Geradlinig und standfest
Mit zahlreichen Projekten und der Ganztagsschule habe Schneider das Schulprofil immer der Zeit angepasst. Der gute Organisator sei immer geradlinig und standfest gewesen, ruhig und sachlich. Das habe wesentlich dazu beigetragen, dass die Realschule angesehen und geschätzt sei.
Gramlich, so der Ministerialbeauftragte, habe seit 38 Jahren schon fast zum Inventar der Schule gehört. Als Lehrer für Mathematik und Physik sei er seit 1996 stellvertretender Konrektor und ab 2004 Stellvertreter des Schulleiters gewesen. Verbindlich und ausgleichend habe er Konflikte entschärft, engen Kontakt zu Schülern, Eltern und Kollegen gepflegt und immer ein offenes Ohr für ihre Nöte gehabt. Als kongenialer Partner des Schulleiters habe er dessen und eigene Ideen organisatorisch umgesetzt.
Seitz wünschte der künftigen Rektorin Gisela Pelikan ab dem neuem Schuljahr Kraft und eine glückliche Hand, dass Sie sich nicht nur auf den vorgegebenen Spuren bewegen, sondern auch ihre eigene Richtung finden möge. Pelikan war früher selbst Lehrerin an der Schule und wechselte 2004 an die Main-Limes-Realschule Obernburg, zunächst als zweite, dann als erste Konrektorin. Neue erste Konrektorin wird die 35-jährige Silke Bundschuh, die seit Februar 2008 als stellvertretende Leiterin der Realschule Marktheidenfeld Mathematik und Physik unterrichtete.
Schneider und Gramlich seien ein ideales Führungsduo gewesen, das Lücken hinterlasse, sagte Landrat Roland Schwing. Schneider habe der Realschule seinen Stempel aufgedrückt und sich nie verbiegen lassen. Beiden bescheinigte Schwing Kompetenz, Korrektheit und Kollegialität, die sie zu tragenden Säulen der Schule gemacht hätten.
Aus der Sicht des Personalrates betonte Christine Eberz, dass die beiden ehemaligen Pfadfinder vieles angestoßen und durchgesetzt hätten. Theresia Janssen sagte, dass der Elternbeirat den kurzen Dienstweg ins Chefzimmer geschätzt habe, ebenso die konstruktive und offene Art. In guter Erinnerung bei den Schülern würden zwei Chefs bleiben, die sich in ihrer Art deutlich unterschieden hätten, sagten die Schülersprecher Patrick Kohl, Nicole Riedlberger und Tatjana Stapf.
Weitere Grußworte sprachen Joachim Fertig (Johannes-Butzbach- Gymnasium), Friedrich Hermann (Stötzner-Schule,) Manfred Wedel (Förderkreis und Ganztagsbetreuung). Zum Abschluss segneten der evangelische Pfarrer Peter Neubert und der katholische Kaplan Stefan Michelberger Schneider und Gramlich durch Handauflegen. Schneider und Gramlich betonten den Beitrag, den allen zu einer gut funktionierenden Schule geleistet hätten. Wenn man sich auch manches anders gewünscht hätte, könne man doch ein wohl bestelltes Haus übergeben, sagte Schneider: »Es war toll mit Euch!« Musik machte das preisgekrönte Klarinettentrio aus Hanna Rosenberger, Ann-Sophie Wenzel und Karolina Vogt, der Countertenor Robert Foster, Matheo Radeck, der gemischte Chor Kleinheubach, die Tänzerinnen des Bewegungszentrums Miltenberg sowie Hans Hey, Sarah Leischner und Lena Starke mit Gedichten und Kurzvorträgen.
Manfred Seemann











































