TSV Amorbach (24 Punkte/15. Platz) - BSC Schweinheim (43/5.). - Beide Teams kamen zusammen als Absteiger aus der Bezirksliga, für beide ist die Saison gelaufen. Amorbach verabschiedet sich eine Stufe tiefer in die Kreisklasse, der BSC hat sich den Klassenehralt durch einen energischen Zwischenspurt im Frühling gesichert. »In Amorbach haben wir uns immer schwer getan. Wir haben aber jetzt keinen Druck mehr und können die Sache locker angehen«, meint BSC-Sprecher Christoph Schürmer. - Vorrunde: 1:2.
Germania Dettingen (45/4.) - DJK Hain (36/10.). - Die Germania sicherte sich mit konstant guten Leistungen in den letzten Wochen Rang vier, drei Punkte hinter dem Tabellenzweiten Sailauf. Ob da noch was geht? Auf jeden Fall will der Absteiger nichts unversucht lassen und die letzten drei Begegnungen positiv gestalten. Kurz vor Saisonende vermeldet die Germania zudem mit Dominik Stürz, der nach zwei Jahren von Viktoria Kahl wieder zur Germania zurückkehrt, den ersten namhaften Neuzugang für die kommende Saison. Hain durchlebte am Vorsonntag beim BSC ein Wechselbad der Gefühle: 4:0-Halbzeitführung, am Ende eine 4:5-Niederlage. Noch immer ist das Team nicht in Sicherheit. Vorrunde: 3:3.
TSV Pflaumheim (55/1.) - DJK Aschaffenburg (32/13.). - Trotz der Nullnummer in Wintersbach baute Spitzenreiter Pflaumheim den Vorsprung auf Sailauf auf sieben Punkte aus. Der TSV braucht also noch einen Sieg zum Titel und zum Aufstieg. Der soll gegen die Jugendkraftler her - ohne Wenn und Aber. Der DJK droht nach den mäßigen Vorstellungen der letzten Wochen der direkte Wiederabstieg in die Kreisklasse. In Pflaumheim können die Jugendkraftler nur positiv überraschen. - Vorrunde: 2:1.
Kickers Gailbach (34/12.) - Spvgg Wintersbach (23/16.). - Die Kickers stemmen sich vehement gegen den Abstieg. In Stadtprozelten gab es am Vorsonntag nichts zu holen. Jetzt wollen die Kickers mit einem Sieg über das Schlusslicht den Relegationsplatz verlassen. Einen Patzer dürfen sich die Kickers nicht erlauben. Wintersbach zeigte beim 0:0 gegen Tabellenführer Pflaumheim eine beeindruckende Leistung und wird auch in Gailbach keine Geschenke verteilen. »Wir haben jetzt einige junge Spieler in unser Team eingebaut, die werden auch in Gailbach ihr Bestes geben«, ließ Wintersbachs Vorsitzender Dietmar Schreck verlauten. - Vorrunde: 3:1.
FC Unterafferbach (37/9.) - DJK/TSV Stadtprozelten (47/3.). - In diesem Spiel ist noch einmal richtig Pfeffer drin. Unterafferbach hat mit dem Sieg in Großwallstadt den Klassenerhalt fast schon eingetütet. Jetzt noch ein Sieg gegen Stadtprozelten und der FCU kickt auch nächstes Jahr wieder in der Kreisliga. Doch der Gast wittert nach der schwachen Vorstellung der Sailaufer wieder Morgenluft im Kampf um Platz zwei. Die DJK/TSV hat ihr Schicksal selbst in der Hand. Gewinnt sie in Unterafferbach, dann wird das Spiel am 17. Mai gegen Sailauf an der Henneburg zum absoluten Knüller. »Wir haben in den letzten Jahren zwar nie in Unterafferbach gewonnen. Jetzt aber wollen wir einen Sieg, dann haben wir das Rennen um Platz zwei in unserer Hand«, gibt Stadtprozeltens Sprecher Klaus Peter Birkholz die Parole aus. - Vorrunde: 1:3.
Spfr. Sailauf (48/2.) - SV Großwallstadt (25/14.). - Die beiden großen Verlierer des Vorsonntags treffen am Bischling aufeinander. Der Tabellenzweite musste in Großheubach beim 0:5 die höchste Saisonniederlage quittieren und fiel aus allen Wolken. Der SVG löste mit dem 2:5 gegen den FCU die Fahrkarte in die Kreisklasse. Sailauf will sich auf seine alten Stärken konzentrieren und mit einem Sieg zum Schlagerspiel und einem Punktevorsprung am Vatertag nach Stadtprozelten reisen. - Vorrunde: 1:0.
SV Mechenhard (42/6.) - TSV Großheubach (41/7.). - »Schaulaufen« ist auf der Mechenharder Höhe angesagt. Die Frankonia beseitigte mit dem Remis gegen Großostheim die letzten Zweifel am Klassenerhalt, Großheubach strotzt nach dem 5:0-Kantersieg über Sailauf vor Selbstvertrauen. »Mit der gegen Sailauf gezeigten Leistung muss uns auch in Mechenhard nicht bange sein. Ein Remis wollen wir wenigstens holen«, gibt TSV-Berichterstatter Gerhard Wild die Parole aus. - Vorrunde: 4:0.
FC Großwelzheim (34/11.) - VfR Großostheim (39/8.). - Aufsteiger Großwelzheim hat es in den letzten drei Begegnungen mit den drei Großen der Liga zu tun. Die Rechnung beim Aufsteiger ist klar: Siege daheim gegen Großostheim und am letzten Spieltag gegen Großwallstadt, dazu ein Remis in Großheubach und der Aufsteiger könnte ein weiteres Jahr in der Eliteliga des Fußballkreises kicken. Grau ist allerdings alle Theorie, auf dem Platz liegt die Wahrheit. Großostheim hat nämlich nichts zu verschenken und möchte wie in Mechenhard ein Remis mitnehmen. - Vorrunde: 1:2 (alle Spiele Sonntag, 15 Uhr). red
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