Von Fahrzeugdach eingeklemmt
Der 23 Jahre alte Fahrer des VW-Busses und sein 25 Jahre alter Kollege, der hinter ihm saß, wurden von dem niedergedrückten Fahrzeugdach eingeklemmt. Sie kamen ums Leben. Eine 24-jährige Beamtin und ein 25 Jahre alter Polizist, die ebenfalls im Bus saßen, kamen mit leichteren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der 61-jährige Fahrer des Silozugs, von dem nur bekannt ist, dass er aus Baden-Württemberg kommt, wurde ebenfalls leicht verletzt in eine Klinik gebracht.
Die Getöteten gehörten zu einem Zug von Bereitschaftspolizisten, die zur Unterstützung örtlicher Beamter nach Aschaffenburg geschickt worden waren. Zwischen 13 und 18 Uhr halfen sie am Donnerstag bei Geschwindigkeitskontrollen und überprüften an der Bundesstraße 469 Lastwagen. Über die Herkunft der zwei getöteten Polizisten machte das Würzburger Präsidium auf Anfrage keine Angaben.
Ein Autofahrer aus Duisburg, der hinter dem Dienstwagen der Polizei fuhr, konnte einen Zusammenstoß mit dem Silozug nur dadurch vermeiden, dass er seinen Audi gegen die Mittelleitplanke lenkte. Der Mann am Steuer kam ebenso wie seine Beifahrerin mit dem Schrecken davon. Die Unfallstelle erstreckte sich über eine Länge von rund 150 Metern.
Behinderungen bis in die Nacht
Die Autobahn war in Richtung Würzburg bis 3 Uhr in der Nacht komplett gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Marktheidenfeld abgeleitet. In Richtung Frankfurt war die Autobahn nur über den Standstreifen befahrbar.
Feuerwehrleute aus Wertheim, Waldbrunn, Uettingen und Helmstadt hatten die Unfallopfer aus dem total zerstörten VW-Bus geborgen. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um die Einsatzkräfte und um Zeugen. Der bayerische Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) informierte sich als Dienstherr der Beamten vor Ort.
Weil die Autobahn gesperrt war, rollten bis in die Nacht hinein unzählige Lastwagen durch das Aalbachtal, um in Helmstadt wieder auf die Autobahn zu fahren. Susanne Gilg





























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