Der Bayerische Gemeindetag hatte kürzlich beklagt, dass sich die neue Rundfunkgebühr als Kostentreiber für viele Kommunen erweise. Der BR sieht dies jedoch anders. Zahlreiche Gemeinden übersähen, dass für viele Fahrzeuge gar kein Beitrag anfällt. Sie wüssten auch nicht, dass sie jeweils ein Fahrzeug auf Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten anrechnen können.
Aufgrund von Vergleichen des alten und neuen Rundfunkbeitrags, die etliche Städte veröffentlichten, vermutet der BR, dass viele Kommunen bisher nicht alle Radios anmeldeten. »Die Daten, die bayerische Kommunen übermittelt haben, lassen vermuten, dass in den zurückliegenden Jahren sehr oft vergessen wurde, Autoradios und Internet-PCs anzumelden«, schrieb der BR. Stimmten die früheren Daten, hätten im Durchschnitt zwei Drittel der kommunalen Fahrzeuge kein Autoradio gehabt.
Seit Jahresbeginn bemessen sich die von Kommunen zu zahlenden Rundfunkbeiträge nach der Zahl ihrer räumlich getrennten Dienststellen, der dort Beschäftigten und der Anzahl der auf die Dienststellen zugelassenen Fahrzeuge. dpa
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