Wo der Weg einmal hinführen kann, zeigten die herausragenden Leistungen von Melanie Villa Duran und Thorsten Hellmich (Ritter Rost). Eingebunden in die Geschichte von Liebe und dem Kampf gegen das Böse - die Idee dazu stammte von Christiane Herdle - konnten die Solisten mit ihren Tanzstilen glänzen.
Beeindruckend, wie die Tai-Chi-Weltmeisterin Marie Hock-Westhoff als Ananda die Musik von "Buddha bar" fließend und mit höchster Anmut umsetzte. Die Töchter von Ananda, dargestellt von Jacenan de Magalhaes (Leila, wunderschön die Abschiedsszene), Christina Sauerwein (Maya), Amelie Leimeister (Daphne) und Melanie Villa-Duran (Elisa), erlagen dem schmierigen Charme von Prinz Protz, lasziv dargestellt von Prinz Martin von Talbot-Krüssow, oder wurden von ihm schlicht betäubt. Nur der ältesten Tochter, Joya Göttergold, von Christiane Betz mit geschmeidigem Bauchtanz interpretiert, gelang es, das Gute in Prinz Protz zu wecken.
In fantasievollen Kostümen boten die Solisten in der Maintalhalle hohe tänzerische Leistung in unterschiedlichsten Ausdrucksformen, allen voran Melanie Villa Duran, die ihrer Elisa im Solo tänzerisch Seele einhauchte, und Thorsten Hellmich, der mit seinem so leicht wirkenden, ausdrucksstarken Tanz den Ritter Rost so sympathisch darstellte. Mit den Auftritten der Sopranistin Diva Agata Bonafè Mongiovì und des Tenors George Bitzios wurden in dieser gelungenen Aufführung auch die Ohren des tanzbegeisterten Publikums verwöhnt. Bernd Bauer






































