Die «Mehrzahl der bildenden Künstler in Deutschland» würde eine zweite Amtszeit Neumanns begrüßen, was sich «für alle Kulturschaffenden äußerst positiv auf ihre Arbeit auswirken» würde. Der BBK bittet daher die Parteivorsitzenden, «dies bei den Verhandlungen um eine neue Bundesregierung zu berücksichtigen».
Der BBK ist nach eigenen Angaben mit 10 000 Mitgliedern der größte Künstlerverband Europas. Zuvor hatten auch schon der Deutsche Kulturrat als Spitzenorganisation der Bundeskulturverbände sowie der FDP-Kulturpolitiker Hans-Joachim Otto, der auch Vorsitzender des Bundestagskulturausschusses ist, dafür plädiert.
In einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an die Vorsitzenden der künftigen Koalitionsparteien CDU und FDP, Angela Merkel und Guido Westerwelle, heißt es, Neumann habe sein Amt «erfolgreich und mit großer Kompetenz» ausgeübt. Als er vor vier Jahren erstmals mit dem Amt eines Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien beauftragt worden sei, «reichte die Reaktion der bundesdeutschen Kulturszene von Überraschung bis hin zu unverhohlener Skepsis».
Solche Vorbehalte seien längst einer «breiten Zustimmung und Anerkennung» gewichen, meinen die Verbandsvorsitzenden Werner Schaub und Annemarie Helmer-Heichele. Neumann habe sich «uneingeschränkt eingesetzt für die bundesdeutsche Kultur», vor allem habe er «immer ein offenes Ohr für die Kreativen».





































