Monika Lang ist überrascht von ihrem Erfolg. Die inzwischen 17-Jährige fotografiert seit rund drei Jahren, "weil es Spaß macht", und hat zuvor erst einmal an einem Wettbewerb in Unterfranken teilgenommen. "Ich wusste gar nicht, dass es diesmal bayernweit ist", sagte sie gestern unserer Zeitung. Der Laufacher Fotoclub, bei dem sie seit 2006 Mitglied ist, habe die Bewerbungsformalien übernommen.
Irgendwann sind die Küken ganz von selbst auf die Hand gesprungen. Monika Lang, bayerische Fotomeisterin Auf den Titel ist die Schülerin, die die elfte Klasse der Fachoberschule in Aschaffenburg besucht und sich vorstellen kann, später "etwas fotografisches" zu machen, auf jeden Fall "stolz". Die Konkurrenz war "gut", sagt sie, die zweit- und drittplatzierten Bilder, darunter eine Perspektiven-Aufnahme, haben sie beeindruckt.
Ente Herrmann und Freundin Isabell, die auf dem Siegerbild zu sehen sind, haben sich bei Monika Lang im Garten kennengelernt. Dorthin kamen die Entenküken der Nachbarn ab und zu zum Schwimmen im Teich. "Am Anfang waren sie sehr scheu", erzählt Monika, "aber irgendwann sind sie ganz von selbst auf die Hand gesprungen."
Klaus Wöhner, Vorsitzender des DVF Bayern, sparte nicht mit Lob. "Wir haben so viele Autoren wie noch nie", betonte der Vorsitzende und gab für die Zukunft eine Richtung vor: "Ich interessiere mich nicht für Superfotos. Heimat-Dokumentation ist die wichtigste Säule unseres Verbands."
Monika Langs Siegerbild ist auf der Landesfotoschau noch bis Sonntag im Amberger Congress-Centrum zu sehen. Die Ausstellung bietet bei freiem Eintritt 260 preisgekrönte Bilder von Amateurfotografen. Die Bilder der Laufacher Club-Fotografen werden auch bei der Jahresfotoausstellung in den Herbstferien in der Laufacher Schulturnhalle zu sehen sein. Parallel dazu wird die DVF-Wanderausstellung Meisterfotos gezeigt. red/SMdA





































