
Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge kam ein mit Schotter beladener Lastwagen in einer Kurve der Bundesstraße 154 Richtung Mondsee auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern. Obwohl der Transporter nur rund 40 Stundenkilometer fuhr, sei das für die Wetterlage wohl immer noch zu schnell gewesen. »Leider kam ihm genau da der Reisebus entgegen«, sagte Polizeisprecher Erwin Resch. Der Lastwagen rammte den mit 32 Urlaubern, der Reiseleiterin und dem Fahrer besetzten Bus. »Es war ein Glück, dass er nicht umgekippt ist«, sagte der Sprecher. Busunfälle endeten sehr schnell sehr tragisch.
Das Rote Kreuz brachte die Verletzten in die Krankenhäuser Salzburg und Bad Ischl. Die Freiwillige Feuerwehr St. Gilgen kümmerte sich um die übrigen Urlauber und versorgte sie im Feuerwehrhaus mit heißem Tee. Die Einsatzkräfte hatten bei der Bergung mit extrem starkem Schneetreiben zu kämpfen. »Das war wirklich eine Herausforderung für alle«, sagte Resch.
Der Reiseveranstalter schickte nach eigenen Angaben sofort Ersatzbusse und Mitarbeiter nach Salzburg. »Inzwischen geht es allen Gästen wieder relativ gut«, sagte Grimm. Er habe selbst mit einigen telefoniert; unter anderem sein Bruder sei bereits in Salzburg. Die meisten Urlauber seien bereits im Hotel in Salzburg. Dort habe sie auch ein Team des Roten Kreuzes psychologisch betreut.
Die Reisenden können sich nach Angaben von Grimm aussuchen, ob sie mit einem Bus noch am Dienstag, mit einem anderen am Mittwoch oder mit dem Zug zurückreisen wollen. »Die Kunden sind aber soweit gefasst und wollen alle morgen wie geplant mit dem Bus die Heimreise antreten.« dpa
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