Bilderserie: Brand in Ziegelfabrik, Stefan Puchner (dpa)
Ein Brand in der Lagerhalle einer Ziegelfabrik in Balzhausen (Kreis Günzburg) hat am Sonntag einen Menschen das Leben gekostet. Wie die Polizei berichtete, wurde nach Abschluss der Löscharbeiten eine Leiche in der ausgebrannten Halle gefunden. Zudem wurde ein 32-jähriger Mann vermisst, der in einem Wohnwagen in der Halle des Firmengeländes gewohnt haben soll.
Dass es sich bei dem Toten um den Vermissten handelt, ist wahrscheinlich, konnte aber zunächst noch nicht bestätigt werden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, eine DNA-Analyse müsse nun die Identität des Toten klären.
Die 60 Meter lange Halle war am Sonntagmorgen aus zunächst unbekannter Ursache in Brand geraten und völlig ausgebrannt. 180 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Es ist nach ersten Schätzungen der Polizei ein Schaden von 150 000 bis 200 000 Euro entstanden. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Bei mindestens drei weiteren Bränden im Freistaat entstand jeweils Sachschaden, verletzt wurde jedoch niemand. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, geriet am Freitagmittag in München ein defekter Radiowecker im Badezimmer einer Fünfzimmerwohnung in Brand. Die 39 Jahre alte Bewohnerin kam gerade nach Hause und bemerkte noch vor der Haustür den Rauch. Das Badezimmer brannte vollständig aus, der Sachschaden wurde mit 150 000 Euro beziffert.
Ebenfalls mit einem Schrecken davon kamen fünf Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Samstagabend in Augsburg. Ein Passant hatte einen explosionsartigen Knall gehört, kurz darauf schlugen Flammen aus dem Kinderzimmerfenster im ersten Stock. Die Bewohner wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht.
Ein weiterer Brand ereignete sich auf einem Betriebsgelände in Würzburg. Ein beladener Sattelauflieger wurde dabei trotz der Löschversuche der Feuerwehr durch das Feuer komplett zerstört. Die Polizei in Würzburg vermutet, dass es sich um Brandstiftung handelt. Der geschätzte Schaden lag bei 150 000 Euro.
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