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24.02.2013 13:33 Uhr 1 Kommentare

Haftbefehl gegen Mutter - Frau vor der Tat in psychiatrischer Behandlung

Familiendrama mit zwei toten Kindern in Aschaffenburg-Damm Gegen die Mutter zweier am vergangenen Donnerstag ertränkter Kinder in Aschaffenburg-Damm hat ein Ermittlungsrichter am Sonntag Haftbefehl erlassen. Gegen sie wird nun wegen Mordes ermittelt. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass die 32 Jahre alte Frau vor der Tat bereits in psychiatrischer Behandlung gewesen ist.



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Doppelmord in Damm
Doppelmord in Damm
Doppelmord in Damm

Bilderserie vom Tatort: Stefan Gregor/Ralf Hettler/dpa

Die 32 Jahre alte Frau ist offenbar psychisch krank. Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg hat eine Sachverständige mit der Begutachtung der 32-Jährigen hinsichtlich ihrer psychischen Verfassung zur Tatzeit beauftragt. Die Tatverdächtige wurde nach Angaben der Ermittler bis vor kurzem in einer psychiatrischen Klinik behandelt, vermutlich in Köln, wie Mediern spekulieren, die Ermittler sagen lediglich "außerhalb Bayerns". Zur Tat vernommen haben die Ermittler die Frau noch nicht.

Nach einer Notoperation liegt sie weiter im Krankenhaus, ihrer psychischen Verfassung erlaubt derzeit keine Vernehmung. Polizei und Staatsanwaltschaft meinen, dass sich die Frau ihre schweren Verletzungen selbst zugefügt hat. Vermutlich mit einem Messer wollte sie sich das Leben nehmen. Zuvor soll sie ihre beiden zwei und vier Jahre alten Töchter ertränkt haben, davon gehen die Ermittler aus.

Ein Ermittlungsrichter hat am Sonntag deshalb Haftbefehl gegen die Frau erlassen. Gegen sie wird nun wegen Mordes ermittelt. Bisherige Rekonstruktionen des Tatgeschehens haben einen dringenden Tatverdacht gegen die Mutter ergeben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Sonntag mit.

Lothar Schmitt, der Leiter der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft, sprach am Sonntag von einem »äußerst dramatischen, menschlich zutiefst tragischen Tatgeschehen«, dessen Aufklärung durch Staatsanwaltschaft, Polizei und Rechtsmedizin der Universität Würzburg bereits weit fortgeschritten sei.

Zu Medienberichten, wonach die Frau einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, wollte Schmitt sich nicht äußern. Der leitende Oberstaatsanwalt wandte sich gegen »jegliche Spekulationen über Verantwortung und Schuld«. Das verbiete der derzeitige Stand der Ermittlungen, »erst recht aber der Schutz der Opfer und aller Betroffenen«.

Der 33-jährige Ehemann hatte laut Polizei seine leblosen Töchter  und die schwer verletzte Frau am Donnerstag bei der Heimkehr von der Arbeit gefunden. Die Familie war erst vor einigen Wochen wegen eines Jobwechsels des Mannes aus Köln in den Aschaffenburger Stadtteil Damm gezogen, wo sie ein Einfamilienhaus gemietet hatte.

Obwohl rein äußerlich keine Verletzungen feststellbar waren, war schnell klar, dass die Kinder eines gewaltsamen Todes gestorben waren. Eine Obduktion am vergangenen Freitag ergab als Todesursache Ertrinken. Ob die Kinder zuvor betäubt worden waren, wird eine toxikologische Untersuchung klären.

Sobald ihr Gesundheitszustand dies zulässt, soll die mutmaßliche Täterin in eine Haftanstalt mit psychiatrischer Abteilung oder in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert werden, sagen die Ermittler. Zum Motiv gibt es weiterhin keine gesicherten Erkenntnisse.
 

red (Quellen: Lothar Schmitt, Leitender Oberstaatsanwalt,
Karl-Heinz Schmitt, Erster Polizeihauptkommissar


BR-Bericht zum Familiendrama


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Der Herr Oberstaatsanwalt
meint sich anmaßen zu müssen, der Bevölkerung ein Denkverbot und einen Maulkorb zu verordnen. Zum Glück muss dieses Verbot niemand beachten.
Wer hier sicher nach seiner Verantwortung zu hinterfragen ist, ist die psychiatrische Klinik, welche die Mutter offenbar nicht geheilt entlassen und somit wieder auf ihre Kinder losgelassen hat.
geschrieben: 25.02.2013 10:10
 
 
 
 

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