Fünf der Schüler beginnen im September eine Regelausbildung - als Fachverkäufer Konditorei, Schreiner, Metzger, Fachlagerist sowie Pflegeassistent oder Gärtner. Eine weitere Ausbildung zum Fachwerker Schreiner läuft in Verbindung mit der Sonderberufsschule Don Bosco in Würzburg. Drei Schüler machen ein berufsvorbereitendes Jahr (BVJ) an der Sonderberufsschule Don Bosco, zwei gehen ans Berufsförderzentrum (BfZ) Lohr und einer hat ein Jahrespraktikum in der Altenpflege.
»Sie haben alle eine Perspektive«, bedeutete die Schulleiterin. Das ist das eigentliche Ziel der Sonderschule. In den Jahrgangsstufen 7 bis 9 liefen regelmäßig betriebliche Praktika, wobei sich Brigitte Krückel über die meist positiven Rückmeldungen der Unternehmen besonders freute. Zur erfolgreichen Ausbildungsvermittlung arbeitet die St.-Kilian-Schule sehr intensiv mit der Agentur für Arbeit zusammen, die in der Schule selber beratend präsent ist.
Den Schülern attestierte die Schulleiterin: »Ihr habt bewiesen, dass ihr euch für eine Sache voll einsetzen könnt«. Der von elf der zwölf Schüler erfolgreich abgelegte externe Abschluss an der benachbarten Hauptschule in Deutsch, Mathematik, GSE (Geschichte, Sozialkunde, Erdkunde) und Arbeitslehre rundete das Gesamtbild ab, weil das die in den letzten Jahren höchste Erfolgsquote war. »Wir werden die Schule vermissen«, sagte Erik-Paul Thurau als einer der zwölf Absolventen in seiner kurzen Ansprache und versicherte, »wir stellen uns den neuen Herausforderungen«. Dank an Eltern und Lehrkräfte, auf die sich die Schüler verlassen konnten, formulierte Denise Rosenberger.
Neben Jens Leimeister, dem besten Schüler, erhielt auch Denise Rosenberger ein Buchpräsent für ihre herausragenden schulischen Leistungen. Als beste Sportler ausgezeichnet wurden Manuel Geis, Martin Krug und Kevin Müller.
Klassenlehrerin Liselotte Ringering freute sich über die Ausbildungs- und Berufsperspektiven ihrer Schüler und wollte ansonsten ihre Rede nicht ausufern lassen, denn »alles wurde meinerseits im Laufe der Jahre schon gesagt«. Dafür meinte die Elternsprecherin Anja Rosenberger, die Eltern seien »verdammt stolz auf euch«. Den Schülern gab sie mit auf den Weg: »Gebt eure Träume und Ziele nicht auf und glaubt an euch«. Nötig sei, seine eigenen Schwächen zu akzeptieren, zugleich aber auch die eigenen Stärken auszubauen. Jeder habe dazu eine echte Chance.
Elternbeiratsvorsitzende Gabi Nätscher meinte, der gute Abschluss des Jahrgangs mache anderen Mut, es auch zu schaffen. Den Absolventen rief sie zu, »ihr werdet euren weiteren Lebensweg gestalten«. Die beiden Schülersprecher Teresa Nätscher und Franziska Utmelleki, die ihren Abschluss noch vor sich haben, zogen aus dem vorbildlichen Ergebnis die Lehre, es sei lohnend, sich auf den Arsch zu setzen und zu lernen.
Die musikalische Umrahmung der Feier vor 60-köpfigem Publikum aus Eltern, Schülern und Lehrern besorgten Claudia Hermann (Querflöte) und Konrad Liebler (Gitarre) sowie Gerlinde Ritter mit Schülern (Trommel).
Ulf Kampfmeier






































