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10.07.2012 16:06 Uhr 0 Kommentare

Unschuldig verurteilter Lehrer – Anklage gegen Kollegin

Fünf Jahre hinter Gittern 
Die Vergewaltigungsvorwürfe waren falsch, nun nimmt die Justiz das vermeintliche Opfer ins Visier. Der unschuldig verurteilte Lehrer und Ex-Kollege der Frau erlebt das jedoch nicht mehr.
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Ein Lehrer in Hessen saß mehrere Jahre wegen einer angeblichen Vergewaltigung unschuldig hinter Gittern. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt Anklage gegen seine Ex-Kollegin erhoben, die den Biologielehrer vor mehr als zehn Jahren zu Unrecht beschuldigt hatte. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, wirft sie der heute 47-Jährigen Freiheitsberaubung vor. Verjährt sei dagegen der Verdacht auf falsche Verdächtigung. Der 53-jährige Lehrer war vor kurzem im Saarland gestorben. Er verbrachte fünf Jahre im Gefängnis, bevor er in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen wurde.

Der ehemalige Lehrer aus Südhessen war 2002 vom Landgericht Darmstadt wegen Vergewaltigung seiner Kollegin zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Im Sommer 2011 sprach ihn das Landgericht Kassel wegen erwiesener Unschuld frei.

Ende Juni war die Leiche des Mannes auf der Straße nahe seiner Wohnung im saarländischen Völklingen gefunden worden. Der 53-Jährige hatte einen Herzinfarkt erlitten – ausgerechnet an dem Tag, an dem die Staatsanwaltschaft in Darmstadt das Ermittlungsverfahren gegen die Kollegin des Lehrers abgeschlossen hatte.

Wann es vor dem Landgericht in Darmstadt zu einem Prozess gegen die Frau kommen wird, steht laut Staatsanwaltschaft noch nicht fest. Auch sei es schwer einzuschätzen, ob es überhaupt zu einer Verurteilung kommen könne, da »der Hauptbelastungszeuge inzwischen verstorben ist«. Der Frau droht bei einer Verurteilung eine Haftstrafe zwischen einem und zehn Jahren.

Das Verfahren gegen die Kollegin des 53-Jährigen hatte seit 2008 bei der zuständigen Staatsanwältin in Darmstadt gelegen, war aber erst vor wenigen Tagen zum Abschluss gebracht worden. Man habe abwarten wollen, bis der Freispruch aus Kassel rechtskräftig geworden ist, um »Doppelermittlungen zu vermeiden«, hieß es. dpa


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