Die damals in Würzburg und Nürnberg entstandenen Ortsgruppen von Wittek-Anhängern kamen wöchentlich zusammen, um "Offenbarungen" vom Tonband anzuhören. Aus diesen Zellen wurde 1977 das "Heimholungswerk Jesu Christi".
Damals habe sich die Ideologie des Werks mit verschiedenen esoterischen Elementen bis hin zum Ufo-Spiritismus angereichert, schreibt die Evangelische Zentralstelle in ihren "Kompakt-Infos" übers UL vom April 2007. Trotz nichtchristlicher Inhalte hätten sich die Anhänger Witteks nun als "Urchristen der Bergpredigt" verstanden. 1984 erfolgte die Umbenennung in UL.
Klinik und Gewerbezentrum Im Raum Würzburg entstanden viele sogenannte Christusbetriebe, unter anderem mit ökologischen Agrarprodukten ("Gut zum Leben", "Lebe Gesund", "Hin zur Natur"). Auf medizinischem Gebiet ist das UL seit 1986 durch eine "Christusklinik" in Marktheidenfeld tätig. Hier befindet sich seit 1991 außerdem ein Gewerbezentrum mit weiteren Betrieben aus dem UL-Umfeld. Laut Zentralstelle hat das UL parallel dazu mit Kindergärten und -horten sowie einer 1991 gegründeten "Christusschule" pädagogische Einrichtungen ins Leben gerufen. In Marktheidenfeld und Hettstadt haben sich demnach gegen Ende der 80er Jahre UL-Anhänger in größerer Zahl angesiedelt, zum Teil gegen den erbitterten Widerstand der Bevölkerung. red Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen: www.ezw-berlin.de










































