »Eine großartige Leistung. Wir haben unser Tempo spät gefunden, aber dann hatten wir immer einen Sechs- oder Sieben-Tore-Vorsprung.« Partenstein stemmte sich zwar gegen die Niederlage. Abzuwenden war diese aber nicht.
Acht Tore lagen letztlich zwischen Partenstein und Waldbüttelbrunn. Auch im Hinspiel gab es beim 21:30 eine Lehrstunde für die Mannen von Manfred Wirth. Vor der Partie hatte der Coach gewarnt, eine erneute Lektion würden die Fans nicht hinnehmen. Er hatte sich wohl getäuscht. Als Hallensprecher Marco Neuf den Treffpunkt für die Busfahrt zum nächsten Auswärtsspiel bekanntgab, folgte alles andere als ein Pfeifkonzert, sondern es wurde laut im Partensteiner Lager, die Trommler machten noch noch einmal Lärm. Nach dem Motto: Wir fahren trotzdem wieder mit. sl

Eine Bildergalerie vom Landesliga-Derby im Internet: www.main-netz.de

 
 
 
 
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