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Yigg
13.05.2010 15:07 Uhr 5 Kommentare

Kirchzell: 62-jähriger Priester gesteht sexuelle Kontakte mit 15-Jähriger

Kirchzell, Kreis Miltenberg Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat einen 62-jährigen Priester der Diözese Würzburg mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben im Bereich der Diözese Würzburg entbunden und in den Ruhestand versetzt. Der Priester hatte am Mittwochnachmittag gegenüber Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand eingestanden, dass er Anfang der 1990er Jahre sexuelle Kontakte zu einer damals 15-jährigen Jugendlichen außerhalb seiner Pfarrei hatte.
Der Priester wird sich am Freitag, 14. Mai, selbst bei der Staatsanwaltschaft anzeigen. Bereits am Mittwochnachmittag, 12. Mai, nahm Generalvikar Hillenbrand mit der Staatsanwaltschaft Kontakt auf und kündigte die Selbstanzeige des Priesters an. Der Priester stellt sich mit diesem Schritt seiner Verantwortung für die Vorfälle aus den 1990er Jahren in vollem Umfang.

"Das Wissen um dieses unrechte Handeln hat mich über all die Jahre begleitet und belastet. Deshalb ist mein jetziges Eingeständnis ein später, aber wichtiger Schritt. Ich weiß, dass ich viele Menschen in der Pfarrei, wo ich so gerne war, schwer enttäusche. Ich bitte von Herzen um Vergebung und Ihr begleitendes Gebet", schreibt der Priester in einem persönlichen Brief an seine Pfarrgemeinde, den Generalvikar Hillenbrand am Donnerstag, 13. Mai, bei den Gottesdiensten in der Pfarreiengemeinschaft verlas.

Der Priester ist damit mit sofortiger Wirkung von seiner Aufgabe als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Kirchzell im Landkreis Miltenberg entbunden und in den Ruhestand versetzt. Nach den Gottesdiensten an Christi Himmelfahrt traf sich Generalvikar Hillenbrand mit den verantwortlichen kirchlichen Gremien der Pfarreiengemeinschaft in Kirchzell. Die Pfarradministration für die Pfarreiengemeinschaft Kirchzell übernimmt ab sofort vorübergehend Pfarrer Christian Wöber (Amorbach). POW


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Kommentare
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s1958
kein Ende
wie lange zahlen wir für solche NEWS noch Kirchensteuer??
Steht auf wenn ihr Freunde seid.......
geschrieben: 13.05.2010 16:29
kloesskopf
Jeden Tag kommen neue Sachen ans Tageslicht. Schlimm.
geschrieben: 13.05.2010 20:46
unbekannt
Überlegen warum
Es wird endlich Zeit nicht nur über die Abschaffung des Zölibates nachzudenken sondern auch endlich etwas zu tun: es abzuschaffen!
Gott sei Dank heisst Glaube nicht unbedingt Kirche. (katholische).
Die Frage nach dem WARUM ein katholischer Pfarrer/Priester eine Ehe nicht eingehen darf steht der Frage gegenüber WO dies in Stein gemeiselt wurde. WER hat dies geschrieben?
geschrieben: 13.05.2010 21:34
unbekannt
Skandal
Mit Sicherheit hat der Gemeindepfarrer jahrzehntelang gute Dienste geleistet in seiner Gemeinde, rechtfertigt es dennoch mit Sicherheit nicht solch ein Verhalten!!!
Das er sich nun mit 62 Jahren selbst anzeigt um sein Gewissen zu befriedigen...glaube ich persönlich nicht daran. Ist es nicht vielleicht viel mehr der Fall das die damals 15 Jährige an den Pfarrer herangetreten ist, damals hätte ihr mit Sicherheit keiner Glauben geschenkt oder?!? Oder hat ihn Tatsache sein schlechtes Gewissen geplagt und hatte er Angst das es doch noch nach 20 Jahren ans Tageslicht kommt...verjährt ist es ja eh (sofern es sich um einen Straftatbestand handelt...) und da er ja nun eh in den wohlverdienten Ruhestand gehen kann, passt doch alles zusammen!!! Da überlegt man sich doch mitlerweile wirklich weiterhin noch Kirchensteuer zu zahlen, nur schade das duch solch ein Verhalten die Kirche immer mehr in Mißgunst geräht!!!
geschrieben: 14.05.2010 20:13
@kelten
Warum und Wer den Zölibat "in Stein gemeißelt" hat ist umstritten, das Wo genauso. Fest scheint zu stehen: Es ist Kirchenrecht und steht nicht in der Bibel. In der Wikipedia unter Zölibat ist ein schnell zu lesender und informativer Text dazu.
geschrieben: 17.05.2010 09:13
 
 
 
 
 
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