"Der Freistaat Bayern hat dort seit 2004 Baurecht. Man muss irgendwann einmal akzeptieren, dass Entscheidungen gefallen sind. Tagträumereien helfen nicht weiter", fand Rosenthal gestern deutliche Worte in Richtung der Gegner einer FH-Erweiterung an der geplanten Stelle.
Eine Bürgerinitiative "Alandsgrund" fordert mit Unterstützung der Würzburger Grünen und der ÖDP, die FH-Erweiterung auf die frei werdenden Flächen der Leighton Barracks zu verlagern, wo auch die Universität Würzburg eine Ausdehnung plant. Im Juni sind die Würzburger Bürger zur Abstimmung über den Standort aufgerufen. OB Rosenthal erklärte gestern, er werde sich persönlich dafür einsetzen, dass der Freistaat ab Herbst wie geplant mit dem 29 Millionen Euro teuren Neubau beginnen kann.
Die Forderungen der Gegner bezeichnete er als "Störfeuer" bei den Verhandlungen mit der Staatsregierung über den Ankauf der 39 Hektar Konversionsflächen für die Universität. "Wir müssen ein verlässlicher Partner für den Freistaat sein. Wenn wir als unsichere Kantonisten dastehen, sind wir schnell draußen. Das ist die politische Realität, die man zur Kenntnis nehmen muss", sagte Rosenthal. rick




































