Nach dem Seitenwechsel versuchte die Elsava in Unterzahl die Abwehr zu stärken und über Konter zum Erfolg zu kommen. Zumindest hinten stand auch die »Null«, aber nach vorne wurde es zunehmend schwerer, weil die Spieler auch noch die 120 Minuten gegen Leider in den Knochen hatten. Dennoch hatte Markus Klug (Elsenfeld) in der 86. Minute die Riesenchance, für die Entscheidung zu sorgen, vergab aber knapp. Mit dem Schlusspfiff sah dann Ahmet Hakan (Klingenberg, 90.+1.) die Rote Karte, weil er wohl zu heftig beim Schiedsrichter reklamierte.
Elsenfelder im Pech
In der Verlängerung war die Spielerstärke auf beiden Seiten also wieder ausgeglichen. Elsenfeld hatte dann in der 96. Minute sehr viel Pech. Denn nach einer Verkettung unglücklicher Umstände und einer weniger guten Abwehraktion kam es zum Eigentor.
Die Elsava sammelte noch einmal alle Kräfte und hatte durch Tobias Schönig (113.) noch eine Großchance zum Ausgleich, doch erneut war das Glück nicht hold. »In der Verlängerung sorgte Konstantin Tschumak aus Klingenberg in mehreren Eins-zu-eins-Aktionen immer wieder für Unruhe und so war es nicht verwunderlich, dass er mit zwei weiteren Toren für die Entscheidung sorgte. Dennoch muss man Elsenfeld ein Kompliment machen, weil sie nie aufgegeben haben«, lautete das Fazit von Udo Lebert.
Tore: 0:1 (96., Eigentor), 0:2 und 0:3 Tschumak (115. und 118.). - SR: Hug. - Zuschauer: 530. - Gelb-Rot: Glück (43., Elsenfeld). - Rote Karten: Hakan (90.+1., Klingenberg wegen Reklamieren) und Schönig (116., Elsenfeld wegen Meckerns). carma
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