Zusteller versteckt Hunderte von Briefen im eigenen Keller
Der interne Sicherheitsdienst der Zustellerfirma hatte am Donnerstag die Polizei in Kitzingen verständigt, da im Fahrzeug des Mannes mehrere unterdrückte Postsendungen gefunden worden waren, die er eigentlich auszuliefern hatte. Betroffen ist der Zustellbereich des Tatverdächtigen am westlichen Stadtrand von Kitzingen.Da davon auszugehen war, dass der 56-Jährige noch weitere Unterschlagungen begangen haben könnte, wurde über die Staatsanwaltschaft Würzburg ein Durchsuchungsbeschluss beantragt. In der Wohnung und der Garage des Tatverdächtigen wurden die Beamten der Kitzinger Polizei dann auch fündig. In 35 Boxen und mehreren Kartons lagerten dort unzählige Sendungen. Für den Abtransport der sichergestellten Post war ein VW-Bus notwendig.
In den Räumen der Kitzinger Polizei werden die Briefe nunmehr gezählt, sortiert und überprüft. Bei den geöffneten Sendungen muss dann über die Absender ermittelt werden, ob etwas aus dem Brief entwendet wurde. Die ungeöffneten Sendungen wurden bereits wieder dem Dienstleister zur ordnungsgemäßen Zustellung ausgehändigt.
Da einige der Sendungen geöffnet und mehrere kleinere Warensendungen aufgerissen und geleert worden waren, wird gegen den Zusteller nicht nur wegen fortgesetzter Unterschlagung sondern auch wegen Diebstahls und Verletzung des Briefgeheimnisses ermittelt.
Ungeprüfte Originalmeldung der Polizei.
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