Der Mann hatte sich an einem Abend im Juli 2011 ans Steuer gesetzt, obwohl er vorher reichlich Alkohol getrunken hatte -gemessen wurden später 1,5 Promille. Auf der Autobahn in Richtung Wiesbaden übersah er bei Tempo 180 einen Kleinwagen. Sein Auto prallte ungebremst gegen den vorausfahrenden Pkw, der auf einen Grünstreifen geschleudert wurde und in Flammen aufging. Der 30 Jahre alte Fahrer und seine schwangere Lebensgefährtin (28) verbrannten.
Vor Gericht hatte der 49-Jährige ein Geständnis abgelegt und sich bei den Familien der Unfallopfer entschuldigt. Das Gericht verurteilte ihn außerdem noch, an die Angehörigen knapp 11 000 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz zu zahlen. Eine Bewährungsstrafe sei angesichts von zwei Toten und der massiven Alkoholisierung ausgeschlossen, hieß es im Urteil.
dpa
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