Mit solchen Beispielen durften die Firmbewerber von Wiesen und Heinrichsthal am Wochenende Glauben begreifen. Acht junge Menschen zwischen 20 und 34 Jahren waren aus Essen, Herne, Münster, Meiningen und Karlsruhe angereist, um einen Tag lang mit den Jugendlichen Firmvorbereitung zu gestalten. Die Katecheten gehören der Gemeinschaft Totus Tuus an (www.totus-tuus.de). Außer Jugendcamps und Wallfahrten organisieren etwa 100 Laienmitglieder dieser Gruppe in ihrer Freizeit auch Firmwochenenden.
Einen Crash-Kurs durften die Jugendlichen am vergangenen Samstag im Pfarrhaus Wiesen erleben. Mit ihren Lebenszeugnissen motivierten die Gäste die Jugendlichen, über ihren eigenen Lebensweg und -plan nachzudenken.
Neben Katechesen, Liedern, Gebeten und Rosenkranz basteln, gab es auch viel Zeit für Bewegungs- und Kommunikationsspiele, Schneeballschlachten und Ballspiele im Freien.
Im Drama »Adam & Eve« wurde das Thema Versuchung, Sündenfall und Vertreibung aus dem Paradies theatralisch gelungen dargestellt. Das junge Publikum hatte Gelegenheit zum Lachen, aber auch zum Nachdenken.
Die Schauspieler arbeiteten die Szenen im anschließenden Gespräch auf und erklärten die Auswirkungen auf das eigene Leben. Die Themen führten behutsam zum Sakrament der Versöhnung hin, dass Pfarrer Pavel Anishchyk am Nachmittag den Jugendlichen spenden durfte. Die jungen Leute konnten spüren: »Beichten tut gar nicht weh.«
Die Essenz, die die Firmlinge mit nach Hause nahmen, war die Lehre: »Ich bin einzigartig! Gott liebt mich, wie ich bin!« und: »Ich kann jederzeit zu Gott zurückkehren!«.
Christian Schulte, der Leiter der Gruppe Totus Tuus, legte diese Sätze den Elf- und Zwölfjährigen ans Herz. Er verband damit den Wunsch, dass diese Gewissheit in späteren, vielleicht auch schwierigen Zeiten in Erinnerung gerufen werden kann.
Ein gemeinsamer Gottesdienst mit der Pfarrgemeinde Wiesen, musikalisch umrahmt von den geisterfüllten jungen Menschen der Evangelisationsgruppe, rundete den erfahrungsreichen Tag ab.
red





































