Dem Förderkreis gehören nach den Worten des Vorsitzenden Helmut Schöler derzeit 122 Mitglieder an. Diese kümmern sich neben Spenden auch darum, das bürgerschaftliche Engagement für das Schlösschen aus der Barockzeit lebendig zu halten. Nachdem der Förderkreis zunächst um den Erhalt des Kulturdenkmals bemüht war, gehe es laut Schöler nun darum, den Betrieb dauerhaft auf breiter Basis sicherzustellen, weiterhin den Spendenfluss in Gang zu halten und auch die Museumsarbeit zu unterstützen.
In den Jahren 2006 und 2007 hatte der Förderkreis über 180 000 Euro an die Stiftung Schlösschen im Hofgarten überwiesen, um deren Kapitalstock zu stärken. Dies teilte Kassierer Dr. Norbert Stallkamp der Versammlung mit. Mit weiteren 30 000 Euro unterstützte der Förderkreis aktuelle Maßnahmen. Der Kapitalstock der Stiftung, in deren Trägerschaft das Schlösschen steht, lag Ende 2007 bei rund 580 000 Euro. Dazu habe der Förderkreis 380 000 Euro beigetragen. Vorsitzender Schöler sprach von einem stolzen Ergebnis. "Aber bis sich die Stiftung selbst trägt, ist es noch ein weiter Weg." Vorläufig werde der Betrieb der Einrichtung auf regelmäßige Zuwendungen der Stadt angewiesen bleiben, erklärte der Vorsitzende. Er rief die Mitglieder auf, weitere Unterstützer für den Förderkreis zu werben.
Helmut Schöler wurde bei den Vorstandswahlen im Verlauf der Versammlung als Vorsitzender bestätigt.
In Zukunft wollen wir die bisherigen Besucherzahlen noch steigern Dr. Jörg Paczkowski, Museumsleiter Dies gilt auch für Oberbürgermeister Stefan Mikulicz als stellvertretenden Vorsitzenden. Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein übernimmt künftig die Funktion des Kassenwarts. Sein Vorgänger Norbert Stallkamp sowie Dr. Benno Lehmann und Dr. Jörg Paczkowski werden den Vorstand als beratende Mitglieder verstärken. Weiterhin gehören dem Förderkreis-Vorstand Wolfgang Schuller, Friedrich Lehmkühler, Eckhard Lenz und Walter Scheurich an. Museumsleiter Jörg
Paczkowski erklärte, die jährlichen Sonderausstellungen seien ohne die Zuwendungen des Förderkreises nicht leistbar. Seinen Worten nach, gab es in 2007 knapp 6000 Besucher im Schlösschen. "In Zukunft wollen wir die bisherigen Besucherzahlen steigern."
Unter den Gästen waren 52 Gruppen mit amerikanischen Touristen, die einen Besuch im Schlösschen im Rahmen ihrer Kreuzfahrt gebucht hatten. Über den Stand der Arbeiten im Hofgarten-Park informierte Bürgermeister Stein. Derzeit laufe der dritte Bauabschnitt, deren landschaftsgärtnerische Arbeiten bis zum Sommer abgeschlossen sein sollen.
Auch am Gärtnerhaus werde es dieses Jahr noch Neuerungen geben, so Stein. So soll als Verbindung zur Terrasse ein Behindertenaufzug errichte werden. Zudem soll es zusätzlich ebenerdige Sitzplätze geben. Für all das stehen im städtischen Haushalt 260000 Euro bereit. Im kommenden Jahren sollen der Tempel, die Kapelle sowie Mauern und Zäune hergerichtet werden, kündigte der Bürgermeister an.
Oberbürgermeister Stefan Mikulicz lobte das bürgerschaftliche Engagement der Förderkreis-Mitglieder. "Sie tragen die Bedeutung des Schlösschens in die Bürgerschaft hinein." Der Oberbürgermeister betonte, auch die Kommunalpolitik stehe voll hinter dem Schlösschen. red






































