Beeilt: Zwei junge Frauen warten schon um 15.30 Uhr darauf, dass sie endlich auf den Festplatz dürfen. Sie sind aus Karlsruhe angereist und haben sich extra beeilt. Echte Pur-Fans? »Naja, eigentlich sind wir wegen der Vorband Unter Tagen da«, gestehen beide. Aber Pur aus der ersten Reihe zu sehen, ist auch nicht schlecht.
Eingekauft: Bela B. mag nur Roséwein. Das haben auch die Veranstalter am Freitag gelernt und sind kurzerhand noch mal einkaufen gefahren.
Frech: Bela B. war wohl etwas verunsichert, ob er bei diesem Festival richtig ist. Ein paar Mal lästerte er bei seinem Auftritt am Freitagabend über Pur: »Wollt ihr Abenteuerland hören? Dann kommt morgen wieder!«
Getäuscht: Einige Eisenbacher ärgern sich am Freitagabend über »den Idioten«, der seine Musik tierisch laut aufdreht. So laut, dass man jedes Wort trotz geschlossener Fenster noch im Wohnzimmer versteht. Erst später wird ihnen klar: das war kein Eisenbacher, das war Bela B.!
Lob: Ein dickes Lob gab es von Rettungsdienst und Polizei für die Veranstalter. Nur 35 Pur-Fans mussten wegen Schwächeanfällen versorgt werden. Drei Besucher kamen für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus. Laut Polizei verlief der Abend störungsfrei, auch der Shuttlebusverkehr zu den umliegenden Parkplätzen wurde gut angenommen.
Überzeugt: Pur spielt ab einer gewissen Zuschauermenge nur mit Leinwand. Deshalb wurde kurzfristig noch eine organisiert. Als Werner Reichert sich mit seinem Kran auf den Weg zum Festplatz macht, scheitert er am Ordner, der ihn partout nicht reinlassen will. Die Veranstalter konnten ihn aber doch noch überzeugen.
Vorbildlich: Ordnungsamtsleiter Martin Roos war mit dem Konzertverlauf zufrieden. »Bis auf ein paar Kleinigkeiten, die man noch verbessern könnte, ist alles gut gelaufen.« Die Pur-Fans hätten sich vorbildlich verhalten und die Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Ordnungsamt war einwandfrei.
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