Login | Neu hier?
 
 
  
 
hinzufügen Merkliste (0 Objekte)
 
Punkte
Text vergrößern
Text verkleinern
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
Artikel kommentieren
+
Bookmark
Del.icio.us
Digg
Facebook
Google Bookmarks
Mister Wong
Webnews
Yigg
16.12.2009 16:14 Uhr 1 Kommentare

Anzeige gegen Polizei nach Abschuss von 13 Wildschweinen

Würzburg Nach dem Abschuss von 13 Wildschweinen durch die Polizei hat eine Tierschutzorganisation in Würzburg Strafanzeige gegen die verantwortlichen Polizisten gestellt. In einer Mitteilung der Organisation heißt es: Es habe "eine gnadenlose Hinrichtung durch die Polizei" gegeben.

Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager bestätigte am Mittwoch, dass die Anzeige bei der Justiz eingegangen sei. Der »Arbeitskreis humaner Tierschutz« sieht einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, da Tiere nicht ohne vernünftigen Grund getötet werden dürften. Die Polizei hatte die Wildschweinrotte erschossen, nachdem diese sich auf der Flucht vor Jägern in Höchberg bei Würzburg in eine Garage geflüchtet hatte und den Unterschlupf nicht mehr verlassen wollte.

Für die Tierschützer erklärte Rechtsanwalt Domninik Storr, es hätte völlig genügt, die Garage nach Eintritt der Dunkelheit wieder zu öffnen. Dann hätten die Tiere in den Wald zurückkehren können, ohne dass irgendjemand Schaden genommen hätte. Stattdessen habe es »eine gnadenlose Hinrichtung durch die Polizei« gegeben, hieß es in der Mitteilung. dpa



Das Polizeipräsidium Unterfranken berichtete am 14. Dezember: Nach einer Drückjagd im Reichenberger Wald haben sich am Sonntagnachmittag 13 Wildschweine ins Gewerbegebiet Höchberg verirrt. Auf einem Firmengelände liefen die orientierungslosen Tiere in eine offenstehende Garage.

Um zu verhindern, dass Personen gefährdet werden, schloss ein Mitarbeiter der Firma das Garagentor. Weil die Wildschweine in der Folgezeit nicht dazu bewegt werden konnten, die Garage zu verlassen und sonst eine Gefährdung für Unbeteiligte entstanden wäre, mussten die Tiere von der Polizei erschossen werden.


Am Sonntag hatten einige Jäger im Staatswald bei Reichenberg eine sogenannte Drückjagd organisiert. Gegen 15.00 Uhr hatten sich 13 Wildschweine im Zuge dessen offenbar ins Gewerbegebiet Höchberg verirrt. Auf dem Gelände eines Steinmetzbetriebes arbeitete ein Mitarbeiter gerade in einer offenstehenden Garage, als die verwirrten Wildtiere dort hineinliefen. Um zu verhindern, dass Besucher eines angrenzenden Sonnenstudios oder andere Anwohner gefährdet werden, schloss er das Garagentor und verständigte die Polizei.

Mit mehreren Streifenfahrzeugen und einigen herbeigerufenen Jägern wurde zunächst versucht, den Wildschweinen einen Fluchtweg zu ermöglichen, der sie in Richtung Ortsrand leiten sollte. Dazu wurde auch kurzfristig die B27 gesperrt. Leider waren die Wildschweine nach dem Öffnen des Garagentores aber nicht dazu zu bewegen, das Gelände wieder zu verlassen. Nachdem alle Möglichkeiten ausgeschöpft waren, die verängstigten Tiere aus der Garage zu locken, mussten sie, um eine Gefährdung Unbeteiligter auszuschließen, in der Garage erschossen werden.

Ein Polizeibeamter, der selbst Jäger ist, erlegte die Tiere waidgerecht. Auf ihrem Weg ins Industriegebiet hatten die Wildtiere auf einem Firmengelände einen Maschendrahtzahn beschädigt. Bei der Flucht war ein Wildschwein eine ca. drei Meter hohe Mauer hinuntergestürzt und konnte nicht mehr weiterlaufen. Der Hausmeister des Geländes barg das verletzte Tier. Auch dieses musste durch einen Schuss aus der Polizeiwaffe von seinem Leiden erlöst werden. Polizeipräsidium Unterfranken



Mehr zu diesem Artikel
Kommentare
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein!
Benutzername  
Passwort  
     
unbekannt
Die Fotos sagen etwas anderes
Wie sollen die Wildschweine aus der Garage kommen wenn der Ausgang wie auf Fotos zu sehen ist von einem Einsatzfahrzeug versperrt ist. Wie soll es waidgerecht zugegangen sein wenn die Schweine nur mit einer MP erlegt worden sein können. Wäre der Ausgang frei gewesen wären die beim ersten Schuss geflüchtet. Da sie das nicht sind wurde entweder eine MP benutzt oder aber der Ausgang war versperrt. In keinem Fall war es waidgerecht. Warum laufen die gerade in eine Garage? Wer hat gesehen das Polizeiautos eine Flucht ermöglichen wollten? Warum gibt es davon keine Fotos? Oder hat man sie eher auf ihrer Flucht in die Garage umgeleitet, damit sie einfacher erlegt werden können?
Die Fotos erzählen jedenfalls eine völlig andere Geschichte als in der Zeitung stand.
geschrieben: 03.01.2010 20:37
 
 
 
 

da-20120204-emg
 
Die Jugendsport-Seite
SiegerKraftvoll und elegant

Lucas Käser  aus Schweinheim ist Parkour-Sportler. Mit Schwung und Eleganz überwindet er Hindernisse.
Die aktuelle Jugendsport-Seite hat das Team der Schülerzeitung "Das Netz" vom Hösbacher HSG gestaltet.

Hier geht's zur Jugendsport-Seite



Unsere Tipps für Sie
Main-Netz Stellenmarkt
RNR-Stellenmarkt
Im Main-Netz Stellenmarkt finden Sie aktuell über 40.000 Stellen aus der Region.
Sozialnetz
Sozial Ehrenamt
Sie suchen Rat & Hilfe - für sich oder für andere? Wir stellen Ihnen in einem umfassenden Online-Special das dicht geknüpfte soziale Netz Aschaffenburgs vor.


 


tk-20120204-pwk
 
VERANSTALTUNGSKALENDER
Februar 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829    
       

TELEFON- UND BRANCHENBUCH
Was suchen Sie?


Wo suchen Sie?



SUCHE IM RESSORT

Ergebnisse und Tabellen
Wer spielt wann?
Wer spielt gegen wen?
Wer spielte wie?
Wer steht wo?