Beide Angeklagte lebten nach ihren Angaben vom Betteln. Sie haben mehrere Bagatell-Vorstrafen, durch Gewalttaten ist bisher keiner aufgefallen. Ihr Verbrechen führen sie auf Alkohol zurück. Im Rausch soll der Ältere vorgeschlagen haben, in das Haus im Münchner Landkreis einzubrechen.
Sie schlugen ein Fenster ein, auf dem Flur kam ihnen der 89 Jahre alte Ehemann entgegen, den sie schlugen, fesselten und einsperrten, nachdem sie ihm etwa 1 000 Euro abgenommen hatten. Im Schlafzimmer forderten sie von der 82-jährigen Frau deren Schmuck, bevor sie das Opfer ebenfalls fesselten. Die Frau konnte sich nach etwa 15 Minuten mit Hilfe einer Nagelschere befreien. Sie hatte durch die Misshandlungen eine Schädelprellung erlitten und zwei Zähne verloren. Der Prozess wird fortgesetzt.dpa
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