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Mister Wong
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Yigg
21.09.2009 16:39 Uhr 10 Kommentare

Lasst die Koalitions-Türen auf!

Montag, 21. September 2009 In den letzten Meinungsumfragen vor der Wahl hat die von Kanzlerin Angela Merkel und der FDP favorisierte schwarz-gelbe-Koalition leicht an Boden verloren, zeigen die veröffentlichen Ergebnisse unter anderem bei Sonntagsfrage-online.de und Wahlrecht.de. Gesetzt den Fall die Prognosen träfen so ein, hätte eine CDU/CSU/FDP-Koalition nur eine Mehrheit durch Überhangmandate. Diese sind jedoch vom Bundesverfassungsgericht als nicht verfassungsgemäß beurteilt worden. Da das Wahlrecht jedoch erst bis 2011 angepasst werden muss, steht die Chance noch offen. Siehe dazu Wahlrecht.de und ZDF.de.
Gleichzeitig wollen die Politiker uns Wähler nun auch noch unter Druck setzen. So lauten drei Schlagzeilen vom 20. und 21. September.
Schon eine Woche vor der Bundestagswahl schlagen sich die Spitzenpolitiker der vier großen Parteien wieder alle Türen gegenseitig vor der Nase zu. Über Die Linke äußert sich wohl deshalb niemand direkt, weil hier bereits vorher alle Koalitionen ausgeschlossen wurden.

Was soll das? Wollen die Volksvertreter uns Wählern etwa das Messer auf die Brust setzen, nach dem Motto: Wählt bitte so, dass wir nach unseren Wünschen koalieren können.

Nein. Liebe Politiker: So nicht!
Wir sind das Volk und wir bestimmen, wer uns regiert.
Wir entscheiden frei und souverän (denn wir sind der Souverän in unserer Demokratie).
Wenn Ihnen, liebe Spitzenfunktionäre, das nicht passt, dann schlagen Sie im Vorfeld keine Türen zu. Unter Demokraten müssen Koalitionen möglich sein. Schauen Sie in Ihre Parteiprogramme. Zwischen schwarz, gelb, grün und rot gibt es durchaus Anknüpfungspunkte, auf denen sich eine Zusammenarbeit für vier Jahre gründen lässt. Sie müssen sich ja nicht heiraten.

Von jedem Mitarbeiter verlangt ein Betrieb zu Recht, dass er mit allen Kolleginnen und Kollegen vernünftig und professionell zusammenarbeitet, auch wenn die eine ihm vielleicht sympathischer ist als der andere. Das – und nichts anderes – verlangen wir als Arbeitgeber unserer Parlamentarierer auch.

Dirk Ceelen



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robinhaseler
hm
Ich verstehe ja, wenn die FDP und die Grünen ihre Reihen schließen wollen, aber es ist in der Tat ziemlich dämlich.
Aber 2013 wird die Sache hoffentlich nicht mehr so aussehen.
Dann gehen vermutlich: Ampel, Jamaika, Rot-Rot-Grün

Nur CDU-LINKE-Grüne wird wohl nicht gehen. Wobei ... wenn Merkel so weitermacht zwinkern
geschrieben: 22.09.2009 01:00
facti
Herr Ceelen
träumen Sie weiter, oder leben Sie evtl. in einem Staat der dem Normalbürger verschlossen bleibt? Im Klartext: Bürgereinfluß ist und bleibt > 0.
geschrieben: 22.09.2009 12:59
Träumer oder Souverän?
Hallo Facti,
die Frage nach den Träumer erinnert mich an die Debatte im Intro des Blogs. Ich träume nicht, ich nehme nur einfach unser Grundgesetz ernst. Ich weigere mich, mich nur als machtlosen Regierten zu sehen. Wir Bürger bestimmen in der Demokratie den Staat, und mit diesem Bewusstsein müssen wir unseren Politikern gegenübertreten.
geschrieben: 22.09.2009 19:12
facti
Erst mal Korrektur
Bürgereinfluß ist und bleibt kleiner 0. Grundgesetz? Wie oft bereits haben Politiker es ihren Bedürfnissen passend verbogen? Wurde dabei einmal das Volk gefragt? Ziehen Sie Resumee, beginnend beim €, wie viele Dinge gegen den Willen der Bürger unternommen wurden. Dann müssen Sie sich eingestehen für die Politiker lediglich ein steuergeschröpftes, generell unter Straftatverdacht stehendes nicht beachtenswertes einflussloses Individuum unter unter vielen zu sein.
geschrieben: 23.09.2009 10:17
Bürgereinfluss größer null
Hallo Facti,
dass wir beide uns mehr direkte Bürgerbeteiligung wünschen, darüber sind wir uns einig (seit der Debatte im Ingtro des Blogs). Wählen wir also die Politiker, die sich dafür einsetzen. Es gibt Parteien, die dafür offen sind.
Und solange ich die wählen kann weigere ich mich in diese frustrierte "die machen doch sowieso, was sie wollen"-Haltung zu verfallen.
Was den Euro anbetrifft, ich find ihn klasse. Ich habe mal eine Zeit an der Mosel gewohnt und damals drei Geldbeutel mitgeschleppt D-Mark, Französiche Francs und Letztebuerger Frang. Ich bin froh, dass wir Europäer das hinter uns haben. Was fehlt uns denn seit der D-Mark zum sogenannten Euro Die Tradition einer 50 Jahre alten Währung? Was sollen da die Griechen sagen, die haben den mehr als 2000 Jahre alten Drachmen aufgegeben.
Und was den vielgescholtenen "Teuro" betrifft: Wir wissen nicht, wie sich die Preise in Mark entwickelt hätten.
geschrieben: 23.09.2009 16:55
facti
Politiker die sich einsetzen?
Wo bitte gibt es die?
Allein die Posse Ypsilanti beweist wie es um den Einfluß des einzelnen Politikers steht, beug Dich dem Parteiwillen oder Du fliegst achtkantig raus. Und das war nur die Spitze eines Eisbergs.
Leider antwortmäßig wieder nur am € festgebissen; was war denn sonst noch so alles: Ausland Bundeswehr, Perso, Bundestrojaner, Generalverdacht und und und...?
Ein Staat, bei dem mehrfach eine 60 %-er Ablehnung der Bürger (Atomenergie, Afghanistan) ignoriert wird, verdient die Bezeichung demokratisch nicht mehr.
Abschließend, diese Diskussionsanstösse ein netter Versuch; man hätte erstens mehr kritische Punkte zur Bewertung stellen sollen.
Andererseits, was findet hier denn statt? Zum größten Teil Dialoge, braucht es noch mehr Beweise für die Politikmüdigkeit und Resignation des einzelnen Wählers?
geschrieben: 24.09.2009 14:36
facti
Lief mir gerade noch über den Screen
http://www.focus.de/finanzen/recht/tid-15610/wirtschaftskriminalitaet-die-grossen-laesst-man-laufen_aid_438396.html
Warum sollte es in der Politik anders sein?
geschrieben: 24.09.2009 15:13
robinhaseler
Dont feed the trolls!
Überall finden sich in kürzester Zeit Trolle grinsen Schlimm!
geschrieben: 24.09.2009 15:45
Euro, Link und Dialoge
Hallo Facti und Robinhasler,
zuerst zu den Dialogen: Wir sollten nicht zu frustriert sein über die Dialoge. Vielleicht regen sie ja einige Mitleser zum Nachdenken an - und dann waren sie jede Zeile wert. Vieleicht geht ja nach dem Nachdenken sogar ein bisheriger Nichtwähler wählen? (Facti wird mich dafür einen Träumer nennen.)
Zum Link aus Focus-Online: Sehr lesenswert, danke für den Hinweis Facti.
Zum Schluss zum Euro: Ich habe mich so am Euro festgehalten, weil ich es verpasst hatte, schon in der Debatte beim Intro darauf zu antworten. Bei anderen Punkten, Bundestrojaner, Afghanistan, Atomenergie, etc. sind bin ich mir mit Facti einig. Im Punkt Euro nicht. Dehalb habe ich mich hier nur auf den einen Punkt beschränkt.
geschrieben: 25.09.2009 00:21
facti
Sorry, couldn't resist
@robinhaseler
Trolle? Ist das das nicht auch ein Synonym für Politiker? Beispielsweise der Seehofer; kein SPD'ler, aber auch bei den Roten gibts welche; mit Takata Chef reden wollen und dann nicht Zeit und das Interesse dafür haben. Also Vorsicht bei solchen Äüßerungen, speziell als Politiker.
geschrieben: 25.09.2009 11:41
 
 
 
 

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