Laut Pressebericht ist der Aufzug barrierefrei und läuft nahezu geräuschlos. Verwalter Meikl sagte, dass der Aufzug eine Attraktion an sich sei: Die Fahrt in der verglasten Kabine eröffne eine schöne Aussicht.
Gastronomie, Museum, Falknerei, Souvenirverkäufer und weitere Anbieter auf der Burganlage haben laut Meikl vom Bau des Aufzuges und von der damit verbesserten Erreichbarkeit profitiert. "Wir bedienen die Sehnsucht der Menschen nach Historie", sagte Meikl. Auf Wertheim ist dieses Konzept der österreichischen Burganlage dem Pressebericht zufolge nur bedingt übertragbar, da die Festungsanlage Hohenwerfen großzügiger angelegt und weitgehend intakt ist.
Zweite Station war die Festung Kufstein, ebenfalls weitgehend intakt und groß. Ein 70 Meter langer Schrägaufzug mit einer Kapazität von neun Personen bindet sie an die Altstadt an.
Wir sind uns einig, dass wir mehr aus der Burg machen wollen. Stefan Mikulicz, Wertheimer Oberbürgermeister Der Geschäftsführer der Kufsteiner Gesellschaft für Kultur, Freizeit und Stadtmarketing, Dr. Gottfried Preindl, berichtete den Wertheimern dem Pressebericht der Stadtverwaltung zufolge von guten Erfahrungen mit der Aufstiegshilfe. Im Gegensatz zur Planungs- und Entscheidungsphase gebe es nun keine Kritiker mehr.
Dies gelte auch für das mobile Dach, das einen Teil der Festung überspannt und sie im Sommer zu einem wetterunabhängigen Veranstaltungsort macht. Auf dem Programm stehen Preindl zufolge Fußballübertragungen, Konzerte sowie Familien- und Firmenfeiern.
Während der Fahrt stellte Fachgruppenleiter Armin Dattler Alternativpläne von Seilbahn über Lift bis zur Rolltreppe vor. Laut Pressebericht der Stadtverwaltung habe sich dabei bei den Mandatsträgern die Auffassung durchgesetzt, dass keine dieser Varianten an die Vorzüge des Schrägaufzugs heranreiche.
Wichtige Kriterien seien Barrierefreiheit, Investitionskosten und Betriebsaufwand. Auch zur Überdachung des Burggrabens stellte die Verwaltung Skizzen vor. Eine dieser Varianten soll näher untersucht werden. red Über die Fahrt spricht der Gemeinderat am Montag, 23. Juni, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.






































