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03.12.2012 11:23 Uhr 6 Kommentare

Am Neujahrsmorgen 17-Jährigen niedergestochen

Prozessauftakt gegen 22-Jährigen in Aschaffenburg 
Am Neujahrsmorgen gegen 5.15 Uhr soll ein heute 22-jähriger Türke im Aschaffenburger Rossmarkt vor dem McDöner nach Beleidigungen und Schlägen mehrmals auf einen 17-Jährigen eingestochen und ihn schwer verletzt haben. Am Montag hat der Prozess gegen den jungen Mann begonnen, der sich zunächst nicht zu der Tat äußerte.
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Staatsanwalt Michael Müller, der dem Angeklagten versuchten Totschlag vorwirft, hatte die Auseinandersetzung vor dem Imbiss »McDöner« so geschildert: Ohne jeden Anlass sei der Angeklagte plötzlich auf den damals 17-Jährigen losgegangen, habe diesen durch Beleidigungen provoziert. Später habe der Angeklagte sein Klappmesser aus der Hosentasche gezogen und mehrmals auf sein Gegenüber eingestochen. Aufgehört habe er damit nur, weil zwei Zeugen weitere Stiche verhindert hätten.
Kein unbeschriebenes Blatt
Bei der Aussage des durch Messerstiche Verletzten klang die Sache längst nicht mehr so eindeutig: Der 18-Jährige ist bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt mehr. »Zwei- oder dreimal«, sagt er, sei er selbst auch wegen gefährlicher Körperverletzung aufgefallen. Einige Sozialstunden habe er deswegen ableisten müssen und auch vier Tage im Würzburger Jugendarrest verbracht.
Am frühen Neujahrsmorgen hat sich ein Streit wohl wieder einmal hochgeschaukelt: Nach der durchzechten Silvesternacht - wie er sich erinnert, hatte er Bier und zahlreiche Schnäpse getrunken - war der später Verletzte mit einigen Freunden eigentlich schon auf dem Heimweg.
Stiche und Schläge
Durch einen unglücklichen Zufall liefen sich der Angeklagte und sein angebliches Opfer im Roßmarkt über den Weg. Es kam dabei, wie es unter dem Einfluss von Alkohol immer wieder passiert, erst zur einer verbalen, dann zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Irgendwann muss wohl der Angeklagte sein Klappmesser gezogen haben.
»Wir haben uns angeschaut und uns gegenseitig beleidigt«, schilderte der heute 18-Jährige den Ablauf. »Ich stech dich ab«, habe der Angeklagte ihm gedroht und ihm das Messer gezeigt. Er sei davon aber wenig beeindruckt gewesen: »Versuche es doch«, habe er dem anderen gesagt.
Damit schien die Sache zunächst einmal verpufft zu sein: Der Angeklagte ging wohl in Richtung Herstallturm weiter. Wenige Minuten später sei er aber zurückgekommen, berichtete der heute 18-Jährige: »Wir müssen reden«, habe er gesagt und dann seien sie in Richtung Colos-Saal gelaufen.
Ein Kumpel des später Verletzten sagte später bei der Polizei aus, ihm sei bereits in diesem Moment klar gewesen: Die beiden Widersacher werden sich gleich prügeln. Was im Einzelnen geschah, weiß aber auch das mutmaßliche Opfer heute nicht mehr: Nachdem er den ersten Stich abbekommen habe, habe er wohl mit der Faust kräftig zugeschlagen - ein Jahr sei er früher Boxer gewesen.
Keine Erklärung hatte das mutmaßliche Opfer dafür, warum auch der angebliche Angreifer Verletzungen hatte, die auf ein Messer zurückzuführen sind: Er selbst, sagt der heute 18-Jährige, habe in der Silvesternacht auf jeden Fall kein Messer dabei gehabt.
Voller Blut
Der junge Mann, der im Prozess auch als Nebenkläger auftritt, kann sich nach seiner Darstellung nur daran erinnern, dass er plötzlich auf dem Boden lag und voller Blut war. Im Aschaffenburger Klinikum musste er noch am selben Tag operiert werden; knapp zwei Wochen habe er danach im Krankenhaus verbringen müssen.
Der Prozess wird am Mittwoch um 9 Uhr fortgesetzt. Bis Mitte Dezember sind sechs Verhandlungstage vorgesehen. Wolfgang Dreikorn
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Kommentare
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???
Sechs Verhandlungstage???? Schiebt die Kerle ab! Iss billiger .
geschrieben: 03.12.2012 13:04
Es hätte .....
....noch schlimmer kommen können. Nämlich dann, wenn der Täter zur Tatzeit noch nicht 21 Jahre alt gewesen wäre.
Dann wäre das Unding passiert, dass wie in diesen Fällen dann üblich für bis zu 21-Jährige das sog. Jugendstraftrecht angewendet wird. Dann müssen nur noch der für die Jugendgerichtshilfe zuständige Sozialarbeiter und der Richter weichgespülte 68er sein, und schon kann sich der Täter auf eine ganz laue Strafe freuen.
geschrieben: 03.12.2012 13:53
leider deuschlandweit
Hier in AB noch ein einzelfall,bald wir es mehr werden.Im Ruhrgebiet schon fast täglich. Die Medien verschweigen alles, damit nichts auf fällt das es schon so schlimm ist in Deutschland.
Fragt mal die Polizisten was bei uns abgeht.Die drehen sich schon weg, wenn
mehre Migranten auftauchen bzw zustechen.
Armes Deutschland,Armes Europa.
Die " Schlafschafe" oder "Sheople" merken es erst wenn sie selbst Opfer werden. Dann ist alles zu spät.
[...] An der mit eckigen Klammern gekennzeichneten Stelle wurde der Kommentar von der redaktion um einen Satz verkürzt, weil dieser eine Pauschalverurteil enthilet.
geschrieben: 04.12.2012 15:42
Ja....
Wenn hier nicht langsam konsequent gegen kriminelle Ausländer mit sofortiger Auswesung vorgegangen wird können wir uns beglückwünschen.

In Geschäften gehen schon " die kleinen Paschas " die Kassiererinnen an weil die brave Schwester das Plätzchen bekommt und nicht er.

In der Schule betiteln diese Gören die Lehrerin ungestraft als Hure und schlagen, treten und bespucken deutsche Mitschüler.

Anscheinend wird da nicht groß was unternommen weil jeder Angst hat als ausländerfeindlich zu gelten.

M a n m u s s s i c h d a s m a

l v o r s t e l l e n.

I m e i g e n e n L a n d ! ! !

Man kann es unserer Polizei noch nicht einmal verdenken wenn sie wegsieht.

Stellenabbau,kümmerliche Ausrüstung ( die auch noch selbst bezahlt werden muss ) und ein mickriges Gehalt...

Mal ehrlich,wer von uns möchte dafür sein Leben und seine Gesundheit aufs Spiel setzen.

Solange unsere Regierung und Justiz die Gangster schützt und stärkt.
geschrieben: 04.12.2012 16:07
Grün
Solange es die "Grünen" gibt, geht es denen sehr gut in Deutschland. Kein Wunder, ihre Stimmen werden ja gebraucht. Von den Hippis sind ja nicht mehr viel übrig und die Wehrpflicht ist auch ausgesetzt. Also, wer soll sonst noch Grün wählen?
geschrieben: 04.12.2012 17:29
Weder Grün noch Braun
Ausländer dürfen hier nicht wählen !
geschrieben: 04.12.2012 19:36
 
 
 
 
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