An diesem Mittwoch soll ein Auftritt der NPD in Regensburg stattfinden. Das Bündnis »Kein Platz für Nazis« will den Rechten dabei Paroli bieten.
Am Donnerstag (2. Juli) macht die rechtsextreme NPD in Würzburg halt. Bis zu 25 Personen hat die Partei für eine einstündige Kundgebung bei der Stadt Würzburg angemeldet, meldet der bayerische Rundfunk (BR). Würzburgs Pressesprecher Christian Weiß konnte bislang nicht sagen, ob die Stadt ein Veranstaltungsverbot in Betracht ziehe. Der BR zitiert Weiß: Mehrere Städte hätten dies versucht, "alle sind gescheitert". Der DGB ist auch in Würzburg aktiv und lädt für diesen Donnerstag zu einer Infomeile unter dem Titel »Würzburg ist bunt – für Demokratie und Toleranz« ein. Die »Provokation« einer NPD-Kundgebung werde man nicht »stillschweigend zur Kenntnis« nehmen, teilte der DGB mit.
In Bayreuth hat die Stadt am Dienstag eine Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und des Bündnisses »Kunterbunt« für diesen Donnerstag (2. August) genehmigt. Auch die NPD will sich an diesem Tag in Bayreuth treffen. »Bayreuth muss aufgrund seiner Vergangenheit besonders sensibel mit Neonazi-Veranstaltungen umgehen«, teilte das Bündnis »Kunterbunt« mit und spielte damit auf die Verstrickungen der Bayreuther Festspiele mit der NS-Herrschaft an. »Gerade jetzt in der Festspielzeit ist ein friedlicher, demokratischer und kraftvoller Protest unglaublich wichtig für das Ansehen unserer Stadt.«
dpa/mai
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