Der Priester wird sich am Freitag, 14. Mai, selbst bei der Staatsanwaltschaft anzeigen. Bereits am Mittwochnachmittag, 12. Mai, nahm Generalvikar Hillenbrand mit der Staatsanwaltschaft Kontakt auf und kündigte die Selbstanzeige des Priesters an. Der Priester stellt sich mit diesem Schritt seiner Verantwortung für die Vorfälle aus den 1990er Jahren in vollem Umfang.
"Das Wissen um dieses unrechte Handeln hat mich über all die Jahre begleitet und belastet. Deshalb ist mein jetziges Eingeständnis ein später, aber wichtiger Schritt. Ich weiß, dass ich viele Menschen in der Pfarrei, wo ich so gerne war, schwer enttäusche. Ich bitte von Herzen um Vergebung und Ihr begleitendes Gebet", schreibt der Priester in einem persönlichen Brief an seine Pfarrgemeinde, den Generalvikar Hillenbrand am Donnerstag, 13. Mai, bei den Gottesdiensten in der Pfarreiengemeinschaft verlas.
Der Priester ist damit mit sofortiger Wirkung von seiner Aufgabe als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Kirchzell im Landkreis Miltenberg entbunden und in den Ruhestand versetzt. Nach den Gottesdiensten an Christi Himmelfahrt traf sich Generalvikar Hillenbrand mit den verantwortlichen kirchlichen Gremien der Pfarreiengemeinschaft in Kirchzell. Die Pfarradministration für die Pfarreiengemeinschaft Kirchzell übernimmt ab sofort vorübergehend Pfarrer Christian Wöber (Amorbach). POW






























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