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Grafiken Bahnbauprojekt Schwarzkopftunnel im Spessart, Anja Bretzigheimer
Eine weitere große Forderung hat die Gemeinde noch gestellt: Dass die Lastwagen von der Baustelle nicht durch den Ort fahren. Statt über die Staatsstraßen 2317 zu den Deponien am Falkenberg und Schwarzkopf zu fahren, sollten sie über eine eigene Baustraße durch den Wald geführt werden, lautet der Vorschlag der Gemeinde.
Immerhin 34 000 Lastwagenfahrten seien nötig, um den Abraum aus dem Tunnel auf den Berg zu fahren, so Englert. Ob der Vorschlag der Gemeinde angenommen wird, erfährt er erst mit dem Planfeststellungsbeschluss vom Eisenbahn-Bundesamt, den er daher mit Spannung erwartet.
Für die Pendler aus Wiesen, Wiesthal, Jakobsthal und anderen Orten will die Gemeinde am neuen Haltepunkt einen Park-and-ride-Platz anlegen. Problematisch wird allerdings die Übergangszeit, denn Stellplätze für Autos werden dort entstehen, wo jetzt noch die Bahngleise liegen. Der Bau des Parkplatzes kann also beginnen, wenn der Zugverkehr auf der alten Strecke ruht und die Gleise abgebaut sind. Daher muss eine Übergangslösung gefunden werden. So sollen zum Beispiel die Parkplätze an den Tennisplätzen genutzt werden.
Große Chancen bietet der neue Tunnel auch durch die Tatsache, dass mit der Verlegung das ganze Areal rund um den Bahnhof für die Ortsentwicklung zur Verfügung steht. Konkrete Pläne dafür hat die Gemeinde aber noch nicht. Der denkmalgeschützte Bahnhof wurde bereits vor einiger Zeit zusammen mit weiteren 400 Bahnhöfen an ein internationales Finanzkonsortium verkauft. Die Bahn selber ist dort nur noch Mieter. Josef Pömmerl







































