Deshalb vergab der Bauausschuss des Kreistags gestern die Planung für einen Mehrzweckraum an das Marktheidenfelder Büro Redelbach, das sich 2005 im Rahmen der Mensaplanung und Nutzungsmöglichkeit für die St.-Kilian-Schule mit der FOS/BOS befasst hat.
Maßnahmen im Hauptgebäude
Im ersten Schritt ist heuer für 200 000 Euro vorgesehen, im Hauptgebäude die Laubengänge einzuhausen, die Fenster abzudichten, Sonnenschutz teilweise zu erneuern, die Fachräume zu modernisieren, Lehrerarbeitszimmer herzurichten und zwei WC-Anlagen zu sanieren.
Das muss in Einklang mit dem zweiten Schritt, dem Neubau des Mehrzweckraums, erfolgen. Die Kosten des neuen Pavillons werden auf 430 000 Euro geschätzt. Außerdem wird das ehemalige Berufsschulgebäude für 280 000 Euro hergerichtet.
Wie geht es weiter mit der geplanten Sanierung der Realschule in Marktheidenfeld? Landrat Thomas Schiebel informierte darüber gestern im Bauausschuss des Kreistags. Dieser empfiehlt dem Kreisausschuss, die Objektplanung für die Realschule mit einer geschätzten Gesamtsumme von 14,9 Millionen Euro aus fördertechnischen Gründen europaweit auszuschreiben.
Grundlage ist die in den letzten Jahren vom Architekturbüro Alfred Wiener erstellte Bestandserfassung mit Vorschlag für eine Sanierungsmöglichkeit. Der Planer wird in der nächsten Sitzung abschließend seine Ergebnisse vorstellen. Parallel dazu soll das nötige Vergabeverfahren vorbereitet werden.
Schiebel sagte, in der Kreistagssitzung am 18. November sei beschlossen worden, im Vorgriff auf die Erweiterung und Generalsanierung der Realschule die Fluchtwegesituation zu verbessern. Damit das zeitnah geschehen könne, die Maßnahmen aber dem späteren Gesamtsanierungs- und Erweiterungskonzept nicht entgegen stehen, sei es sinnvoll, auch kurzfristig anstehende sicherheitsrelevante Maßnahmen mit dem künftigen Planer zu machen. sys





































