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06.03.2013 15:48 Uhr 0 Kommentare

Rekordverdächtiger Winterrückfall kommt

Meteorologen erwarten Schnee und Kälte 
Wer nach den ersten Frühlingssonnenstrahlen geglaubt hat, er könnte Schneestiefel und Winterreifen einmotten, der sollte sich am Wochenende auf etwas gefasst machen: Denn auf die ersten Frühlingstage soll am Sonntag laut Main-Echo-Wetterexperte Dominik Jung ein "rekordverdächtiger Winterrückfall" folgen. Um bis zu zwanzig Grad könnte das Thermometer am Sonntag abstürzen - Schnneefälle und eisiger Wind inklusive.
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In Frankfurt am Main gab es seit Samstag insgesamt 29 Sonnenstunden. Zum Vergleich: Im gesamten Februar 2013 wurden in der Mainmetropole gerade mal 27 Sonnenstunden registriert. „Es gab damit also in den letzten Tagen mehr Sonnenschein als im gesamten Februar. Und das gilt nicht nur für Frankfurt, sondern war auch in vielen anderen Regionen Deutschlands der Fall“ wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net ) erklärt.

Nicht nur die Sonne war in den letzten Tagen ein Thema, auch frühlingshafte Wärme konnte sich immer mehr durchsetzen. Am Dienstag wurden Spitzenwerte von bis zu 17 Grad erreicht. Die kommenden Tage bringen dann nicht mehr so schönes sonniges Wetter. Das dürfte aber noch zu verkraften sein, denn zumindest am Donnerstag bleibt es noch für alle im Land recht mild. Die Höchstwerte erreichen 10 bis 18 Grad.

Doch ab Freitag schleicht sich langsam aber sicher der Winter bzw. die nordeuropäische Kaltluft zurück nach Deutschland. Zunächst wird sie den aktuellen Berechnungen von wetter.net zufolge den äußersten Nordosten erreichen. Nordöstlich einer Linie Hamburg-Berlin werden nur noch 1 bis 5 Grad erreicht. Südwestlich davon werden dagegen 10 bis 19 Grad erwartet- es baut sich damit mitten über Deutschland eine markante Grenze zwischen kalter und milder Luft auf.

Am Samstag kommt die nass-kalte Luft mit Werten zwischen 1 und 5 Grad weiter nach Südwesten voran. In Teilen von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Bayern und Baden-Württemberg ist es zwar oftmals wolkig bis stark bewölkt, aber mit 13 bis 18 Grad noch mal richtig frühlingshaft mild.

Am Sonntag überollt dann die Polarluft - man könnte es laut Wetterexperte Jung wirklich schon Kältewelle nennen - das Land. Begleitet wird das ganze von teils kräftigen Schneefällen oder Schneeschauern. Binnen weniger Stunden können die Temperaturen dann auch in Süddeutschland um 15 bis 20 Grad in den Keller rauschen. "Das wäre ein rekordverdächtiger Winterrückfall, wie es ihn in einem März nur selten bzw. noch gar nicht gegeben hat“ warnt Wetterexperte Jung.

Sicher ist bisher nur: Es wird deutlich kälter und der Frühling wird ausgeknipst. Ob sich tatsächlich die „Hardcore-Version“ durchsetzt, die sich seit 2 Tagen abzeichnet, müsse man abwarten. Demnach wäre am kommenden Montag ganz Deutschland mit Frostluft geflutet. Tageswerte zwischen minus 5 und 0 Grad wären dann an der Tagesordnung.

Nach den letzten, für die Jahreszeit ungewöhnlich milden Vorfrühlingstagen mit reichlich Sonnenschein wäre das mehr als nur ein herber Rückschlag. Die meisten Menschen sind nun schon auf Frühling eingestellt - wer rechnet jetzt schon noch mit so einem Dämpfer?

Seit letztem Wochenende sind erste Autofahrer bereits dabei, ihre Vehikel von Winter- auf Sommerbereifung umzustellen. Die ersten Hobbygärtner sind ebenfalls schon frisch am Werk - wer letzten Samstag beispielsweise im Rhein-Main-Gebiet in einem Baumarkt unterwegs war, weiß was gemeint ist. Mit beidem sollte man noch dringend warten.

 

Wie geht es weiter mit dem Frühling?

Wie bereits Mitte Februar im Langfristtrend von wetter.net angekündigt, wird sich die Wärme dauerhaft nicht vor Ende März/Anfang April durchsetzen. Nachfolgend ein Blick auf die Monate April und Mai. Diese werden beide wohl sehr sonnig und warm werden:

April:

Der Frühling nimmt nach Ostern Fahrt auf. Stellenweise wird im Südwesten schon zur Monatsmitte die 20-Grad-Marke spürbar überschritten- im Süden kratzen wir stellenweise schon an sommerlichen 25 Grad. Winterliche Kälterückfälle gibt es dieses Jahr kaum. Insgesamt wird der April wärmer und sonniger als im langjährigen Durchschnitt ausfallen.

Mai:

Ein echter Wonnemonat steht ins Haus. Den ganzen Monat über gibt es reichlich Sonnenschein. Insgesamt wird der Monat deutlich sonniger als normal ausfallen. Zudem werden für den Süden und Westen bereits etliche Sommertage mit Höchstwerten über 25 Grad erwartet. Unterm Strich wird auch der Mai heller ausfallen also normal. Die Eisheiligen, die normalerweise zur Monatsmitte noch mal mäßige Nachtfröste bringen, die den Pflanzen gefährlich werden können, zeigen sich dieses Jahr gnädig und bringen nur wenig Abkühlung. Dominik Jung/red


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