Das Areal fällt jetzt an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Oberstleutnant Haager übergab dem BImA-Hauptstellenleiter für Verwaltungsaufgaben in Bayern, Karl-Heinz Walker, einen großen goldenen Schlüssel als Symbol für den nun uneingeschränkten Zutritt zu dem Gelände, das bisher streng abgeriegelt war.
In den Leighton Barracks sieht die Stadt nun eine große Chance. Zum einen soll auf den Flächen ein neuer Stadtteil entstehen. Zum anderen will Bayern bis zu 39 Hektar des Areals kaufen, um es für die Erweiterung der Würzburger Universität zu nutzen. Deren Präsident Axel Haase sprach von einem "wichtigen Meilenstein". Er kündigte an, dass seine Hochschule bereits im Herbst mit Umbauten und Sanierungen vorhandener Gebäude beginnen will.
Die US-Army hat das Land vom Nazi-Terrorregime befreit. Paul Beinhofer, Regierungspräsident Die Uni will dadurch Kapazitäten schaffen, um den ab 2011 erwarteten Ansturm durch den doppelten Abiturjahrgang bewältigen zu können. Der Freistaat Bayern stellt dafür 24 Millionen Euro bereit. Für diese erste Ausbauphase ist die Verlagerung der Mathematik, der theoretischen Naturwissenschaften, des Sprachenzentrums sowie Teile der Fakultäten für Biologie und der Philosophischen Fakultäten auf das Leighton-Areal geplant. Auch die Uni-Bibliothek oder das Rechenzentrum nutzen Kasernengebäude.
In den ehemaligen Wohnhäusern von Offizieren sollen die Graduiertenschulen der Universität eine neue Heimstatt finden. Eine zweite Ausbauphase sieht ab 2011 die Schaffung eines Geisteswissenschaftlichen Zentrums vor. Dort sollen die Fächer Altertumswissenschaften, Philosophie, Katholische Theologie und Geschichtswissenschaften vereint werden. Die Uni-Einrichtungen sollen einen "offenen Campus" bilden zu dem auch ein Hotel für Gastwissenschaftler und Kongressteilnehmer gehört. dpa/red







































